MN54
Mit dem Hausbesitzer Potaliya
Potaliyasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha im Land der Aṅguttarāper auf, bei ihrem Marktflecken mit Namen Āpaṇa.
Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Āpaṇa zum Almosengang. Er zog um Almosen durch Āpaṇa. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, ging er für die Meditation des Tages in ein gewisses Waldstück. Er tauchte tief in den Wald ein und setzte sich an den Fuß eines Baumes, um zu meditieren.
Der Hausbesitzer Potaliya begab sich ebenfalls zu diesem Waldstück, als er spazieren ging. Er war gut gekleidet in Sarong und Umhang und trug einen Sonnenschirm und Sandalen. Er tauchte tief in das Waldstück hinein, ging zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten stellte er sich zur Seite hin, und der Buddha sagte zu ihm: „Hier sind Sitze, Hausbesitzer. Bitte setz dich, wenn du möchtest.“
Daraufhin war Potaliya zornig und aufgebracht. Im Gedanken: „Der Asket Gotama redet mich als ‚Hausbesitzer‘ an!“, schwieg er.
Zum zweiten Mal … und zum dritten Mal sagte der Buddha zu ihm: „Hier sind Sitze, Hausbesitzer. Bitte setz dich, wenn du möchtest.“
Daraufhin war Potaliya zornig und aufgebracht. Im Gedanken: „Der Asket Gotama redet mich als ‚Hausbesitzer‘ an!“, sagte er zum Buddha: „Werter Gotama, es ist weder richtig noch angemessen, dass du mich als ‚Hausbesitzer‘ anredest!“
„Nun, Hausbesitzer, du besitzt die Eigenschaften, Eigenarten und Merkmale eines Hausbesitzers.“
„Werter Gotama, es ist, weil ich alle Arbeit abgelehnt und alle Geschäfte abgeschnitten habe.“
„Aber Hausbesitzer, wie hast du alle Arbeit abgelehnt und alle Geschäfte abgeschnitten?“
„Werter Gotama, alles Geld, Getreide, Silber und Gold, das mir gehörte, habe ich meinen Kindern als ihr Erbe übergeben. Und in dieser Hinsicht unterweise oder maßregele ich sie nicht, sondern ich lebe mit nichts als Essen und Kleidung. So habe ich alle Arbeit abgelehnt und alle Geschäfte abgeschnitten.“
„Das Abschneiden der Geschäfte, wie du es beschreibst, ist etwas anderes als das Abschneiden der Geschäfte in der Schulung des Edlen.“
„Aber was, Herr, ist das Abschneiden der Geschäfte in der Schulung des Edlen? Herr, bitte unterweise mich darin.“
„Nun, Hausbesitzer, hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antwortete Potaliya.
Der Buddha sagte:
„Hausbesitzer, diese acht Dinge führen zum Abschneiden der Geschäfte in der Schulung des Edlen. Welche acht? Indem man sich darauf stützt, keine lebenden Geschöpfe zu töten, soll man das Töten lebender Geschöpfe aufgeben. Indem man sich darauf stützt, nur zu nehmen, was gegeben wurde, soll man das Stehlen aufgeben. Indem man sich darauf stützt, die Wahrheit zu sprechen, soll man das Lügen aufgeben. Indem man sich darauf stützt, so zu sprechen, dass man niemanden entzweit, soll man entzweiende Rede aufgeben. Indem man sich darauf stützt, ohne Begehren und Gier zu sein, soll man Begehren und Gier aufgeben. Indem man sich darauf stützt, nicht zu tadeln und zu kritisieren, soll man das Tadeln und Kritisieren aufgeben. Indem man sich darauf stützt, nicht zornig und gereizt zu sein, soll man Zorn und Gereiztheit aufgeben. Indem man sich darauf stützt, nicht selbstgefällig zu sein, soll man Selbstgefälligkeit aufgeben. Das sind, kurz gesagt, nicht ausführlich aufgegliedert, die acht Dinge, die in der Schulung des Edlen zum Abschneiden der Geschäfte führen.“
„Herr, bitte lehre mich diese acht Dinge ausführlich aus Anteilnahme.“
„Nun, Hausbesitzer, hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antwortete Potaliya. Der Buddha sagte:
„‚Indem man sich darauf stützt, keine lebenden Geschöpfe zu töten, soll man das Töten lebender Geschöpfe aufgeben.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Da überlegt ein edler Schüler: ‚Ich übe, um die Fesseln, die mich veranlassen könnten, lebende Geschöpfe zu töten, aufzugeben und abzuschneiden. Aber wenn ich lebende Geschöpfe töten würde, würde ich mich deshalb selbst maßregeln; vernünftige Menschen würden mich tadeln, nachdem sie es geprüft hätten; und wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, könnte ich eine schlechte Wiedergeburt erwarten. Und das Töten lebender Geschöpfe ist selbst eine Fessel und ein Hindernis. Die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die durch das Töten lebender Geschöpfe entstehen können, entstehen nicht bei jemandem, der keine lebenden Geschöpfe tötet.‘ ‚Indem man sich darauf stützt, keine lebenden Geschöpfe zu töten, soll man das Töten lebender Geschöpfe aufgeben.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‚Indem man sich darauf stützt, nur zu nehmen, was gegeben wurde, soll man das Stehlen aufgeben.‘ … ‚Indem man sich darauf stützt, die Wahrheit zu sprechen, soll man das Lügen aufgeben.‘ … ‚Indem man sich darauf stützt, so zu sprechen, dass man niemanden entzweit, soll man entzweiende Rede aufgeben.‘ … ‚Indem man sich darauf stützt, ohne Begehren und Gier zu sein, soll man Begehren und Gier aufgeben.‘ … ‚Indem man sich darauf stützt, nicht zu tadeln und zu kritisieren, soll man das Tadeln und Kritisieren aufgeben.‘ … ‚Indem man sich darauf stützt, nicht zornig und gereizt zu sein, soll man Zorn und Gereiztheit aufgeben.‘ …
