SN12.55
6. Das Kapitel über das Leiden
6. Dukkhavagga
Ein großer Baum
In Sāvatthī.
„Es gibt Dinge, die das Ergreifen nähren. Wenn man sich auf die Befriedigung konzentriert, die diese Dinge gewähren, wächst Verlangen an. Verlangen ist die Bedingung für Ergreifen. Ergreifen ist die Bedingung für fortgesetztes Dasein. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.
Wie wenn da ein großer Baum wäre, dessen Wurzeln in die Tiefe und nach den Seiten gingen und alle den Saft nach oben zögen: Da er davon genährt und unterhalten würde, würde dieser große Baum lange Zeit stehen.
Ebenso gibt es Dinge, die das Ergreifen nähren. Wenn man sich auf die Befriedigung konzentriert, die diese Dinge gewähren, wächst Verlangen an. Verlangen ist die Bedingung für Ergreifen. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.
Es gibt Dinge, die das Ergreifen nähren. Wenn man sich auf die Nachteile dieser Dinge konzentriert, hört Verlangen auf. Wenn Verlangen aufhört, hört Ergreifen auf. Wenn Ergreifen aufhört, hört fortgesetztes Dasein auf … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.
Wie wenn da ein großer Baum wäre, und ein Mensch käme mit einem Spaten und einem Korb daher. Er würde den Baum an der Wurzel fällen, ihn ausgraben und die Wurzeln herausziehen bis hinab zu den Fasern und Stängeln. Dann würde er den Baum entzweihauen, in Stücke schneiden und sie zu Spänen kleinhacken. Er würde die Späne in Wind und Sonne trocknen, sie im Feuer verbrennen, bis sie zu Asche würden. Dann würde er die Asche von einem kräftigen Wind wegfegen oder von einer raschen Strömung fortschwemmen lassen. So wäre der große Baum an der Wurzel abgeschnitten, sodass er wie der Stumpf einer Palme wäre, dass er ausgelöscht wäre und sich in Zukunft nicht mehr erheben könnte.
Ebenso gibt es Dinge, die das Ergreifen nähren. Wenn man sich auf die Nachteile dieser Dinge konzentriert, hört Verlangen auf. Wenn Verlangen aufhört, hört Ergreifen auf. Wenn Ergreifen aufhört, hört fortgesetztes Dasein auf … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.“
A Great Tree
At Sāvatthī.
“There are things that fuel grasping. When you concentrate on the gratification provided by these things, your craving grows. Craving is a requirement for grasping. Grasping is a requirement for continued existence. … That is how this entire mass of suffering originates.
Suppose there was a great tree. And its roots going downwards and across all draw the sap upwards. Fed and fuelled by that, the great tree would stand for a long time.
In the same way, there are things that fuel grasping. When you concentrate on the gratification provided by these things, your craving grows. Craving is a requirement for grasping. … That is how this entire mass of suffering originates.
There are things that fuel grasping. When you concentrate on the drawbacks of these things, your craving ceases. When craving ceases, grasping ceases. When grasping ceases, continued existence ceases. … That is how this entire mass of suffering ceases.
Suppose there was a great tree. Then a person comes along with a spade and basket. They’d cut the tree down at the roots, dig it up, and pull the roots out, down to the fibers and stems. They’d cut the tree apart, cut up the parts, and chop it into splinters. They’d dry the splinters in the wind and sun, burn them with fire, and reduce them to ashes. Then they’d winnow the ashes in a strong wind, or float them away down a swift stream. In this way the great tree is cut off at the root, made like a palm stump, obliterated, and unable to arise in the future.
In the same way, there are things that fuel grasping. When you concentrate on the drawbacks of these things, your craving ceases. When craving ceases, grasping ceases. When grasping ceases, continued existence ceases. … That is how this entire mass of suffering ceases.”
Mahārukkhasutta
Sāvatthiyaṁ viharati.
“Upādāniyesu, bhikkhave, dhammesu assādānupassino viharato taṇhā pavaḍḍhati. Taṇhāpaccayā upādānaṁ; upādānapaccayā bhavo …pe… evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa samudayo hoti.
Seyyathāpi, bhikkhave, mahārukkho. Tassa yāni ceva mūlāni adhogamāni, yāni ca tiriyaṅgamāni, sabbāni tāni uddhaṁ ojaṁ abhiharanti. Evañhi so, bhikkhave, mahārukkho tadāhāro tadupādāno ciraṁ dīghamaddhānaṁ tiṭṭheyya.
Evameva kho, bhikkhave, upādāniyesu dhammesu assādānupassino viharato taṇhā pavaḍḍhati. Taṇhāpaccayā upādānaṁ …pe… evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa samudayo hoti.
Upādāniyesu, bhikkhave, dhammesu ādīnavānupassino viharato taṇhā nirujjhati. Taṇhānirodhā upādānanirodho; upādānanirodhā bhavanirodho …pe… evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa nirodho hoti.
Seyyathāpi, bhikkhave, mahārukkho. Atha puriso āgaccheyya kuddālapiṭakaṁ ādāya. So taṁ rukkhaṁ mūle chindeyya, mūlaṁ chinditvā palikhaṇeyya, palikhaṇitvā mūlāni uddhareyya antamaso usīranāḷimattānipi. So taṁ rukkhaṁ khaṇḍākhaṇḍikaṁ chindeyya, khaṇḍākhaṇḍikaṁ chinditvā phāleyya, phāletvā sakalikaṁ sakalikaṁ kareyya, sakalikaṁ sakalikaṁ karitvā vātātape visoseyya; Evañhi so, bhikkhave, mahārukkho ucchinnamūlo assa tālāvatthukato anabhāvaṅkato āyatiṁ anuppādadhammo.
Evameva kho, bhikkhave, upādāniyesu dhammesu ādīnavānupassino viharato taṇhā nirujjhati. Taṇhānirodhā upādānanirodho; upādānanirodhā bhavanirodho …pe… evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa nirodho hotī”ti.