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SN35.71

7. Das Kapitel mit Migajāla

7. Migajālavagga

Die sechs Kontaktfelder (1)

„Mönche und Nonnen, jeder, der bei den sechs Kontaktfeldern den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen nicht wahrhaftig versteht, hat das geistliche Leben nicht erfüllt und ist von dieser Lehre und Schulung weit entfernt.“

Daraufhin sagte einer der Mönche zum Buddha: „Herr, hier bin ich verloren. Denn ich verstehe bei den sechs Kontaktfeldern nicht wahrhaftig den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen.“

„Was denkst du, Mönch? Betrachtest du das Auge so: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“

„Nein, Herr.“

„Gut, gut, Mönch! Und in Bezug auf das Auge wirst du wahrhaftig mit rechter Weisheit klar sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Eben das ist das Ende des Leidens.

Betrachtest du das Ohr … die Nase … die Zunge … den Körper … Betrachtest du den Geist so: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“

„Nein, Herr.“

„Gut, gut, Mönch! Und in Bezug auf den Geist wirst du wahrhaftig mit rechter Weisheit klar sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘ Eben das ist das Ende des Leidens.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).