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SN1.11

2. Das Kapitel über den Garten des Entzückens

2. Nandanavagga

Der Garten des Entzückens

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Es war einmal, Mönche und Nonnen, eine Gottheit aus dem Gefolge der Dreiunddreißig, die vergnügte sich im Garten des Entzückens in Gesellschaft einer Schar von Nymphen, versorgt und ausgestattet mit den fünf himmlischen Sinnesreizen. Bei dieser Gelegenheit sagte sie diese Strophe auf:

‚Sie kennen kein Glück, die den Garten des Entzückens nicht sehen! Er ist der Aufenthalt herrschaftlicher Götter, der ruhmreichen Schar der Dreißig!‘

Daraufhin erwiderte eine andere Gottheit diese Strophe:

‚Törin, du verstehst nicht das Wort der Vollendeten: Alle Bedingungen sind unbeständig, Entstehen und Vergehen ist ihre Natur. Wenn sie entstanden sind, hören sie auf. Ihr Zur-Ruhe-Kommen ist Seligkeit.‘“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).