← SN

SN12.47

5. Das Kapitel über Hausbesitzer

5. Gahapativagga

Mit Jānussoṇi

In Sāvatthī.

Da ging der Brahmane Jānussoṇi zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Er setzte sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

„Werter Gotama, ist alles?“

„‚Alles ist‘: Das ist das eine Extrem, Brahmane.“

„Dann ist alles nicht?“

„‚Alles ist nicht‘: Das ist das andere Extrem.

Der Klargewordene vermeidet diese beiden Extreme und lehrt den Dhamma auf die mittlere Art: ‚Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse.

Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. … So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande. Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Wenn Willensbildungsprozesse aufhören, hört Bewusstsein auf. … So hört diese ganze Masse des Leidens auf.‘“

Auf diese Worte sagte der Brahmane Jānussoṇi zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! … Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).