MN3
Erben in der Lehre
Dhammadāyādasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“
„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, seid meine Erben in der Lehre, nicht in fleischlichen Dingen. Aus Anteilnahme für euch denke ich: ‚Wie können meine Schüler Erben in der Lehre werden, nicht in fleischlichen Dingen?‘
Wenn ihr Erben in fleischlichen Dingen werdet, nicht in der Lehre, setzt euch das der Anschuldigung aus: ‚Die Schüler des Lehrers leben als Erben in fleischlichen Dingen, nicht in der Lehre.‘ Und es setzt mich der Anschuldigung aus: ‚Die Schüler des Lehrers leben als Erben in fleischlichen Dingen, nicht in der Lehre.‘
Wenn ihr Erben in der Lehre werdet, nicht in fleischlichen Dingen, setzt euch das nicht der Anschuldigung aus: ‚Die Schüler des Lehrers leben als Erben in fleischlichen Dingen, nicht in der Lehre.‘ Und es setzt mich nicht der Anschuldigung aus: ‚Die Schüler des Lehrers leben als Erben in fleischlichen Dingen, nicht in der Lehre.‘
Daher, Mönche und Nonnen, seid meine Erben in der Lehre, nicht in fleischlichen Dingen. Aus Anteilnahme für euch denke ich: ‚Wie können meine Schüler Erben in der Lehre werden, nicht in fleischlichen Dingen?‘
Angenommen, ich hätte gegessen und weitere Speise abgelehnt, da ich satt wäre und so viel gegessen hätte, wie ich brauchte, und es gäbe zusätzliche Almosenspeise, die weggeworfen werden würde. Da kämen zwei Mönche, die vor Hunger schwach wären. Ich sagte zu ihnen: ‚Mönche, ich habe gegessen und weitere Speise abgelehnt, da ich satt bin und so viel gegessen habe, wie ich brauche, und es gibt zusätzliche Almosenspeise, die weggeworfen werden wird. Esst, wenn ihr wollt. Andernfalls werde ich sie wegwerfen an eine Stelle, wo wenig wächst, oder sie in Wasser werfen, in dem keine Lebewesen sind.‘
Da dächte einer dieser Mönche: ‚Der Buddha hat gegessen und weitere Speise abgelehnt. Und er hat zusätzliche Almosenspeise, die weggeworfen werden wird. Wenn wir sie nicht essen, wird er sie wegwerfen. Aber der Buddha hat auch gesagt: „Seid meine Erben in der Lehre, nicht in fleischlichen Dingen.“ Und Almosenspeise gehört zu den fleischlichen Dingen. Warum verbringe ich nicht, statt dieses Almosen zu essen, den Tag und die Nacht, vor Hunger schwach?‘ Und das täte er.
Da dächte der zweite dieser Mönche: ‚Der Buddha hat gegessen und weitere Speise abgelehnt. Und er hat zusätzliche Almosenspeise, die weggeworfen werden wird. Wenn wir sie nicht essen, wird er sie wegwerfen. Warum esse ich nicht dieses Almosen und verbringe dann den Tag und die Nacht, nachdem ich meinen Hunger und meine Schwäche losgeworden bin?‘ Und das täte er.
Obwohl dieser Mönch, nachdem er das Almosen gegessen hätte, den Tag und die Nacht frei von Hunger und Schwäche verbringen würde, wäre es der erste Mönch, der mehr Achtung und Lob verdiente. Warum ist das so? Weil sein Verhalten dazu führen würde, dass dieser Mönch lange Zeit genügsam und zufrieden wäre, sich selbst austilgen würde, energisch wäre und nicht zur Last fiele.
Daher, Mönche und Nonnen, seid meine Erben in der Lehre, nicht in fleischlichen Dingen. Aus Anteilnahme für euch denke ich: ‚Wie können meine Schüler Erben in der Lehre werden, nicht in fleischlichen Dingen?‘“
Das sagte der Buddha. Nachdem er geendet hatte, erhob sich der Heilige von seinem Sitz und ging zu seiner Hütte.
Kurz nachdem der Buddha gegangen war, sprach der Ehrwürdige Sāriputta zu den Mönchen und Nonnen: „Geehrte, Mönche und Nonnen!“
„Geehrter“, antworteten sie. Sāriputta sagte:
„Geehrte, wie schulen sich die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, nicht in Abgeschiedenheit? Und wie schulen sie sich in Abgeschiedenheit?“
„Geehrter, wir würden von weit her kommen, um die Bedeutung dieser Aussage in Gegenwart des Ehrwürdigen Sāriputta zu lernen. Es wäre gut, wenn der Ehrwürdige Sāriputta selbst erklären würde, was das bedeutet. Die Mönche und Nonnen werden zuhören und es behalten.“
„Nun denn, Geehrte, hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Geehrter“, antworteten sie. Sāriputta sagte:
„Geehrte, wie schulen sich die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, nicht in Abgeschiedenheit? Da schulen sich die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, nicht in Abgeschiedenheit. Sie geben nicht auf, wovon der Lehrer sagt, sie sollen es aufgeben. Sie sind genießerisch und lasch, die Ersten bei Rückfällen, und sie vernachlässigen die Abgeschiedenheit. In diesem Fall verdienen die älteren Mönche und Nonnen aus drei Gründen Tadel. ‚Die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, schulen sich nicht in Abgeschiedenheit.‘ Das ist der erste Grund für Tadel. ‚Sie geben nicht auf, wovon der Lehrer sagt, sie sollen es aufgeben.‘ Das ist der zweite Grund für Tadel. ‚Sie sind genießerisch und lasch, die Ersten bei Rückfällen, und sie vernachlässigen die Abgeschiedenheit.‘ Das ist der dritte Grund für Tadel. Die älteren Mönche und Nonnen verdienen aus diesen drei Gründen Tadel. In diesem Fall verdienen die mittleren und die jüngeren Mönche und Nonnen aus den gleichen drei Gründen Tadel. So schulen sich die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, nicht in Abgeschiedenheit.
