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SN11.19

2. Das zweite Kapitel

2. Dutiyavagga

Wen Sakka verehrt (2)

Bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen.

„Es war einmal eine Zeit, Mönche und Nonnen, da wandte sich Sakka der Götterfürst an seinen Wagenlenker Mātali: ‚Mein lieber Mātali, spanne den Wagen mit seinem Gespann von tausend Vollblütern an. Wir wollen zu einem Park fahren und die Landschaft betrachten.‘

‚Ja, Gebieter‘, antwortete Mātali. Er spannte den Wagen mit seinem Gespann von tausend Vollblütern an und benachrichtigte Sakka: ‚Kamerad, der Wagen mit seinem Gespann von tausend Vollblütern ist angespannt. Bitte geh nach deinem Belieben.‘

Da stieg Sakka der Götterfürst vom Siegespalast herab, erhob seine zusammengelegten Hände und verehrte den Buddha.

Da redete Mātali der Wagenlenker Sakka mit einer Strophe an:

‚Götter und Menschen verehren dich, Vāsava. Was ist nun der Name des Geistes, den du verehrst, Sakka?‘

‚Es ist der vollkommen erwachte Buddha, der Lehrer von unerreichtem Namen in dieser Welt mit ihren Göttern – er ist es, den ich verehre, Mātali.

Die, bei denen Gier, Hass und Unwissenheit geschwunden sind, die Vollendeten, deren Befleckungen aufgelöst sind – sie sind es, die ich verehre, Mātali.

Die in Schulung Befindlichen, die sich am Verringern des Leidens erfreuen, die die Schulung beflissen betreiben, um Gier und Hass loszuwerden und die Unwissenheit zu übersteigen – sie sind es, die ich verehre, Mātali.‘

‚Die, die du verehrst, Sakka, scheinen die Besten in der Welt zu sein. Auch ich will die verehren, die du verehrst, Sakka.‘

Daraufhin bestieg Maghavā, der Oberste, König der Götter, Sujās Ehemann, nachdem er den Buddha verehrt hatte, seinen Wagen.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).