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SN45.158

12. Das Kapitel über harte Arbeit

12. Balakaraṇīyavagga

Ein Schiff

„Mönche und Nonnen, wie ein Meeresschiff, das mit Tauen zusammengebunden ist: Sechs Monate lang wurden die Taue im Wasser zersetzt. Dann wurde das Schiff während der kalten Jahreszeit an Land gezogen, wo die Taue in Wind und Sonne verwitterten. Wenn die Monsunwolken sie reichlich mit Regen tränken, zerfallen und verrotten diese Taue leicht. Ebenso zerfallen und verrotten die Fesseln eines Mönchs leicht, wenn er den edlen achtfachen Pfad entwickelt und mehrt.

Und wie entwickelt und mehrt ein Mönch den edlen achtfachen Pfad, sodass seine Fesseln leicht zerfallen und verrotten? Da entwickelt ein Mönch rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb, rechten Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung, die sich auf Abgeschiedenheit, Schwinden und Aufhören stützen und zum Loslassen heranreifen. So entwickelt und mehrt ein Mönch den edlen achtfachen Pfad, sodass seine Fesseln leicht zerfallen und verrotten.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).