MN75
Mit Māgaṇḍiya
Māgaṇḍiyasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha im Land der Kurus auf, bei dem Marktflecken der Kurus mit Namen Kammāsadamma, auf einer Grasmatte in der Feuerkammer eines Brahmanen aus dem Bhāradvāja-Stamm.
Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Kammāsadamma zum Almosengang. Er zog um Almosen durch Kammāsadamma. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, ging er für die Meditation des Tages in ein gewisses Waldstück. Er tauchte tief in den Wald ein und setzte sich an den Fuß eines Baumes, um zu meditieren.
Als dann der Wanderer Māgaṇḍiya spazieren ging, begab er sich zu dieser Feuerkammer. Er sah die ausgebreitete Grasmatte dort und fragte den Brahmanen aus dem Bhāradvāja-Stamm: „Werter Bhāradvāja, für wen wurde diese Grasmatte ausgebreitet? Sie sieht aus wie das Bett eines Asketen.“
„Da ist der Asket Gotama, ein Sakyer, der von einer Familie der Sakyer fortgezogen ist. Er hat diesen guten Ruf: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘ Dieses Bett wurde für den werten Gotama ausgebreitet.“
„Nun, es ist ein trauriger Anblick, werter Bhāradvāja, ein sehr trauriger Anblick, ein Bett für den werten Gotama, diesen Kindsmörder, zu sehen!“
„Pass auf, was du sagst, Māgaṇḍiya! Pass auf, was du sagst! Viele kluge Adlige, Brahmanen, Hausbesitzer und Asketen sind dem werten Gotama ergeben. Sie wurden von ihm in dem edlen System, der tauglichen Lehre, angeleitet.“
„Selbst wenn ich dem werten Gotama Auge in Auge gegenüberstünde, würde ich ihm ins Gesicht sagen: ‚Der Asket Gotama ist ein Kindsmörder.‘ Warum ist das so? Denn so kam es uns im Schlaf zu.“
„Wenn es dir nichts ausmacht, werde ich dem Asketen Gotama davon berichten.“
„Keine Sorge, werter Bhāradvāja. Du kannst ihm genau sagen, was ich gesagt habe.“
Mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit hörte der Buddha dieses Gespräch zwischen dem Brahmanen aus dem Bhāradvāja-Stamm und dem Wanderer Māgaṇḍiya. Als er aus seiner Klausur kam, ging er zur Feuerkammer des Brahmanen und setzte sich auf die Grasmatte. Da ging der Brahmane aus dem Bhāradvāja-Stamm zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm: „Bhāradvāja, hattest du ein Gespräch mit dem Wanderer Māgaṇḍiya über diese Grasmatte?“
Daraufhin sagte der Brahmane aus dem Bhāradvāja-Stamm, erschüttert und mit gesträubten Haaren, zum Buddha: „Eben diese Sache wollte ich dem werten Gotama sagen, aber du sprachst sie an, bevor ich dazu kam.“
Doch die Unterhaltung zwischen dem Buddha und dem Brahmanen aus dem Bhāradvāja-Stamm wurde unterbrochen. Als dann der Wanderer Māgaṇḍiya spazieren ging, begab er sich zu dieser Feuerkammer. Er ging zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin, und der Buddha sagte zu ihm:
„Māgaṇḍiya, das Auge mag Bilder, es liebt und genießt sie. Es wurde vom Klargewordenen gezähmt, bewacht, gehütet und gezügelt, und er lehrt den Dhamma für seine Zügelung. Meintest du das, als du mich einen Kindsmörder nanntest?“
„Das ist genau das, was ich meinte. Warum ist das so? Denn so kam es uns im Schlaf zu.“
„Das Ohr mag Töne … Die Nase mag Gerüche … Die Zunge mag Geschmäcke … Sie wurde vom Klargewordenen gezähmt, bewacht, gehütet und gezügelt, und er lehrt den Dhamma für ihre Zügelung. Meintest du das, als du mich einen Kindsmörder nanntest?“ „Das ist genau das, was ich meinte. Warum ist das so? Denn so kam es uns im Schlaf zu.“ „Der Körper mag Berührungen … Der Geist mag Vorstellungen, er liebt und genießt sie. Er wurde vom Klargewordenen gezähmt, bewacht, gehütet und gezügelt, und er lehrt den Dhamma für seine Zügelung. Meintest du das, als du mich einen Kindsmörder nanntest?“
„Das ist genau das, was ich meinte. Warum ist das so? Denn so kam es uns im Schlaf zu.“
„Was denkst du, Māgaṇḍiya? Da vergnügt sich jemand mit Bildern, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Einige Zeit später, nachdem er den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen von Bildern wahrhaftig verstanden und Verlangen nach Bildern aufgegeben und Leidenschaft für sie vertrieben hat, lebt er frei von Durst, mit innerlich friedvollem Geist. Was hättest du ihm zu sagen, Māgaṇḍiya?“
„Nichts, werter Gotama.“
„Was denkst du, Māgaṇḍiya? Da vergnügt sich jemand mit Tönen, die das Ohr erkennt … mit Gerüchen, die die Nase erkennt … mit Geschmäcken, die die Zunge erkennt … mit Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Einige Zeit später, nachdem er den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen von Berührungen wahrhaftig verstanden und Verlangen nach Berührungen aufgegeben und Leidenschaft für sie vertrieben hat, lebt er frei von Durst, mit innerlich friedvollem Geist. Was hättest du ihm zu sagen, Māgaṇḍiya?“
„Nichts, werter Gotama.“
„Nun, als ich noch ein Laie war, vergnügte ich mich, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen, nämlich mit Bildern, die das Auge erkennt … mit Tönen, die das Ohr erkennt … mit Gerüchen, die die Nase erkennt … mit Geschmäcken, die die Zunge erkennt … mit Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Ich hatte drei Pfahlbau-Langhäuser: eins für die Regenzeit, eins für den Winter und eins für den Sommer. Ich blieb während der vier Monate der Regenzeit in meinem Pfahlbau-Langhaus, ohne die Treppe herunterzukommen. Dort wurde ich von Musikerinnen unterhalten, unter denen kein einziger Mann war. Einige Zeit später, nachdem ich den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen von Sinnenfreuden wahrhaftig verstanden und Verlangen nach Sinnenfreuden aufgegeben und Leidenschaft für sie vertrieben habe, lebe ich frei von Durst, mit innerlich friedvollem Geist. Ich sehe andere Lebewesen, die nicht frei von Sinnenfreuden sind und von Verlangen nach Sinnenfreuden verzehrt werden, sie brennen mit Leidenschaft für Sinnenfreuden und schwelgen in Sinnenfreuden. Ich beneide sie nicht, noch hoffe ich, das zu genießen. Warum ist das so? Weil es eine Befriedigung gibt, die außerhalb von Sinnenfreuden und untauglichen Eigenschaften liegt, die selbst an himmlisches Glück herankommt. Indem ich diese Befriedigung genieße, beneide ich nicht, was geringer ist, noch hoffe ich, das zu genießen.
Angenommen, da wäre ein Hausbesitzer oder der Sohn eines Hausbesitzers. Er wäre reich, hätte viel Besitz und Vermögen. Und er vergnügte sich, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen, nämlich mit Bildern, die das Auge erkennt … mit Tönen … Gerüchen … Geschmäcken … Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Gutes getan hätte, würde er, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt, unter den Göttern der Dreiunddreißig. Dort vergnügte er sich im Garten des Entzückens in Gesellschaft einer Schar von Nymphen, versorgt und ausgestattet mit den fünf himmlischen Sinnesreizen. Dann sähe er einen Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers sich vergnügen, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen.
Was denkst du, Māgaṇḍiya? Würde dieser Gott, der sich im Garten des Entzückens in Gesellschaft einer Schar von Nymphen vergnügte, versorgt und ausgestattet mit den fünf himmlischen Sinnesreizen, diesen Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers um die fünf menschlichen Sinnesreize beneiden oder zu menschlichen Sinnenfreuden zurückkehren?“
„Nein, werter Gotama. Warum ist das so? Weil himmlische Sinnenfreuden vortrefflicher und erlesener sind als menschliche Sinnenfreuden.“
„Ebenso vergnügte ich mich, als ich noch ein Laie war, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen, nämlich mit Bildern, die das Auge erkennt … mit Tönen, die das Ohr erkennt … mit Gerüchen, die die Nase erkennt … mit Geschmäcken, die die Zunge erkennt … mit Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Einige Zeit später, nachdem ich den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen von Sinnenfreuden wahrhaftig verstanden und Verlangen nach Sinnenfreuden aufgegeben und Leidenschaft für sie vertrieben habe, lebe ich frei von Durst, mit innerlich friedvollem Geist. Ich sehe andere Lebewesen, die nicht frei von Sinnenfreuden sind und von Verlangen nach Sinnenfreuden verzehrt werden, sie brennen mit Leidenschaft für Sinnenfreuden und schwelgen in Sinnenfreuden. Ich beneide sie nicht, noch hoffe ich, das zu genießen. Warum ist das so? Weil es eine Befriedigung gibt, die außerhalb von Sinnenfreuden und untauglichen Eigenschaften liegt, die selbst an himmlisches Glück herankommt. Indem ich diese Befriedigung genieße, beneide ich nicht, was geringer ist, noch hoffe ich, das zu genießen.
