MN39
Die längere Lehrrede bei Assapura
Mahāassapurasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha im Land der Aṅger auf, bei dem Marktflecken der Aṅger mit Namen Assapura. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“
„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, die Leute bezeichnen euch als Asketen. Und wenn sie euch fragen, was ihr seid, behauptet ihr, Asketen zu sein.
Angesichts dieser Bezeichnung und dieser Behauptung sollt ihr euch so schulen: ‚Wir werden die Dinge, die einen zu einem Asketen und einem Brahmanen machen, aufnehmen und befolgen. So wird unsere Bezeichnung richtig sein und unsere Behauptung zutreffen. Wenn wir Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung benutzen, wird das für die Spender reiche Frucht und großen Vorteil haben. So wird unser Fortziehen nicht vergeblich sein, sondern reich und fruchtbar.‘ So sollt ihr euch schulen.
Und was sind die Dinge, die einen zu einem Asketen und einem Brahmanen machen? Ihr sollt euch so schulen: ‚Wir wollen Gewissen und Besonnenheit besitzen.‘ Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit. Das genügt, es wurde genug getan. Wir haben das Ziel unseres Asketenlebens erreicht. Es gibt nichts mehr weiter zu tun.‘ Und ihr wärt zufrieden mit eben so viel. Das erkläre ich vor euch, Mönche und Nonnen, das kündige ich euch an: ‚Die ihr wahre Asketen sein wollt, verliert nicht das Ziel des Asketenlebens aus dem Blick, solange es noch mehr zu tun gibt.‘
Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Unser Verhalten mit dem Körper soll rein, klar und offen sein, nicht widersprüchlich oder heimlich. Und wir wollen uns deshalb nicht selbst verherrlichen oder andere herabsetzen.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit und unser Verhalten mit dem Körper ist rein. Das genügt, es wurde genug getan …‘ Und ihr wärt zufrieden mit eben so viel. Das erkläre ich vor euch, Mönche und Nonnen, das kündige ich euch an: ‚Die ihr wahre Asketen sein wollt, verliert nicht das Ziel des Asketenlebens aus dem Blick, solange es noch mehr zu tun gibt.‘
Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Unser Verhalten mit der Sprache … und mit dem Geist … und unser Lebenserwerb sollen rein, klar und offen sein, nicht widersprüchlich oder heimlich. Und wir wollen uns deshalb nicht selbst verherrlichen oder andere herabsetzen.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit, unser Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein und so ist unser Lebenserwerb. Das genügt, es wurde genug getan. Wir haben das Ziel unseres Asketenlebens erreicht. Es gibt nichts mehr weiter zu tun.‘ Und ihr wärt zufrieden mit eben so viel. Das erkläre ich vor euch, Mönche und Nonnen, das kündige ich euch an: ‚Die ihr wahre Asketen sein wollt, verliert nicht das Ziel des Asketenlebens aus dem Blick, solange es noch mehr zu tun gibt.‘
Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Wir wollen die Tore unserer Sinne bewachen. Wenn wir mit dem Auge ein Bild sehen, bleiben wir nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund wollen wir Zügelung üben, das Sehvermögen bewachen und es im Zaum halten. Wenn wir mit dem Ohr einen Ton hören … Wenn wir mit der Nase einen Geruch riechen … Wenn wir mit der Zunge einen Geschmack schmecken … Wenn wir mit dem Körper eine Berührung empfinden … Wenn wir mit dem Geist eine Vorstellung erkennen, bleiben wir nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund wollen wir Zügelung üben, das Vorstellungsvermögen bewachen und es im Zaum halten.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit, unser Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein und so ist unser Lebenserwerb und die Tore unserer Sinne sind bewacht. Das genügt, es wurde genug getan …‘ …
Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Wir wollen beim Essen maßhalten. Wir wollen nur essen, nachdem wir über unsere Nahrung wohlüberlegt nachgedacht haben. Wir wollen nicht zum Spaß essen, nicht zum Schwelgen, als Schmuck oder Putz, sondern nur, um diesen Körper zu erhalten, um Schaden abzuwenden und das geistliche Leben zu fördern, so werden wir altes Unbehagen beenden und neues nicht entstehen lassen, und wir werden durchhalten und ohne Tadel und unbeschwert leben können.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit, unser Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein und so ist unser Lebenserwerb, die Tore unserer Sinne sind bewacht und wir halten beim Essen Maß. Das genügt, es wurde genug getan …‘ …
Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Wir wollen uns dem Wachsein weihen. Am Tag wollen wir im Gehen und im Sitzen meditieren und unseren Geist von Hemmnissen läutern. In der ersten Nachtwache wollen wir im Gehen und im Sitzen meditieren und unseren Geist von Hemmnissen läutern. In der mittleren Nachtwache wollen wir uns in der Haltung des Löwen niederlegen – auf die rechte Seite, einen Fuß auf den anderen gelegt – achtsam und der Situation bewusst, den Geist auf die Zeit des Aufstehens gerichtet. In der letzten Nachtwache wollen wir im Gehen und im Sitzen meditieren und unseren Geist von Hemmnissen läutern.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit, unser Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein und so ist unser Lebenserwerb, die Tore unserer Sinne sind bewacht, wir halten beim Essen Maß und weihen uns dem Wachsein. Das genügt, es wurde genug getan …‘ …
Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Wir wollen Achtsamkeit und Situationsbewusstsein haben. Wir wollen beim Ausgehen und Zurückkommen der Situation bewusst sein, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen, Schmecken, beim Ausscheiden von Urin und Kot, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen und Wachen, Reden und Schweigen.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit, unser Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein und so ist unser Lebenserwerb, die Tore unserer Sinne sind bewacht, wir halten beim Essen Maß, weihen uns dem Wachsein und haben Achtsamkeit und Situationsbewusstsein. Das genügt, es wurde genug getan …‘ …
Was gibt es noch mehr zu tun? Da sucht ein Mönch einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, den Fuß eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen.
