MN8
Selbstaustilgung
Sallekhasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.
Da kam der Ehrwürdige Mahācunda am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zum Buddha. Er verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:
„Herr, es gibt viele verschiedene Ansichten, die in der Welt aufkommen und die mit Selbsttheorien und Theorien über das Weltall verbunden sind. Wie gibt ein Mönch, der den Geist auf den Ausgangspunkt richtet, diese Ansichten auf und lässt sie los?“
„Cunda, es gibt viele verschiedene Ansichten, die in der Welt aufkommen und die mit Selbsttheorien und Theorien über das Weltall verbunden sind. Ein Mönch gibt diese Ansichten auf und lässt sie los, indem er das, wo sie entstehen, das, wo sie sich niederlassen, und das, wo sie wirken, wahrhaftig mit rechter Weisheit so sieht: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung eintritt und darin verweilt; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚Zustände seliger Meditation in diesem Leben‘ genannt.
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch, wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, in die zweite Vertiefung eintritt und darin verweilt; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚Zustände seliger Meditation in diesem Leben‘ genannt.
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch mit dem Schwinden der Ekstase in die dritte Vertiefung eintritt und darin verweilt; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘ Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚Zustände seliger Meditation in diesem Leben‘ genannt.
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch Glück und Schmerz aufgibt und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit in die vierte Vertiefung eintritt und darin verweilt, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚Zustände seliger Meditation in diesem Leben‘ genannt.
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch jegliche Formwahrnehmung übersteigt und mit dem Vergehen der Wahrnehmung von Eindrücken, und indem er den Geist nicht auf die Wahrnehmung von Vielfalt richtet, im Wissen: ‚Raum ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Raumes eintritt und darin verweilt. Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚friedvolle Meditationen‘ genannt.
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch die Dimension des unendlichen Raumes vollständig übersteigt und im Wissen: ‚Bewusstsein ist unendlich‘, in die Dimension des unendlichen Bewusstseins eintritt und darin verweilt. Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚friedvolle Meditationen‘ genannt.
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch die Dimension des unendlichen Bewusstseins vollständig übersteigt und im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts eintritt und darin verweilt. Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚friedvolle Meditationen‘ genannt.
Es ist möglich, dass ein gewisser Mönch vollständig die Dimension des Nichts übersteigt und in die Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat, eintritt und darin verweilt. Er könnte denken, er übte Selbstaustilgung. Aber in der Schulung des Edlen werden diese Zustände nicht ‚Selbstaustilgung‘ genannt; sie werden ‚friedvolle Meditationen‘ genannt.
1. Die Darlegung durch Selbstaustilgung
Nun, Cunda, ihr sollt folgendermaßen an Selbstaustilgung arbeiten:
‚Andere werden grausam sein, wir aber wollen hier mildherzig sein‘, so sollt ihr an Selbstaustilgung arbeiten.
‚Andere werden lebende Geschöpfe töten, wir aber wollen hier keine lebenden Geschöpfe töten‘, so sollt ihr an Selbstaustilgung arbeiten.
‚Andere werden stehlen, wir aber wollen hier nicht stehlen‘, …
‚Andere werden unkeusch sein, wir aber wollen hier keusch sein‘, …
‚Andere werden lügen, wir aber wollen hier nicht lügen‘, …
‚Andere werden so reden, dass sie andere entzweien, wir aber wollen hier nicht so reden, dass wir andere entzweien‘, …
‚Andere werden harte Rede gebrauchen, wir aber wollen hier keine harte Rede gebrauchen‘, …
‚Andere werden Unsinn reden, wir aber wollen hier keinen Unsinn reden‘, …
‚Andere werden begehrlich sein, wir aber wollen hier nicht begehrlich sein‘, …
‚Andere werden böswillig sein, wir aber wollen hier nicht böswillig sein‘, …
‚Andere werden falsche Ansicht haben, wir aber wollen hier rechte Ansicht haben‘, …
‚Andere werden falsches Denken haben, wir aber wollen hier rechtes Denken haben‘, …
‚Andere werden falsche Rede haben, wir aber wollen hier rechte Rede haben‘, …
‚Andere werden falsches Handeln haben, wir aber wollen hier rechtes Handeln haben‘, …
‚Andere werden falschen Lebenserwerb haben, wir aber wollen hier rechten Lebenserwerb haben‘, …
‚Andere werden falschen Einsatz haben, wir aber wollen hier rechten Einsatz haben‘, …
‚Andere werden falsche Achtsamkeit haben, wir aber wollen hier rechte Achtsamkeit haben‘, …