‚Indem man sich darauf stützt, nicht selbstgefällig zu sein, soll man Selbstgefälligkeit aufgeben.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Da überlegt ein edler Schüler: ‚Ich übe, um die Fesseln, die mich veranlassen könnten, selbstgefällig zu sein, aufzugeben und abzuschneiden. Aber wenn ich selbstgefällig wäre, würde ich mich deshalb selbst maßregeln; vernünftige Menschen würden mich tadeln, nachdem sie es geprüft hätten; und wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, könnte ich eine schlechte Wiedergeburt erwarten. Und Selbstgefälligkeit ist selbst eine Fessel und ein Hindernis. Die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die durch Selbstgefälligkeit entstehen können, entstehen nicht bei jemandem, der nicht selbstgefällig ist.‘ ‚Indem man sich darauf stützt, nicht selbstgefällig zu sein, soll man Selbstgefälligkeit aufgeben.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
Das sind, kurz gesagt und ausführlich aufgegliedert, die acht Dinge, die in der Schulung des Edlen zum Abschneiden der Geschäfte führen. Aber das allein stellt in der Schulung des Edlen noch nicht das Abschneiden der Geschäfte in jeder erdenklichen Hinsicht dar.“
„Aber Herr, was stellt in der Schulung des Edlen das Abschneiden der Geschäfte in jeder erdenklichen Hinsicht dar? Herr, bitte unterweise mich darin.“
„Nun, Hausbesitzer, hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antwortete Potaliya. Der Buddha sagte:
1. Die Nachteile der Sinnenfreuden
„Hausbesitzer, wie wenn ein Hund, der schwach vor Hunger wäre, um eine Metzgerei herumstreichen würde, und ein geschickter Metzger oder Metzgerlehrling würde ihm ein Skelett hinwerfen, von dem das Fleisch abgeschabt und das blutverschmiert wäre: Was denkst du, Hausbesitzer? Wenn er an diesem fleischlosen Skelett nagen würde, könnte dieser Hund so seinen Hunger stillen?“
„Nein, Herr. Warum ist das so? Weil dieses Skelett fleischlos und blutverschmiert ist. Dieser Hund würde nur erschöpft und entmutigt werden.“
„Ebenso überlegt da ein edler Schüler: ‚Mit dem Gleichnis vom Skelett sagte der Buddha, dass Sinnenfreuden zu wenig Befriedigung und viel Leiden und Bedrängnis führen, und mehr noch, dass sie viele Nachteile haben.‘ Wenn er das wahrhaftig mit rechter Weisheit gesehen hat, verwirft er auf Vielfalt gegründeten Gleichmut und entwickelt nur auf Einheit gegründeten Gleichmut, wo alle Arten des Ergreifens weltlicher fleischlicher Genüsse restlos aufhören.
Wie wenn ein Geier, eine Krähe oder ein Habicht einen Fleischfetzen packen und wegfliegen würde, und andere Geier, Krähen und Habichte wären hinter dem Vogel her und würden immer wieder mit Schnäbeln und Klauen auf ihn einhauen: Was denkst du, Hausbesitzer? Wenn dieser Geier, diese Krähe oder dieser Habicht diesen Fleischfetzen nicht schnell loslassen würde, würde das für diesen Vogel nicht zu Tod oder tödlichem Schmerz führen?“
„Ja, Herr.“
„Ebenso überlegt da ein edler Schüler: ‚Mit dem Gleichnis vom Fleischfetzen sagt der Buddha, dass Sinnenfreuden zu wenig Befriedigung und viel Leiden und Bedrängnis führen, und mehr noch, dass sie viele Nachteile haben.‘ Wenn er das wahrhaftig mit rechter Weisheit gesehen hat, verwirft er auf Vielfalt gegründeten Gleichmut und entwickelt nur auf Einheit gegründeten Gleichmut, wo alle Arten des Ergreifens weltlicher fleischlicher Genüsse restlos aufhören.
Wie wenn ein Mensch, der eine brennende Grasfackel trüge, gegen den Wind gehen würde: Was denkst du, Hausbesitzer? Wenn dieser Mensch diese brennende Grasfackel nicht schnell loslassen würde, würde sie ihm nicht die Hand oder den Arm oder ein anderes Haupt- oder Nebenglied verbrennen, und das würde für ihn zu Tod oder tödlichem Schmerz führen?“
„Ja, Herr.“
„Ebenso überlegt da ein edler Schüler: ‚Mit dem Gleichnis von der Grasfackel sagt der Buddha, dass Sinnenfreuden zu wenig Befriedigung und viel Leiden und Bedrängnis führen, und mehr noch, dass sie viele Nachteile haben.‘ Wenn er das wahrhaftig mit rechter Weisheit gesehen hat …
Wie wenn da eine Grube, tiefer als Mannshöhe, mit glühenden Kohlen gefüllt wäre, die weder loderten noch rauchten, und da käme ein Mensch, der leben wollte und nicht sterben, der Glück wollte und vor Schmerz zurückschreckte. Zwei kräftige Männer würden ihn an den Armen packen und ihn zu der Grube mit glühenden Kohlen ziehen: Was denkst du, Hausbesitzer? Würde sich dieser Mensch nicht hin und her winden?“
„Ja, Herr. Warum ist das so? Weil er wüsste: ‚Wenn ich in diese Grube mit glühenden Kohlen falle, wird das zu Tod oder tödlichem Schmerz führen.‘“
„Ebenso überlegt da ein edler Schüler: ‚Mit dem Gleichnis von der Grube mit glühenden Kohlen sagt der Buddha, dass Sinnenfreuden zu wenig Befriedigung und viel Leiden und Bedrängnis führen, und mehr noch, dass sie viele Nachteile haben.‘ Wenn er das wahrhaftig mit rechter Weisheit gesehen hat …
Wie wenn ein Mensch im Traum entzückende Parks, Wälder, Wiesen und Lotusteiche sähe, aber beim Aufwachen könnte er sie nicht mehr sehen.
