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SN22.64

7. Das Kapitel über die Vollendeten

7. Arahantavagga

Wenn du dir vorstellst

In Sāvatthī.

Da ging ein Mönch zum Buddha … und sagte zu ihm: „Herr, dass der Buddha mir in kurzer Form eine Dhammaunterweisung gebe. Wenn ich sie gehört habe, werde ich allein leben, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen.“

„Wenn du dir etwas vorstellst, Mönch, bist du von Māra gebunden. Wenn du dir nichts vorstellst, bist du von dem Bösen befreit.“

„Verstanden, Gesegneter! Verstanden, Heiliger!“

„Aber wie verstehst du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage?“

„Herr, wenn man sich Form vorstellt, ist man von Māra gebunden. Wenn man sich nichts vorstellt, ist man von dem Bösen befreit. Wenn man sich Gefühl … Wahrnehmung … Willensbildungsprozesse … Bewusstsein vorstellt, ist man von Māra gebunden. Wenn man sich nichts vorstellt, ist man von dem Bösen befreit.

So verstehe ich die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage des Buddha.“

„Gut, gut, Mönch! Es ist gut, dass du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehst.

Wenn man sich Form vorstellt, ist man von Māra gebunden. Wenn man nichts vorstellt, ist man von dem Bösen befreit. Wenn man sich Gefühl … Wahrnehmung … Willensbildungsprozesse … Bewusstsein vorstellt, ist man von Māra gebunden. Wenn man sich nichts vorstellt, ist man von dem Bösen befreit.

So ist die ausführliche Bedeutung dieser meiner kurzen Aussage zu verstehen.“ …

Und jener Mönch wurde einer der Vollendeten.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).