‚Andere werden falsche Versenkung haben, wir aber wollen hier rechte Versenkung haben‘, …
‚Andere werden falsches Erkennen haben, wir aber wollen hier rechtes Erkennen haben‘, …
‚Andere werden falsche Freiheit haben, wir aber wollen hier rechte Freiheit haben‘, …
‚Andere werden von Dumpfheit und Benommenheit überwältigt sein, wir aber wollen hier frei von Dumpfheit und Benommenheit sein‘, …
‚Andere werden rastlos sein, wir aber wollen hier nicht rastlos sein‘, …
‚Andere werden Zweifel haben, wir aber wollen hier über den Zweifel hinausgegangen sein‘, …
‚Andere werden zornig sein, wir aber wollen hier frei von Zorn sein‘, …
‚Andere werden verbittert sein, wir aber wollen hier frei von Verbitterung sein‘, …
‚Andere werden beleidigend sein, wir aber wollen hier nicht beleidigend sein‘, …
‚Andere werden verächtlich sein, wir aber wollen hier frei von Verachtung sein‘, …
‚Andere werden eifersüchtig sein, wir aber wollen hier frei von Eifersucht sein‘, …
‚Andere werden geizig sein, wir aber wollen hier frei von Geiz sein‘, …
‚Andere werden doppelzüngig sein, wir aber wollen hier nicht doppelzüngig sein‘, …
‚Andere werden betrügerisch sein, wir aber wollen hier nicht betrügerisch sein‘, …
‚Andere werden wichtigtuerisch sein, wir aber wollen hier nicht wichtigtuerisch sein‘, …
‚Andere werden selbstgefällig sein, wir aber wollen hier nicht selbstgefällig sein‘, …
‚Andere werden schwer zu ermahnen sein, wir aber wollen hier leicht zu ermahnen sein‘, …
‚Andere werden schlechte Freunde haben, wir aber wollen hier gute Freunde haben‘, …
‚Andere werden nachlässig sein, wir aber wollen hier beflissen sein‘, …
‚Andere werden ohne Vertrauen sein, wir aber wollen hier vertrauensvoll sein‘, …
‚Andere werden gewissenlos sein, wir aber wollen hier ein Gewissen haben‘, …
‚Andere werden unbesonnen sein, wir aber wollen hier besonnen sein‘, …
‚Andere werden ungebildet sein, wir aber wollen hier gebildet sein‘, …
‚Andere werden träge sein, wir aber wollen hier energisch sein‘, …
‚Andere werden unachtsam sein, wir aber wollen hier achtsam sein‘, …
‚Andere werden geistlos sein, wir aber wollen hier die Weisheit vervollkommnet haben‘, …
‚Andere werden an ihren Ansichten hängen, sie festhalten und sich weigern, sie loszulassen, wir aber wollen hier nicht an unseren Ansichten hängen, sie nicht festhalten und sie leicht loslassen‘, so sollt ihr an Selbstaustilgung arbeiten.
2. Die Darlegung durch Hervorbringen des Gedankens
Cunda, ich sage, dass schon das Hervorbringen des Gedankens an taugliche Eigenschaften eine große Hilfe ist, und erst recht, diesem Pfad mit Körper und Sprache zu folgen. Darum sollt ihr den Gedanken hervorbringen: ‚Andere werden grausam sein, wir aber wollen hier mildherzig sein.‘ Ihr sollt den Gedanken hervorbringen: ‚Andere werden lebende Geschöpfe töten, wir aber wollen hier keine lebenden Geschöpfe töten.‘ … Ihr sollt den Gedanken hervorbringen: ‚Andere werden an ihren Ansichten hängen, sie festhalten und sich weigern, sie loszulassen, wir aber wollen hier nicht an unseren Ansichten hängen, sie nicht festhalten und sie leicht loslassen.‘
3. Die Darlegung durch Umgehung
Cunda, angenommen, da wären ein unebener Pfad und ein anderer ebener Pfad, um diesen zu umgehen. Oder angenommen, da wären eine unebene Furt und eine andere ebene Furt, um diese zu umgehen. Ebenso umgeht ein grausames Individuum dies, indem es mildherzig ist. Ein Individuum, das tötet, umgeht dies, indem es nicht tötet … indem es nicht stiehlt … indem es keusch ist … indem es nicht lügt … indem es andere nicht entzweit … indem es keine harte Rede gebraucht … indem es keinen Unsinn redet … indem es nicht begehrlich ist … indem es nicht böswillig ist …
indem es rechte Ansicht hat … indem es rechtes Denken hat … indem es rechte Rede hat … indem es rechtes Handeln hat … indem es rechten Lebenserwerb hat … indem es rechten Einsatz hat … indem es rechte Achtsamkeit hat … indem es rechte Versenkung hat … indem es rechtes Erkennen hat … indem es rechte Freiheit hat …
indem es frei von Dumpfheit und Benommenheit ist … indem es nicht rastlos ist … indem es über den Zweifel hinausgegangen ist … indem es frei von Zorn ist … indem es frei von Verbitterung ist … indem es nicht beleidigend ist … indem es frei von Verachtung ist … indem es frei von Eifersucht ist … indem es frei von Geiz ist … indem es nicht doppelzüngig ist … indem es nicht betrügerisch ist … indem es nicht wichtigtuerisch ist … indem es nicht selbstgefällig ist … indem es leicht zu ermahnen ist … indem es gute Freunde hat … indem es beflissen ist … indem es vertrauensvoll ist … indem es ein Gewissen hat … indem es besonnen ist … indem es gebildet ist … indem es energisch ist … indem es achtsam ist … indem es die Weisheit vervollkommnet hat. Ein Individuum, das an seinen Ansichten hängt, sie festhält und sich weigert, sie loszulassen, umgeht dies, indem es nicht an seinen Ansichten hängt, sie nicht festhält und sie leicht loslässt.
