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SN36.12

2. Das Kapitel über die Klausur

2. Rahogatavagga

Im Luftraum (1)

„Mönche und Nonnen, im Luftraum wehen verschiedene Winde. Es wehen Winde aus Osten, aus Westen, aus Norden und aus Süden. Es gibt staubige und staubfreie Winde, kalte und warme, schwache und kräftige.

Ebenso entstehen in diesem Körper verschiedene Gefühle: angenehme, schmerzhafte und neutrale Gefühle.

Es gibt viele und verschiedene Winde, die durch den Luftraum wehen. Sie kommen aus Osten und auch aus Westen, aus Norden und dann aus Süden.

Sie sind staubig oder staubfrei, kalt und manchmal warm, kräftig und schwach; das sind die verschiedenen Sturmwinde, die da wehen.

Und auch in diesem Körper entstehen Gefühle, angenehme und schmerzhafte und die, die neutral sind.

Doch wenn ein Mönch eifrig ist und das Situationsbewusstsein nicht vernachlässigt, versteht dieser kluge Mensch alle Gefühle.

Wenn er Gefühle vollständig versteht, ist er in eben diesem Leben ohne Befleckungen. Dieser Wissensmeister ist standhaft in Grundsätzen; wenn sein Körper auseinanderbricht, ist er nicht zu berechnen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).