Und wie schulen sich die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, in Abgeschiedenheit? Da schulen sich die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, in Abgeschiedenheit. Sie geben auf, wovon der Lehrer sagt, sie sollen es aufgeben. Sie sind nicht genießerisch und lasch und fallen nicht zurück, und sie vernachlässigen nicht die Abgeschiedenheit. In diesem Fall verdienen die älteren Mönche und Nonnen aus drei Gründen Lob. ‚Die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, schulen sich in Abgeschiedenheit.‘ Das ist der erste Grund für Lob. ‚Sie geben auf, wovon der Lehrer sagt, sie sollen es aufgeben.‘ Das ist der zweite Grund für Lob. ‚Sie sind nicht genießerisch und lasch und fallen nicht zurück, und sie vernachlässigen nicht die Abgeschiedenheit.‘ Das ist der dritte Grund für Lob. Die älteren Mönche und Nonnen verdienen aus diesen drei Gründen Lob. In diesem Fall verdienen die mittleren und die jüngeren Mönche und Nonnen aus den gleichen drei Gründen Lob. So schulen sich die Schüler eines Lehrers, der abgeschieden lebt, in Abgeschiedenheit.
Das Schlechte sind hier Gier und Hass. Es gibt einen mittleren Übungsweg zum Aufgeben von Gier und Hass; er bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen. Und was ist dieser mittlere Übungsweg? Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Das ist dieser mittlere Übungsweg, der Sehen und Erkennen bringt, der zum Frieden führt, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.
Das Schlechte sind hier Zorn und Verbitterung … Geringschätzung und Verachtung … Eifersucht und Geiz … Betrug und Doppelzüngigkeit … Starrsinn und Angriffslust … Einbildung und Selbstgefälligkeit … Eitelkeit und Nachlässigkeit. Es gibt einen mittleren Übungsweg zum Aufgeben von Eitelkeit und Nachlässigkeit; er bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen. Und was ist dieser mittlere Übungsweg? Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. Das ist dieser mittlere Übungsweg, der Sehen und Erkennen bringt, der zum Frieden führt, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.“
Das sagte der Ehrwürdige Sāriputta. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Ehrwürdigen Sāriputta.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Sāvatthī in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s monastery. There the Buddha addressed the mendicants, “Mendicants!”
“Venerable sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, be my heirs in the teaching, not in things of the flesh. Out of sympathy for you, I think, ‘How can my disciples become heirs in the teaching, not in things of the flesh?’
If you become heirs in things of the flesh, not in the teaching, that will make you liable to the accusation: ‘The Teacher’s disciples live as heirs in things of the flesh, not in the teaching.’ And it will make me liable to the accusation: ‘The Teacher’s disciples live as heirs in things of the flesh, not in the teaching.’
If you become heirs in the teaching, not in things of the flesh, that will make you not liable to the accusation: ‘The Teacher’s disciples live as heirs in the teaching, not in things of the flesh.’ And it will make me not liable to the accusation: ‘The Teacher’s disciples live as heirs in the teaching, not in things of the flesh.’
So, mendicants, be my heirs in the teaching, not in things of the flesh. Out of sympathy for you, I think, ‘How can my disciples become heirs in the teaching, not in things of the flesh?’
Suppose that I had eaten and refused more food, being replete, and having had as much as I needed. And there was some extra almsfood that was going to be thrown away. Then two mendicants were to come who were weak with hunger. I’d say to them, ‘Mendicants, I have eaten and refused more food, being replete, and having had as much as I need. And there is this extra almsfood that’s going to be thrown away. Eat it if you like. Otherwise I’ll throw it out where there is little that grows, or drop it into water that has no living creatures.’
Then one of those mendicants thought, ‘The Buddha has eaten and refused more food. And he has some extra almsfood that’s going to be thrown away. If we don’t eat it he’ll throw it away. But the Buddha has also said: “Be my heirs in the teaching, not in things of the flesh.” And almsfood is one of the things of the flesh. Instead of eating this almsfood, why don’t I spend this day and night weak with hunger?’ And that’s what they did.