4. Die Darlegung durch Aufwärtsgehen
Cunda, alle untauglichen Eigenschaften führen abwärts, und alle tauglichen Eigenschaften führen aufwärts. Ebenso wird ein grausames Individuum aufwärts geführt, indem es mildherzig ist. Ein Individuum, das tötet, wird aufwärts geführt, indem es nicht tötet. … Ein Individuum, das an seinen Ansichten hängt, sie festhält und sich weigert, sie loszulassen, wird aufwärts geführt, indem es nicht an seinen Ansichten hängt, sie nicht festhält und sie leicht loslässt.
5. Die Darlegung durch vollkommenes Erlöschen
Wenn man selbst im Schlamm versinkt, Cunda, ist es ganz unmöglich, dass man jemand anderen, der im Schlamm versinkt, herauszieht. Aber wenn man selbst nicht im Schlamm versinkt, ist es gut möglich, dass man jemand anderen, der im Schlamm versinkt, herauszieht. Wenn man selbst nicht gezähmt, geschult und vollkommen verloschen ist, ist es ganz unmöglich, dass man hilft, jemand anderen zu zähmen, zu schulen und zum vollkommenen Erlöschen zu bringen. Aber wenn man selbst gezähmt, geschult und vollkommen verloschen ist, ist es gut möglich, dass man hilft, jemand anderen zu zähmen, zu schulen und zum vollkommenen Erlöschen zu bringen.
Ebenso bringt ein grausames Individuum dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es mildherzig ist. Ein Individuum, das tötet, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht tötet. Ein Individuum, das stiehlt, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht stiehlt. Ein Individuum, das unkeusch ist, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es keusch ist. Ein Individuum, das lügt, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht lügt. Ein Individuum, das andere entzweit, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es andere nicht entzweit. Ein Individuum, das harte Rede gebraucht, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es keine harte Rede gebraucht. Ein Individuum, das Unsinn redet, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es keinen Unsinn redet. Ein begehrliches Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht begehrlich ist. Ein böswilliges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht böswillig ist.
Ein Individuum, das falsche Ansicht hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechte Ansicht hat. Ein Individuum, das falsches Denken hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechtes Denken hat. Ein Individuum, das falsche Rede hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechte Rede hat. Ein Individuum, das falsches Handeln hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechtes Handeln hat. Ein Individuum, das falschen Lebenserwerb hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechten Lebenserwerb hat. Ein Individuum, das falschen Einsatz hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechten Einsatz hat. Ein Individuum, das falsche Achtsamkeit hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechte Achtsamkeit hat. Ein Individuum, das falsche Versenkung hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechte Versenkung hat. Ein Individuum, das falsches Erkennen hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechtes Erkennen hat. Ein Individuum, das falsche Freiheit hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es rechte Freiheit hat.
Ein Individuum, das von Dumpfheit und Benommenheit überwältigt ist, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es frei von Dumpfheit und Benommenheit ist. Ein rastloses Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht rastlos ist. Ein Individuum, das Zweifel hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es über den Zweifel hinausgegangen ist. Ein zorniges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es frei von Zorn ist. Ein verbittertes Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es frei von Verbitterung ist. Ein beleidigendes Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht beleidigend ist. Ein verächtliches Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es frei von Verachtung ist. Ein eifersüchtiges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es frei von Eifersucht ist. Ein geiziges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es frei von Geiz ist. Ein doppelzüngiges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht doppelzüngig ist. Ein betrügerisches Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht betrügerisch ist. Ein wichtigtuerisches Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht wichtigtuerisch ist. Ein selbstgefälliges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht selbstgefällig ist. Ein Individuum, das schwer zu ermahnen ist, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es leicht zu ermahnen ist. Ein Individuum, das schlechte Freunde hat, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es gute Freunde hat. Ein nachlässiges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es beflissen ist. Ein Individuum ohne Vertrauen bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es vertrauensvoll ist. Ein gewissenloses Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es ein Gewissen hat. Ein unbesonnenes Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es besonnen ist. Ein ungebildetes Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es gebildet ist. Ein träges Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es energisch ist. Ein unachtsames Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es achtsam ist. Ein geistloses Individuum bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es die Weisheit vervollkommnet hat. Ein Individuum, das an seinen Ansichten hängt, sie festhält und sich weigert, sie loszulassen, bringt dies zum vollkommenen Erlöschen, indem es nicht an seinen Ansichten hängt, sie nicht festhält und sie leicht loslässt.
Also, Cunda, ich habe die Darlegung durch Selbstaustilgung gelehrt, die Darlegung durch Aufkommen des Gedankens, durch Umgehung, durch Aufwärtsgehen und durch vollkommenes Erlöschen. Aus Anteilnahme habe ich getan, was ein Lehrer, der seinen Schülern wohlgesonnen ist, tun sollte. Hier sind Plätze am Fuß von Bäumen, und hier sind leere Hütten. Übt Vertiefung, Mönche und Nonnen! Seid nicht nachlässig! Nicht, dass ihr es später bereut! Das ist meine Anleitung für euch.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Mahācunda die Worte des Buddha.
