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SN12.28

3. Das Kapitel über die zehn Kräfte

3. Dasabalavagga

Ein Mönch

In Sāvatthī. „Ein Mönch versteht Alter und Tod, den Ursprung von Alter und Tod, das Aufhören von Alter und Tod und die Übung, die zum Aufhören von Alter und Tod führt. Er versteht Wiedergeburt … fortgesetztes Dasein … Ergreifen … Verlangen … Gefühl … Kontakt … die sechs Sinnesfelder … Name und Form … Bewusstsein … Er versteht Willensbildungsprozesse, den Ursprung von Willensbildungsprozessen, das Aufhören von Willensbildungsprozessen und die Übung, die zum Aufhören von Willensbildungsprozessen führt.

Und was sind Alter und Tod? Das Alter, das Herunterkommen, bröckelige Zähne, graue Haare, runzelige Haut, abnehmende Lebensenergie und versagende Sinneskräfte bei den verschiedenen Wesen der verschiedenen Gattungen von Wesen; das nennt man Alter. Das Hinscheiden, Dahingehen, Auseinanderbrechen, Ableben, die Sterblichkeit, der Tod, der Hingang, das Auseinanderbrechen der Aggregate und das Ablegen der Leiche bei den verschiedenen Wesen der verschiedenen Gattungen von Wesen; das nennt man Tod. So ist das Alter, und so ist der Tod; das nennt man Alter und Tod. Wiedergeburt ist der Ursprung von Alter und Tod. Wenn Wiedergeburt aufhört, hören Alter und Tod auf. Die Übung, die zum Aufhören von Alter und Tod führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

Und was ist Wiedergeburt? … Und was ist fortgesetztes Dasein? … Und was ist Ergreifen? … Und was ist Verlangen? … Gefühl … Kontakt … die sechs Sinnesfelder … Name und Form … Bewusstsein …

Und was sind Willensbildungsprozesse? Es gibt diese drei Arten von Willensbildungsprozessen: Willensbildungsprozesse, die den Körper, die Sprache und den Geist betreffen; das nennt man Willensbildungsprozesse. Unwissenheit ist der Ursprung von Willensbildungsprozessen. Wenn Unwissenheit aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf. Die Übung, die zum Aufhören von Willensbildungsprozessen führt, ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.

Ein Mönch versteht Alter und Tod, den Ursprung von Alter und Tod, das Aufhören von Alter und Tod und die Übung, die zum Aufhören von Alter und Tod führt. Er versteht Wiedergeburt … fortgesetztes Dasein … Ergreifen … Verlangen … Gefühl … Kontakt … die sechs Sinnesfelder … Name und Form … Bewusstsein … Er versteht Willensbildungsprozesse, den Ursprung von Willensbildungsprozessen, das Aufhören von Willensbildungsprozessen und die Übung, die zum Aufhören von Willensbildungsprozessen führt. Solch einen Mönch nennt man ‚einen, der die Ansicht vervollkommnet hat‘, und auch ‚einen, der das Sehen vervollkommnet hat‘, ‚einen, der zur wahren Lehre gekommen ist‘, ‚einen, der diese wahre Lehre sieht‘, ‚einen, der das Erkennen und Wissen eines in Schulung Befindlichen besitzt‘, ‚einen, der in den Strom der Lehre eingetreten ist‘, ‚einen Edlen mit durchdringender Weisheit‘, und auch ‚einen, der dasteht und gegen das Tor zu dem, das frei vom Tod ist, presst‘.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).