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SN17.36

4. Das vierte Kapitel

4. Catutthavagga

Fünfhundert Wagen

Bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.

Zu dieser Zeit ging der Prinz Ajātasattu am Morgen und am Abend mit fünfhundert Wagen zu Devadatta, um ihm aufzuwarten, und bedachte ihn mit einer Spende von fünfhundert Gerichten.

Da gingen mehrere Mönche und Nonnen zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und sagten zu ihm: „Herr, Prinz Ajātasattu geht am Morgen und am Abend mit fünfhundert Wagen zu Devadatta, um ihm aufzuwarten, und bedenkt ihn mit einer Spende von fünfhundert Gerichten.“

„Mönche und Nonnen, seid nicht neidisch auf Devadattas Besitz, Ehre und Beliebtheit. Solange Prinz Ajātasattu am Morgen und am Abend mit fünfhundert Wagen zu Devadatta geht, um ihm aufzuwarten, und ihn mit einer Spende von fünfhundert Gerichten bedenkt, kann Devadatta bei tauglichen Eigenschaften Niedergang erwarten, kein Wachstum.

Wie wenn man auf der Nase eines grimmigen Hundes einen Furunkel zum Aufplatzen brächte: Er würde noch grimmiger werden. Ebenso kann Devadatta, solange Prinz Ajātasattu am Morgen und am Abend mit fünfhundert Wagen zu ihm geht, um ihm aufzuwarten, und ihn mit einer Spende von fünfhundert Gerichten bedenkt, bei tauglichen Eigenschaften Niedergang erwarten, kein Wachstum.

So brutal sind Besitz, Ehre und Beliebtheit … ‚Wir wollen Besitz, Ehre und Beliebtheit aufgeben …‘ So sollt ihr euch schulen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).