Nach dem Essen, wenn er vom Almosengang zurückkommt, setzt er sich mit gekreuzten Beinen hin, richtet den Körper gerade auf und verankert die Achtsamkeit bei sich. Er gibt das Begehren nach der Welt auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Begehren ist, und läutert den Geist von Begehren. Er gibt bösen Willen und Gehässigkeit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von bösem Willen ist, voller Anteilnahme für alle Lebewesen, und läutert den Geist von bösem Willen. Er gibt Dumpfheit und Benommenheit auf, meditiert mit einem Herzen, das frei von Dumpfheit und Benommenheit ist, er nimmt Licht wahr, ist achtsam und der Situation bewusst und läutert den Geist von Dumpfheit und Benommenheit. Er gibt Rastlosigkeit und Reue auf, meditiert ohne Rastlosigkeit, mit innerlich friedvollem Geist, und läutert den Geist von Rastlosigkeit und Reue. Er gibt den Zweifel auf, meditiert, indem er über den Zweifel hinausgegangen ist, nicht im Unklaren über taugliche Eigenschaften, und läutert den Geist von Zweifel.
Wie ein Mann, der in Schulden geraten wäre und sich der Arbeit widmete und dessen Mühe erfolgreich wäre. Er würde die ursprüngliche Anleihe zurückzahlen und hätte genug übrig, um seine Frau zu unterhalten. Wenn er daran dächte, wäre er voller Freude und Glück.
Wie ein Mensch, der mitgenommen, leidend, schwer krank wäre. Er verlöre den Appetit und käme von Kräften. Doch nach einiger Zeit erholte sie sich von dieser Krankheit, bekäme wieder Appetit und käme zu Kräften. Wenn er daran dächte, wäre er voller Freude und Glück.
Wie ein Mensch, der in einem Gefängnis eingesperrt wäre. Doch nach einiger Zeit würde er aus dem Gefängnis entlassen, wäre heil und gesund und hätte nichts von seinem Vermögen verloren. Wenn er daran dächte, wäre er voller Freude und Glück.
Wie ein Mensch, der ein abhängiger Diener wäre. Er wäre nicht sein eigener Herr, sondern einem anderen arbeitsverpflichtet und könnte nicht gehen, wohin er wollte. Doch nach einiger Zeit würde er aus der Knechtschaft befreit und würde sein eigener Herr, keinem anderen arbeitsverpflichtet, ein mündiger Mensch, der gehen könnte, wohin er wollte. Wenn er daran dächte, wäre er voller Freude und Glück.
Wie ein Mensch, der mit seinem Besitz und Vermögen eine Straße durch die Wüste entlangwanderte. Doch nach einiger Zeit hätte er die Wüste sicher durchquert und hätte nichts von seinem Vermögen verloren. Wenn er daran dächte, wäre er voller Freude und Glück.
Ebenso betrachtet da ein Mönch, der diese fünf Hindernisse im Innern noch nicht aufgegeben hat, diese als eine Schuld, eine Krankheit, ein Gefängnis, als Sklaverei und als eine Wüstendurchquerung. Aber wenn er diese fünf Hindernisse im Innern aufgegeben hat, betrachtet er dies als Freiheit von Schulden, als Genesung, als Freilassung aus dem Gefängnis, als Mündigkeit und schließlich als Refugium.
Er gibt diese fünf Hindernisse auf, die Verunreinigungen des Herzens, die die Weisheit schwächen. Dann tritt er, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre. Wie ein geschickter Bader oder Baderlehrling, der Seifenpulver in eine Bronzeschüssel gibt und es nach und nach mit Wasser benetzt. Er knetet es, bis die Kugel aus Seifenpulver mit Feuchtigkeit vollgesogen und gesättigt ist, innen und außen durchtränkt, und doch keine Feuchtigkeit herausquillt.
Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Abgeschiedenheit geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.
Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt ein Mönch in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre. Wie ein tiefer See, der von Quellwasser gespeist wird; er hat weder von Osten noch von Westen, weder von Norden noch von Süden einen Zufluss, und auch die Himmel bescheren nicht von Zeit zu Zeit angemessene Schauer. Doch der Strom kühlen Wassers, der im See aufwallt, tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt den ganzen See. Es gibt keinen Teil des Sees, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.
Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von aus Versenkung geborener Ekstase und Seligkeit durchströmt wäre.
Mit dem Schwinden der Ekstase tritt ein Mönch dann in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfährt persönlich die Seligkeit, von der die Edlen erklären: ‚Gleichmütig und achtsam meditiert man in Seligkeit.‘ Er tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre. Wie ein Teich mit blauen Seerosen oder rosa oder weißen Lotusblumen. Manche von ihnen sprießen und wachsen im Wasser, ohne sich darüber zu erheben, und gedeihen unter Wasser. Von der Spitze bis zur Wurzel sind sie getränkt, durchdrungen, angefüllt und durchströmt von kühlem Wasser. Es gibt keinen Teil von ihnen, der nicht von kühlem Wasser durchströmt wäre.
Ebenso tränkt, durchdringt, füllt und durchströmt ein Mönch seinen Körper mit Seligkeit, die frei von Ekstase ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von der Seligkeit, die frei von Ekstase ist, durchströmt wäre.
Indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, tritt ein Mönch dann in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. Er sitzt da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre. Wie wenn jemand dasitzt, der von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt ist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von dem weißen Tuch bedeckt wäre.
Ebenso sitzt ein Mönch da und durchströmt seinen Körper mit reinem, hellem Geist. Es gibt keinen Teil des Körpers, der nicht von reinem, hellem Geist durchströmt wäre.
Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, dann streckt er ihn aus auf die Erinnerung an frühere Leben. Er erinnert sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten. Wie wenn ein Mensch sein Heimatdorf verließe und zu einem anderen Dorf ginge. Von diesem Dorf ginge er zu wieder einem anderen Dorf. Und von jenem Dorf käme er zurück zu seinem Heimatdorf. Er dächte: ‚Ich ging von meinem Heimatdorf zu einem anderen Dorf. Dort stand ich so, saß so, redete so oder schwieg so. Von diesem Dorf ging ich zu wieder einem anderen Dorf. Dort stand ich dann so, saß so, redete so oder schwieg so. Und von jenem Dorf kam ich zurück zu meinem Heimatdorf.‘
Ebenso erinnert er sich an viele Arten früherer Leben mit den Merkmalen und Einzelheiten.
Wenn der Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, dann streckt er ihn aus auf das Erkennen von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sieht er Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen. Wie wenn da zwei Häuser mit Türen stünden. Ein Mensch mit klaren Augen, der zwischen ihnen stünde, könnte sehen, wie Menschen ein Haus betreten oder verlassen und wie sie hin und her gehen.