Ebenso überlegt da ein edler Schüler: ‚Mit dem Gleichnis vom Traum sagte der Buddha, dass Sinnenfreuden zu wenig Befriedigung und viel Leiden und Bedrängnis führen, und mehr noch, dass sie viele Nachteile haben.‘ Wenn er das wahrhaftig mit rechter Weisheit gesehen hat …
Wie wenn sich jemand einige Güter geliehen hätte wie eine Herrenkutsche und erlesene Juwelen-Ohrringe, und er würde diese Dinge vor sich hertragen und sich damit umgeben und so mitten durch Āpaṇa schreiten; und Leute, die ihn sähen, würden sagen: ‚Das muss ein reicher Mann sein! Denn so genießen die Reichen ihren Reichtum!‘ Aber wenn ihn die Eigentümer sähen, würden sie ihr Eigentum zurücknehmen. Was denkst du, Hausbesitzer? Würde das ausreichen, damit dieser Mann aufgebracht würde?“
„Ja, Herr. Warum ist das so? Weil die Eigentümer ihr Eigentum zurückgenommen hätten.“
„Ebenso überlegt da ein edler Schüler: ‚Mit dem Gleichnis von den geliehenen Gütern sagte der Buddha, dass Sinnenfreuden zu wenig Befriedigung und viel Leiden und Bedrängnis führen, und mehr noch, dass sie viele Nachteile haben.‘ Wenn er das wahrhaftig mit rechter Weisheit gesehen hat …
Wie wenn da nicht weit von einem Dorf oder einer Stadt ein dichtes Waldstück wäre, in dem ein mit Früchten beladener Baum stünde, von dem noch keine Frucht auf den Boden gefallen wäre, und es käme ein Mensch, der Früchte bräuchte und auf der Suche nach Früchten umherwandern würde. Er würde tief in dieses Waldstück hineintauchen und sähe diesen mit Früchten beladenen Baum. Er dächte: ‚Dieser Baum ist mit Früchten beladen, doch noch ist keine Frucht auf den Boden gefallen. Aber ich weiß, wie man auf einen Baum klettert. Warum klettere ich nicht auf den Baum, esse mich ordentlich satt und fülle dann meinen Beutel?‘ Und das täte er. Da käme ein zweiter Mensch, der Früchte bräuchte und auf der Suche nach Früchten umherwandern würde, und er trüge eine scharfe Axt. Er würde tief in dieses Waldstück hineintauchen und sähe diesen mit Früchten beladenen Baum. Er dächte: ‚Dieser Baum ist mit Früchten beladen, doch noch ist keine Frucht auf den Boden gefallen. Aber ich weiß nicht, wie man auf einen Baum klettert. Warum fälle ich nicht diesen Baum an der Wurzel, esse mich ordentlich satt und fülle dann meinen Beutel?‘ Und er fällte den Baum an der Wurzel. Was denkst du, Hausbesitzer? Wenn der erste Mensch, der auf den Baum geklettert ist, nicht schnell herunterkäme, würde er sich nicht, wenn der Baum umfällt, die Hand oder den Arm oder ein anderes Haupt- oder Nebenglied brechen, und das würde für ihn zu Tod oder tödlichem Schmerz führen?“
„Ja, Herr.“
„Ebenso überlegt da ein edler Schüler: ‚Mit dem Gleichnis von den Baumfrüchten sagte der Buddha, dass Sinnenfreuden zu wenig Befriedigung und viel Leiden und Bedrängnis führen, und mehr noch, dass sie viele Nachteile haben.‘ Wenn er das wahrhaftig mit rechter Weisheit gesehen hat, verwirft er auf Vielfalt gegründeten Gleichmut und entwickelt nur auf Einheit gegründeten Gleichmut, wo alle Arten des Ergreifens weltlicher fleischlicher Genüsse restlos aufhören.
Indem er sich auf diese unübertreffliche Reinheit von Achtsamkeit und Gleichmut stützt, erinnert dieser edle Schüler sich an viele Arten früherer Leben, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt. … Und so erinnert er sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.
Indem er sich auf diese unübertreffliche Reinheit von Achtsamkeit und Gleichmut stützt, sieht dieser edle Schüler mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. … Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen.
Indem er sich auf diese unübertreffliche Reinheit von Achtsamkeit und Gleichmut stützt, erlangt dieser edle Schüler mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, erkennt sie durch eigene Einsicht und lebt darin.
Das stellt in der Schulung des Edlen das Abschneiden der Geschäfte in jeder erdenklichen Hinsicht dar.
Was denkst du, Hausbesitzer? Betrachtest du dich als jemanden, der dem Abschneiden der Geschäfte in jeder erdenklichen Hinsicht in der Schulung des Edlen vergleichbar ist?“
„Wer bin ich im Vergleich zu jemandem, der in der Schulung des Edlen die Geschäfte in jeder erdenklichen Hinsicht abgeschnitten hat? Davon bin ich weit entfernt. Herr, früher dachte ich, die Wanderer anderer Konfessionen seien Vollblüter, obwohl sie das nicht sind, und dementsprechend gab ich ihnen zu essen und behandelte sie. Ich dachte, die Mönche und Nonnen seien keine Vollblüter, obwohl sie es sind, und dementsprechend gab ich ihnen zu essen und behandelte sie. Aber jetzt werde ich verstehen, dass die Wanderer anderer Konfessionen keine Vollblüter sind, und dementsprechend werde ich ihnen zu essen geben und sie behandeln. Und ich werde verstehen, dass die Mönche und Nonnen Vollblüter sind, und dementsprechend werde ich ihnen zu essen geben und sie behandeln. Der Buddha hat in mir Liebe, Zuversicht und Achtung für Asketen geweckt!
Vortrefflich, Herr! Vortrefflich! Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der Buddha die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht. Ich nehme Zuflucht zum Buddha, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Von diesem Tag an soll der Buddha mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“
So I have heard. At one time the Buddha was staying in the land of the Aṅguttarāpans, near the town of theirs named Āpaṇa.
Then the Buddha robed up in the morning and, taking his bowl and robe, entered Āpaṇa for alms. He wandered for alms in Āpaṇa. After the meal, on his return from almsround, he went to a certain forest grove for the day’s meditation. Having plunged deep into it, he sat at the root of a certain tree to meditate.