Vierundvierzig Punkte wurden genannt, in fünf Gruppen gegliedert. „Austilgung“ ist der Name dieser Lehrrede, die tief ist wie das Meer.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Sāvatthī in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s monastery.
Then in the late afternoon, Venerable Mahācunda came out of retreat and went to the Buddha. He bowed, sat down to one side, and said to the Buddha:
“Sir, there are many different views that arise in the world connected with theories of self or with theories of the cosmos. How does a mendicant who is focusing on the starting point give up and let go of these views?”
“Cunda, there are many different views that arise in the world connected with theories of self or with theories of the cosmos. A mendicant gives up and lets go of these views by truly seeing with right wisdom where they arise, where they settle in, and where they operate as: ‘This is not mine, I am not this, this is not my self.’
It’s possible that a certain mendicant, quite secluded from sensual pleasures, secluded from unskillful qualities, might enter and remain in the first absorption, which has the rapture and bliss born of seclusion, while placing the mind and keeping it connected. They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘blissful meditations in this life’.
It’s possible that some mendicant, as the placing of the mind and keeping it connected are stilled, might enter and remain in the second absorption, which has the rapture and bliss born of immersion, with internal clarity and mind at one, without placing the mind and keeping it connected. They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘blissful meditations in this life’.
It’s possible that some mendicant, with the fading away of rapture, might enter and remain in the third absorption, where they meditate with equanimity, mindful and aware, personally experiencing the bliss of which the noble ones declare, ‘Equanimous and mindful, one meditates in bliss.’ They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘blissful meditations in this life’.
It’s possible that some mendicant, with the giving up of pleasure and pain, and the ending of former happiness and sadness, might enter and remain in the fourth absorption, without pleasure or pain, with pure equanimity and mindfulness. They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘blissful meditations in this life’.
It’s possible that some mendicant, going totally beyond perceptions of form, with the disappearance of perceptions of impingement, not focusing on perceptions of diversity, aware that ‘space is infinite’, might enter and remain in the dimension of infinite space. They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘peaceful meditations’.
It’s possible that some mendicant, going totally beyond the dimension of infinite space, aware that ‘consciousness is infinite’, might enter and remain in the dimension of infinite consciousness. They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘peaceful meditations’.
It’s possible that some mendicant, going totally beyond the dimension of infinite consciousness, aware that ‘there is nothing at all’, might enter and remain in the dimension of nothingness. They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘peaceful meditations’.
It’s possible that some mendicant, going totally beyond the dimension of nothingness, might enter and remain in the dimension of neither perception nor non-perception. They might think they’re practicing self-effacement. But in the training of the Noble One these are not called ‘self-effacement’; they’re called ‘peaceful meditations’.
1. The Exposition of Self-Effacement
Now in this regard, Cunda, you should work on self-effacement in each of the following ways.
‘Others will be cruel, but here we will not be cruel.’
‘Others will kill living creatures, but here we will not kill living creatures.’
‘Others will steal, but here we will not steal.’
‘Others will be unchaste, but here we will not be unchaste.’
‘Others will lie, but here we will not lie.’
‘Others will backbite, but here we will not backbite.’
‘Others will speak harshly, but here we will not speak harshly.’
‘Others will talk nonsense, but here we will not talk nonsense.’
‘Others will be covetous, but here we will not be covetous.’
‘Others will have ill will, but here we will not have ill will.’
‘Others will have wrong view, but here we will have right view.’
‘Others will have wrong purpose, but here we will have right purpose.’
‘Others will have wrong speech, but here we will have right speech.’
‘Others will have wrong action, but here we will have right action.’
‘Others will have wrong livelihood, but here we will have right livelihood.’
‘Others will have wrong effort, but here we will have right effort.’
‘Others will have wrong mindfulness, but here we will have right mindfulness.’
‘Others will have wrong immersion, but here we will have right immersion.’
‘Others will have wrong knowledge, but here we will have right knowledge.’
‘Others will have wrong freedom, but here we will have right freedom.’
‘Others will be overcome with dullness and drowsiness, but here we will be rid of dullness and drowsiness.’
‘Others will be restless, but here we will not be restless.’
‘Others will have doubts, but here we will have gone beyond doubt.’
‘Others will be irritable, but here we will be without anger.’
‘Others will be acrimonious, but here we will be without acrimony.’
‘Others will be offensive, but here we will be inoffensive.’
‘Others will be contemptuous, but here we will be without contempt.’
‘Others will be jealous, but here we will be without jealousy.’
‘Others will be stingy, but here we will be without stinginess.’
‘Others will be devious, but here we will not be devious.’
‘Others will be deceitful, but here we will not be deceitful.’
‘Others will be pompous, but here we will not be pompous.’
‘Others will be arrogant, but here we will not be arrogant.’
‘Others will be hard to admonish, but here we will not be hard to admonish.’
‘Others will have bad friends, but here we will have good friends.’
‘Others will be negligent, but here we will be diligent.’
‘Others will be faithless, but here we will have faith.’