Ebenso sieht er mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen.
Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt – dann streckt er ihn aus auf das Erkennen der Auflösung der Befleckungen. Er versteht wahrhaftig: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘ Er versteht wahrhaftig: ‚Das sind die Befleckungen.‘ … ‚Das ist der Ursprung der Befleckungen.‘ … ‚Das ist das Aufhören der Befleckungen.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören der Befleckungen führt.‘ Wenn er das erkennt und sieht, ist sein Geist befreit von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit. Wenn er befreit ist, weiß er, er ist befreit. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘
Wie ein See in einer Bergschlucht, der durchsichtig, klar und ungetrübt wäre. Ein Mensch mit klaren Augen, der am Ufer stünde, würde die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel sehen und auch die Fischschwärme, die herumschwämmen oder stillstünden. Er dächte: ‚Dieser See ist durchsichtig, klar und ungetrübt. Hier sind die Schnecken und Muscheln, Steine und Kiesel und die Fischschwärme, die herumschwimmen oder stillstehen.‘
Ebenso versteht da ein Mönch wahrhaftig: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘ Er versteht: ‚… es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘
Dieser Mönch ist einer, den man einen ‚Asketen‘, einen ‚Brahmanen‘, einen ‚gebadeten Eingeweihten‘, einen ‚Wissensmeister‘, einen ‚Gelehrten‘, einen ‚Edlen‘ und auch einen ‚Vollendeten‘ nennt.
Und wie ist ein Mönch ein Asket? Schlechte, untaugliche Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, diese hat er beruhigt. So ist ein Mönch ein Asket.
Und wie ist ein Mönch ein Brahmane? Schlechte, untaugliche Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, diese hat er verbannt. So ist ein Mönch ein Brahmane.
Und wie ist ein Mönch ein gebadeter Eingeweihter? Schlechte, untaugliche Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, diese hat er abgewaschen. So ist ein Mönch ein gebadeter Eingeweihter.
Und wie ist ein Mönch ein Wissensmeister? Schlechte, untaugliche Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, diese hat er erkannt. So ist ein Mönch ein Wissensmeister.
Und wie ist ein Mönch ein Gelehrter? Schlechte, untaugliche Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, diese hat er abgescheuert. So ist ein Mönch ein Gelehrter.
Und wie ist ein Mönch ein Edler? Schlechte, untaugliche Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, diese seine Feinde hat er ausgeschaltet. So ist ein Mönch ein Edler.
Und wie ist ein Mönch ein Vollendeter? Von schlechten, untauglichen Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod, von diesen ist er unfehlbar entfernt. So ist ein Mönch ein Vollendeter.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying in the land of the Aṅgas, near the Aṅgan town named Assapura. There the Buddha addressed the mendicants, “Mendicants!”
“Venerable sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, people label you as ascetics. And when they ask you what you are, you claim to be ascetics.
Given this label and this claim, you should train like this: ‘We will undertake and follow the things that make one an ascetic and a brahmin. That way our label will be accurate and our claim correct. The services of those whose robes, almsfood, lodgings, and medicines and supplies for the sick we enjoy shall be very fruitful and beneficial for them. And our going forth will not be barren, but will be fruitful and fertile.’
And what are the things that make one an ascetic and a brahmin? You should train like this: ‘We will have conscience and prudence.’ Now, mendicants, you might think, ‘We have conscience and prudence. This is sufficient; enough has been done. We have achieved the goal of life as an ascetic. There is nothing more to do.’ And you might rest content with just that much. I declare this to you, mendicants, I announce this to you: ‘You who seek to be true ascetics, do not lose sight of the goal of the ascetic life while there is still more to do.’
What more is there to do? You should train like this: ‘Our bodily behavior will be pure, clear, open, neither inconsistent nor secretive. And we won’t glorify ourselves or put others down on account of our pure bodily behavior.’ Now, mendicants, you might think, ‘We have conscience and prudence, and our bodily behavior is pure. This is sufficient …’ I declare this to you, mendicants, I announce this to you: ‘You who seek to be true ascetics, do not lose sight of the goal of the ascetic life while there is still more to do.’
What more is there to do? You should train like this: ‘Our verbal behavior … mental behavior … livelihood will be pure, clear, open, neither inconsistent nor secretive. And we won’t glorify ourselves or put others down on account of our pure livelihood.’ Now, mendicants, you might think, ‘We have conscience and prudence, our bodily, verbal, and mental behavior is pure, and our livelihood is pure. This is sufficient; enough has been done. We have achieved the goal of life as an ascetic. There is nothing more to do.’ And you might rest content with just that much. I declare this to you, mendicants, I announce this to you: ‘You who seek to be true ascetics, do not lose sight of the goal of the ascetic life while there is still more to do.’
What more is there to do? You should train yourselves like this: ‘We will restrain our sense doors. When we see a sight with our eyes, we won’t get caught up in the features and details. If the faculty of sight were left unrestrained, bad unskillful qualities of covetousness and displeasure would become overwhelming. For this reason, we will practice restraint, we will protect the faculty of sight, and we will achieve its restraint. When we hear a sound with our ears … When we smell an odor with our nose … When we taste a flavor with our tongue … When we feel a touch with our body … When we know an idea with our mind, we won’t get caught up in the features and details. If the faculty of mind were left unrestrained, bad unskillful qualities of covetousness and displeasure would become overwhelming. For this reason, we will practice restraint, we will protect the faculty of mind, and we will achieve its restraint.’ Now, mendicants, you might think, ‘We have conscience and prudence, our bodily, verbal, and mental behavior is pure, our livelihood is pure, and our sense doors are restrained. This is sufficient …’
What more is there to do? You should train yourselves like this: ‘We will not eat too much. We will only eat after reflecting rationally on our food. We will eat not for fun, indulgence, adornment, or decoration, but only to sustain this body, to avoid harm, and to support spiritual practice. In this way, we shall put an end to old discomfort and not give rise to new discomfort, and we will have the means to keep going, blamelessness, and a comfortable abiding.’ Now, mendicants, you might think, ‘We have conscience and prudence, our bodily, verbal, and mental behavior is pure, our livelihood is pure, our sense doors are restrained, and we don’t eat too much. This is sufficient …’
What more is there to do? You should train yourselves like this: ‘We will be dedicated to wakefulness. When practicing walking and sitting meditation by day, we will purify our mind from obstacles. In the first watch of the night, we will continue to practice walking and sitting meditation. In the middle watch, we will lie down in the lion’s posture—on the right side, placing one foot on top of the other—mindful and aware, and focused on the time of getting up. In the last watch, we will get up and continue to practice walking and sitting meditation, purifying our mind from obstacles.’ Now, mendicants, you might think, ‘We have conscience and prudence, our bodily, verbal, and mental behavior is pure, our livelihood is pure, our sense doors are restrained, we don’t eat too much, and we are dedicated to wakefulness. This is sufficient …’
What more is there to do? You should train yourselves like this: ‘We will have situational awareness and mindfulness. We will act with situational awareness when going out and coming back; when looking ahead and aside; when bending and extending the limbs; when bearing the outer robe, bowl and robes; when eating, drinking, chewing, and tasting; when urinating and defecating; when walking, standing, sitting, sleeping, waking, speaking, and keeping silent.’ Now, mendicants, you might think, ‘We have conscience and prudence, our bodily, verbal, and mental behavior is pure, our livelihood is pure, our sense doors are restrained, we don’t eat too much, we are dedicated to wakefulness, and we have mindfulness and situational awareness. This is sufficient …’
What more is there to do? Take a mendicant who frequents a secluded lodging—a wilderness, the root of a tree, a hill, a ravine, a mountain cave, a charnel ground, a forest, the open air, a heap of straw.