Potaliya the householder also approached that forest grove while going for a walk. He was well dressed in sarong and cloak, with parasol and sandals. Having plunged deep into it, he went up to the Buddha, and exchanged greetings with him. When the greetings and polite conversation were over, he stood to one side, and the Buddha said to him, “There are seats, householder. Please sit if you wish.”
When he said this, Potaliya was angry and upset. Thinking, “The ascetic Gotama addresses me as ‘householder’!” he stayed silent.
For a second time … and a third time the Buddha said to him, “There are seats, householder. Please sit if you wish.”
When he said this, Potaliya was angry and upset. Thinking, “The ascetic Gotama addresses me as ‘householder’!” he said to the Buddha, “Worthy Gotama, it is neither proper nor appropriate for you to address me as ‘householder’.”
“Well, householder, you have the features, attributes, and signs of a householder.”
“Mister Gotama, it’s because I have turned down all work and cut off all business.”
“Householder, in what way have you turned down all work and cut off all business?”
“Worthy Gotama, all the money, grain, gold, and silver I used to have has been handed over to my children as their inheritance. And in this matter I do not advise or reprimand them, but live with nothing more than food and clothes. That’s how I have turned down all work and cut off all business.”
“The cutting off of business as you describe it is one thing, householder, but the cutting off of business in the noble one’s training is quite different.”
“But what, sir, is cutting off of business in the noble one’s training? Sir, please teach me this.”
“Well then, householder, listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, sir,” said Potaliya.
The Buddha said this:
“Householder, these eight things lead to the cutting off of business in the noble one’s training. What eight? Killing living creatures should be given up, relying on not killing living creatures. Stealing should be given up, relying on not stealing. Lying should be given up, relying on speaking the truth. Backbiting should be given up, relying on not backbiting. Greed and lust should be given up, relying on not being greedy and lustful. Blaming and insulting should be given up, relying on not blaming and not insulting. Anger and distress should be given up, relying on not being angry and distressed. Arrogance should be given up, relying on not being arrogant. These are the eight things—stated in brief without being analyzed in detail—that lead to the cutting off of business in the noble one’s training.”
“Sir, please teach me these eight things in detail out of sympathy.”
“Well then, householder, listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, sir,” said Potaliya. The Buddha said this:
“‘Killing living creatures should be given up, relying on not killing living creatures.’ That’s what I said, but why did I say it? It’s when a noble disciple reflects: ‘I am practicing to give up and cut off the fetters that might cause me to kill living creatures. But if I were to kill living creatures, because of that I would reprimand myself; sensible people, after examination, would criticize me; and when my body breaks up, after death, I could expect to be reborn in a bad place. And killing living creatures is itself a fetter and a hindrance. The distressing and feverish defilements that might arise because of killing living creatures do not occur in someone who does not kill living creatures.’ ‘Killing living creatures should be given up, relying on not killing living creatures.’ That’s what I said, and this is why I said it.
‘Stealing … lying … backbiting … greed and lust … blaming and insulting … anger and distress …
Arrogance should be given up, relying on not being arrogant.’ That’s what I said, but why did I say it? It’s when a noble disciple reflects: ‘I am practicing to give up and cut off the fetters that might cause me to be arrogant. But if I were to be arrogant, because of that I would reprimand myself; sensible people, after examination, would criticize me; and when my body breaks up, after death, I could expect to be reborn in a bad place. And arrogance is itself a fetter and a hindrance. The distressing and feverish defilements that might arise because of arrogance do not occur in someone who is not arrogant.’ ‘Arrogance should be given up by not being arrogant.’ That’s what I said, and this is why I said it.
These are the eight things—stated in brief and analyzed in detail—that lead to the cutting off of business in the noble one’s training. But just this much does not constitute the cutting off of business in each and every respect in the noble one’s training.”
“But, sir, how is there the cutting off of business in each and every respect in the noble one’s training? Sir, please teach me this.”
“Well then, householder, listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, sir,” said Potaliya. The Buddha said this:
1. The Dangers of Sensual Pleasures
“Householder, suppose a dog weak with hunger was hanging around a butcher’s shop. A deft butcher or their apprentice would toss them a skeleton scraped clean of flesh and smeared in blood. What do you think, householder? Gnawing on such a fleshless skeleton, would that dog still get rid of its hunger?”
“No, sir. Why not? Because that skeleton is scraped clean of flesh and smeared in blood. That dog will eventually get weary and frustrated.”
“In the same way, a noble disciple reflects: ‘With the simile of a skeleton the Buddha said that sensual pleasures give little gratification and much suffering and distress, and they are all the more full of drawbacks.’ Having truly seen this with right understanding, they shun equanimity based on diversity and develop only the equanimity based on unity, where all kinds of grasping to the worldly pleasures of the flesh cease without remainder.
Suppose a vulture or a crow or a hawk was to grab a scrap of meat and fly away. Other vultures, crows, and hawks would keep chasing it, pecking and clawing. What do you think, householder? If that vulture, crow, or hawk doesn’t quickly let go of that scrap of meat, wouldn’t that result in death or deadly suffering for them?”
“Yes, sir.” …
“Suppose a person carrying a blazing grass torch was to walk against the wind. What do you think, householder? If that person doesn’t quickly let go of that blazing grass torch, wouldn’t they burn their hands or arm or other major or minor limb, resulting in death or deadly suffering for them?”
“Yes, sir.” …
“Suppose there was a pit of glowing coals deeper than a man’s height, full of glowing coals that neither flamed nor smoked. Then a person would come along who wants to live and doesn’t want to die, who wants to be happy and recoils from pain. Two strong men would grab them by the arms and drag them towards the pit of glowing coals. What do you think, householder? Wouldn’t that person writhe and struggle to and fro?”