‘Others will be conscienceless, but here we will have a sense of conscience.’
‘Others will be imprudent, but here we will be prudent.’
‘Others will be unlearned, but here we will be well learned.’
‘Others will be lazy, but here we will be energetic.’
‘Others will be unmindful, but here we will be mindful.’
‘Others will be witless, but here we will be accomplished in wisdom.’
‘Others will be attached to their own views, holding them tight, and refusing to let go, but here we will not be attached to our own views, not holding them tight, but will let them go easily.’
2. Giving Rise to the Thought
Cunda, I say that even giving rise to the thought of skillful qualities is very helpful, let alone following that path in body and speech. That’s why you should give rise to the following thoughts. ‘Others will be cruel, but here we will not be cruel.’ ‘Others will kill living creatures, but here we will not kill living creatures.’ … ‘Others will be attached to their own views, holding them tight, and refusing to let go, but here we will not be attached to our own views, not holding them tight, but will let them go easily.’
3. Bypassing
Cunda, suppose there was a rough path and another smooth path to get around it. Or suppose there was a rough ford and another smooth ford to get around it. In the same way, a cruel individual bypasses it by not being cruel. An individual who kills bypasses it by not killing. …
An individual who is attached to their own views, holding them tight, and refusing to let go, gets around it by not being attached to their own views, not holding them tight, but letting them go easily.
4. Going Up
Cunda, all unskillful qualities lead downwards, while all skillful qualities lead upwards. In the same way, a cruel individual is led upwards by not being cruel. An individual who kills is led upwards by not killing … An individual who is attached to their own views, holding them tight, and refusing to let go, is led upwards by not being attached to their own views, not holding them tight, but letting them go easily.
5. The Exposition by Extinguishment
If you’re sinking in the mud yourself, Cunda, it is quite impossible for you to pull out someone else who is sinking in the mud. But if you’re not sinking in the mud yourself, it is quite possible for you to pull out someone else who is sinking in the mud. If you’re not tamed, trained, and quenched yourself, it is quite impossible for you to help tame, train, and extinguish someone else. But if you are tamed, trained, and quenched yourself, it is quite possible for you to help tame, train, and extinguish someone else.
In the same way, a cruel individual extinguishes it by not being cruel. An individual who kills extinguishes it by not killing. … An individual who is attached to their own views, holding them tight, and refusing to let go, extinguishes it by not being attached to their own views, not holding them tight, but letting them go easily.
So, Cunda, I’ve taught the expositions by way of self-effacement, arising of thought, bypassing, going up, and extinguishing. Out of sympathy, I’ve done what a teacher should do who wants what’s best for their disciples. Here are these roots of trees, and here are these empty huts. Practice absorption, Cunda! Don’t be negligent! Don’t regret it later! This is my instruction.”
That is what the Buddha said. Satisfied, Venerable Mahācunda approved what the Buddha said.
Forty-four items have been stated, organized into five sections. “Effacement” is the name of this discourse, which is deep as the ocean.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme.
Atha kho āyasmā mahācundo sāyanhasamayaṁ paṭisallānā vuṭṭhito yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā mahācundo bhagavantaṁ etadavoca:
“yā imā, bhante, anekavihitā diṭṭhiyo loke uppajjanti— attavādapaṭisaṁyuttā vā lokavādapaṭisaṁyuttā vā— ādimeva nu kho, bhante, bhikkhuno manasikaroto evametāsaṁ diṭṭhīnaṁ pahānaṁ hoti, evametāsaṁ diṭṭhīnaṁ paṭinissaggo hotī”ti?
“Yā imā, cunda, anekavihitā diṭṭhiyo loke uppajjanti— attavādapaṭisaṁyuttā vā lokavādapaṭisaṁyuttā vā— yattha cetā diṭṭhiyo uppajjanti yattha ca anusenti yattha ca samudācaranti taṁ ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na me so attā’ti—evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññā passato evametāsaṁ diṭṭhīnaṁ pahānaṁ hoti, evametāsaṁ diṭṭhīnaṁ paṭinissaggo hoti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Diṭṭhadhammasukhavihārā ete ariyassa vinaye vuccanti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Diṭṭhadhammasukhavihārā ete ariyassa vinaye vuccanti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu pītiyā ca virāgā upekkhako ca vihareyya, sato ca sampajāno sukhañca kāyena paṭisaṁvedeyya, yaṁ taṁ ariyā ācikkhanti: ‘upekkhako satimā sukhavihārī’ti tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Diṭṭhadhammasukhavihārā ete ariyassa vinaye vuccanti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Diṭṭhadhammasukhavihārā ete ariyassa vinaye vuccanti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu sabbaso rūpasaññānaṁ samatikkamā, paṭighasaññānaṁ atthaṅgamā, nānattasaññānaṁ amanasikārā, ‘ananto ākāso’ti ākāsānañcāyatanaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Santā ete vihārā ariyassa vinaye vuccanti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu sabbaso ākāsānañcāyatanaṁ samatikkamma ‘anantaṁ viññāṇan’ti viññāṇañcāyatanaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Santā ete vihārā ariyassa vinaye vuccanti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu sabbaso viññāṇañcāyatanaṁ samatikkamma ‘natthi kiñcī’ti ākiñcaññāyatanaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Santā ete vihārā ariyassa vinaye vuccanti.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, cunda, vijjati yaṁ idhekacco bhikkhu sabbaso ākiñcaññāyatanaṁ samatikkamma nevasaññānāsaññāyatanaṁ upasampajja vihareyya. Tassa evamassa: ‘sallekhena viharāmī’ti. Na kho panete, cunda, ariyassa vinaye sallekhā vuccanti. Santā ete vihārā ariyassa vinaye vuccanti.