Wie wenn da ein Leprakranker wäre mit Wunden und Blasen an den Gliedern. Er würde von Maden zerfressen, würde mit seinen Nägeln an den Öffnungen der Wunden kratzen, und er würde den Körper über einer Grube mit glühenden Kohlen kauterisieren. Seine Freunde und Kollegen, Verwandten und Sippenangehörigen ließen einen Wundarzt kommen, um ihn zu behandeln. Der Wundarzt würde für ihn Arznei bereiten, und indem er diese benutzte, würde er von seiner Lepra geheilt. Er wäre gesund, glücklich, unabhängig, sein eigener Herr, der gehen könnte, wohin er wollte. Dann sähe er einen anderen Leprakranken mit Wunden und Blasen an den Gliedern, der von Maden zerfressen würde, mit seinen Nägeln an den Öffnungen der Wunden kratzen und den Körper über einer Grube mit glühenden Kohlen kauterisieren würde.
Was denkst du, Māgaṇḍiya? Würde dieser Mensch diesen anderen Leprakranken um seine Grube mit glühenden Kohlen oder dafür, dass er Arznei nimmt, beneiden?“
„Nein, werter Gotama. Warum ist das so? Weil man nur dann Arznei nehmen muss, wenn man eine Krankheit hat. Wenn man keine Krankheit hat, braucht man keine Arznei.“
„Ebenso, Māgaṇḍiya, vergnügte ich mich, als ich noch ein Laie war, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen, nämlich mit Bildern, die das Auge erkennt … mit Tönen, die das Ohr erkennt … mit Gerüchen, die die Nase erkennt … mit Geschmäcken, die die Zunge erkennt … mit Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Einige Zeit später, nachdem ich den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen von Sinnenfreuden wahrhaftig verstanden und Verlangen nach Sinnenfreuden aufgegeben und Leidenschaft für sie vertrieben habe, lebe ich frei von Durst, mit innerlich friedvollem Geist. Ich sehe andere Lebewesen, die nicht frei von Sinnenfreuden sind und von Verlangen nach Sinnenfreuden verzehrt werden, sie brennen mit Leidenschaft für Sinnenfreuden und schwelgen in Sinnenfreuden. Ich beneide sie nicht, noch hoffe ich, das zu genießen. Warum ist das so? Weil es eine Befriedigung gibt, die außerhalb von Sinnenfreuden und untauglichen Eigenschaften liegt, die selbst an himmlisches Glück herankommt. Indem ich diese Befriedigung genieße, beneide ich nicht, was geringer ist, noch hoffe ich, das zu genießen.
Wie wenn da ein Leprakranker wäre mit Wunden und Blasen an den Gliedern. Er würde von Maden zerfressen, würde mit seinen Nägeln an den Öffnungen der Wunden kratzen, und er würde den Körper über einer Grube mit glühenden Kohlen kauterisieren. Seine Freunde und Kollegen, Verwandten und Sippenangehörigen ließen einen Wundarzt kommen, um ihn zu behandeln. Der Wundarzt würde für ihn Arznei bereiten, und indem er diese benutzte, würde er von seiner Lepra geheilt. Er wäre gesund, glücklich, unabhängig, sein eigener Herr, der gehen könnte, wohin er wollte. Zwei kräftige Männer würden ihn an den Armen packen und ihn zu der Grube mit glühenden Kohlen ziehen.
Was denkst du, Māgaṇḍiya? Würde sich dieser Mensch nicht hin und her winden?“
„Ja, werter Gotama. Warum ist das so? Weil dieses Feuer wirklich schmerzhaft anzufassen ist, weil es grimmig brennt und glüht.“
„Was denkst du, Māgaṇḍiya? Ist das Feuer erst jetzt wirklich schmerzhaft anzufassen, brennt und glüht grimmig, oder war es das auch vorher schon?“
„Dieses Feuer ist jetzt schmerzhaft, und es war auch vorher schmerzhaft. Dieser Mensch war leprakrank mit Wunden und Blasen an den Gliedern. Da er von Maden zerfressen wurde und mit seinen Nägeln an den Öffnungen der Wunden kratzte, waren seine Sinnesfähigkeiten beeinträchtigt. Daher hatte er, obwohl das Feuer schmerzhaft anzufassen war, die verzerrte Wahrnehmung, es sei angenehm.“
„Ebenso sind Sinnenfreuden der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart schmerzhaft anzufassen, sie brennen und glühen grimmig. Diese Lebewesen, die nicht frei von Sinnenfreuden sind, die von Verlangen nach Sinnenfreuden verzehrt werden und mit Leidenschaft für Sinnenfreuden brennen, haben beeinträchtigte Sinnesfähigkeiten. Daher haben sie, obwohl Sinnenfreuden schmerzhaft anzufassen sind, die verzerrte Wahrnehmung, sie seien angenehm.
Wie wenn da ein Leprakranker wäre mit Wunden und Blasen an den Gliedern. Er würde von Maden zerfressen, würde mit seinen Nägeln an den Öffnungen der Wunden kratzen, und er würde den Körper über einer Grube mit glühenden Kohlen kauterisieren. Je mehr er seine Wunden kratzt und den Körper kauterisiert, desto mehr werden seine Wunden faul, stinken und entzünden sich. Aber dennoch gewinnt er ein Maß an Vergnügen und Befriedigung vom Jucken der Wunden. Ebenso sehe ich andere Lebewesen, die nicht frei von Sinnenfreuden sind und von Verlangen nach Sinnenfreuden verzehrt werden, die mit Leidenschaft für Sinnenfreuden brennen und in Sinnenfreuden schwelgen. Je mehr sie in Sinnenfreuden schwelgen, desto mehr wächst ihr Verlangen nach Sinnenfreuden und desto mehr brennen sie mit Leidenschaft für Sinnenfreuden. Aber dennoch gewinnen sie ein Maß an Vergnügen und Befriedigung von den fünf Sinnesreizen.
Was denkst du, Māgaṇḍiya? Hast du einen König oder einen königlichen Oberminister der Vergangenheit, der Zukunft oder der Gegenwart gesehen oder davon gehört, der sich vergnügt, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen, der, ohne Verlangen nach Sinnenfreuden aufzugeben und Leidenschaft für Sinnenfreuden zu vertreiben, frei von Durst lebt, mit innerlich friedvollem Geist?“
„Nein, werter Gotama.“
„Gut, Māgaṇḍiya. Auch ich habe so etwas nicht gesehen oder gehört. Im Gegenteil: Alle Asketen oder Brahmanen der Vergangenheit, der Zukunft oder der Gegenwart, die frei von Durst leben, mit innerlich friedvollem Geist, tun das, nachdem sie den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen von Sinnenfreuden wahrhaftig verstanden und Verlangen nach Sinnenfreuden aufgegeben und Leidenschaft für sie vertrieben haben.“
Dann drückte der Buddha bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:
„Gesundheit ist der beste Gewinn, das Erlöschen das höchste Glück. Von den Pfaden ist der größte achtfach, er ist sicher und führt zu dem, das frei vom Tod ist.“
Daraufhin sagte Māgaṇḍiya zum Buddha: „Es ist unglaublich, werter Gotama, es ist erstaunlich! Wie treffend der werte Gotama das gesagt hat! ‚Gesundheit ist der beste Gewinn, das Erlöschen das höchste Glück.‘ Ich habe auch gehört, dass Wanderer der Vergangenheit, die Lehrmeister der Lehrmeister, gesagt hätten: ‚Gesundheit ist der beste Gewinn, das Erlöschen das höchste Glück.‘ Und es stimmt überein, werter Gotama.“
„Aber Māgaṇḍiya, wenn du gehört hast, dass Wanderer der Vergangenheit dies sagten, was ist diese Gesundheit? Und was ist das Erlöschen?“ Daraufhin sagte strich sich Māgaṇḍiya mit seinen eigenen Händen über die Glieder und sagte:
„Das ist diese Gesundheit, werter Gotama, das ist dieses Erlöschen! Denn ich bin jetzt gesund und glücklich und habe keine Beschwerden.“
„Māgaṇḍiya, wie wenn da ein Mensch von Geburt an blind wäre. Er könnte keine dunklen oder hellen, blauen, gelben, roten oder purpurfarbenen Bilder sehen. Er könnte keinen ebenen oder unebenen Boden sehen noch Sterne, Mond oder Sonne. Er könnte einen sehenden Menschen sagen hören: ‚Weißer Stoff ist wirklich hübsch, er ist ansprechend, fleckenlos und rein.‘ Er ginge auf die Suche nach weißem Stoff. Aber jemand würde ihn mit einem schmutzigen, fleckigen Gewand hereinlegen: ‚He, Mann, hier ist ein weißer Stoff für dich, er ist ansprechend, fleckenlos und rein.‘ Er nähme ihn und zöge ihn an und drückte seine Befriedigung aus: ‚Weißer Stoff ist wirklich hübsch, er ist ansprechend, fleckenlos und rein.‘
Was denkst du, Māgaṇḍiya? Täte dieser von Geburt an Blinde das wissend und sehend oder aus Vertrauen zu dem sehenden Menschen?“
„Er täte es nicht wissend und sehend, sondern aus Vertrauen zu dem sehenden Menschen.“
„Ebenso sind die Wanderer anderer Konfessionen blind und ohne Sehvermögen. Obwohl sie Gesundheit nicht kennen und das Erlöschen nicht sehen, sagen sie doch diese Strophe auf: ‚Gesundheit ist der beste Gewinn, das Erlöschen das höchste Glück.‘ Denn diese Strophe wurde von den Vollendeten aufgesagt, den vollkommen erwachten Buddhas der Vergangenheit:
‚Gesundheit ist der beste Gewinn, das Erlöschen das höchste Glück. Von den Pfaden ist der größte achtfach, er ist sicher und führt zu dem, das frei vom Tod ist.‘
Heutzutage ist sie allmählich zu einer Strophe geworden, die von gewöhnlichen Menschen benutzt wird. Aber Māgaṇḍiya, dieser Körper ist eine Krankheit, ein Eiterherd, ein Pfeil, eine Düsternis, eine Beschwerde. Dennoch sagst du über diesen Körper: ‚Das ist diese Gesundheit, werter Gotama, das ist dieses Erlöschen!‘ Māgaṇḍiya, du besitzt nicht das edle Sehen, durch das du Gesundheit erkennen und das Erlöschen sehen könntest.“