“Yes, sir. Why is that? For that person knows: ‘If I fall in that pit of glowing coals, that’d result in my death or deadly pain.’” …
“Suppose a person was to see delightful parks, woods, meadows, and lotus ponds in a dream. But when they woke they couldn’t see them at all. …
Suppose a man had borrowed some goods—a gentleman’s carriage and fine jeweled earrings— and preceded and surrounded by these he proceeded through the middle of Āpaṇa. When people saw him they’d say: ‘This must be a wealthy man! For that’s how the wealthy enjoy their wealth.’ But when the owners saw him, they’d take back what was theirs. What do you think? Would that be enough for that man to get upset?”
“Yes, sir. Why is that? Because the owners took back what was theirs.” …
“Suppose there was a dense forest grove not far from a town or village. And there was a tree laden with fruit, yet none of the fruit had fallen to the ground. And along came a person in need of fruit, wandering in search of fruit. Having plunged deep into that forest grove, they’d see that tree laden with fruit. They’d think: ‘That tree is laden with fruit, yet none of the fruit has fallen to the ground. But I know how to climb a tree. Why don’t I climb the tree, eat as much as I like, then fill my pouch?’ And that’s what they’d do. And along would come a second person in need of fruit, wandering in search of fruit, carrying a sharp axe. Having plunged deep into that forest grove, they’d see that tree laden with fruit. They’d think: ‘That tree is laden with fruit, yet none of the fruit has fallen to the ground. But I don’t know how to climb a tree. Why don’t I chop this tree down at the root, eat as much as I like, then fill my pouch?’ And so they’d chop the tree down at the root. What do you think, householder? If the first person, who climbed the tree, doesn’t quickly come down, when that tree fell wouldn’t they break their hand or arm or other major or minor limb, resulting in death or deadly suffering for them?”
“Yes, sir.”
“In the same way, a noble disciple reflects: ‘With the simile of the fruit tree the Buddha said that sensual pleasures give little gratification and much suffering and distress, and they are all the more full of drawbacks.’ Having truly seen this with right understanding, they shun equanimity based on diversity and develop only the equanimity based on unity, where all kinds of grasping to the worldly pleasures of the flesh cease without remainder.
Relying on this supreme purity of mindfulness and equanimity, that noble disciple recollects their many kinds of past lives. That is: one, two, three, four, five, ten, twenty, thirty, forty, fifty, a hundred, a thousand, a hundred thousand rebirths; many eons of the world contracting, many eons of the world expanding, many eons of the world contracting and expanding. … They recollect their many kinds of past lives, with features and details.
Relying on this supreme purity of mindfulness and equanimity, that noble disciple, with clairvoyance that is purified and superhuman, sees sentient beings passing away and being reborn—inferior and superior, beautiful and ugly, in a good place or a bad place. … They understand how sentient beings pass on according to their deeds.
Relying on this supreme purity of mindfulness and equanimity, that noble disciple realizes the undefiled freedom of heart and freedom by wisdom in this very life. And they live having realized it with their own insight due to the ending of defilements.
That’s how there is the cutting off of business in each and every respect in the noble one’s training.
What do you think, householder? Do you regard yourself as having cut off business in a way comparable to the cutting off of business in each and every respect in the noble one’s training?”
“Who am I compared to one who has cut off business in each and every respect in the noble one’s training? I am far from that. Sir, I used to think that the wanderers following other religions were thoroughbreds, and I fed them and treated them accordingly, but they were not actually thoroughbreds. I thought that the mendicants were not thoroughbreds, and I fed them and treated them accordingly, but they actually were thoroughbreds. But now I shall understand that the wanderers following other religions are not actually thoroughbreds, and I will feed them and treat them accordingly. And I shall understand that the mendicants actually are thoroughbreds, and I will feed them and treat them accordingly. The Buddha has inspired me to have love, confidence, and respect for ascetics!
Excellent, sir! Excellent! As if he were righting the overturned, or revealing the hidden, or pointing out the path to the lost, or lighting a lamp in the dark so people with clear eyes can see what’s there, the Buddha has made the teaching clear in many ways. I go for refuge to the Buddha, to the teaching, and to the mendicant Saṅgha. From this day forth, may the Buddha remember me as a lay follower who has gone for refuge for life.”
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā aṅguttarāpesu viharati āpaṇaṁ nāma aṅguttarāpānaṁ nigamo.
Atha kho bhagavā pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya āpaṇaṁ piṇḍāya pāvisi. Āpaṇe piṇḍāya caritvā pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto yenaññataro vanasaṇḍo tenupasaṅkami divāvihārāya. Taṁ vanasaṇḍaṁ ajjhogāhetvā aññatarasmiṁ rukkhamūle divāvihāraṁ nisīdi.
Potaliyopi kho gahapati sampannanivāsanapāvuraṇo chattupāhanāhi jaṅghāvihāraṁ anucaṅkamamāno anuvicaramāno yena so vanasaṇḍo tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā taṁ vanasaṇḍaṁ ajjhogāhetvā yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavatā saddhiṁ sammodi. Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ aṭṭhāsi. Ekamantaṁ ṭhitaṁ kho potaliyaṁ gahapatiṁ bhagavā etadavoca: “saṁvijjanti kho, gahapati, āsanāni; sace ākaṅkhasi nisīdā”ti.
Evaṁ vutte, potaliyo gahapati “gahapativādena maṁ samaṇo gotamo samudācaratī”ti kupito anattamano tuṇhī ahosi.
Dutiyampi kho bhagavā …pe… tatiyampi kho bhagavā potaliyaṁ gahapatiṁ etadavoca: “saṁvijjanti kho, gahapati, āsanāni; sace ākaṅkhasi nisīdā”ti.
Evaṁ vutte, potaliyo gahapati “gahapativādena maṁ samaṇo gotamo samudācaratī”ti kupito anattamano bhagavantaṁ etadavoca: “tayidaṁ, bho gotama, nacchannaṁ, tayidaṁ nappatirūpaṁ, yaṁ maṁ tvaṁ gahapativādena samudācarasī”ti.
“Te hi te, gahapati, ākārā, te liṅgā, te nimittā yathā taṁ gahapatissā”ti.
“Tathā hi pana me, bho gotama, sabbe kammantā paṭikkhittā, sabbe vohārā samucchinnā”ti.