After the meal, they return from almsround, sit down cross-legged, set their body straight, and bring mindfulness to the present. Giving up covetousness for the world, they meditate with a heart rid of covetousness, cleansing the mind of covetousness. Giving up ill will and malevolence, they meditate with a mind rid of ill will, full of sympathy for all living beings, cleansing the mind of ill will. Giving up dullness and drowsiness, they meditate with a mind rid of dullness and drowsiness, perceiving light, mindful and aware, cleansing the mind of dullness and drowsiness. Giving up restlessness and remorse, they meditate without restlessness, their mind peaceful inside, cleansing the mind of restlessness and remorse. Giving up doubt, they meditate having gone beyond doubt, not undecided about skillful qualities, cleansing the mind of doubt.
Suppose a man who has gotten into debt were to apply himself to work, and his efforts proved successful. He would pay off the original loan and have enough left over to support his partner. Thinking about this, he’d be filled with joy and happiness.
Suppose a person was sick, suffering, and gravely ill. They’d lose their appetite and get physically weak. But after some time they’d recover from that illness, and regain their appetite and their strength. Thinking about this, they’d be filled with joy and happiness.
Suppose a person was imprisoned in a jail. But after some time they were released from jail, safe and sound, with no loss of wealth. Thinking about this, they’d be filled with joy and happiness.
Suppose a person was a bondservant. They would not be their own master, but indentured to another, unable to go where they wish. But after some time they’d be freed from servitude. They would be their own master, not indentured to another, a freeman able to go where they wish. Thinking about this, they’d be filled with joy and happiness.
Suppose there was a person with wealth and property who was traveling along a desert road. But after some time they crossed over the desert, safe and sound, with no loss of wealth. Thinking about this, they’d be filled with joy and happiness.
In the same way, as long as these five hindrances are not given up inside themselves, a mendicant regards them as a debt, a disease, a prison, slavery, and a desert crossing. But when these five hindrances are given up inside themselves, a mendicant regards this as freedom from debt, good health, release from prison, emancipation, and a place of sanctuary at last.
They give up these five hindrances, corruptions of the heart that weaken wisdom. Then, quite secluded from sensual pleasures, secluded from unskillful qualities, they enter and remain in the first absorption, which has the rapture and bliss born of seclusion, while placing the mind and keeping it connected. They drench, steep, fill, and spread their body with rapture and bliss born of seclusion. There’s no part of the body that’s not spread with rapture and bliss born of seclusion. It’s like when a deft bathroom attendant or their apprentice pours bath powder into a bronze dish, sprinkling it little by little with water. They knead it until the ball of bath powder is soaked and saturated with moisture, spread through inside and out; yet no moisture oozes out.
In the same way, a mendicant drenches, steeps, fills, and spreads their body with rapture and bliss born of seclusion. There’s no part of the body that’s not spread with rapture and bliss born of seclusion.
Furthermore, as the placing of the mind and keeping it connected are stilled, a mendicant enters and remains in the second absorption, which has the rapture and bliss born of immersion, with internal clarity and mind at one, without placing the mind and keeping it connected. They drench, steep, fill, and spread their body with rapture and bliss born of immersion. There’s no part of the body that’s not spread with rapture and bliss born of immersion. It’s like a deep lake fed by spring water. There’s no inlet to the east, west, north, or south, and the heavens would not properly bestow showers from time to time. But the stream of cool water welling up in the lake drenches, steeps, fills, and spreads throughout the lake. There’s no part of the lake that’s not spread through with cool water.
In the same way, a mendicant drenches, steeps, fills, and spreads their body with rapture and bliss born of immersion. There’s no part of the body that’s not spread with rapture and bliss born of immersion.
Furthermore, with the fading away of rapture, a mendicant enters and remains in the third absorption, where they meditate with equanimity, mindful and aware, personally experiencing the bliss of which the noble ones declare, ‘Equanimous and mindful, one meditates in bliss.’ They drench, steep, fill, and spread their body with bliss free of rapture. There’s no part of the body that’s not spread with bliss free of rapture. It’s like a pool with blue water lilies, or pink or white lotuses. Some of them sprout and grow in the water without rising above it, thriving underwater. From the tip to the root they’re drenched, steeped, filled, and soaked with cool water. There’s no part of them that’s not soaked with cool water.
In the same way, a mendicant drenches, steeps, fills, and spreads their body with bliss free of rapture. There’s no part of the body that’s not spread with bliss free of rapture.
Furthermore, with the giving up of pleasure and pain and the disappearance of former happiness and sadness, a mendicant enters and remains in the fourth absorption, without pleasure or pain, with pure equanimity and mindfulness. They sit spreading their body through with pure bright mind. There’s no part of the body that’s not spread with pure bright mind. It’s like someone sitting wrapped from head to foot with white cloth. There’s no part of the body that’s not spread over with white cloth.
