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SN55.42

5. Das Kapitel über überfließendes Verdienst, mit Strophen

5. Sagāthakapuññābhisandavagga

Überfließendes Verdienst (2)

„Mönche und Nonnen, es gibt diese vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem, die das Glück nähren. Welche vier? Da hat ein edler Schüler auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Buddha … zur Lehre … und zum Saṅgha …

Dann lebt da ein edler Schüler im Haus, hat den Fleck des Geizes entfernt, gibt großzügig her, hat eine offene Hand, freut sich am Loslassen, ist der Wohltätigkeit verpflichtet und liebt es, zu geben und zu teilen. … Das sind die vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem, die das Glück nähren.

Wenn ein edler Schüler diese vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem besitzt, so kann man das Maß seines Verdienstes nicht leicht fassen: ‚So groß ist dieses überfließende Verdienst, dieses überfließende Gute, so viel nährt es das Glück.‘ Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Verdienst gerechnet.

Wie wenn man versuchen würde, die Wassermenge an den Stellen zu erfassen, wo die großen Ströme, Ganges, Yamuna, Aciravatī, Sarabhū und Mahī, zusammenkommen und sich vereinigen. Es ist nicht leicht, zu sagen: ‚Es sind so viele Eimer, so viele hundert Eimer, so viele tausend Eimer, so viele hunderttausend Eimer Wasser.‘ Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Wasser gerechnet.

Ebenso ist es, wenn ein edler Schüler diese vier Arten von überfließendem Verdienst, von überfließendem Gutem besitzt. Man kann das Maß seines Verdienstes nicht leicht fassen: ‚So groß ist dieses überfließende Verdienst, dieses überfließende Gute, so viel nährt es das Glück.‘ Es wird einfach als eine unübersehbare, unermessliche, große Menge an Verdienst gerechnet.“

Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Scharen von Menschen benutzen die Flüsse, und obwohl sie viele sind, münden alle in die große Tiefe, das grenzenlose Weltmeer, die grausame See, die kostbare Edelsteine birgt.

Ebenso ist es, wenn ein Mensch Speise, Trank und Kleidung spendet und Liegen, Sitze und Matten gibt: Ströme an Verdienst fließen zu diesem klugen Menschen, so wie die Flüsse ihre Wasser zum Meer bringen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).