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SN35.69

7. Das Kapitel mit Migajāla

7. Migajālavagga

Upasena und die Giftschlange

Einmal hielten sich der Ehrwürdige Sāriputta und der Ehrwürdige Upasena bei Rājagaha auf, im Kühlen Wäldchen, unter der Schlangenkopfgrotte. Zu dieser Zeit nun fiel eine Giftschlange auf Upasenas Körper, und er wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Kommt, Geehrte, hebt diesen Körper auf eine Liege und tragt ihn nach draußen, bevor er eben hier verstreut wird wie eine Handvoll Heu.“

Darauf sagte Sāriputta zu ihm: „Aber wir sehen keine Beeinträchtigung an deinem Körper und keinen Verfall deiner Sinne. Und doch sagst du: ‚Kommt, Geehrte, hebt diesen Körper auf eine Liege und tragt ihn nach draußen, bevor er eben hier verstreut wird wie eine Handvoll Heu.‘“

„Geehrter Sāriputta, eine Beeinträchtigung des Körpers oder einen Verfall der Sinne kann es bei jemandem geben, der denkt: ‚Ich bin das Auge‘ oder ‚das Auge ist mein‘ oder ‚Ich bin das Ohr … die Nase … die Zunge … der Körper …‘ oder ‚Ich bin der Geist‘ oder ‚Der Geist ist mein.‘

Aber ich denke nicht so. Warum sollte es daher eine Beeinträchtigung an meinem Körper oder einen Verfall meiner Sinne geben?“

„Das muss daher kommen, dass der Ehrwürdige Upasena Ich-Machen, Mein-Machen und zugrunde liegende Neigung zur Einbildung schon lange vollständig ausgerottet hat.

Daher kommt ihm nicht in den Sinn: ‚Ich bin das Auge‘ oder ‚Das Auge ist mein‘ oder ‚Ich bin das Ohr … die Nase … die Zunge … der Körper …‘ oder ‚Ich bin der Geist‘ oder ‚Der Geist ist mein.‘“

Da hoben diese Mönche und Nonnen Upasenas Körper auf eine Liege und trugen ihn nach draußen. Und sein Körper wurde eben da verstreut wie eine Handvoll Heu.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).