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SN4.11

2. Das Kapitel über Herrschaft

2. Dutiyavagga

Felsbrocken

Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf. Zu dieser Zeit nun meditierte der Buddha in der dunklen Nacht unter freiem Himmel, während ein sanfter Nieselregen herabfiel.

Und Māra der Böse wollte dem Buddha Furcht und Entsetzen einjagen, dass sich ihm die Haare sträubten; da begab er sich zu ihm und zerschmetterte einige große Felsbrocken in seiner Nähe.

Und der Buddha, in dem Wissen, dass es Māra der Böse war, redete ihn mit einer Strophe an:

„Selbst wenn du diese ganze Geierkuppe erschütterst, werden die richtig Befreiten, die Erwachten, nicht erschüttert.“

Da dachte Māra der Böse: „Der Buddha kennt mich! Der Heilige kennt mich!“ Elend und traurig verschwand er eben dort.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).