“Yathā kathaṁ pana te, gahapati, sabbe kammantā paṭikkhittā, sabbe vohārā samucchinnā”ti?
“Idha me, bho gotama, yaṁ ahosi dhanaṁ vā dhaññaṁ vā rajataṁ vā jātarūpaṁ vā sabbaṁ taṁ puttānaṁ dāyajjaṁ niyyātaṁ, tatthāhaṁ anovādī anupavādī ghāsacchādanaparamo viharāmi. Evaṁ kho me, bho gotama, sabbe kammantā paṭikkhittā, sabbe vohārā samucchinnā”ti.
“Aññathā kho tvaṁ, gahapati, vohārasamucchedaṁ vadasi, aññathā ca pana ariyassa vinaye vohārasamucchedo hotī”ti.
“Yathā kathaṁ pana, bhante, ariyassa vinaye vohārasamucchedo hoti? Sādhu me, bhante, bhagavā tathā dhammaṁ desetu yathā ariyassa vinaye vohārasamucchedo hotī”ti.
“Tena hi, gahapati, suṇāhi, sādhukaṁ manasi karohi, bhāsissāmī”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho potaliyo gahapati bhagavato paccassosi.
Bhagavā etadavoca:
“aṭṭha kho ime, gahapati, dhammā ariyassa vinaye vohārasamucchedāya saṁvattanti. Katame aṭṭha? Apāṇātipātaṁ nissāya pāṇātipāto pahātabbo; dinnādānaṁ nissāya adinnādānaṁ pahātabbaṁ; saccavācaṁ nissāya musāvādo pahātabbo; apisuṇaṁ vācaṁ nissāya pisuṇā vācā pahātabbā; agiddhilobhaṁ nissāya giddhilobho pahātabbo; anindārosaṁ nissāya nindāroso pahātabbo; akkodhūpāyāsaṁ nissāya kodhūpāyāso pahātabbo; anatimānaṁ nissāya atimāno pahātabbo. Ime kho, gahapati, aṭṭha dhammā saṅkhittena vuttā, vitthārena avibhattā, ariyassa vinaye vohārasamucchedāya saṁvattantī”ti.
“Ye me, bhante, bhagavatā aṭṭha dhammā saṅkhittena vuttā, vitthārena avibhattā, ariyassa vinaye vohārasamucchedāya saṁvattanti, sādhu me, bhante, bhagavā ime aṭṭha dhamme vitthārena vibhajatu anukampaṁ upādāyā”ti.
“Tena hi, gahapati, suṇāhi, sādhukaṁ manasi karohi, bhāsissāmī”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho potaliyo gahapati bhagavato paccassosi. Bhagavā etadavoca:
“‘Apāṇātipātaṁ nissāya pāṇātipāto pahātabbo’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Idha, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘yesaṁ kho ahaṁ saṁyojanānaṁ hetu pāṇātipātī assaṁ, tesāhaṁ saṁyojanānaṁ pahānāya samucchedāya paṭipanno. Ahañceva kho pana pāṇātipātī assaṁ, attāpi maṁ upavadeyya pāṇātipātapaccayā, anuviccāpi maṁ viññū garaheyyuṁ pāṇātipātapaccayā, kāyassa bhedā paraṁ maraṇā duggati pāṭikaṅkhā pāṇātipātapaccayā. Etadeva kho pana saṁyojanaṁ etaṁ nīvaraṇaṁ yadidaṁ pāṇātipāto. Ye ca pāṇātipātapaccayā uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, pāṇātipātā paṭiviratassa evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti’. ‘Apāṇātipātaṁ nissāya pāṇātipāto pahātabbo’ti— iti yantaṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
‘Dinnādānaṁ nissāya adinnādānaṁ pahātabban’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Saccavācaṁ nissāya musāvādo pahātabbo’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Apisuṇaṁ vācaṁ nissāya pisuṇā vācā pahātabbā’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Agiddhilobhaṁ nissāya giddhilobho pahātabbo’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Anindārosaṁ nissāya nindāroso pahātabbo’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? ‘Akkodhūpāyāsaṁ nissāya kodhūpāyāso pahātabbo’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ?
‘Anatimānaṁ nissāya atimāno pahātabbo’ti iti kho panetaṁ vuttaṁ, kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Idha, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘yesaṁ kho ahaṁ saṁyojanānaṁ hetu atimānī assaṁ, tesāhaṁ saṁyojanānaṁ pahānāya samucchedāya paṭipanno. Ahañceva kho pana atimānī assaṁ, attāpi maṁ upavadeyya atimānapaccayā, anuviccāpi maṁ viññū garaheyyuṁ atimānapaccayā, kāyassa bhedā paraṁ maraṇā duggati pāṭikaṅkhā atimānapaccayā. Etadeva kho pana saṁyojanaṁ etaṁ nīvaraṇaṁ yadidaṁ atimāno. Ye ca atimānapaccayā uppajjeyyuṁ āsavā vighātapariḷāhā, anatimānissa evaṁsa te āsavā vighātapariḷāhā na honti’. ‘Anatimānaṁ nissāya atimāno pahātabbo’ti— iti yantaṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ.
Ime kho, gahapati, aṭṭha dhammā saṅkhittena vuttā, vitthārena vibhattā, ye ariyassa vinaye vohārasamucchedāya saṁvattanti; na tveva tāva ariyassa vinaye sabbena sabbaṁ sabbathā sabbaṁ vohārasamucchedo hotī”ti.
“Yathā kathaṁ pana, bhante, ariyassa vinaye sabbena sabbaṁ sabbathā sabbaṁ vohārasamucchedo hoti? Sādhu me, bhante, bhagavā tathā dhammaṁ desetu yathā ariyassa vinaye sabbena sabbaṁ sabbathā sabbaṁ vohārasamucchedo hotī”ti.
