SN12.56
6. Das Kapitel über das Leiden
6. Dukkhavagga
Ein großer Baum (2)
In Sāvatthī.
„Mönche und Nonnen, wie wenn da ein großer Baum wäre, dessen Wurzeln in die Tiefe und nach den Seiten gingen und alle den Saft nach oben zögen: Da er davon genährt und unterhalten würde, würde dieser große Baum lange Zeit stehen.
Ebenso gibt es Dinge, die das Ergreifen nähren. Wenn man sich auf die Befriedigung konzentriert, die diese Dinge gewähren, wächst Verlangen an. Verlangen ist die Bedingung für Ergreifen. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.
Wie wenn da ein großer Baum wäre, und ein Mensch käme mit einem Spaten und einem Korb daher. Er würde den Baum an der Wurzel fällen, ihn ausgraben und die Wurzeln herausziehen bis hinab zu den Fasern und Stängeln. Dann würde er den Baum entzweihauen, in Stücke schneiden und sie zu Spänen kleinhacken. Er würde die Späne in Wind und Sonne trocknen, sie im Feuer verbrennen, bis sie zu Asche würden. Dann würde er die Asche von einem kräftigen Wind wegfegen oder von einer raschen Strömung fortschwemmen lassen. So wäre der große Baum an der Wurzel abgeschnitten, sodass er wie der Stumpf einer Palme wäre, dass er ausgelöscht wäre und sich in Zukunft nicht mehr erheben könnte.
Ebenso gibt es Dinge, die das Ergreifen nähren. Wenn man sich auf die Nachteile dieser Dinge konzentriert, hört Verlangen auf. Wenn Verlangen aufhört, hört Ergreifen auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.“
A Great Tree (2nd)
At Sāvatthī.
“Mendicants, suppose there was a great tree. And its roots going downwards and across all draw the sap upwards. Fed and fuelled by that, the great tree would stand for a long time.
In the same way, there are things that fuel grasping. When you concentrate on the gratification provided by these things, your craving grows. Craving is a requirement for grasping. … That is how this entire mass of suffering originates.
Suppose there was a great tree. Then a person comes along with a spade and basket. They’d cut the tree down at the roots, dig them up, and pull them out, down to the fibers and stems. They’d cut the tree apart, cut up the parts, and chop it into splinters. They’d dry the splinters in the wind and sun, burn them with fire, and reduce them to ashes. Then they’d winnow the ashes in a strong wind, or glide them down a swift stream. In this way the great tree is cut off at the root, made like a palm stump, obliterated, and unable to arise in the future.
In the same way, there are things that fuel grasping. When you concentrate on the drawbacks of these things, your craving ceases. When craving ceases, grasping ceases. … That is how this entire mass of suffering ceases.”
Dutiyamahārukkhasutta
Sāvatthiyaṁ viharati.
“Seyyathāpi, bhikkhave, mahārukkho. Tassa yāni ceva mūlāni adhogamāni, yāni ca tiriyaṅgamāni, sabbāni tāni uddhaṁ ojaṁ abhiharanti. Evañhi so, bhikkhave, mahārukkho tadāhāro tadupādāno ciraṁ dīghamaddhānaṁ tiṭṭheyya.
Evameva kho, bhikkhave, upādāniyesu dhammesu assādānupassino viharato taṇhā pavaḍḍhati. Taṇhāpaccayā upādānaṁ …pe… evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa samudayo hoti.
Seyyathāpi, bhikkhave, mahārukkho. Atha puriso āgaccheyya kuddālapiṭakaṁ ādāya. So taṁ rukkhaṁ mūle chindeyya, mūle chetvā palikhaṇeyya, palikhaṇitvā mūlāni uddhareyya …pe… nadiyā vā sīghasotāya pavāheyya. Evañhi so, bhikkhave, mahārukkho ucchinnamūlo assa tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo.
Evameva kho, bhikkhave, upādāniyesu dhammesu ādīnavānupassino viharato taṇhā nirujjhati. Taṇhānirodhā upādānanirodho …pe… evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa nirodho hotī”ti.