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SN46.17

2. Das Kapitel über Kranke

2. Gilānavagga

Zum anderen Ufer gehen

„Mönche und Nonnen, diese sieben Faktoren des Erwachens führen, wenn sie entwickelt und gemehrt werden, dazu, dass man von diesem Ufer zum anderen Ufer gelangt. Welche sieben? Die Faktoren des Erwachens Achtsamkeit, Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, Energie, Ekstase, Stille, Versenkung und Gleichmut. Das sind die sieben Faktoren des Erwachens, die, wenn sie entwickelt und gemehrt werden, dazu führen, dass man von diesem Ufer zum anderen Ufer gelangt.

Wenige sind es unter den Menschen, die zum anderen Ufer gelangt sind. Der Rest läuft nur an diesem Ufer hin und her.

Wenn die Lehre gut erklärt ist, sind die, die danach üben, diejenigen, die hinübergelangen über den Machtbereich des Todes, dem so schwer zu entkommen ist.

Nachdem er von dunklen Eigenschaften frei ist, soll ein kluger Mensch die hellen entwickeln. Lasst euer Heim zurück um der Abgeschiedenheit willen, die so schwer zu genießen ist;

versucht, daran Gefallen zu finden, nachdem ihr Sinnenfreuden hinter euch gelassen habt. Ein kluger Mensch, der nichts hat, soll sich von Verunreinigungen des Geistes läutern.

Wessen Geist in den Faktoren des Erwachens richtig entwickelt ist, wer das Festhalten losgelassen hat und das Nicht-Ergreifen genießt: Solche haben die Befleckungen aufgelöst, glänzend, in dieser Welt sind sie vollkommen verloschen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).