„Ich bin recht zuversichtlich, dass der werte Gotama in der Lage ist, mich zu unterweisen, sodass ich Gesundheit erkennen und das Erlöschen sehen kann.“
„Māgaṇḍiya, wie wenn da ein Mensch von Geburt an blind wäre. Er könnte keine dunklen oder hellen, blauen, gelben, roten oder purpurfarbenen Bilder sehen. Er könnte keinen ebenen oder unebenen Boden sehen noch Sterne, Mond oder Sonne. Seine Freunde und Kollegen, Verwandten und Sippenangehörigen ließen einen Wundarzt kommen, um ihn zu behandeln. Der Wundarzt würde für ihn Arznei bereiten, aber indem er diese benutzte, würden seine Augen nicht geheilt, und er könnte immer noch nicht klar sehen. Was denkst du, Māgaṇḍiya? Würde nicht dieser Arzt nur erschöpft und entmutigt werden?“
„Ja, werter Gotama.“
„Ebenso wäre es, wenn ich dich den Dhamma lehren würde: ‚Das ist diese Gesundheit, das ist dieses Erlöschen.‘ Aber du würdest die Gesundheit nicht erkennen und das Erlöschen nicht sehen, und das wäre ermüdend und beschwerlich für mich.“
„Ich bin recht zuversichtlich, dass der werte Gotama in der Lage ist, mich zu unterweisen, sodass ich Gesundheit erkennen und das Erlöschen sehen kann.“
„Māgaṇḍiya, wie wenn da ein Mensch von Geburt an blind wäre. Er könnte keine dunklen oder hellen, blauen, gelben, roten oder purpurfarbenen Bilder sehen. Er könnte keinen ebenen oder unebenen Boden sehen noch Sterne, Mond oder Sonne. Er könnte einen sehenden Menschen sagen hören: ‚Weißer Stoff ist wirklich hübsch, er ist ansprechend, fleckenlos und rein.‘
Er ginge auf die Suche nach weißem Stoff. Aber jemand würde ihn mit einem schmutzigen, fleckigen Gewand hereinlegen: ‚He, Mann, hier ist ein weißer Stoff für dich, er ist ansprechend, fleckenlos und rein.‘ Er nähme ihn und zöge ihn an. Seine Freunde und Kollegen, Verwandten und Sippenangehörigen ließen einen Wundarzt kommen, um ihn zu behandeln. Der Wundarzt würde für ihn Arznei bereiten: Brech- und Abführmittel, Salbe, Gegensalbe oder Behandlung durch die Nase. Und indem er diese benutzte, würden seine Augen geheilt, sodass er klar sehen könnte. Sobald seine Augen geheilt wären, verlöre er jedes Sehnen und Begehren nach diesem schmutzigen, fleckigen Gewand. Dann würde er diesen Menschen nicht als Freund betrachten, sondern als Feind, und könnte sogar daran denken, ihn umzubringen: ‚So lange Zeit wurde ich von diesem Menschen mit diesem schmutzigen, fleckigen Gewand getäuscht, hereingelegt und betrogen, als er sagte: „He, Mann, hier ist ein weißer Stoff für dich, er ist ansprechend, fleckenlos und rein.“‘
Ebenso wäre es, wenn ich dich den Dhamma lehren würde: ‚Das ist diese Gesundheit, das ist dieses Erlöschen.‘ Du würdest die Gesundheit erkennen und das Erlöschen sehen. Und sobald dein Sehen aufginge, gäbest du jedes Sehnen und Begehren nach den fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten auf. Und du könntest sogar denken: ‚So lange Zeit wurde ich von diesem Geist getäuscht, hereingelegt und betrogen. Denn was ich ergriffen habe, sind bloß Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein. Mein Ergreifen ist die Bedingung für fortgesetztes Dasein. Fortgesetztes Dasein ist die Bedingung für Wiedergeburt. Wiedergeburt ist die Bedingung für das Zustandekommen von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.‘“
„Ich bin recht zuversichtlich, dass der werte Gotama in der Lage ist, mich zu unterweisen, sodass ich mich von Blindheit geheilt von diesem Sitz erheben kann.“
„Nun, Māgaṇḍiya, du sollst dich wahren Menschen anschließen. Wenn du dich wahren Menschen anschließt, wirst du die wahre Lehre hören. Wenn du die wahre Lehre hörst, wirst du im Einklang mit der Lehre üben. Wenn du im Einklang mit der Lehre übst, wirst du selbst erkennen und sehen: ‚Das sind Krankheiten, Eiterherde und Pfeile. Und hier ist es, wo Krankheiten, Eiterherde und Pfeile restlos aufhören.‘ Wenn mein Ergreifen aufhört, hört fortgesetztes Dasein auf. Wenn fortgesetztes Dasein aufhört, hört Wiedergeburt auf. Wenn Wiedergeburt aufhört, hören Alter und Tod, Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis auf. So hört diese ganze Masse des Leidens auf.“
Daraufhin sagte Māgaṇḍiya zum Buddha: „Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht. Ich nehme Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Darf ich in Gegenwart des werten Gotama die Weihe des Fortziehens erhalten, die Ordination?“
„Māgaṇḍiya, wenn jemand, der zuvor in einer anderen Konfession ordiniert war, in dieser Lehre und Schulung die Weihe des Fortziehens, die Ordination, erhalten möchte, hat er vier Monate Probezeit. Wenn die Mönche nach Ablauf von vier Monaten zufrieden sind, geben sie ihm die Weihe des Fortziehens, die Ordination zum Mönch. Allerdings habe ich in dieser Sache individuelle Unterschiede anerkannt.“
„Herr, wenn in einem solchen Fall vier Monate Probezeit erforderlich sind, werde ich vier Jahre auf Probe verbringen. Wenn die Mönche nach Ablauf von vier Jahren zufrieden sind, mögen sie mir die Weihe des Fortziehens geben, die Ordination zum Mönch.“
Und der Wanderer Māgaṇḍiya erhielt in Gegenwart des Buddha die Weihe des Fortziehens, die Ordination. Nicht lange nach seiner Ordination gelangte der Ehrwürdige Māgaṇḍiya, als er allein lebte, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen, bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens. Er lebte an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hatte, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.
Er verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“ Und der Ehrwürdige Māgaṇḍiya wurde einer der Vollendeten.
So I have heard. At one time the Buddha was staying in the land of the Kurus, near the Kuru town named Kammāsadamma, on a grass mat in the fire chamber of a brahmin of the Bhāradvāja clan.
Then the Buddha robed up in the morning and, taking his bowl and robe, entered Kammāsadamma for alms. He wandered for alms in Kammāsadamma. After the meal, on his return from almsround, he went to a certain forest grove for the day’s meditation. Having plunged deep into it, he sat at the root of a certain tree to meditate.
Then as the wanderer Māgaṇḍiya was going for a walk he approached that fire chamber. He saw the grass mat spread out there and asked the brahmin of the Bhāradvāja clan, “Worthy Bhāradvāja, who has this grass mat been spread out for? It looks like an ascetic’s bed.”
“There is the ascetic Gotama, a Sakyan, gone forth from a Sakyan family. He has this good reputation: ‘That Blessed One is perfected, a fully awakened Buddha, accomplished in knowledge and conduct, holy, knower of the world, supreme guide for those fit for training, teacher of gods and humans, awakened, blessed.’ This bed has been spread for that worthy Gotama.”
“Well, it’s a sad sight, worthy Bhāradvāja, a very sad sight indeed, to see a bed for the worthy Gotama, that baby-killer!”
“Be careful what you say, Māgaṇḍiya, be careful what you say. Many astute aristocrats, brahmins, householders, and ascetics are devoted to the worthy Gotama. They’ve been guided by him in the noble system, the skillful teaching.”
“Even if I was to see the worthy Gotama face to face, worthy Bhāradvāja, I would say to his face: ‘The ascetic Gotama is a baby-killer.’ Why is that? For so it came to me while sleeping.”
“If you don’t mind, I’ll tell the ascetic Gotama about this.”
“Don’t worry, worthy Bhāradvāja. You may tell him exactly what I’ve said.”
With clairaudience that is purified and superhuman, the Buddha heard this discussion between the brahmin of the Bhāradvāja clan and the wanderer Māgaṇḍiya. Coming out of retreat, he went to the brahmin’s fire chamber and sat on the grass mat. Then the brahmin of the Bhāradvāja clan went to the Buddha and exchanged greetings with him. When the greetings and polite conversation were over, he sat down to one side. The Buddha said to him, “Bhāradvāja, did you have a discussion with the wanderer Māgaṇḍiya about this grass mat?”
When he said this, the brahmin, shocked and awestruck, said to the Buddha, “I wanted to mention this very thing to the worthy Gotama, but you brought it up before I had a chance.”
But this conversation between the Buddha and the brahmin was left unfinished. Then as the wanderer Māgaṇḍiya was going for a walk he approached that fire chamber. He went up to the Buddha, and exchanged greetings with him. When the greetings and polite conversation were over, he sat down to one side, and the Buddha said to him:
“Māgaṇḍiya, the eye likes sights, it loves them and enjoys them. That’s been tamed, guarded, protected and restrained by the Realized One, and he teaches Dhamma for its restraint. Is that what you were referring to when you called me a baby-killer?”
