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SN8.12

1. Das Kapitel mit Vaṅgīsa

1. Vaṅgīsavagga

Mit Vaṅgīsa

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Nun hatte zu dieser Zeit Vaṅgīsa kürzlich die Vollendung erlangt. Während er die Seligkeit der Befreiung erfuhr, sagte er bei dieser Gelegenheit diese Strophen auf:

„Früher sind wir, trunken von Poesie, von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt gewandert. Dann sahen wir den Buddha, und Vertrauen kam in uns auf.

Er lehrte mich den Dhamma: die Aggregate, die Sinnesfelder und die Elemente. Als ich seine Lehre gehört hatte, zog ich fort ins hauslose Leben.

Es war wahrlich zum Segen Vieler, dass der Abgeklärte das Erwachen erreichte – für die Mönche und Nonnen, die sehen, dass sie Gewissheit erlangt haben.

Es war mir so willkommen, in der Gegenwart des Buddha zu sein. Das dreifache Wissen habe ich verwirklicht und die Anleitung des Buddha erfüllt.

Ich kenne meine früheren Leben und läuterte meine Hellsichtigkeit, ich bin Meister des dreifachen Wissens, habe übersinnliche Kraft erlangt, kundig im Erfassen des Geistes anderer.“

Die Verbundenen Lehrreden mit Vaṅgīsa sind abgeschlossen.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).