1. Sallekhapariyāya
Idha kho pana vo, cunda, sallekho karaṇīyo.
‘Pare vihiṁsakā bhavissanti, mayamettha avihiṁsakā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare pāṇātipātī bhavissanti, mayamettha pāṇātipātā paṭiviratā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare adinnādāyī bhavissanti, mayamettha adinnādānā paṭiviratā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare abrahmacārī bhavissanti, mayamettha brahmacārī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare musāvādī bhavissanti, mayamettha musāvādā paṭiviratā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare pisuṇavācā bhavissanti, mayamettha pisuṇāya vācāya paṭiviratā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare pharusavācā bhavissanti, mayamettha pharusāya vācāya paṭiviratā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare samphappalāpī bhavissanti, mayamettha samphappalāpā paṭiviratā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare abhijjhālū bhavissanti, mayamettha anabhijjhālū bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare byāpannacittā bhavissanti, mayamettha abyāpannacittā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchādiṭṭhī bhavissanti, mayamettha sammādiṭṭhī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāsaṅkappā bhavissanti, mayamettha sammāsaṅkappā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāvācā bhavissanti, mayamettha sammāvācā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchākammantā bhavissanti, mayamettha sammākammantā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāājīvā bhavissanti, mayamettha sammāājīvā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāvāyāmā bhavissanti, mayamettha sammāvāyāmā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāsatī bhavissanti, mayamettha sammāsatī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāsamādhi bhavissanti, mayamettha sammāsamādhī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāñāṇī bhavissanti, mayamettha sammāñāṇī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare micchāvimuttī bhavissanti, mayamettha sammāvimuttī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare thinamiddhapariyuṭṭhitā bhavissanti, mayamettha vigatathinamiddhā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare uddhatā bhavissanti, mayamettha anuddhatā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare vicikicchī bhavissanti, mayamettha tiṇṇavicikicchā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare kodhanā bhavissanti, mayamettha akkodhanā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare upanāhī bhavissanti, mayamettha anupanāhī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare makkhī bhavissanti, mayamettha amakkhī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare paḷāsī bhavissanti, mayamettha apaḷāsī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare issukī bhavissanti, mayamettha anissukī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare maccharī bhavissanti, mayamettha amaccharī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare saṭhā bhavissanti, mayamettha asaṭhā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare māyāvī bhavissanti, mayamettha amāyāvī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare thaddhā bhavissanti, mayamettha atthaddhā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare atimānī bhavissanti, mayamettha anatimānī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare dubbacā bhavissanti, mayamettha suvacā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare pāpamittā bhavissanti, mayamettha kalyāṇamittā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare pamattā bhavissanti, mayamettha appamattā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare assaddhā bhavissanti, mayamettha saddhā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare ahirikā bhavissanti, mayamettha hirimanā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare anottāpī bhavissanti, mayamettha ottāpī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare appassutā bhavissanti, mayamettha bahussutā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare kusītā bhavissanti, mayamettha āraddhavīriyā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare muṭṭhassatī bhavissanti, mayamettha upaṭṭhitassatī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare duppaññā bhavissanti, mayamettha paññāsampannā bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
‘Pare sandiṭṭhiparāmāsī ādhānaggāhī duppaṭinissaggī bhavissanti, mayamettha asandiṭṭhiparāmāsī anādhānaggāhī suppaṭinissaggī bhavissāmā’ti sallekho karaṇīyo.
2. Cittupapādapariyāya
Cittuppādampi kho ahaṁ, cunda, kusalesu dhammesu bahukāraṁ vadāmi, ko pana vādo kāyena vācāya anuvidhīyanāsu. Tasmātiha, cunda, ‘pare vihiṁsakā bhavissanti, mayamettha avihiṁsakā bhavissāmā’ti cittaṁ uppādetabbaṁ. ‘Pare pāṇātipātī bhavissanti, mayamettha pāṇātipātā paṭiviratā bhavissāmā’ti cittaṁ uppādetabbaṁ …pe… ‘pare sandiṭṭhiparāmāsī ādhānaggāhī duppaṭinissaggī bhavissanti, mayamettha asandiṭṭhiparāmāsī anādhānaggāhī suppaṭinissaggī bhavissāmā’ti cittaṁ uppādetabbaṁ.