“That’s exactly what I was referring to. Why is that? For so it came to me while sleeping.”
“The ear likes sounds … The nose likes smells … The tongue likes tastes … The body likes touches … The mind likes ideas, it loves them and enjoys them. That’s been tamed, guarded, protected and restrained by the Realized One, and he teaches Dhamma for its restraint. Is that what you were referring to when you called me a baby-killer?”
“That’s exactly what I was referring to. Why is that? For so it came to me while sleeping.”
“What do you think, Māgaṇḍiya? Take someone who used to amuse themselves with sights known by the eye, which are likable, desirable, agreeable, pleasant, sensual, and arousing. Some time later—having truly understood the origin, disappearance, gratification, drawback, and escape of sights, and having given up craving and dispelled passion for sights—they would live rid of thirst, their mind peaceful inside. What would you have to say to them, Māgaṇḍiya?”
“Nothing, worthy Gotama.”
“What do you think, Māgaṇḍiya? Take someone who used to amuse themselves with sounds known by the ear … smells known by the nose … tastes known by the tongue … touches known by the body, which are likable, desirable, agreeable, pleasant, sensual, and arousing. Some time later—having truly understood the origin, disappearance, gratification, drawback, and escape of touches, and having given up craving and dispelled passion for touches—they would live rid of thirst, their mind peaceful inside. What would you have to say to them, Māgaṇḍiya?”
“Nothing, worthy Gotama.”
“Well, when I was still a layperson I used to amuse myself, supplied and provided with sights known by the eye … sounds known by the ear … smells known by the nose … tastes known by the tongue … touches known by the body, which are likable, desirable, agreeable, pleasant, sensual, and arousing. I had three stilt longhouses— one for the rainy season, one for the winter, and one for the summer. I stayed in a stilt longhouse without coming downstairs for the four months of the rainy season, where I was entertained by musicians—none of them men. Some time later—having truly understood the origin, disappearance, gratification, drawback, and escape of sensual pleasures, and having given up craving and dispelled passion for sensual pleasures—I live rid of thirst, my mind peaceful inside. I see other sentient beings who are not free from sensual pleasures being consumed by craving for sensual pleasures, burning with passion for sensual pleasures, indulging in sensual pleasures. I don’t envy them, nor do I hope to enjoy that. Why is that? Because there is a satisfaction that is apart from sensual pleasures and unskillful qualities, which even equals heavenly pleasure. Enjoying that satisfaction, I don’t envy what is inferior, nor do I hope to enjoy it.
Suppose there was a householder or a householder’s child who was rich, affluent, and wealthy. And they would amuse themselves, supplied and provided with the five kinds of sensual stimulation. That is, sights known by the eye … sounds … smells … tastes … touches known by the body, which are likable, desirable, agreeable, pleasant, sensual, and arousing. Having practiced good conduct by way of body, speech, and mind, when their body breaks up, after death, they’d be reborn in a good place, a heavenly realm, in the company of the gods of the thirty-three. There they’d amuse themselves in the Garden of Delight, escorted by a band of nymphs, supplied and provided with the five kinds of heavenly sensual stimulation. Then they’d see a householder or a householder’s child amusing themselves, supplied and provided with the five kinds of sensual stimulation.
What do you think, Māgaṇḍiya? Would that god—amusing themselves in the Garden of Delight, escorted by a band of nymphs, supplied and provided with the five kinds of heavenly sensual stimulation—envy that householder or householder’s child their five kinds of human sensual stimulation, or return to human sensual pleasures?”
“No, worthy Gotama. Why is that? Because heavenly sensual pleasures are better than human sensual pleasures.”
“In the same way, Māgaṇḍiya, when I was still a layperson I used to entertain myself with sights … sounds … smells … tastes … touches known by the body, which are likable, desirable, agreeable, pleasant, sensual, and arousing. Some time later—having truly understood the origin, disappearance, gratification, drawback, and escape of sensual pleasures, and having given up craving and dispelled passion for sensual pleasures—I live rid of thirst, my mind peaceful inside. I see other sentient beings who are not free from sensual pleasures being consumed by craving for sensual pleasures, burning with passion for sensual pleasures, indulging in sensual pleasures. I don’t envy them, nor do I hope to enjoy that. Why is that? Because there is a satisfaction that is apart from sensual pleasures and unskillful qualities, which even equals heavenly pleasure. Enjoying that satisfaction, I don’t envy what is inferior, nor do I hope to enjoy it.
Suppose there was a person affected by leprosy, with sores and blisters on their limbs. Being devoured by worms, scratching with their nails at the opening of their wounds, they’d cauterize their body over a pit of glowing coals. Their friends and colleagues, relatives and kin would get a surgeon to treat them. The surgeon would make medicine for them, and by using that they’d be cured of leprosy. They’d be healthy, happy, autonomous, master of themselves, able to go where they wanted. Then they’d see another person affected by leprosy, with sores and blisters on their limbs, being devoured by worms, scratching with their nails at the opening of their wounds, cauterizing their body over a pit of glowing coals.
What do you think, Māgaṇḍiya? Would that person envy that other person affected by leprosy for their pit of glowing coals or for taking medicine?”
“No, worthy Gotama. Why is that? Because you need to take medicine only when there’s a disease. When there’s no disease, there’s no need for medicine.”
“In the same way, Māgaṇḍiya, when I was still a layperson I used to entertain myself with sights … sounds … smells … tastes … touches known by the body, which are likable, desirable, agreeable, pleasant, sensual, and arousing. Some time later—having truly understood the origin, disappearance, gratification, drawback, and escape of sensual pleasures, and having given up craving and dispelled passion for sensual pleasures—I live rid of thirst, my mind peaceful inside. I see other sentient beings who are not free from sensual pleasures being consumed by craving for sensual pleasures, burning with passion for sensual pleasures, indulging in sensual pleasures. I don’t envy them, nor do I hope to enjoy that. Why is that? Because there is a satisfaction that is apart from sensual pleasures and unskillful qualities, which even equals heavenly pleasure. Enjoying that satisfaction, I don’t envy what is inferior, nor do I hope to enjoy it.
Suppose there was a person affected by leprosy, with sores and blisters on their limbs. Being devoured by worms, scratching with their nails at the opening of their wounds, they’d cauterize their body over a pit of glowing coals. Their friends and colleagues, relatives and kin would get a surgeon to treat them. The surgeon would make medicine for them, and by using that they’d be cured of leprosy. They’d be healthy, happy, autonomous, master of themselves, able to go where they wanted. Two strong men would grab them by the arms and drag them towards the pit of glowing coals.
What do you think, Māgaṇḍiya? Wouldn’t that person writhe and struggle to and fro?”
“Yes, worthy Gotama. Why is that? Because that fire is really painful to touch, fiercely burning and scorching.”
“What do you think, Māgaṇḍiya? Is it only now that the fire is really painful to touch, fiercely burning and scorching, or was it painful previously as well?”
“That fire is painful now and it was also painful previously. That person was affected by leprosy, with sores and blisters on their limbs. Being devoured by worms, scratching with their nails at the opening of their wounds, their sense faculties were impaired. So even though the fire was actually painful to touch, they had a distorted perception that it was pleasant.”
“In the same way, sensual pleasures of the past, future, and present are painful to touch, fiercely burning and scorching. These sentient beings who are not free from sensual pleasures—being consumed by craving for sensual pleasures, burning with passion for sensual pleasures—have impaired sense faculties. So even though sensual pleasures are actually painful to touch, they have a distorted perception that they are pleasant.
Suppose there was a person affected by leprosy, with sores and blisters on their limbs. Being devoured by worms, scratching with their nails at the opening of their wounds, they’re cauterizing their body over a pit of glowing coals. The more they scratch their wounds and cauterize their body, the more their wounds become foul, stinking, and infected. But still, they derive a degree of pleasure and gratification from the itchiness of their wounds. In the same way, I see other sentient beings who are not free from sensual pleasures being consumed by craving for sensual pleasures, burning with passion for sensual pleasures, indulging in sensual pleasures. The more they indulge in sensual pleasures, the more their craving for sensual pleasures grows, and the more they burn with passion for sensual pleasures. But still, they derive a degree of pleasure and gratification from the five kinds of sensual stimulation.
What do you think, Māgaṇḍiya? Have you seen or heard of a king or a royal minister of the past, future, or present, amusing themselves supplied and provided with the five kinds of sensual stimulation, who—without giving up craving for sensual pleasures and dispelling passion for sensual pleasures—lives rid of thirst, their mind peaceful inside?”
“No, worthy Gotama.”
“Good, Māgaṇḍiya. Neither have I. On the contrary, all the ascetics or brahmins of the past, future, or present who live rid of thirst, their minds peaceful inside, do so after truly understanding the origin, disappearance, gratification, drawback, and escape of sensual pleasures, and after giving up craving and dispelling passion for sensual pleasures.”
Then on that occasion the Buddha expressed this heartfelt sentiment:
“Health is the ultimate blessing; extinguishment, the ultimate happiness. Of paths, the ultimate is eightfold— it’s safe, and leads to freedom from death.”
When he said this, Māgaṇḍiya said to him, “It’s incredible, worthy Gotama, it’s amazing! How well said this was by the worthy Gotama! ‘Health is the ultimate blessing; extinguishment, the ultimate happiness.’ I’ve also heard that wanderers of the past, the tutors of tutors, said: ‘Health is the ultimate blessing; extinguishment, the ultimate happiness.’ And it agrees, worthy Gotama.”
