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SN7.17

2. Das Kapitel über Laienschüler

2. Upāsakavagga

Der Baumeister

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Kosaler in einem gewissen Waldstück auf.

Zu dieser Zeit ließ Bhāradvāja der Baumeister in diesem Dschungeldickicht Bauarbeiten ausführen. Er sah den Buddha mit gekreuzten Beinen am Fuß eines gewissen Baumes sitzen, den Körper gerade aufgerichtet und die Achtsamkeit bei sich verankert.

Bei diesem Anblick dachte er: „Ich genieße es, diese Bauarbeiten hier im Dschungel ausführen zu lassen. Was wohl der Asket Gotama genießt, wenn es ausgeführt wird?“

Da ging Bhāradvāja der Baumeister zum Buddha und redete ihn mit einer Strophe an:

„Welche Arbeiten werden von dir getan, einem Mönch im Salbaum-Dschungel? Wie findest du Genuss allein in der Wildnis, Gotama?“

„Es gibt nichts, was ich im Dschungel tun muss; mein Dschungel ist an der Wurzel abgeschnitten, er ist verdorrt. Frei von Gewirr und Dornen im Dschungel genieße ich Einsamkeit, den Widerwillen aufgegeben.“

Daraufhin sagte der Brahmane Bhāradvāja der Baumeister zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! … Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).