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SN35.114

12. Das Kapitel über die Welt und die Sinnesreize

12. Lokakāmaguṇavagga

Māras Schlinge (1)

„Mönche und Nonnen, es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Wenn ein Mönch diese begrüßt, sie willkommen heißt und daran weiter festhält, nennt man ihn einen Mönch, der in Māras Schlupfwinkel festgesetzt ist, der in Māras Bann geraten und in Māras Schlinge gefangen ist. Er ist von Māras Fesseln gebunden, und der Böse kann mit ihm machen, was er will.

Es gibt Töne, die das Ohr erkennt … Es gibt Gerüche, die die Nase erkennt … Es gibt Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Es gibt Berührungen, die der Körper erkennt …

Es gibt Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Wenn ein Mönch diese begrüßt, sie willkommen heißt und daran weiter festhält, nennt man ihn einen Mönch, der in Māras Schlupfwinkel festgesetzt ist, die in Māras Bann geraten und in Māras Schlinge gefangen ist. Er ist von Māras Fesseln gebunden, und der Böse kann mit ihm machen, was er will.

Es gibt Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Wenn ein Mönch diese nicht begrüßt, sie nicht willkommen heißt und daran nicht weiter festhält, nennt man ihn einen Mönch, der nicht in Māras Schlupfwinkel festgesetzt ist, der nicht in Māras Bann geraten und der von Māras Schlinge befreit ist. Er ist frei von Māras Fesseln, und der Böse kann mit ihm nicht machen, was er will.

Es gibt Töne, die das Ohr erkennt … Es gibt Gerüche, die die Nase erkennt … Es gibt Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Es gibt Berührungen, die der Körper erkennt …

Es gibt Vorstellungen, die der Geist erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Wenn ein Mönch diese nicht begrüßt, sie nicht willkommen heißt und daran nicht weiter festhält, nennt man ihn einen Mönch, der nicht in Māras Schlupfwinkel festgesetzt ist, der nicht in Māras Bann geraten und der von Māras Schlinge befreit ist. Er ist frei von Māras Fesseln, und der Böse kann mit ihm nicht machen, was er will.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).