“But Māgaṇḍiya, when you heard that wanderers of the past said this, what is that health? And what is that extinguishment?” When he said this, Māgaṇḍiya stroked his own limbs with his hands, saying:
“This is that health, worthy Gotama, this is that extinguishment! For I am now healthy and happy, and have no afflictions.”
“Māgaṇḍiya, suppose a person was blind from birth. They couldn’t see sights that are dark or bright, or blue, yellow, red, or magenta. They couldn’t see even and uneven ground, or the stars, or the moon and sun. They might hear a sighted person saying: ‘White cloth is really nice, it’s attractive, stainless, and clean.’ They’d go in search of white cloth. But someone would cheat them with a dirty, soiled garment, saying: ‘My friend, here is a white cloth for you, it’s attractive, stainless, and clean.’ They’d take it and put it on, expressing their gladness: ‘White cloth is really nice, it’s attractive, stainless, and clean.’
What do you think, Māgaṇḍiya? Did that person blind from birth do this knowing and seeing, or out of faith in the sighted person?”
“They did so not knowing or seeing, but out of faith in the sighted person.”
“In the same way, the wanderers of other religions are blind and sightless. Not knowing health and not seeing extinguishment, they still recite this verse: ‘Health is the ultimate blessing; extinguishment, the ultimate happiness.’ For this verse was recited by the perfected ones, fully awakened Buddhas of the past:
‘Health is the ultimate blessing; extinguishment, the ultimate happiness. Of paths, the ultimate is eightfold— it’s safe, and leads to freedom from death.’
These days it has gradually become a verse used by ordinary people. But Māgaṇḍiya, this body is a disease, a boil, a dart, a gloom, an affliction. Yet you say of this body: ‘This is that health, this is that extinguishment!’ Māgaṇḍiya, you don’t have the noble vision by which you might know health and see extinguishment.”
“I am quite confident that the worthy Gotama is capable of teaching me so that I can know health and see extinguishment.”
“Māgaṇḍiya, suppose a person was blind from birth. They couldn’t see sights that are dark or bright, or blue, yellow, red, or magenta. They couldn’t see even and uneven ground, or the stars, or the moon and sun. Their friends and colleagues, relatives and kin would get a surgeon to treat them. The surgeon would make medicine for them, but when they used it their eyes were not cured and they still could not see clearly. What do you think, Māgaṇḍiya? Wouldn’t that doctor just get weary and frustrated?”
“Yes, worthy Gotama.”
“In the same way, suppose I were to teach you the Dhamma, saying: ‘This is that health, this is that extinguishment.’ But you might not know health or see extinguishment, which would be wearying and troublesome for me.”
“I am quite confident that the worthy Gotama is capable of teaching me so that I can know health and see extinguishment.”
“Māgaṇḍiya, suppose a person was blind from birth. They couldn’t see sights that are dark or bright, or blue, yellow, red, or magenta. They couldn’t see even and uneven ground, or the stars, or the moon and sun. They might hear a sighted person saying: ‘White cloth is really nice, it’s attractive, stainless, and clean.’
They’d go in search of white cloth. But someone would cheat them with a dirty, soiled garment, saying: ‘My friend, here is a white cloth for you, it’s attractive, stainless, and clean.’ They’d take it and put it on. Their friends and colleagues, relatives and kin would get a surgeon to treat them. The surgeon would make medicine for them: emetics, purgatives, ointment, counter-ointment, or nasal treatment. And when they used it their eyes would be cured so that they could see clearly. As soon as their eyes were cured they’d lose all desire for that dirty, soiled garment. Then they would consider that person to be no friend, but an enemy, and might even think of murdering them: ‘For such a long time I’ve been cheated, tricked, and deceived by that person with this dirty, soiled garment when he said, “My friend, here is a white cloth for you, it’s attractive, stainless, and clean.”’
In the same way, Māgaṇḍiya, suppose I were to teach you the Dhamma, saying: ‘This is that health, this is that extinguishment.’ You might know health and see extinguishment. And as soon as your vision arises you might give up desire for the five grasping aggregates. And you might even think: ‘For such a long time I’ve been cheated, tricked, and deceived by this mind. For what I have been grasping is only form, feeling, perception, choices, and consciousness. My grasping is a requirement for continued existence. Continued existence is a requirement for rebirth. Rebirth is a requirement for old age and death, sorrow, lamentation, pain, sadness, and distress to come to be. That is how this entire mass of suffering originates.’”
“I am quite confident that the worthy Gotama is capable of teaching me so that I can rise from this seat cured of blindness.”
“Well then, Māgaṇḍiya, you should associate with true persons. When you associate with true persons, you will hear the true teaching. When you hear the true teaching, you’ll practice in line with the teaching. When you practice in line with the teaching, you’ll know and see for yourself: ‘These are diseases, boils, and darts. And here is where diseases, boils, and darts cease without remainder.’ When my grasping ceases, continued existence ceases. When continued existence ceases, rebirth ceases. When rebirth ceases, old age and death, sorrow, lamentation, pain, sadness, and distress cease. That is how this entire mass of suffering ceases.”
When he said this, Māgaṇḍiya said to him, “Excellent, worthy Gotama! Excellent! As if he were righting the overturned, or revealing the hidden, or pointing out the path to the lost, or lighting a lamp in the dark so people with clear eyes can see what’s there, worthy Gotama has made the teaching clear in many ways. I go for refuge to the worthy Gotama, to the teaching, and to the mendicant Saṅgha. May I receive the going forth, the ordination in the worthy Gotama’s presence?”
“Māgaṇḍiya, if someone formerly ordained in another sect wishes to take the going forth, the ordination in this teaching and training, they must spend four months on probation. When four months have passed, if the mendicants are satisfied, they’ll give the going forth, the ordination into monkhood. However, I recognize individual differences in this matter.”
“Sir, if four months probation are required in such a case, I’ll spend four years on probation. When four years have passed, if the mendicants are satisfied, let them give me the going forth, the ordination into monkhood.”
And the wanderer Māgaṇḍiya received the going forth, the ordination in the Buddha’s presence. Not long after his ordination, Venerable Māgaṇḍiya, living alone, withdrawn, diligent, keen, and resolute, realized the supreme culmination of the spiritual path in this very life. He lived having achieved with his own insight the goal for which gentlemen rightly go forth from the lay life to homelessness.
He understood: “Rebirth is ended; the spiritual journey has been completed; what had to be done has been done; there is nothing further for this place.” And Venerable Māgaṇḍiya became one of the perfected.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā kurūsu viharati kammāsadhammaṁ nāma kurūnaṁ nigamo, bhāradvājagottassa brāhmaṇassa agyāgāre tiṇasanthārake.
Atha kho bhagavā pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya kammāsadhammaṁ piṇḍāya pāvisi. Kammāsadhammaṁ piṇḍāya caritvā pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto yena aññataro vanasaṇḍo tenupasaṅkami divāvihārāya. Taṁ vanasaṇḍaṁ ajjhogāhetvā aññatarasmiṁ rukkhamūle divāvihāraṁ nisīdi.
Atha kho māgaṇḍiyo paribbājako jaṅghāvihāraṁ anucaṅkamamāno anuvicaramāno yena bhāradvājagottassa brāhmaṇassa agyāgāraṁ tenupasaṅkami. Addasā kho māgaṇḍiyo paribbājako bhāradvājagottassa brāhmaṇassa agyāgāre tiṇasanthārakaṁ paññattaṁ. Disvāna bhāradvājagottaṁ brāhmaṇaṁ etadavoca: “kassa nvayaṁ bhoto bhāradvājassa agyāgāre tiṇasanthārako paññatto, samaṇaseyyānurūpaṁ maññe”ti?
“Atthi, bho māgaṇḍiya, samaṇo gotamo sakyaputto sakyakulā pabbajito. Taṁ kho pana bhavantaṁ gotamaṁ evaṁ kalyāṇo kittisaddo abbhuggato: ‘itipi so bhagavā arahaṁ sammāsambuddho vijjācaraṇasampanno sugato lokavidū anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaṁ buddho bhagavā’ti. Tassesā bhoto gotamassa seyyā paññattā”ti.
“Duddiṭṭhaṁ vata, bho bhāradvāja, addasāma; duddiṭṭhaṁ vata, bho bhāradvāja, addasāma. Ye mayaṁ tassa bhoto gotamassa bhūnahuno seyyaṁ addasāmā”ti.
“Rakkhassetaṁ, māgaṇḍiya, vācaṁ; rakkhassetaṁ, māgaṇḍiya, vācaṁ. Bahū hi tassa bhoto gotamassa khattiyapaṇḍitāpi brāhmaṇapaṇḍitāpi gahapatipaṇḍitāpi samaṇapaṇḍitāpi abhippasannā vinītā ariye ñāye dhamme kusale”ti.
“Sammukhā cepi mayaṁ, bho bhāradvāja, taṁ bhavantaṁ gotamaṁ passeyyāma, sammukhāpi naṁ vadeyyāma: ‘bhūnahu samaṇo gotamo’ti. Taṁ kissa hetu? Evañhi no sutte ocaratī”ti.
“Sace taṁ bhoto māgaṇḍiyassa agaru āroceyyāmi taṁ samaṇassa gotamassā”ti.
“Appossukko bhavaṁ bhāradvājo vuttova naṁ vadeyyā”ti.
