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SN22.112

11. Das Kapitel über Seiten

11. Antavagga

Das Sehnen aufgeben (2)

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, ihr sollt jegliches Sehnen, Begehren, Genießen und Verlangen in Bezug auf Form aufgeben, ebenso Anziehung, Ergreifen, geistige Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegende Neigungen. So wird diese Form aufgegeben, an der Wurzel abgeschnitten, wird wie der Stumpf einer Palme, wird ausgelöscht und kann sich in Zukunft nicht mehr erheben.

Ihr sollt jegliches Sehnen, Begehren, Genießen und Verlangen in Bezug auf Gefühl … in Bezug auf Wahrnehmung … in Bezug auf Willensbildungsprozesse … in Bezug auf Bewusstsein aufgeben, ebenso Anziehung, Ergreifen, geistige Fixierung, Auf-etwas-Bestehen und zugrunde liegende Neigungen. So wird dieses Bewusstsein aufgegeben, an der Wurzel abgeschnitten, wird wie der Stumpf einer Palme, wird ausgelöscht und kann sich in Zukunft nicht mehr erheben.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).