In the same way, they sit spreading their body through with pure bright mind. There’s no part of the body that’s not spread with pure bright mind.
When their mind has become immersed in samādhi like this—purified, bright, flawless, rid of corruptions, pliable, workable, steady, and imperturbable—they extend it toward recollection of past lives. They recollect many kinds of past lives, with features and details. Suppose a person was to leave their home village and go to another village. From that village they’d go to yet another village. And from that village they’d return to their home village. They’d think: ‘I went from my home village to another village. There I stood like this, sat like that, spoke like this, or kept silent like that. From that village I went to yet another village. There too I stood like this, sat like that, spoke like this, or kept silent like that. And from that village I returned to my home village.’
In the same way, a mendicant recollects their many kinds of past lives, with features and details.
When their mind has become immersed in samādhi like this—purified, bright, flawless, rid of corruptions, pliable, workable, steady, and imperturbable—they extend it toward knowledge of the death and rebirth of sentient beings. With clairvoyance that is purified and superhuman, they see sentient beings passing away and being reborn—inferior and superior, beautiful and ugly, in a good place or a bad place. They understand how sentient beings pass on according to their deeds. Suppose there were two houses with doors. A person with clear eyes standing in between them would see humans entering and leaving a house and wandering to and fro.
In the same way, with clairvoyance that is purified and superhuman, they see sentient beings passing away and being reborn—inferior and superior, beautiful and ugly, in a good place or a bad place. They understand how sentient beings pass on according to their deeds.
When their mind has become immersed in samādhi like this—purified, bright, flawless, rid of corruptions, pliable, workable, steady, and imperturbable—they extend it toward knowledge of the ending of defilements. They truly understand: ‘This is suffering’ … ‘This is the origin of suffering’ … ‘This is the cessation of suffering’ … ‘This is the practice that leads to the cessation of suffering.’ They truly understand: ‘These are defilements’ … ‘This is the origin of defilements’ … ‘This is the cessation of defilements’ … ‘This is the practice that leads to the cessation of defilements.’ Knowing and seeing like this, their mind is freed from the defilements of sensuality, desire to be reborn, and ignorance. When they’re freed, they know they’re freed. They understand: ‘Rebirth is ended, the spiritual journey has been completed, what had to be done has been done, there is nothing further for this place.’
Suppose that in a mountain glen there was a lake that was transparent, clear, and unclouded. A person with clear eyes standing on the bank would see the clams and mussels, and pebbles and gravel, and schools of fish swimming about or staying still. They’d think: ‘This lake is transparent, clear, and unclouded. And here are the clams and mussels, and pebbles and gravel, and schools of fish swimming about or staying still.’
In the same way, a mendicant truly understands: ‘This is suffering’ … ‘This is the origin of suffering’ … ‘This is the cessation of suffering’ … ‘This is the practice that leads to the cessation of suffering.’ They understand: ‘… there is nothing further for this place.’
This mendicant is one who is called an ‘ascetic’, a ‘brahmin’, a ‘bathed initiate’, a ‘knowledge master’, a ‘scholar’, a ‘noble one’, and also a ‘perfected one’.
And how is a mendicant an ascetic? They have assuaged the bad, unskillful qualities that are corrupting, leading to future lives, hurtful, resulting in suffering and future rebirth, old age, and death. That’s how a mendicant is an ascetic.
And how is a mendicant a brahmin? They have banished the bad, unskillful qualities. That’s how a mendicant is a brahmin.
And how is a mendicant a bathed initiate? They have bathed off the bad, unskillful qualities. That’s how a mendicant is a bathed initiate.
And how is a mendicant a knowledge master? They have known the bad, unskillful qualities. That’s how a mendicant is a knowledge master.
And how is a mendicant a scholar? They have scoured off the bad, unskillful qualities. That’s how a mendicant is a scholar.
And how is a mendicant a noble one? They have nobbled their foes, the bad, unskillful qualities. That’s how a mendicant is a noble one.
And how is a mendicant a perfected one? They are impeccably remote from the bad, unskillful qualities that are corrupting, leading to future lives, hurtful, resulting in suffering and future rebirth, old age, and death. That’s how a mendicant is a perfected one.”
That is what the Buddha said. Satisfied, the mendicants approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā aṅgesu viharati assapuraṁ nāma aṅgānaṁ nigamo. Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: “bhikkhavo”ti.
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“Samaṇā samaṇāti vo, bhikkhave, jano sañjānāti. Tumhe ca pana ‘ke tumhe’ti puṭṭhā samānā ‘samaṇāmhā’ti paṭijānātha;
tesaṁ vo, bhikkhave, evaṁsamaññānaṁ sataṁ evaṁpaṭiññānaṁ sataṁ ‘ye dhammā samaṇakaraṇā ca brāhmaṇakaraṇā ca te dhamme samādāya vattissāma, evaṁ no ayaṁ amhākaṁ samaññā ca saccā bhavissati paṭiññā ca bhūtā. Yesañca mayaṁ cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhāraṁ paribhuñjāma, tesaṁ te kārā amhesu mahapphalā bhavissanti mahānisaṁsā, amhākañcevāyaṁ pabbajjā avañjhā bhavissati saphalā saudrayā’ti. Evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ.
Katame ca, bhikkhave, dhammā samaṇakaraṇā ca brāhmaṇakaraṇā ca? ‘Hirottappena samannāgatā bhavissāmā’ti evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Siyā kho pana, bhikkhave, tumhākaṁ evamassa: ‘hirottappenamha samannāgatā, alamettāvatā katamettāvatā, anuppatto no sāmaññattho, natthi no kiñci uttariṁ karaṇīyan’ti tāvatakeneva tuṭṭhiṁ āpajjeyyātha. Ārocayāmi vo, bhikkhave, paṭivedayāmi vo, bhikkhave: ‘mā vo sāmaññatthikānaṁ sataṁ sāmaññattho parihāyi, sati uttariṁ karaṇīye’.
