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SN35.84

9. Das Kapitel mit Channa

9. Channavagga

Was verwelken muss

In Sāvatthī.

Da ging der Ehrwürdige Ānanda zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Herr, man spricht von dieser Sache, die ‚die Welt‘ genannt wird. Inwiefern spricht man von der Welt?“

„Ānanda, das, was verwelken muss, nennt man in der Lehre des Edlen die Welt. Und was muss verwelken? Das Auge muss verwelken. Bilder müssen verwelken. Augenbewusstsein muss verwelken. Augenkontakt muss verwelken. Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das durch Augenkontakt bedingt entsteht, muss ebenso verwelken.

Das Ohr muss verwelken … die Nase muss verwelken … die Zunge muss verwelken … der Körper muss verwelken … Der Geist muss verwelken. Vorstellungen müssen verwelken. Geistbewusstsein muss verwelken. Geistkontakt muss verwelken. Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das durch Geistkontakt bedingt entsteht, muss ebenso verwelken.

Das, was verwelken muss, nennt man in der Lehre des Edlen die Welt.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).