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SN47.2

1. Das Kapitel in Ambapālīs Mangowäldchen

1. Ambapālivagga

Achtsam

Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī auf, in Ambapālīs Mangowäldchen. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, ein Mönch sollte achtsam leben, der Situation bewusst. Das ist meine Anleitung für euch.

Und wie ist ein Mönch achtsam? Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. So ist ein Mönch achtsam.

Und wie ist ein Mönch der Situation bewusst? Da handelt ein Mönch mit Situationsbewusstsein beim Ausgehen und Zurückkommen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen, Schmecken, beim Ausscheiden von Urin und Kot, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen. So handelt ein Mönch der Situation bewusst. Ein Mönch sollte achtsam leben, der Situation bewusst. Das ist meine Anleitung für euch.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).