Kiñca, bhikkhave, uttariṁ karaṇīyaṁ? ‘Parisuddho no kāyasamācāro bhavissati uttāno vivaṭo na ca chiddavā saṁvuto ca. Tāya ca pana parisuddhakāyasamācāratāya nevattānukkaṁsessāma na paraṁ vambhessāmā’ti evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Siyā kho pana, bhikkhave, tumhākaṁ evamassa: ‘hirottappenamha samannāgatā, parisuddho no kāyasamācāro; alamettāvatā katamettāvatā, anuppatto no sāmaññattho, natthi no kiñci uttariṁ karaṇīyan’ti tāvatakeneva tuṭṭhiṁ āpajjeyyātha. Ārocayāmi vo, bhikkhave, paṭivedayāmi vo, bhikkhave: ‘mā vo sāmaññatthikānaṁ sataṁ sāmaññattho parihāyi, sati uttariṁ karaṇīye’.
Kiñca, bhikkhave, uttariṁ karaṇīyaṁ? ‘Parisuddho no vacīsamācāro bhavissati uttāno vivaṭo na ca chiddavā saṁvuto ca. ‘Parisuddho no manosamācāro bhavissati uttāno vivaṭo na ca chiddavā saṁvuto ca. ‘Parisuddho no ājīvo bhavissati uttāno vivaṭo na ca chiddavā saṁvuto ca. Tāya ca pana parisuddhājīvatāya nevattānukkaṁsessāma na paraṁ vambhessāmā’ti evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Siyā kho pana, bhikkhave, tumhākaṁ evamassa: ‘hirottappenamha samannāgatā, parisuddho no kāyasamācāro, parisuddho vacīsamācāro, parisuddho manosamācāro, parisuddho ājīvo; alamettāvatā katamettāvatā, anuppatto no sāmaññattho, natthi no kiñci uttariṁ karaṇīyan’ti tāvatakeneva tuṭṭhiṁ āpajjeyyātha. Ārocayāmi vo, bhikkhave, paṭivedayāmi vo, bhikkhave: ‘mā vo sāmaññatthikānaṁ sataṁ sāmaññattho parihāyi, sati uttariṁ karaṇīye’.
Kiñca, bhikkhave, uttariṁ karaṇīyaṁ? ‘Indriyesu guttadvārā bhavissāma; cakkhunā rūpaṁ disvā na nimittaggāhī nānubyañjanaggāhī. Yatvādhikaraṇamenaṁ cakkhundriyaṁ asaṁvutaṁ viharantaṁ abhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssaveyyuṁ, tassa saṁvarāya paṭipajjissāma, rakkhissāma cakkhundriyaṁ, cakkhundriye saṁvaraṁ āpajjissāma. Sotena saddaṁ sutvā …pe… ghānena gandhaṁ ghāyitvā …pe… jivhāya rasaṁ sāyitvā …pe… kāyena phoṭṭhabbaṁ phusitvā …pe… manasā dhammaṁ viññāya na nimittaggāhī nānubyañjanaggāhī. Yatvādhikaraṇamenaṁ manindriyaṁ asaṁvutaṁ viharantaṁ abhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssaveyyuṁ, tassa saṁvarāya paṭipajjissāma, rakkhissāma manindriyaṁ, manindriye saṁvaraṁ āpajjissāmā’ti evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Siyā kho pana, bhikkhave, tumhākaṁ evamassa: ‘hirottappenamha samannāgatā, parisuddho no kāyasamācāro, parisuddho vacīsamācāro, parisuddho manosamācāro, parisuddho ājīvo, indriyesumha guttadvārā; alamettāvatā katamettāvatā, anuppatto no sāmaññattho, natthi no kiñci uttariṁ karaṇīyan’ti tāvatakeneva tuṭṭhiṁ āpajjeyyātha.
Kiñca, bhikkhave, uttariṁ karaṇīyaṁ? ‘Bhojane mattaññuno bhavissāma, paṭisaṅkhā yoniso āhāraṁ āharissāma, neva davāya na madāya na maṇḍanāya na vibhūsanāya yāvadeva imassa kāyassa ṭhitiyā yāpanāya, vihiṁsūparatiyā, brahmacariyānuggahāya, iti purāṇañca vedanaṁ paṭihaṅkhāma navañca vedanaṁ na uppādessāma, yātrā ca no bhavissati, anavajjatā ca, phāsu vihāro cā’ti evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Siyā kho pana, bhikkhave, tumhākaṁ evamassa: ‘hirottappenamha samannāgatā, parisuddho no kāyasamācāro, parisuddho vacīsamācāro, parisuddho manosamācāro, parisuddho ājīvo, indriyesumha guttadvārā, bhojane mattaññuno; alamettāvatā katamettāvatā, anuppatto no sāmaññattho, natthi no kiñci uttariṁ karaṇīyan’ti tāvatakeneva tuṭṭhiṁ āpajjeyyātha.
Kiñca, bhikkhave, uttariṁ karaṇīyaṁ? ‘Jāgariyaṁ anuyuttā bhavissāma, divasaṁ caṅkamena nisajjāya āvaraṇīyehi dhammehi cittaṁ parisodhessāma. Rattiyā paṭhamaṁ yāmaṁ caṅkamena nisajjāya āvaraṇīyehi dhammehi cittaṁ parisodhessāma. Rattiyā majjhimaṁ yāmaṁ dakkhiṇena passena sīhaseyyaṁ kappessāma pāde pādaṁ accādhāya, sato sampajāno uṭṭhānasaññaṁ manasi karitvā. Rattiyā pacchimaṁ yāmaṁ paccuṭṭhāya caṅkamena nisajjāya āvaraṇīyehi dhammehi cittaṁ parisodhessāmā’ti, evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Siyā kho pana, bhikkhave, tumhākaṁ evamassa: ‘hirottappenamha samannāgatā, parisuddho no kāyasamācāro, parisuddho vacīsamācāro, parisuddho manosamācāro, parisuddho ājīvo, indriyesumha guttadvārā, bhojane mattaññuno, jāgariyaṁ anuyuttā; alamettāvatā katamettāvatā, anuppatto no sāmaññattho, natthi no kiñci uttariṁ karaṇīyan’ti, tāvatakeneva tuṭṭhiṁ āpajjeyyātha.
