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SN21.9

1. Das Kapitel mit Mönchen

1. Bhikkhuvagga

Mit Tissa

In Sāvatthī.

Da ging der Ehrwürdige Tissa – der Cousin des Buddha von väterlicher Seite – zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin, elend und traurig, und ihm flossen die Tränen. Da sagte der Buddha zu ihm:

„Tissa, warum sitzt du hier so elend und traurig, und dir fließen die Tränen?“

„Herr, es ist, weil mich die Mönche und Nonnen von allen Seiten mit Hohn und Spott überhäufen.“

„Das kommt davon, dass du andere ermahnst, aber selbst keine Ermahnung annimmst. Für dich als ehrbaren Menschen, der aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen ist ins hauslose Leben, ist es nicht angebracht, andere zu ermahnen, aber selbst keine Ermahnung anzunehmen. Es ist angebracht für dich, andere zu ermahnen und selbst Ermahnung anzunehmen.“

Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Warum bist du zornig? Sei nicht zornig! Es ist besser, Tissa, nicht zornig zu sein. Denn man führt dieses geistliche Leben, um Zorn, Einbildung und Verunglimpfung zu beseitigen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).