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SN3.7

1. Das Kapitel über Fesseln

1. Paṭhamavagga

Zu Gericht sitzen

In Sāvatthī.

Als er sich zur Seite hingesetzt hatte, sagte König Pasenadi zum Buddha: „Herr, wenn ich zu Gericht sitze, sehe ich gutsituierte Adlige, Brahmanen und Hausbesitzer – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide. Sie sprechen um der Sinnenfreuden willen bewusste Lügen. Da kam mir der Gedanke: ‚Genug mit dem Gerichthalten für heute. Nun soll man meinen Liebsten für die Urteile kennen, die er fällt.‘“

„Das ist wirklich wahr, großer König! Das ist wirklich wahr! Diese gutsituierten Adligen, Brahmanen und Hausbesitzer sprechen um der Sinnenfreuden willen bewusste Lügen. Das ist zu ihrem langanhaltenden Schaden und Leiden.“

Das sagte der Buddha. …

„Voller Begierde nach Besitz und Sinnenfreuden, gierig, von Sinnenfreuden betört, merken sie nicht, dass sie zu weit gegangen sind, wie Fische, die in ein ausgelegtes Netz gehen. Später wird es bitter werden, denn das Ergebnis wird schlecht für sie sein.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).