Assosi kho bhagavā dibbāya sotadhātuyā visuddhāya atikkantamānusikāya bhāradvājagottassa brāhmaṇassa māgaṇḍiyena paribbājakena saddhiṁ imaṁ kathāsallāpaṁ. Atha kho bhagavā sāyanhasamayaṁ paṭisallānā vuṭṭhito yena bhāradvājagottassa brāhmaṇassa agyāgāraṁ tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā nisīdi bhagavā paññatte tiṇasanthārake. Atha kho bhāradvājagotto brāhmaṇo yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavatā saddhiṁ sammodi. Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinnaṁ kho bhāradvājagottaṁ brāhmaṇaṁ bhagavā etadavoca: “ahu pana te, bhāradvāja, māgaṇḍiyena paribbājakena saddhiṁ imaṁyeva tiṇasanthārakaṁ ārabbha kocideva kathāsallāpo”ti?
Evaṁ vutte, bhāradvājagotto brāhmaṇo saṁviggo lomahaṭṭhajāto bhagavantaṁ etadavoca: “etadeva kho pana mayaṁ bhoto gotamassa ārocetukāmā. Atha ca pana bhavaṁ gotamo anakkhātaṁyeva akkhāsī”ti.
Ayañca hi bhagavato bhāradvājagottena brāhmaṇena saddhiṁ antarākathā vippakatā hoti. Atha kho māgaṇḍiyo paribbājako jaṅghāvihāraṁ anucaṅkamamāno anuvicaramāno yena bhāradvājagottassa brāhmaṇassa agyāgāraṁ yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavatā saddhiṁ sammodi. Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinnaṁ kho māgaṇḍiyaṁ paribbājakaṁ bhagavā etadavoca:
“Cakkhuṁ kho, māgaṇḍiya, rūpārāmaṁ rūparataṁ rūpasammuditaṁ. Taṁ tathāgatassa dantaṁ guttaṁ rakkhitaṁ saṁvutaṁ, tassa ca saṁvarāya dhammaṁ deseti. Idaṁ nu te etaṁ, māgaṇḍiya, sandhāya bhāsitaṁ: ‘bhūnahu samaṇo gotamo’”ti?
“Etadeva kho pana me, bho gotama, sandhāya bhāsitaṁ: Taṁ kissa hetu? Evañhi no sutte ocaratī”ti.
“Sotaṁ kho, māgaṇḍiya, saddārāmaṁ …pe… ghānaṁ kho, māgaṇḍiya gandhārāmaṁ … jivhā kho, māgaṇḍiya, rasārāmā rasaratā rasasammuditā. Sā tathāgatassa dantā guttā rakkhitā saṁvutā, tassā ca saṁvarāya dhammaṁ deseti. Idaṁ nu te etaṁ, māgaṇḍiya, sandhāya bhāsitaṁ: ‘bhūnahu samaṇo gotamo’”ti? “Etadeva kho pana me, bho gotama, sandhāya bhāsitaṁ: Taṁ kissa hetu? Evañhi no sutte ocaratī”ti. “Kāyo kho, māgaṇḍiya, phoṭṭhabbārāmo phoṭṭhabbarato …pe… mano kho, māgaṇḍiya, dhammārāmo dhammarato dhammasammudito. So tathāgatassa danto gutto rakkhito saṁvuto, tassa ca saṁvarāya dhammaṁ deseti. Idaṁ nu te etaṁ, māgaṇḍiya, sandhāya bhāsitaṁ: ‘bhūnahu samaṇo gotamo’”ti?
“Etadeva kho pana me, bho gotama, sandhāya bhāsitaṁ: Taṁ kissa hetu? Evañhi no sutte ocaratī”ti.
“Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya: ‘idhekacco cakkhuviññeyyehi rūpehi paricāritapubbo assa iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi, so aparena samayena rūpānaṁyeva samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ viditvā rūpataṇhaṁ pahāya rūpapariḷāhaṁ paṭivinodetvā vigatapipāso ajjhattaṁ vūpasantacitto vihareyya. Imassa pana te, māgaṇḍiya, kimassa vacanīyan’”ti?
“Na kiñci, bho gotama”.
“Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya: ‘idhekacco sotaviññeyyehi saddehi …pe… ghānaviññeyyehi gandhehi … jivhāviññeyyehi rasehi … kāyaviññeyyehi phoṭṭhabbehi paricāritapubbo assa iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi, so aparena samayena phoṭṭhabbānaṁyeva samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ viditvā phoṭṭhabbataṇhaṁ pahāya phoṭṭhabbapariḷāhaṁ paṭivinodetvā vigatapipāso ajjhattaṁ vūpasantacitto vihareyya. Imassa pana te, māgaṇḍiya, kimassa vacanīyan’”ti?
“Na kiñci, bho gotama”.
“Ahaṁ kho pana, māgaṇḍiya, pubbe agāriyabhūto samāno pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricāresiṁ cakkhuviññeyyehi rūpehi iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi, sotaviññeyyehi saddehi …pe… ghānaviññeyyehi gandhehi … jivhāviññeyyehi rasehi … kāyaviññeyyehi phoṭṭhabbehi iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi. Tassa mayhaṁ, māgaṇḍiya, tayo pāsādā ahesuṁ— eko vassiko, eko hemantiko, eko gimhiko. So kho ahaṁ, māgaṇḍiya, vassike pāsāde vassike cattāro māse nippurisehi tūriyehi paricārayamāno na heṭṭhāpāsādaṁ orohāmi. So aparena samayena kāmānaṁyeva samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ viditvā kāmataṇhaṁ pahāya kāmapariḷāhaṁ paṭivinodetvā vigatapipāso ajjhattaṁ vūpasantacitto viharāmi. So aññe satte passāmi kāmesu avītarāge kāmataṇhāhi khajjamāne kāmapariḷāhena pariḍayhamāne kāme paṭisevante. So tesaṁ na pihemi, na tattha abhiramāmi. Taṁ kissa hetu? Yāhayaṁ, māgaṇḍiya, rati, aññatreva kāmehi aññatra akusalehi dhammehi— api dibbaṁ sukhaṁ samadhigayha tiṭṭhati— tāya ratiyā ramamāno hīnassa na pihemi, na tattha abhiramāmi.
Seyyathāpi, māgaṇḍiya, gahapati vā gahapatiputto vā aḍḍho mahaddhano mahābhogo pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricāreyya cakkhuviññeyyehi rūpehi … pe… phoṭṭhabbehi iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi. So kāyena sucaritaṁ caritvā vācāya sucaritaṁ caritvā manasā sucaritaṁ caritvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjeyya devānaṁ tāvatiṁsānaṁ sahabyataṁ. So tattha nandane vane accharāsaṅghaparivuto dibbehi pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricāreyya. So passeyya gahapatiṁ vā gahapatiputtaṁ vā pañcahi kāmaguṇehi samappitaṁ samaṅgībhūtaṁ paricārayamānaṁ.
Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya, api nu so devaputto nandane vane accharāsaṅghaparivuto dibbehi pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricārayamāno amussa gahapatissa vā gahapatiputtassa vā piheyya, mānusakānaṁ vā pañcannaṁ kāmaguṇānaṁ mānusakehi vā kāmehi āvaṭṭeyyā”ti?
“No hidaṁ, bho gotama. Taṁ kissa hetu? Mānusakehi, bho gotama, kāmehi dibbakāmā abhikkantatarā ca paṇītatarā cā”ti.
“Evameva kho ahaṁ, māgaṇḍiya, pubbe agāriyabhūto samāno pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricāresiṁ cakkhuviññeyyehi rūpehi iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi, sotaviññeyyehi saddehi …pe… ghānaviññeyyehi gandhehi … jivhāviññeyyehi rasehi … kāyaviññeyyehi phoṭṭhabbehi iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi. So aparena samayena kāmānaṁyeva samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ viditvā kāmataṇhaṁ pahāya kāmapariḷāhaṁ paṭivinodetvā vigatapipāso ajjhattaṁ vūpasantacitto viharāmi. So aññe satte passāmi kāmesu avītarāge kāmataṇhāhi khajjamāne kāmapariḷāhena pariḍayhamāne kāme paṭisevante, so tesaṁ na pihemi, na tattha abhiramāmi. Taṁ kissa hetu? Yāhayaṁ, māgaṇḍiya, rati aññatreva kāmehi aññatra akusalehi dhammehi— api dibbaṁ sukhaṁ samadhigayha tiṭṭhati— tāya ratiyā ramamāno hīnassa na pihemi, na tattha abhiramāmi.
Seyyathāpi, māgaṇḍiya, kuṭṭhī puriso arugatto pakkagatto kimīhi khajjamāno nakhehi vaṇamukhāni vippatacchamāno aṅgārakāsuyā kāyaṁ paritāpeyya. Tassa mittāmaccā ñātisālohitā bhisakkaṁ sallakattaṁ upaṭṭhāpeyyuṁ. Tassa so bhisakko sallakatto bhesajjaṁ kareyya. So taṁ bhesajjaṁ āgamma kuṭṭhehi parimucceyya, arogo assa sukhī serī sayaṁvasī yena kāmaṁ gamo. So aññaṁ kuṭṭhiṁ purisaṁ passeyya arugattaṁ pakkagattaṁ kimīhi khajjamānaṁ nakhehi vaṇamukhāni vippatacchamānaṁ aṅgārakāsuyā kāyaṁ paritāpentaṁ.
Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya, api nu so puriso amussa kuṭṭhissa purisassa piheyya aṅgārakāsuyā vā bhesajjaṁ paṭisevanāya vā”ti?
“No hidaṁ, bho gotama. Taṁ kissa hetu? Roge hi, bho gotama, sati bhesajjena karaṇīyaṁ hoti, roge asati na bhesajjena karaṇīyaṁ hotī”ti.
