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SN47.4

1. Das Kapitel in Ambapālīs Mangowäldchen

1. Ambapālivagga

Bei Sālā

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Kosaler auf, in der Nähe des Brahmanendorfes Sālā. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

„Mönche und Nonnen, jene Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, die kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen sind, soll man zu vier Arten der Achtsamkeitsmeditation ermuntern, sie dahin bringen und dort verankern. Zu welchen vier? Bitte, Geehrte, meditiert, indem ihr einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass ihr den Körper wahrhaftig versteht. Meditiert, indem ihr einen Aspekt der Gefühle beobachtet – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass ihr die Gefühle wahrhaftig versteht. Meditiert, indem ihr einen Aspekt des Geistes beobachtet – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass ihr den Geist wahrhaftig versteht. Meditiert, indem ihr einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass ihr die natürlichen Gesetzmäßigkeiten wahrhaftig versteht.

Jene Mönche und Nonnen, die in Schulung sind, die ihren Herzenswunsch noch nicht erfüllt haben, doch die so leben, dass sie nach dem unübertrefflichen Refugium vor dem Joch streben, auch sie meditieren, indem sie einen Aspekt des Körpers beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass sie den Körper wahrhaftig verstehen. Sie meditieren, indem sie einen Aspekt der Gefühle beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass sie die Gefühle wahrhaftig verstehen. Sie meditieren, indem sie einen Aspekt des Geistes beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass sie den Geist wahrhaftig verstehen. Sie meditieren, indem sie einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, sodass sie die natürlichen Gesetzmäßigkeiten wahrhaftig verstehen.

Jene Mönche und Nonnen, die vollendet sind, die die Befleckungen aufgelöst, das geistliche Leben erfüllt und getan haben, was zu tun war, die Bürde abgelegt, ihr eigenes wahres Ziel erreicht, die die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst haben und durch Erleuchtung richtig befreit sind, auch sie meditieren, indem sie einen Aspekt des Körpers beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, vom Körper abgelöst. Sie meditieren, indem sie einen Aspekt der Gefühle beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, von den Gefühlen abgelöst. Sie meditieren, indem sie einen Aspekt des Geistes beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, vom Geist abgelöst. Sie meditieren, indem sie einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachten – eifrig, bewusst, eins geworden, mit klarem Geist, der im Samādhi versunken ist, geeint, von den natürlichen Gesetzmäßigkeiten abgelöst.

Jene Mönche und Nonnen, die neu im Orden sind, die kürzlich fortgezogen und neu zu dieser Lehre und Schulung gekommen sind, soll man zu diesen vier Arten der Achtsamkeitsmeditation ermuntern, sie dahin bringen und dort verankern.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).