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SN46.53

6. Das Kapitel über Diskutieren

6. Sākacchavagga

Feuer

Da kleideten sich mehrere Mönche und Nonnen am Morgen an, nahmen Schale und Robe und betraten Sāvatthī zum Almosengang.

(Wie in der vorhergehenden Lehrrede.)

„Mönche und Nonnen, wenn Wanderer anderer Konfessionen so sprechen, solltet ihr zu ihnen sagen: ‚Geehrte, welche Faktoren des Erwachens soll man nicht entwickeln und welche soll man entwickeln, wenn der Geist schwerfällig ist? Welche Faktoren des Erwachens soll man nicht entwickeln und welche soll man entwickeln, wenn der Geist rastlos ist?‘ Wenn sie so gefragt werden, sind die Wanderer anderer Konfessionen überfragt und sind dazu verdrossen. Warum ist das so? Weil sie nicht in ihrem Element sind.

Ich sehe niemanden in dieser Welt mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, unter dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – ich sehe niemanden, der eine zufriedenstellende Antwort auf diese Fragen geben könnte, außer dem Klargewordenen oder einem seiner Schüler oder jemandem, der es von diesen gehört hat.

Wenn der Geist schwerfällig ist, dann ist die falsche Zeit, um die Faktoren des Erwachens Stille, Versenkung und Gleichmut zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es schwer ist, einen schwerfälligen Geist mit diesen Dingen anzuregen.

Wie wenn jemand ein kleines Feuer anfachen wollte: Wenn er feuchtes Gras, feuchten Kuhmist oder feuchtes Holz darauf legen, es mit Wasser besprengen und Erde darüberstreuen würde, könnte er es damit anfachen?“

„Nein, Herr.“

„Ebenso ist, wenn der Geist schwerfällig ist, die falsche Zeit, um die Faktoren des Erwachens Stille, Versenkung oder Gleichmut zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es schwer ist, einen schwerfälligen Geist mit diesen Dingen anzuregen.

Wenn der Geist schwerfällig ist, dann ist die richtige Zeit, um die Faktoren des Erwachens Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie und Ekstase zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es leicht ist, einen schwerfälligen Geist mit diesen Dingen anzuregen.

Wie wenn jemand ein kleines Feuer anfachen wollte: Wenn er trockenes Gras, trockenen Kuhmist oder trockenes Holz darauf legen, es anblasen und keine Erde darüberstreuen würde, könnte er es damit anfachen?“

„Ja, Herr.“

„Ebenso ist, wenn der Geist schwerfällig ist, die richtige Zeit, um die Faktoren des Erwachens Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie und Ekstase zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es leicht ist, einen schwerfälligen Geist mit diesen Dingen anzuregen.

Wenn der Geist rastlos ist, dann ist die falsche Zeit, um die Faktoren des Erwachens Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie und Ekstase zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es schwer ist, einen rastlosen Geist mit diesen Dingen zu beruhigen.

Wie wenn jemand eine Feuersbrunst löschen wollte: Wenn er trockenes Gras, trockenen Kuhmist oder trockenes Holz darauf legen, sie anblasen und keine Erde darüberstreuen würde, könnte er sie damit löschen?“

„Nein, Herr.“

„Ebenso ist, wenn der Geist rastlos ist, die falsche Zeit, um die Faktoren des Erwachens Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie und Ekstase zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es schwer ist, einen rastlosen Geist mit diesen Dingen zu beruhigen.

Wenn der Geist rastlos ist, dann ist die richtige Zeit, um die Faktoren des Erwachens Stille, Versenkung und Gleichmut zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es leicht ist, einen rastlosen Geist mit diesen Dingen zu beruhigen.

Wie wenn jemand eine Feuersbrunst löschen wollte: Wenn er feuchtes Gras, feuchten Kuhmist oder feuchtes Holz darauf legen, sie mit Wasser besprengen und Erde darüberstreuen würde, könnte er sie damit löschen?“

„Ja, Herr.“

„Ebenso ist, wenn der Geist rastlos ist, die richtige Zeit, um die Faktoren des Erwachens Stille, Versenkung oder Gleichmut zu entwickeln. Warum ist das so? Weil es leicht ist, einen rastlosen Geist mit diesen Dingen zu beruhigen. Aber Achtsamkeit ist immer nützlich, sage ich.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).