3. Parikkamanapariyāya
Seyyathāpi, cunda, visamo maggo assa, tassa añño samo maggo parikkamanāya; seyyathā vā pana, cunda, visamaṁ titthaṁ assa, tassa aññaṁ samaṁ titthaṁ parikkamanāya; evameva kho, cunda, vihiṁsakassa purisapuggalassa avihiṁsā hoti parikkamanāya, pāṇātipātissa purisapuggalassa pāṇātipātā veramaṇī hoti parikkamanāya, adinnādāyissa purisapuggalassa adinnādānā veramaṇī hoti parikkamanāya, abrahmacārissa purisapuggalassa abrahmacariyā veramaṇī hoti parikkamanāya, musāvādissa purisapuggalassa musāvādā veramaṇī hoti parikkamanāya, pisuṇavācassa purisapuggalassa pisuṇāya vācāya veramaṇī hoti parikkamanāya, pharusavācassa purisapuggalassa pharusāya vācāya veramaṇī hoti parikkamanāya, samphappalāpissa purisapuggalassa samphappalāpā veramaṇī hoti parikkamanāya, abhijjhālussa purisapuggalassa anabhijjhā hoti parikkamanāya, byāpannacittassa purisapuggalassa abyāpādo hoti parikkamanāya.
Micchādiṭṭhissa purisapuggalassa sammādiṭṭhi hoti parikkamanāya, micchāsaṅkappassa purisapuggalassa sammāsaṅkappo hoti parikkamanāya, micchāvācassa purisapuggalassa sammāvācā hoti parikkamanāya, micchākammantassa purisapuggalassa sammākammanto hoti parikkamanāya, micchāājīvassa purisapuggalassa sammāājīvo hoti parikkamanāya, micchāvāyāmassa purisapuggalassa sammāvāyāmo hoti parikkamanāya, micchāsatissa purisapuggalassa sammāsati hoti parikkamanāya, micchāsamādhissa purisapuggalassa sammāsamādhi hoti parikkamanāya, micchāñāṇissa purisapuggalassa sammāñāṇaṁ hoti parikkamanāya, micchāvimuttissa purisapuggalassa sammāvimutti hoti parikkamanāya.
Thinamiddhapariyuṭṭhitassa purisapuggalassa vigatathinamiddhatā hoti parikkamanāya, uddhatassa purisapuggalassa anuddhaccaṁ hoti parikkamanāya, vicikicchissa purisapuggalassa tiṇṇavicikicchatā hoti parikkamanāya, kodhanassa purisapuggalassa akkodho hoti parikkamanāya, upanāhissa purisapuggalassa anupanāho hoti parikkamanāya, makkhissa purisapuggalassa amakkho hoti parikkamanāya, paḷāsissa purisapuggalassa apaḷāso hoti parikkamanāya, issukissa purisapuggalassa anissukitā hoti parikkamanāya, maccharissa purisapuggalassa amacchariyaṁ hoti parikkamanāya, saṭhassa purisapuggalassa asāṭheyyaṁ hoti parikkamanāya, māyāvissa purisapuggalassa amāyā hoti parikkamanāya, thaddhassa purisapuggalassa atthaddhiyaṁ hoti parikkamanāya, atimānissa purisapuggalassa anatimāno hoti parikkamanāya, dubbacassa purisapuggalassa sovacassatā hoti parikkamanāya, pāpamittassa purisapuggalassa kalyāṇamittatā hoti parikkamanāya, pamattassa purisapuggalassa appamādo hoti parikkamanāya, assaddhassa purisapuggalassa saddhā hoti parikkamanāya, ahirikassa purisapuggalassa hirī hoti parikkamanāya, anottāpissa purisapuggalassa ottappaṁ hoti parikkamanāya, appassutassa purisapuggalassa bāhusaccaṁ hoti parikkamanāya, kusītassa purisapuggalassa vīriyārambho hoti parikkamanāya, muṭṭhassatissa purisapuggalassa upaṭṭhitassatitā hoti parikkamanāya, duppaññassa purisapuggalassa paññāsampadā hoti parikkamanāya, sandiṭṭhiparāmāsiādhānaggāhiduppaṭinissaggissa purisapuggalassa asandiṭṭhiparāmāsianādhānaggāhisuppaṭinissaggitā hoti parikkamanāya.
4. Uparibhāgapariyāya
Seyyathāpi, cunda, ye keci akusalā dhammā sabbe te adhobhāgaṅgamanīyā, ye keci kusalā dhammā sabbe te uparibhāgaṅgamanīyā; evameva kho, cunda, vihiṁsakassa purisapuggalassa avihiṁsā hoti uparibhāgāya, pāṇātipātissa purisapuggalassa pāṇātipātā veramaṇī hoti uparibhāgāya …pe… sandiṭṭhiparāmāsiādhānaggāhiduppaṭinissaggissa purisapuggalassa asandiṭṭhiparāmāsianādhānaggāhisuppaṭinissaggitā hoti uparibhāgāya.
5. Parinibbānapariyāya
So vata, cunda, attanā palipapalipanno paraṁ palipapalipannaṁ uddharissatīti netaṁ ṭhānaṁ vijjati. So vata, cunda, attanā apalipapalipanno paraṁ palipapalipannaṁ uddharissatīti ṭhānametaṁ vijjati. So vata, cunda, attanā adanto avinīto aparinibbuto paraṁ damessati vinessati parinibbāpessatīti netaṁ ṭhānaṁ vijjati. So vata, cunda, attanā danto vinīto parinibbuto paraṁ damessati vinessati parinibbāpessatīti ṭhānametaṁ vijjati.
