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SN47.26

3. Das Kapitel über Tugend und Beständigkeit

3. Sīlaṭṭhitivagga

Teilweise

Einmal hielten sich der Ehrwürdige Sāriputta, der Ehrwürdige Mahāmoggallāna und der Ehrwürdige Anuruddha bei Sāketa im Dornenwald auf. Da kamen der Ehrwürdige Sāriputta und der Ehrwürdige Mahāmoggallāna am späten Nachmittag aus ihrer Klausur, gingen zum Ehrwürdigen Anuruddha und tauschten Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzten sie sich zur Seite hin. Sāriputta sagte zu Anuruddha:

„Geehrter Anuruddha, man spricht von einem, der ‚in Schulung‘ genannt wird. Inwiefern ist jemand in Schulung?“

„Geehrte, ein in Schulung Befindlicher ist jemand, der die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation teilweise entwickelt hat.

Welche vier? Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Ein in Schulung Befindlicher ist jemand, der diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation teilweise entwickelt hat.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).