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SN28.4

1. Das Kapitel mit Sāriputta

1. Sāriputtavagga

Gleichmut

In Sāvatthī.

Der Ehrwürdige Ānanda sah den Ehrwürdigen Sāriputta und sagte zu ihm:

„Geehrter Sāriputta, deine Sinne sind so klar und deine Hautfarbe ist so rein und hell. Welche Meditation hast du heute geübt?“

„Geehrter, indem ich Glück und Schmerz aufgab, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, trat ich in die vierte Vertiefung ein und verweilte darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. Aber es kam mir nicht in den Sinn: ‚Ich trete in die vierte Vertiefung ein‘, oder ‚Ich bin in die vierte Vertiefung eingetreten‘, oder ‚Ich trete wieder aus der vierten Vertiefung heraus‘.“

„Das muss daher kommen, dass der Ehrwürdige Sāriputta Ich-Machen, Mein-Machen und zugrunde liegende Neigung zur Einbildung schon lange vollständig ausgerottet hat. Deshalb kam es ihm nicht in den Sinn: ‚Ich trete in die vierte Vertiefung ein‘, oder ‚Ich bin in die vierte Vertiefung eingetreten‘, oder ‚Ich trete wieder aus der vierten Vertiefung heraus‘.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).