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SN22.5

1. Das Kapitel mit Nakulas Vater

1. Nakulapituvagga

Entwicklung von Versenkung

So habe ich es gehört: In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, entwickelt Versenkung. Ein Mönch, der Versenkung besitzt, versteht wahrhaftig. Was versteht er wahrhaftig? Den Ursprung und das Vergehen von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein.

Und was ist der Ursprung von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein? Da begrüßt ein Mönch, heißt willkommen und hält weiter fest.

Was begrüßt er, heißt es willkommen und hält daran weiter fest? Er begrüßt Form, heißt sie willkommen und hält daran weiter fest. Das führt zu Genießen. Genießen von Formen ist Ergreifen. Sein Ergreifen ist die Bedingung für fortgesetztes Dasein. Fortgesetztes Dasein ist die Bedingung für Wiedergeburt. Wiedergeburt ist die Bedingung für das Zustandekommen von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.

Er begrüßt Gefühl, heißt es willkommen und hält daran weiter fest. Er begrüßt Wahrnehmung … Willensbildungsprozesse … Bewusstsein, heißt es willkommen und hält daran weiter fest. Das führt zu Genießen. Genießen von Bewusstsein ist Ergreifen. Sein Ergreifen ist die Bedingung für fortgesetztes Dasein. Fortgesetztes Dasein ist die Bedingung für Wiedergeburt. Wiedergeburt ist die Bedingung für das Zustandekommen von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.

Das ist der Ursprung von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein.

Und was ist das Vergehen von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein?

Da begrüßt ein Mönch nicht, heißt nicht willkommen und hält nicht weiter fest.

Was begrüßt er nicht, heißt es nicht willkommen und hält daran nicht weiter fest? Er begrüßt Form nicht, heißt sie nicht willkommen und hält daran nicht weiter fest. Das führt dazu, dass Genießen von Form aufhört. Wenn dieses Genießen aufhört, hört Ergreifen auf. Wenn Ergreifen aufhört, hört fortgesetztes Dasein auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.

Er begrüßt Gefühl nicht, heißt es nicht willkommen und hält daran nicht weiter fest … Er begrüßt Wahrnehmung … Willensbildungsprozesse … Bewusstsein nicht, heißt es nicht willkommen und hält daran nicht weiter fest. Das führt dazu, dass Genießen von Bewusstsein aufhört. Wenn dieses Genießen aufhört, hört Ergreifen auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.

Das ist das Vergehen von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).