“Evameva kho ahaṁ, māgaṇḍiya, pubbe agāriyabhūto samāno pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricāresiṁ, cakkhuviññeyyehi rūpehi iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi, sotaviññeyyehi saddehi …pe… ghānaviññeyyehi gandhehi … jivhāviññeyyehi rasehi … kāyaviññeyyehi phoṭṭhabbehi iṭṭhehi kantehi manāpehi piyarūpehi kāmūpasaṁhitehi rajanīyehi. So aparena samayena kāmānaṁyeva samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ viditvā kāmataṇhaṁ pahāya kāmapariḷāhaṁ paṭivinodetvā vigatapipāso ajjhattaṁ vūpasantacitto viharāmi. So aññe satte passāmi kāmesu avītarāge kāmataṇhāhi khajjamāne kāmapariḷāhena pariḍayhamāne kāme paṭisevante. So tesaṁ na pihemi, na tattha abhiramāmi. Taṁ kissa hetu? Yāhayaṁ, māgaṇḍiya, rati, aññatreva kāmehi aññatra akusalehi dhammehi— api dibbaṁ sukhaṁ samadhigayha tiṭṭhati— tāya ratiyā ramamāno hīnassa na pihemi, na tattha abhiramāmi.
Seyyathāpi, māgaṇḍiya, kuṭṭhī puriso arugatto pakkagatto kimīhi khajjamāno nakhehi vaṇamukhāni vippatacchamāno aṅgārakāsuyā kāyaṁ paritāpeyya. Tassa mittāmaccā ñātisālohitā bhisakkaṁ sallakattaṁ upaṭṭhāpeyyuṁ. Tassa so bhisakko sallakatto bhesajjaṁ kareyya. So taṁ bhesajjaṁ āgamma kuṭṭhehi parimucceyya, arogo assa sukhī serī sayaṁvasī yena kāmaṁ gamo. Tamenaṁ dve balavanto purisā nānābāhāsu gahetvā aṅgārakāsuṁ upakaḍḍheyyuṁ.
Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya, api nu so puriso iti citiceva kāyaṁ sannāmeyyā”ti?
“Evaṁ, bho gotama. Taṁ kissa hetu? Asu hi, bho gotama, aggi dukkhasamphasso ceva mahābhitāpo ca mahāpariḷāho cā”ti.
“Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya, idāneva nu kho so aggi dukkhasamphasso ceva mahābhitāpo ca mahāpariḷāho ca udāhu pubbepi so aggi dukkhasamphasso ceva mahābhitāpo ca mahāpariḷāho cā”ti?
“Idāni ceva, bho gotama, so aggi dukkhasamphasso ceva mahābhitāpo ca mahāpariḷāho ca, pubbepi so aggi dukkhasamphasso ceva mahābhitāpo ca mahāpariḷāho ca. Asu ca, bho gotama, kuṭṭhī puriso arugatto pakkagatto kimīhi khajjamāno nakhehi vaṇamukhāni vippatacchamāno upahatindriyo dukkhasamphasseyeva aggismiṁ sukhamiti viparītasaññaṁ paccalatthā”ti.
“Evameva kho, māgaṇḍiya, atītampi addhānaṁ kāmā dukkhasamphassā ceva mahābhitāpā ca mahāpariḷāhā ca, anāgatampi addhānaṁ kāmā dukkhasamphassā ceva mahābhitāpā ca mahāpariḷāhā ca, etarahipi paccuppannaṁ addhānaṁ kāmā dukkhasamphassā ceva mahābhitāpā ca mahāpariḷāhā ca. Ime ca, māgaṇḍiya, sattā kāmesu avītarāgā kāmataṇhāhi khajjamānā kāmapariḷāhena pariḍayhamānā upahatindriyā dukkhasamphassesuyeva kāmesu sukhamiti viparītasaññaṁ paccalatthuṁ.
Seyyathāpi, māgaṇḍiya, kuṭṭhī puriso arugatto pakkagatto kimīhi khajjamāno nakhehi vaṇamukhāni vippatacchamāno aṅgārakāsuyā kāyaṁ paritāpeti. Yathā yathā kho, māgaṇḍiya, asu kuṭṭhī puriso arugatto pakkagatto kimīhi khajjamāno nakhehi vaṇamukhāni vippatacchamāno aṅgārakāsuyā kāyaṁ paritāpeti tathā tathāssa tāni vaṇamukhāni asucitarāni ceva honti duggandhatarāni ca pūtikatarāni ca, hoti ceva kāci sātamattā assādamattā—yadidaṁ vaṇamukhānaṁ kaṇḍūvanahetu; evameva kho, māgaṇḍiya, sattā kāmesu avītarāgā kāmataṇhāhi khajjamānā kāmapariḷāhena ca pariḍayhamānā kāme paṭisevanti. Yathā yathā kho, māgaṇḍiya, sattā kāmesu avītarāgā kāmataṇhāhi khajjamānā kāmapariḷāhena ca pariḍayhamānā kāme paṭisevanti tathā tathā tesaṁ tesaṁ sattānaṁ kāmataṇhā ceva pavaḍḍhati, kāmapariḷāhena ca pariḍayhanti, hoti ceva sātamattā assādamattā—yadidaṁ pañcakāmaguṇe paṭicca.
Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya, api nu te diṭṭho vā suto vā rājā vā rājamahāmatto vā pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricārayamāno kāmataṇhaṁ appahāya kāmapariḷāhaṁ appaṭivinodetvā vigatapipāso ajjhattaṁ vūpasantacitto vihāsi vā viharati vā viharissati vā”ti?
“No hidaṁ, bho gotama”.
“Sādhu, māgaṇḍiya. Mayāpi kho etaṁ, māgaṇḍiya, neva diṭṭhaṁ na sutaṁ rājā vā rājamahāmatto vā pañcahi kāmaguṇehi samappito samaṅgībhūto paricārayamāno kāmataṇhaṁ appahāya kāmapariḷāhaṁ appaṭivinodetvā vigatapipāso ajjhattaṁ vūpasantacitto vihāsi vā viharati vā viharissati vā. Atha kho, māgaṇḍiya, ye hi keci samaṇā vā brāhmaṇā vā vigatapipāsā ajjhattaṁ vūpasantacittā vihāsuṁ vā viharanti vā viharissanti vā sabbe te kāmānaṁyeva samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ viditvā kāmataṇhaṁ pahāya kāmapariḷāhaṁ paṭivinodetvā vigatapipāsā ajjhattaṁ vūpasantacittā vihāsuṁ vā viharanti vā viharissanti vā”ti.
Atha kho bhagavā tāyaṁ velāyaṁ imaṁ udānaṁ udānesi:
“Ārogyaparamā lābhā, nibbānaṁ paramaṁ sukhaṁ; Aṭṭhaṅgiko ca maggānaṁ, khemaṁ amatagāminan”ti.
Evaṁ vutte, māgaṇḍiyo paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: “acchariyaṁ, bho gotama, abbhutaṁ, bho gotama. Yāva subhāsitañcidaṁ bhotā gotamena: ‘ārogyaparamā lābhā, nibbānaṁ paramaṁ sukhan’ti. Mayāpi kho etaṁ, bho gotama, sutaṁ pubbakānaṁ paribbājakānaṁ ācariyapācariyānaṁ bhāsamānānaṁ: ‘ārogyaparamā lābhā, nibbānaṁ paramaṁ sukhan’ti; tayidaṁ, bho gotama, sametī”ti.
“Yaṁ pana te etaṁ, māgaṇḍiya, sutaṁ pubbakānaṁ paribbājakānaṁ ācariyapācariyānaṁ bhāsamānānaṁ: ‘ārogyaparamā lābhā, nibbānaṁ paramaṁ sukhan’ti, katamaṁ taṁ ārogyaṁ, katamaṁ taṁ nibbānan”ti? Evaṁ vutte, māgaṇḍiyo paribbājako sakāneva sudaṁ gattāni pāṇinā anomajjati:
“idantaṁ, bho gotama, ārogyaṁ, idantaṁ nibbānaṁ. Ahañhi, bho gotama, etarahi arogo sukhī, na maṁ kiñci ābādhatī”ti.
“Seyyathāpi, māgaṇḍiya, jaccandho puriso; so na passeyya kaṇhasukkāni rūpāni, na passeyya nīlakāni rūpāni, na passeyya pītakāni rūpāni, na passeyya lohitakāni rūpāni, na passeyya mañjiṭṭhakāni rūpāni, na passeyya samavisamaṁ, na passeyya tārakarūpāni, na passeyya candimasūriye. So suṇeyya cakkhumato bhāsamānassa: ‘chekaṁ vata, bho, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti. So odātapariyesanaṁ careyya. Tamenaṁ aññataro puriso telamalikatena sāhuḷicīrena vañceyya: ‘idaṁ te, ambho purisa, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti. So taṁ paṭiggaṇheyya, paṭiggahetvā pārupeyya, pārupetvā attamano attamanavācaṁ nicchāreyya: ‘chekaṁ vata, bho, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti.
Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya, api nu so jaccandho puriso jānanto passanto amuṁ telamalikataṁ sāhuḷicīraṁ paṭiggaṇheyya, paṭiggahetvā pārupeyya, pārupetvā attamano attamanavācaṁ nicchāreyya: ‘chekaṁ vata, bho, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti udāhu cakkhumato saddhāyā”ti?
“Ajānanto hi, bho gotama, apassanto so jaccandho puriso amuṁ telamalikataṁ sāhuḷicīraṁ paṭiggaṇheyya, paṭiggahetvā pārupeyya, pārupetvā attamano attamanavācaṁ nicchāreyya: ‘chekaṁ vata, bho, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti, cakkhumato saddhāyā”ti.
“Evameva kho, māgaṇḍiya, aññatitthiyā paribbājakā andhā acakkhukā ajānantā ārogyaṁ, apassantā nibbānaṁ, atha ca panimaṁ gāthaṁ bhāsanti: ‘ārogyaparamā lābhā, nibbānaṁ paramaṁ sukhan’ti. Pubbakehesā, māgaṇḍiya, arahantehi sammāsambuddhehi gāthā bhāsitā:
‘Ārogyaparamā lābhā, nibbānaṁ paramaṁ sukhaṁ; Aṭṭhaṅgiko ca maggānaṁ, khemaṁ amatagāminan’ti.
Sā etarahi anupubbena puthujjanagāthā. Ayaṁ kho pana, māgaṇḍiya, kāyo rogabhūto gaṇḍabhūto sallabhūto aghabhūto ābādhabhūto, so tvaṁ imaṁ kāyaṁ rogabhūtaṁ gaṇḍabhūtaṁ sallabhūtaṁ aghabhūtaṁ ābādhabhūtaṁ: ‘idantaṁ, bho gotama, ārogyaṁ, idantaṁ nibbānan’ti vadesi. Tañhi te, māgaṇḍiya, ariyaṁ cakkhuṁ natthi yena tvaṁ ariyena cakkhunā ārogyaṁ jāneyyāsi, nibbānaṁ passeyyāsī”ti.
“Evaṁ pasanno ahaṁ bhoto gotamassa. Pahoti me bhavaṁ gotamo tathā dhammaṁ desetuṁ yathāhaṁ ārogyaṁ jāneyyaṁ, nibbānaṁ passeyyan”ti.
“Seyyathāpi, māgaṇḍiya, jaccandho puriso; so na passeyya kaṇhasukkāni rūpāni, na passeyya nīlakāni rūpāni, na passeyya pītakāni rūpāni, na passeyya lohitakāni rūpāni, na passeyya mañjiṭṭhakāni rūpāni, na passeyya samavisamaṁ, na passeyya tārakarūpāni, na passeyya candimasūriye. Tassa mittāmaccā ñātisālohitā bhisakkaṁ sallakattaṁ upaṭṭhāpeyyuṁ. Tassa so bhisakko sallakatto bhesajjaṁ kareyya. So taṁ bhesajjaṁ āgamma na cakkhūni uppādeyya, na cakkhūni visodheyya. Taṁ kiṁ maññasi, māgaṇḍiya, nanu so vejjo yāvadeva kilamathassa vighātassa bhāgī assā”ti?
“Evaṁ, bho gotama”.
“Evameva kho, māgaṇḍiya, ahañce te dhammaṁ deseyyaṁ: ‘idantaṁ ārogyaṁ, idantaṁ nibbānan’ti, so tvaṁ ārogyaṁ na jāneyyāsi, nibbānaṁ na passeyyāsi. So mamassa kilamatho, sā mamassa vihesā”ti.
“Evaṁ pasanno ahaṁ bhoto gotamassa. Pahoti me bhavaṁ gotamo tathā dhammaṁ desetuṁ yathāhaṁ ārogyaṁ jāneyyaṁ, nibbānaṁ passeyyan”ti.
“Seyyathāpi, māgaṇḍiya, jaccandho puriso; so na passeyya kaṇhasukkāni rūpāni, na passeyya nīlakāni rūpāni, na passeyya pītakāni rūpāni, na passeyya lohitakāni rūpāni, na passeyya mañjiṭṭhakāni rūpāni, na passeyya samavisamaṁ, na passeyya tārakarūpāni, na passeyya candimasūriye. So suṇeyya cakkhumato bhāsamānassa: ‘chekaṁ vata, bho, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti.
So odātapariyesanaṁ careyya. Tamenaṁ aññataro puriso telamalikatena sāhuḷicīrena vañceyya: ‘idaṁ te, ambho purisa, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti. So taṁ paṭiggaṇheyya, paṭiggahetvā pārupeyya. Tassa mittāmaccā ñātisālohitā bhisakkaṁ sallakattaṁ upaṭṭhāpeyyuṁ. Tassa so bhisakko sallakatto bhesajjaṁ kareyya— uddhaṁvirecanaṁ adhovirecanaṁ añjanaṁ paccañjanaṁ natthukammaṁ. So taṁ bhesajjaṁ āgamma cakkhūni uppādeyya, cakkhūni visodheyya. Tassa saha cakkhuppādā yo amusmiṁ telamalikate sāhuḷicīre chandarāgo so pahīyetha. Tañca naṁ purisaṁ amittatopi daheyya, paccatthikatopi daheyya, api ca jīvitā voropetabbaṁ maññeyya: ‘dīgharattaṁ vata, bho, ahaṁ iminā purisena telamalikatena sāhuḷicīrena nikato vañcito paluddho— idaṁ te, ambho purisa, odātaṁ vatthaṁ abhirūpaṁ nimmalaṁ sucī’ti.
Evameva kho, māgaṇḍiya, ahañce te dhammaṁ deseyyaṁ: ‘idantaṁ ārogyaṁ, idantaṁ nibbānan’ti. So tvaṁ ārogyaṁ jāneyyāsi, nibbānaṁ passeyyāsi. Tassa te saha cakkhuppādā yo pañcasupādānakkhandhesu chandarāgo so pahīyetha; api ca te evamassa: ‘dīgharattaṁ vata bho ahaṁ iminā cittena nikato vañcito paluddho. Ahañhi rūpaṁyeva upādiyamāno upādiyiṁ, vedanaṁyeva upādiyamāno upādiyiṁ, saññaṁyeva upādiyamāno upādiyiṁ, saṅkhāreyeva upādiyamāno upādiyiṁ, viññāṇaṁyeva upādiyamāno upādiyiṁ. Tassa me upādānapaccayā bhavo, bhavapaccayā jāti, jātipaccayā jarāmaraṇaṁ sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā sambhavanti; evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa samudayo hotī’”ti.
“Evaṁ pasanno ahaṁ bhoto gotamassa. Pahoti me bhavaṁ gotamo tathā dhammaṁ desetuṁ yathāhaṁ imamhā āsanā anandho vuṭṭhaheyyan”ti.
“Tena hi tvaṁ, māgaṇḍiya, sappurise bhajeyyāsi. Yato kho tvaṁ, māgaṇḍiya, sappurise bhajissasi tato tvaṁ, māgaṇḍiya, saddhammaṁ sossasi; yato kho tvaṁ, māgaṇḍiya, saddhammaṁ sossasi tato tvaṁ, māgaṇḍiya, dhammānudhammaṁ paṭipajjissasi; yato kho tvaṁ, māgaṇḍiya, dhammānudhammaṁ paṭipajjissasi tato tvaṁ, māgaṇḍiya, sāmaṁyeva ñassasi, sāmaṁ dakkhissasi— ime rogā gaṇḍā sallā; idha rogā gaṇḍā sallā aparisesā nirujjhanti. Tassa me upādānanirodhā bhavanirodho, bhavanirodhā jātinirodho, jātinirodhā jarāmaraṇaṁ sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā nirujjhanti; evametassa kevalassa dukkhakkhandhassa nirodho hotī”ti.
Evaṁ vutte, māgaṇḍiyo paribbājako bhagavantaṁ etadavoca: “abhikkantaṁ, bho gotama, abhikkantaṁ, bho gotama. Seyyathāpi, bho gotama, nikkujjitaṁ vā ukkujjeyya, paṭicchannaṁ vā vivareyya, mūḷhassa vā maggaṁ ācikkheyya, andhakāre vā telapajjotaṁ dhāreyya: ‘cakkhumanto rūpāni dakkhantī’ti; evamevaṁ bhotā gotamena anekapariyāyena dhammo pakāsito. Esāhaṁ bhavantaṁ gotamaṁ saraṇaṁ gacchāmi dhammañca bhikkhusaṅghañca. Labheyyāhaṁ bhoto gotamassa santike pabbajjaṁ, labheyyaṁ upasampadan”ti.
“Yo kho, māgaṇḍiya, aññatitthiyapubbo imasmiṁ dhammavinaye ākaṅkhati pabbajjaṁ, ākaṅkhati upasampadaṁ, so cattāro māse parivasati; catunnaṁ māsānaṁ accayena āraddhacittā bhikkhū pabbājenti, upasampādenti bhikkhubhāvāya. Api ca mettha puggalavemattatā viditā”ti.
“Sace, bhante, aññatitthiyapubbā imasmiṁ dhammavinaye ākaṅkhantā pabbajjaṁ, ākaṅkhantā upasampadaṁ cattāro māse parivasanti, catunnaṁ māsānaṁ accayena āraddhacittā bhikkhū pabbājenti upasampādenti bhikkhubhāvāya; ahaṁ cattāri vassāni parivasissāmi, catunnaṁ vassānaṁ accayena āraddhacittā bhikkhū pabbājentu, upasampādentu bhikkhubhāvāyā”ti.
Alattha kho māgaṇḍiyo paribbājako bhagavato santike pabbajjaṁ, alattha upasampadaṁ. Acirūpasampanno kho panāyasmā māgaṇḍiyo eko vūpakaṭṭho appamatto ātāpī pahitatto viharanto nacirasseva—yassatthāya kulaputtā sammadeva agārasmā anagāriyaṁ pabbajanti, tadanuttaraṁ—brahmacariyapariyosānaṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsi.
“Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā”ti abbhaññāsi. Aññataro kho panāyasmā māgaṇḍiyo arahataṁ ahosīti.