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SN21.6

1. Das Kapitel mit Mönchen

1. Bhikkhuvagga

Mit Bhaddiya dem Zwerg

In Sāvatthī.

Da ging der Ehrwürdige Bhaddiya der Zwerg zum Buddha.

Der Buddha sah ihn von Weitem kommen und wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, seht ihr diesen Mönch kommen – hässlich, unansehnlich, entstellt, von den Mönchen und Nonnen verachtet?“

„Ja, Herr.“

„Dieser Mönch ist sehr mächtig und gewaltig. Es ist nicht leicht, einen erhabenen Zustand zu finden, den er noch nicht erlangt hat. Und er ist in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens gelangt. Er lebt an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hat, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.“

Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Gänse, Reiher und Pfauen, Elefanten und gefleckte Hirsche: Obwohl ihre Körper nicht gleich sind, fürchten sie alle den Löwen.

Ebenso ist es bei den Menschen: Wenn ein kleiner Mensch weise ist, ist er wahrhaftig ein Großer, nicht der Tor mit einem starken Körper.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).