Evameva kho, cunda, vihiṁsakassa purisapuggalassa avihiṁsā hoti parinibbānāya, pāṇātipātissa purisapuggalassa pāṇātipātā veramaṇī hoti parinibbānāya. Adinnādāyissa purisapuggalassa adinnādānā veramaṇī hoti parinibbānāya. Abrahmacārissa purisapuggalassa abrahmacariyā veramaṇī hoti parinibbānāya. Musāvādissa purisapuggalassa musāvādā veramaṇī hoti parinibbānāya. Pisuṇavācassa purisapuggalassa pisuṇāya vācāya veramaṇī hoti parinibbānāya. Pharusavācassa purisapuggalassa pharusāya vācāya veramaṇī hoti parinibbānāya. Samphappalāpissa purisapuggalassa samphappalāpā veramaṇī hoti parinibbānāya. Abhijjhālussa purisapuggalassa anabhijjhā hoti parinibbānāya. Byāpannacittassa purisapuggalassa abyāpādo hoti parinibbānāya.
Micchādiṭṭhissa purisapuggalassa sammādiṭṭhi hoti parinibbānāya. Micchāsaṅkappassa purisapuggalassa sammāsaṅkappo hoti parinibbānāya. Micchāvācassa purisapuggalassa sammāvācā hoti parinibbānāya. Micchākammantassa purisapuggalassa sammākammanto hoti parinibbānāya. Micchāājīvassa purisapuggalassa sammāājīvo hoti parinibbānāya. Micchāvāyāmassa purisapuggalassa sammāvāyāmo hoti parinibbānāya. Micchāsatissa purisapuggalassa sammāsati hoti parinibbānāya. Micchāsamādhissa purisapuggalassa sammāsamādhi hoti parinibbānāya. Micchāñāṇissa purisapuggalassa sammāñāṇaṁ hoti parinibbānāya. Micchāvimuttissa purisapuggalassa sammāvimutti hoti parinibbānāya.
Thinamiddhapariyuṭṭhitassa purisapuggalassa vigatathinamiddhatā hoti parinibbānāya. Uddhatassa purisapuggalassa anuddhaccaṁ hoti parinibbānāya. Vicikicchissa purisapuggalassa tiṇṇavicikicchatā hoti parinibbānāya. Kodhanassa purisapuggalassa akkodho hoti parinibbānāya. Upanāhissa purisapuggalassa anupanāho hoti parinibbānāya. Makkhissa purisapuggalassa amakkho hoti parinibbānāya. Paḷāsissa purisapuggalassa apaḷāso hoti parinibbānāya. Issukissa purisapuggalassa anissukitā hoti parinibbānāya. Maccharissa purisapuggalassa amacchariyaṁ hoti parinibbānāya. Saṭhassa purisapuggalassa asāṭheyyaṁ hoti parinibbānāya. Māyāvissa purisapuggalassa amāyā hoti parinibbānāya. Thaddhassa purisapuggalassa atthaddhiyaṁ hoti parinibbānāya. Atimānissa purisapuggalassa anatimāno hoti parinibbānāya. Dubbacassa purisapuggalassa sovacassatā hoti parinibbānāya. Pāpamittassa purisapuggalassa kalyāṇamittatā hoti parinibbānāya. Pamattassa purisapuggalassa appamādo hoti parinibbānāya. Assaddhassa purisapuggalassa saddhā hoti parinibbānāya. Ahirikassa purisapuggalassa hirī hoti parinibbānāya. Anottāpissa purisapuggalassa ottappaṁ hoti parinibbānāya. Appassutassa purisapuggalassa bāhusaccaṁ hoti parinibbānāya. Kusītassa purisapuggalassa vīriyārambho hoti parinibbānāya. Muṭṭhassatissa purisapuggalassa upaṭṭhitassatitā hoti parinibbānāya. Duppaññassa purisapuggalassa paññāsampadā hoti parinibbānāya. Sandiṭṭhiparāmāsiādhānaggāhiduppaṭinissaggissa purisapuggalassa asandiṭṭhiparāmāsianādhānaggāhisuppaṭinissaggitā hoti parinibbānāya.
Iti kho, cunda, desito mayā sallekhapariyāyo, desito cittuppādapariyāyo, desito parikkamanapariyāyo, desito uparibhāgapariyāyo, desito parinibbānapariyāyo. Yaṁ kho, cunda, satthārā karaṇīyaṁ sāvakānaṁ hitesinā anukampakena anukampaṁ upādāya, kataṁ vo taṁ mayā. Etāni, cunda, rukkhamūlāni, etāni suññāgārāni, jhāyatha, cunda, mā pamādattha, mā pacchāvippaṭisārino ahuvattha—ayaṁ kho amhākaṁ anusāsanī”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamano āyasmā mahācundo bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti.
Catuttālīsapadā vuttā, sandhayo pañca desitā; Sallekho nāma suttanto, gambhīro sāgarūpamoti.