“Tena hi, gahapati, suṇāhi, sādhukaṁ manasi karohi, bhāsissāmī”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho potaliyo gahapati bhagavato paccassosi. Bhagavā etadavoca:
1. Kāmādīnavakathā
“Seyyathāpi, gahapati, kukkuro jighacchādubbalyapareto goghātakasūnaṁ paccupaṭṭhito assa. Tamenaṁ dakkho goghātako vā goghātakantevāsī vā aṭṭhikaṅkalaṁ sunikkantaṁ nikkantaṁ nimmaṁsaṁ lohitamakkhitaṁ upasumbheyya. Taṁ kiṁ maññasi, gahapati, api nu kho so kukkuro amuṁ aṭṭhikaṅkalaṁ sunikkantaṁ nikkantaṁ nimmaṁsaṁ lohitamakkhitaṁ palehanto jighacchādubbalyaṁ paṭivineyyā”ti?
“No hetaṁ, bhante”. “Taṁ kissa hetu”? “Aduñhi, bhante, aṭṭhikaṅkalaṁ sunikkantaṁ nikkantaṁ nimmaṁsaṁ lohitamakkhitaṁ. Yāvadeva pana so kukkuro kilamathassa vighātassa bhāgī assā”ti.
“Evameva kho, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘aṭṭhikaṅkalūpamā kāmā vuttā bhagavatā bahudukkhā bahupāyāsā, ādīnavo ettha bhiyyo’ti. Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā yāyaṁ upekkhā nānattā nānattasitā taṁ abhinivajjetvā, yāyaṁ upekkhā ekattā ekattasitā yattha sabbaso lokāmisūpādānā aparisesā nirujjhanti tamevūpekkhaṁ bhāveti.
Seyyathāpi, gahapati, gijjho vā kaṅko vā kulalo vā maṁsapesiṁ ādāya uḍḍīyeyya. Tamenaṁ gijjhāpi kaṅkāpi kulalāpi anupatitvā anupatitvā vitaccheyyuṁ vissajjeyyuṁ. Taṁ kiṁ maññasi, gahapati, sace so gijjho vā kaṅko vā kulalo vā taṁ maṁsapesiṁ na khippameva paṭinissajjeyya, so tatonidānaṁ maraṇaṁ vā nigaccheyya maraṇamattaṁ vā dukkhan”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“Evameva kho, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘maṁsapesūpamā kāmā vuttā bhagavatā bahudukkhā bahupāyāsā, ādīnavo ettha bhiyyo’ti. Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā yāyaṁ upekkhā nānattā nānattasitā taṁ abhinivajjetvā yāyaṁ upekkhā ekattā ekattasitā yattha sabbaso lokāmisūpādānā aparisesā nirujjhanti tamevūpekkhaṁ bhāveti.
Seyyathāpi, gahapati, puriso ādittaṁ tiṇukkaṁ ādāya paṭivātaṁ gaccheyya. Taṁ kiṁ maññasi, gahapati, sace so puriso taṁ ādittaṁ tiṇukkaṁ na khippameva paṭinissajjeyya tassa sā ādittā tiṇukkā hatthaṁ vā daheyya bāhuṁ vā daheyya aññataraṁ vā aññataraṁ vā aṅgapaccaṅgaṁ daheyya, so tatonidānaṁ maraṇaṁ vā nigaccheyya maraṇamattaṁ vā dukkhan”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“Evameva kho, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘tiṇukkūpamā kāmā vuttā bhagavatā bahudukkhā bahupāyāsā, ādīnavo ettha bhiyyo’ti. Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā …pe… tamevūpekkhaṁ bhāveti.
Seyyathāpi, gahapati, aṅgārakāsu sādhikaporisā, pūrā aṅgārānaṁ vītaccikānaṁ vītadhūmānaṁ. Atha puriso āgaccheyya jīvitukāmo amaritukāmo sukhakāmo dukkhapaṭikkūlo. Tamenaṁ dve balavanto purisā nānābāhāsu gahetvā aṅgārakāsuṁ upakaḍḍheyyuṁ. Taṁ kiṁ maññasi, gahapati, api nu so puriso iticiticeva kāyaṁ sannāmeyyā”ti?
“Evaṁ, bhante”. “Taṁ kissa hetu”? “Viditañhi, bhante, tassa purisassa imañcāhaṁ aṅgārakāsuṁ papatissāmi, tatonidānaṁ maraṇaṁ vā nigacchissāmi maraṇamattaṁ vā dukkhan”ti.
“Evameva kho, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘aṅgārakāsūpamā kāmā vuttā bhagavatā bahudukkhā bahupāyāsā, ādīnavo ettha bhiyyo’ti. Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā …pe… tamevūpekkhaṁ bhāveti.
Seyyathāpi, gahapati, puriso supinakaṁ passeyya ārāmarāmaṇeyyakaṁ vanarāmaṇeyyakaṁ bhūmirāmaṇeyyakaṁ pokkharaṇirāmaṇeyyakaṁ. So paṭibuddho na kiñci paṭipasseyya.
Evameva kho, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘supinakūpamā kāmā vuttā bhagavatā bahudukkhā bahupāyāsā, ādīnavo ettha bhiyyo’ti …pe… tamevūpekkhaṁ bhāveti.
Seyyathāpi, gahapati, puriso yācitakaṁ bhogaṁ yācitvā yānaṁ vā poriseyyaṁ pavaramaṇikuṇḍalaṁ. So tehi yācitakehi bhogehi purakkhato parivuto antarāpaṇaṁ paṭipajjeyya. Tamenaṁ jano disvā evaṁ vadeyya: ‘bhogī vata bho puriso, evaṁ kira bhogino bhogāni bhuñjantī’ti. Tamenaṁ sāmikā yattha yattheva passeyyuṁ tattha tattheva sāni hareyyuṁ. Taṁ kiṁ maññasi, gahapati, alaṁ nu kho tassa purisassa aññathattāyā”ti?
“Evaṁ, bhante”. “Taṁ kissa hetu”? “Sāmino hi, bhante, sāni harantī”ti.
“Evameva kho, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘yācitakūpamā kāmā vuttā bhagavatā bahudukkhā bahupāyāsā, ādīnavo ettha bhiyyo’ti …pe… tamevūpekkhaṁ bhāveti.
