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SN20.6

1. Das Kapitel mit Gleichnissen

1. Opammavagga

Die Bogenschützen

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, angenommen, da wären vier wohlgeübte erfahrene Bogenschützen mit kräftigen Bögen, die in den vier Himmelsrichtungen stünden, und es käme jemand und dächte: ‚Wenn diese vier wohlgeübten erfahrenen Bogenschützen mit kräftigen Bögen Pfeile in die vier Himmelsrichtungen abschießen, werde ich sie auffangen, bevor sie den Boden berühren, und werde sie zurückbringen.‘

Was denkt ihr, Mönche und Nonnen? Darf dieser Mann ein ‚Renner von höchster Geschwindigkeit‘ genannt werden?“

„Wenn er einen Pfeil, der von nur einem Bogenschützen abgeschossen wurde, auffangen könnte, bevor er den Boden berührte, und ihn zurückbrächte, dürfte er ein ‚Renner von höchster Geschwindigkeit‘ genannt werden. Wie erst, wenn er die Pfeile von vier Bogenschützen auffangen würde!“

„So schnell dieser Mann auch ist, Sonne und Mond sind schneller. So schnell dieser Mann auch ist, und so schnell Sonne und Mond sind, und so schnell die Gottheiten sind, die vor Sonne und Mond herrennen, das Abnehmen der Lebenskräfte ist schneller.

Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir wollen beflissen leben.‘ So sollt ihr euch schulen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).