Kiñca, bhikkhave, uttariṁ karaṇīyaṁ? ‘Satisampajaññena samannāgatā bhavissāma, abhikkante paṭikkante sampajānakārī, ālokite vilokite sampajānakārī, samiñjite pasārite sampajānakārī, saṅghāṭipattacīvaradhāraṇe sampajānakārī, asite pīte khāyite sāyite sampajānakārī, uccārapassāvakamme sampajānakārī, gate ṭhite nisinne sutte jāgarite bhāsite tuṇhībhāve sampajānakārī’ti, evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Siyā kho pana, bhikkhave, tumhākaṁ evamassa: ‘hirottappenamha samannāgatā, parisuddho no kāyasamācāro, parisuddho vacīsamācāro, parisuddho manosamācāro, parisuddho ājīvo, indriyesumha guttadvārā, bhojane mattaññuno, jāgariyaṁ anuyuttā, satisampajaññena samannāgatā; alamettāvatā katamettāvatā, anuppatto no sāmaññattho, natthi no kiñci uttariṁ karaṇīyan’ti tāvatakeneva tuṭṭhiṁ āpajjeyyātha.
Kiñca, bhikkhave, uttariṁ karaṇīyaṁ? Idha, bhikkhave, bhikkhu vivittaṁ senāsanaṁ bhajati—araññaṁ rukkhamūlaṁ pabbataṁ kandaraṁ giriguhaṁ susānaṁ vanappatthaṁ abbhokāsaṁ palālapuñjaṁ.
So pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto nisīdati pallaṅkaṁ ābhujitvā, ujuṁ kāyaṁ paṇidhāya parimukhaṁ satiṁ upaṭṭhapetvā. So abhijjhaṁ loke pahāya vigatābhijjhena cetasā viharati, abhijjhāya cittaṁ parisodheti; byāpādapadosaṁ pahāya abyāpannacitto viharati, sabbapāṇabhūtahitānukampī, byāpādapadosā cittaṁ parisodheti; thinamiddhaṁ pahāya vigatathinamiddho viharati, ālokasaññī sato sampajāno, thinamiddhā cittaṁ parisodheti; uddhaccakukkuccaṁ pahāya anuddhato viharati, ajjhattaṁ vūpasantacitto, uddhaccakukkuccā cittaṁ parisodheti; vicikicchaṁ pahāya tiṇṇavicikiccho viharati, akathaṅkathī kusalesu dhammesu, vicikicchāya cittaṁ parisodheti.
Seyyathāpi, bhikkhave, puriso iṇaṁ ādāya kammante payojeyya. Tassa te kammantā samijjheyyuṁ. So yāni ca porāṇāni iṇamūlāni tāni ca byantī kareyya, siyā cassa uttariṁ avasiṭṭhaṁ dārabharaṇāya. Tassa evamassa: So tatonidānaṁ labhetha pāmojjaṁ, adhigaccheyya somanassaṁ.
Seyyathāpi, bhikkhave, puriso ābādhiko assa dukkhito bāḷhagilāno, bhattañcassa nacchādeyya, na cassa kāye balamattā. So aparena samayena tamhā ābādhā mucceyya, bhattañcassa chādeyya, siyā cassa kāye balamattā. Tassa evamassa: So tatonidānaṁ labhetha pāmojjaṁ, adhigaccheyya somanassaṁ.
Seyyathāpi, bhikkhave, puriso bandhanāgāre baddho assa. So aparena samayena tamhā bandhanā mucceyya sotthinā abbhayena, na cassa kiñci bhogānaṁ vayo. Tassa evamassa: So tatonidānaṁ labhetha pāmojjaṁ, adhigaccheyya somanassaṁ.
Seyyathāpi, bhikkhave, puriso dāso assa anattādhīno parādhīno na yenakāmaṅgamo. So aparena samayena tamhā dāsabyā mucceyya attādhīno aparādhīno bhujisso yenakāmaṅgamo. Tassa evamassa: So tatonidānaṁ labhetha pāmojjaṁ, adhigaccheyya somanassaṁ.
Seyyathāpi, bhikkhave, puriso sadhano sabhogo kantāraddhānamaggaṁ paṭipajjeyya. So aparena samayena tamhā kantārā nitthareyya sotthinā abbhayena, na cassa kiñci bhogānaṁ vayo. Tassa evamassa: So tatonidānaṁ labhetha pāmojjaṁ, adhigaccheyya somanassaṁ.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu yathā iṇaṁ yathā rogaṁ yathā bandhanāgāraṁ yathā dāsabyaṁ yathā kantāraddhānamaggaṁ, ime pañca nīvaraṇe appahīne attani samanupassati. Seyyathāpi, bhikkhave, āṇaṇyaṁ yathā ārogyaṁ yathā bandhanāmokkhaṁ yathā bhujissaṁ yathā khemantabhūmiṁ; evameva bhikkhu ime pañca nīvaraṇe pahīne attani samanupassati.
So ime pañca nīvaraṇe pahāya cetaso upakkilese paññāya dubbalīkaraṇe, vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi, savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. So imameva kāyaṁ vivekajena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa vivekajena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Seyyathāpi, bhikkhave, dakkho nhāpako vā nhāpakantevāsī vā kaṁsathāle nhānīyacuṇṇāni ākiritvā udakena paripphosakaṁ paripphosakaṁ sanneyya. Sāyaṁ nhānīyapiṇḍi snehānugatā snehaparetā santarabāhirā, phuṭā snehena na ca pagghariṇī.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ vivekajena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa vivekajena pītisukhena apphuṭaṁ hoti.
Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. So imameva kāyaṁ samādhijena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa samādhijena pītisukhena apphuṭaṁ hoti. Seyyathāpi, bhikkhave, udakarahado ubbhidodako. Tassa nevassa puratthimāya disāya udakassa āyamukhaṁ, na pacchimāya disāya udakassa āyamukhaṁ, na uttarāya disāya udakassa āyamukhaṁ, na dakkhiṇāya disāya udakassa āyamukhaṁ, devo ca na kālena kālaṁ sammādhāraṁ anuppaveccheyya. Atha kho tamhāva udakarahadā sītā vāridhārā ubbhijjitvā tameva udakarahadaṁ sītena vārinā abhisandeyya parisandeyya paripūreyya paripphareyya, nāssa kiñci sabbāvato udakarahadassa sītena vārinā apphuṭaṁ assa.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ samādhijena pītisukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa samādhijena pītisukhena apphuṭaṁ hoti.
Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu pītiyā ca virāgā upekkhako ca viharati, sato ca sampajāno, sukhañca kāyena paṭisaṁvedeti, yaṁ taṁ ariyā ācikkhanti: ‘upekkhako satimā sukhavihārī’ti tatiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. So imameva kāyaṁ nippītikena sukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa nippītikena sukhena apphuṭaṁ hoti. Seyyathāpi, bhikkhave, uppaliniyaṁ vā paduminiyaṁ vā puṇḍarīkiniyaṁ vā appekaccāni uppalāni vā padumāni vā puṇḍarīkāni vā udake jātāni udake saṁvaḍḍhāni udakānuggatāni antonimuggaposīni, tāni yāva caggā yāva ca mūlā sītena vārinā abhisannāni parisannāni paripūrāni paripphuṭāni, nāssa kiñci sabbāvataṁ uppalānaṁ vā padumānaṁ vā puṇḍarīkānaṁ vā sītena vārinā apphuṭaṁ assa.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ nippītikena sukhena abhisandeti parisandeti paripūreti parippharati, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa nippītikena sukhena apphuṭaṁ hoti.
Puna caparaṁ, bhikkhave, bhikkhu sukhassa ca pahānā dukkhassa ca pahānā, pubbeva somanassadomanassānaṁ atthaṅgamā, adukkhamasukhaṁ upekkhāsatipārisuddhiṁ catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. So imameva kāyaṁ parisuddhena cetasā pariyodātena pharitvā nisinno hoti, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa parisuddhena cetasā pariyodātena apphuṭaṁ hoti. Seyyathāpi, bhikkhave, puriso odātena vatthena sasīsaṁ pārupetvā nisinno assa, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa odātena vatthena apphuṭaṁ assa.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu imameva kāyaṁ parisuddhena cetasā pariyodātena pharitvā nisinno hoti, nāssa kiñci sabbāvato kāyassa parisuddhena cetasā pariyodātena apphuṭaṁ hoti.
So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte pubbenivāsānussatiñāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. So anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ, dvepi jātiyo …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati. Seyyathāpi, bhikkhave, puriso sakamhā gāmā aññaṁ gāmaṁ gaccheyya, tamhāpi gāmā aññaṁ gāmaṁ gaccheyya, so tamhā gāmā sakaṁyeva gāmaṁ paccāgaccheyya. Tassa evamassa: ‘ahaṁ kho sakamhā gāmā amuṁ gāmaṁ agacchiṁ, tatrapi evaṁ aṭṭhāsiṁ evaṁ nisīdiṁ evaṁ abhāsiṁ evaṁ tuṇhī ahosiṁ; tamhāpi gāmā amuṁ gāmaṁ agacchiṁ, tatrapi evaṁ aṭṭhāsiṁ evaṁ nisīdiṁ evaṁ abhāsiṁ evaṁ tuṇhī ahosiṁ; somhi tamhā gāmā sakaṁyeva gāmaṁ paccāgato’ti.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati.
So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte sattānaṁ cutūpapātañāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. So dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe, sugate duggate, yathākammūpage satte pajānāti …pe… seyyathāpi, bhikkhave, dve agārā sadvārā. Tattha cakkhumā puriso majjhe ṭhito passeyya manusse gehaṁ pavisantepi nikkhamantepi, anucaṅkamantepi anuvicarantepi.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe, sugate duggate yathākammūpage satte pajānāti …pe….
So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte āsavānaṁ khayañāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. So ‘idaṁ dukkhan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ dukkhasamudayo’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ dukkhanirodho’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ pajānāti. ‘Ime āsavā’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ āsavasamudayo’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ āsavanirodho’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ āsavanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ pajānāti. Tassa evaṁ jānato evaṁ passato kāmāsavāpi cittaṁ vimuccati, bhavāsavāpi cittaṁ vimuccati, avijjāsavāpi cittaṁ vimuccati. Vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ hoti: ‘khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti.
Seyyathāpi, bhikkhave, pabbatasaṅkhepe udakarahado accho vippasanno anāvilo. Tassa evamassa: ‘ayaṁ kho udakarahado accho vippasanno anāvilo. Tatrime sippisambukāpi sakkharakathalāpi macchagumbāpi carantipi tiṭṭhantipī’ti’.
Evameva kho, bhikkhave, bhikkhu ‘idaṁ dukkhan’ti yathābhūtaṁ pajānāti …pe… nāparaṁ itthattāyāti pajānāti.
Ayaṁ vuccati, bhikkhave, bhikkhu ‘samaṇo’ itipi ‘brāhmaṇo’itipi ‘nhātako’itipi ‘vedagū’itipi ‘sottiyo’itipi ‘ariyo’itipi ‘arahaṁ’itipi.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu samaṇo hoti? Samitāssa honti pāpakā akusalā dhammā, saṅkilesikā, ponobbhavikā, sadarā, dukkhavipākā, āyatiṁ, jātijarāmaraṇiyā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu samaṇo hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu brāhmaṇo hoti? Bāhitāssa honti pāpakā akusalā dhammā, saṅkilesikā, ponobbhavikā, sadarā, dukkhavipākā, āyatiṁ, jātijarāmaraṇiyā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu brāhmaṇo hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu nhātako hoti? Nhātāssa honti pāpakā akusalā dhammā, saṅkilesikā, ponobbhavikā, sadarā, dukkhavipākā, āyatiṁ, jātijarāmaraṇiyā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu nhātako hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu vedagū hoti? Viditāssa honti pāpakā akusalā dhammā, saṅkilesikā, ponobbhavikā, sadarā, dukkhavipākā, āyatiṁ, jātijarāmaraṇiyā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu vedagū hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu sottiyo hoti? Nissutāssa honti pāpakā akusalā dhammā, saṅkilesikā, ponobbhavikā, sadarā, dukkhavipākā, āyatiṁ, jātijarāmaraṇiyā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu sottiyo hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu ariyo hoti? Ārakāssa honti pāpakā akusalā dhammā, saṅkilesikā, ponobbhavikā, sadarā, dukkhavipākā, āyatiṁ, jātijarāmaraṇiyā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu ariyo hoti.
Kathañca, bhikkhave, bhikkhu arahaṁ hoti? Ārakāssa honti pāpakā akusalā dhammā, saṅkilesikā, ponobbhavikā, sadarā, dukkhavipākā, āyatiṁ, jātijarāmaraṇiyā. Evaṁ kho, bhikkhave, bhikkhu arahaṁ hotī”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti.