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SN21.4

1. Das Kapitel mit Mönchen

1. Bhikkhuvagga

Ein jüngerer Mönch

In Sāvatthī.

Zu dieser Zeit ging einer der jüngeren Mönche nach dem Essen, wenn er vom Almosengang zurückkam, in seine Hütte und verharrte in Untätigkeit und Schweigen. Er half den Mönchen und Nonnen nicht, als es Zeit zum Robennähen war. Da gingen mehrere Mönche und Nonnen zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und berichteten ihm davon.

Da wandte sich der Buddha an einen Mönch: „Bitte, Mönch, sag diesem Mönch in meinem Namen, dass der Lehrer ihn rufen lässt.“

„Ja, Herr“, antwortete der Mönch. Er ging zu diesem Mönch und sagte: „Geehrter, der Lehrer lässt dich rufen.“

„Ja, Geehrter“, antwortete dieser Mönch. Er ging zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:

„Ist es wirklich wahr, Mönch, dass du nach dem Essen, wenn du vom Almosengang zurückkamst, in deine Hütte gegangen bist und in Untätigkeit und Schweigen verharrt hast, und dass du den Mönchen und Nonnen nicht geholfen hast, als es Zeit zum Robennähen war?“

„Herr, ich tue meine eigene Arbeit.“

Da erkannte der Buddha den Gedankengang dieses Mönchs und wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, beklagt euch nicht über diesen Mönch. Dieser Mönch erlangt nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören. Und er ist in diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens gelangt. Er lebt an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hat, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.“

Das sagte der Buddha. Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Nicht, indem man lasch ist, noch mit geringer Stärke kann es verwirklicht werden: das Erlöschen, die Befreiung von allem Leiden.

Dieser junge Mönch, der beste der Männer, trägt seinen letzten Körper; Māra und seine Schwadron hat er bezwungen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).