Seyyathāpi, gahapati, gāmassa vā nigamassa vā avidūre tibbo vanasaṇḍo. Tatrassa rukkho sampannaphalo ca upapannaphalo ca, na cassu kānici phalāni bhūmiyaṁ patitāni. Atha puriso āgaccheyya phalatthiko phalagavesī phalapariyesanaṁ caramāno. So taṁ vanasaṇḍaṁ ajjhogāhetvā taṁ rukkhaṁ passeyya sampannaphalañca upapannaphalañca. Tassa evamassa: ‘ayaṁ kho rukkho sampannaphalo ca upapannaphalo ca, natthi ca kānici phalāni bhūmiyaṁ patitāni. Jānāmi kho panāhaṁ rukkhaṁ ārohituṁ. Yannūnāhaṁ imaṁ rukkhaṁ ārohitvā yāvadatthañca khādeyyaṁ ucchaṅgañca pūreyyan’ti. So taṁ rukkhaṁ ārohitvā yāvadatthañca khādeyya ucchaṅgañca pūreyya. Atha dutiyo puriso āgaccheyya phalatthiko phalagavesī phalapariyesanaṁ caramāno tiṇhaṁ kuṭhāriṁ ādāya. So taṁ vanasaṇḍaṁ ajjhogāhetvā taṁ rukkhaṁ passeyya sampannaphalañca upapannaphalañca. Tassa evamassa: ‘ayaṁ kho rukkho sampannaphalo ca upapannaphalo ca, natthi ca kānici phalāni bhūmiyaṁ patitāni. Na kho panāhaṁ jānāmi rukkhaṁ ārohituṁ. Yannūnāhaṁ imaṁ rukkhaṁ mūlato chetvā yāvadatthañca khādeyyaṁ ucchaṅgañca pūreyyan’ti. So taṁ rukkhaṁ mūlatova chindeyya. Taṁ kiṁ maññasi, gahapati, amuko yo so puriso paṭhamaṁ rukkhaṁ ārūḷho sace so na khippameva oroheyya tassa so rukkho papatanto hatthaṁ vā bhañjeyya pādaṁ vā bhañjeyya aññataraṁ vā aññataraṁ vā aṅgapaccaṅgaṁ bhañjeyya, so tatonidānaṁ maraṇaṁ vā nigaccheyya maraṇamattaṁ vā dukkhan”ti?
“Evaṁ, bhante”.
“Evameva kho, gahapati, ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: ‘rukkhaphalūpamā kāmā vuttā bhagavatā bahudukkhā bahupāyāsā, ādīnavo ettha bhiyyo’ti. Evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya disvā yāyaṁ upekkhā nānattā nānattasitā taṁ abhinivajjetvā yāyaṁ upekkhā ekattā ekattasitā yattha sabbaso lokāmisūpādānā aparisesā nirujjhanti tamevūpekkhaṁ bhāveti.
Sa kho so, gahapati, ariyasāvako imaṁyeva anuttaraṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ āgamma anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati.
Sa kho so, gahapati, ariyasāvako imaṁyeva anuttaraṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ āgamma dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe sugate duggate …pe… yathākammūpage satte pajānāti.
Sa kho so, gahapati, ariyasāvako imaṁyeva anuttaraṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ āgamma āsavānaṁ khayā anāsavaṁ cetovimuttiṁ paññāvimuttiṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja viharati.
Ettāvatā kho, gahapati, ariyassa vinaye sabbena sabbaṁ sabbathā sabbaṁ vohārasamucchedo hoti.
Taṁ kiṁ maññasi, gahapati, yathā ariyassa vinaye sabbena sabbaṁ sabbathā sabbaṁ vohārasamucchedo hoti, api nu tvaṁ evarūpaṁ vohārasamucchedaṁ attani samanupassasī”ti?
“Ko cāhaṁ, bhante, ko ca ariyassa vinaye sabbena sabbaṁ sabbathā sabbaṁ vohārasamucchedo. Ārakā ahaṁ, bhante, ariyassa vinaye sabbena sabbaṁ sabbathā sabbaṁ vohārasamucchedā. Mayañhi, bhante, pubbe aññatitthiye paribbājake anājānīyeva samāne ājānīyāti amaññimha, anājānīyeva samāne ājānīyabhojanaṁ bhojimha, anājānīyeva samāne ājānīyaṭhāne ṭhapimha; bhikkhū pana mayaṁ, bhante, ājānīyeva samāne anājānīyāti amaññimha, ājānīyeva samāne anājānīyabhojanaṁ bhojimha, ājānīyeva samāne anājānīyaṭhāne ṭhapimha; idāni pana mayaṁ, bhante, aññatitthiye paribbājake anājānīyeva samāne anājānīyāti jānissāma, anājānīyeva samāne anājānīyabhojanaṁ bhojessāma, anājānīyeva samāne anājānīyaṭhāne ṭhapessāma. Bhikkhū pana mayaṁ, bhante, ājānīyeva samāne ājānīyāti jānissāma, ājānīyeva samāne ājānīyabhojanaṁ bhojessāma, ājānīyeva samāne ājānīyaṭhāne ṭhapessāma. Ajanesi vata me, bhante, bhagavā samaṇesu samaṇappemaṁ, samaṇesu samaṇappasādaṁ, samaṇesu samaṇagāravaṁ.
Abhikkantaṁ, bhante, abhikkantaṁ, bhante. Seyyathāpi, bhante, nikkujjitaṁ vā ukkujjeyya, paṭicchannaṁ vā vivareyya, mūḷhassa vā maggaṁ ācikkheyya, andhakāre vā telapajjotaṁ dhāreyya, ‘cakkhumanto rūpāni dakkhantī’ti; evamevaṁ kho, bhante, bhagavatā anekapariyāyena dhammo pakāsito. Esāhaṁ, bhante, bhagavantaṁ saraṇaṁ gacchāmi dhammañca bhikkhusaṅghañca. Upāsakaṁ maṁ bhagavā dhāretu ajjatagge pāṇupetaṁ saraṇaṁ gatan”ti.