Then the second of those mendicants thought, ‘The Buddha has eaten and refused more food. And he has some extra almsfood that’s going to be thrown away. If we don’t eat it he’ll throw it away. Why don’t I eat this almsfood, then spend the day and night having got rid of my hunger and weakness?’ And that’s what they did.
Even though that mendicant, after eating the almsfood, spent the day and night rid of hunger and weakness, it is the former mendicant who is more worthy of respect and praise. Why is that? Because for a long time that will conduce to that mendicant being of few wishes, content, self-effacing, unburdensome, and energetic.
So, mendicants, be my heirs in the teaching, not in things of the flesh. Out of sympathy for you, I think, ‘How can my disciples become heirs in the teaching, not in things of the flesh?’”
That is what the Buddha said. When he had spoken, the Holy One got up from his seat and entered his dwelling.
Then soon after the Buddha left, Venerable Sāriputta said to the mendicants, “Reverends, mendicants!”
“Reverend,” they replied. Sāriputta said this:
“Reverends, how do the disciples of a Teacher who lives in seclusion not train in seclusion? And how do they train in seclusion?”
“Reverend, we would travel a long way to learn the meaning of this statement in the presence of Venerable Sāriputta. May Venerable Sāriputta himself please clarify the meaning of this. The mendicants will listen and remember it.”
“Well then, reverends, listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, reverend,” they replied. Sāriputta said this:
“Reverends, how do the disciples of a Teacher who lives in seclusion not train in seclusion? The disciples of a teacher who lives in seclusion do not train in seclusion. They don’t give up what the Teacher tells them to give up. They’re indulgent and slack, leaders in backsliding, neglecting seclusion. In this case, the senior mendicants should be criticized on three grounds. ‘The disciples of a teacher who lives in seclusion do not train in seclusion.’ This is the first ground. ‘They don’t give up what the Teacher tells them to give up.’ This is the second ground. ‘They’re indulgent and slack, leaders in backsliding, neglecting seclusion.’ This is the third ground. The senior mendicants should be criticized on these three grounds. In this case, the middle mendicants and the junior mendicants should be criticized on the same three grounds. This is how the disciples of a Teacher who lives in seclusion do not train in seclusion.
And how do the disciples of a teacher who lives in seclusion train in seclusion? The disciples of a teacher who lives in seclusion train in seclusion. They give up what the Teacher tells them to give up. They’re not indulgent and slack, leaders in backsliding, neglecting seclusion. In this case, the senior mendicants should be praised on three grounds. ‘The disciples of a teacher who lives in seclusion train in seclusion.’ This is the first ground. ‘They give up what the Teacher tells them to give up.’ This is the second ground. ‘They’re not indulgent and slack, leaders in backsliding, neglecting seclusion.’ This is the third ground. The senior mendicants should be praised on these three grounds. In this case, the middle mendicants and the junior mendicants should be praised on the same three grounds. This is how the disciples of a Teacher who lives in seclusion train in seclusion.
The bad thing here is greed and hate. There is a middle way of practice for giving up greed and hate. It gives vision and knowledge, and leads to peace, direct knowledge, awakening, and extinguishment. And what is that middle way of practice? It is simply this noble eightfold path, that is: right view, right purpose, right speech, right action, right livelihood, right effort, right mindfulness, and right immersion. This is that middle way of practice, which gives vision and knowledge, and leads to peace, direct knowledge, awakening, and extinguishment.
The bad thing here is anger and acrimony. … disdain and contempt … jealousy and stinginess … deceit and deviousness … obstinacy and aggression … conceit and arrogance … vanity and negligence. There is a middle way of practice for giving up vanity and negligence. It gives vision and knowledge, and leads to peace, direct knowledge, awakening, and extinguishment. And what is that middle way of practice? It is simply this noble eightfold path, that is: right view, right purpose, right speech, right action, right livelihood, right effort, right mindfulness, and right immersion. This is that middle way of practice, which gives vision and knowledge, and leads to peace, direct knowledge, awakening, and extinguishment.”
This is what Venerable Sāriputta said. Satisfied, the mendicants approved what Sāriputta said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: “bhikkhavo”ti.
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“Dhammadāyādā me, bhikkhave, bhavatha, mā āmisadāyādā. Atthi me tumhesu anukampā: ‘kinti me sāvakā dhammadāyādā bhaveyyuṁ, no āmisadāyādā’ti.
Tumhe ca me, bhikkhave, āmisadāyādā bhaveyyātha no dhammadāyādā, tumhepi tena ādiyā bhaveyyātha: ‘āmisadāyādā satthusāvakā viharanti, no dhammadāyādā’ti; ahampi tena ādiyo bhaveyyaṁ: ‘āmisadāyādā satthusāvakā viharanti, no dhammadāyādā’ti.
Tumhe ca me, bhikkhave, dhammadāyādā bhaveyyātha, no āmisadāyādā, tumhepi tena na ādiyā bhaveyyātha: ‘dhammadāyādā satthusāvakā viharanti, no āmisadāyādā’ti; ahampi tena na ādiyo bhaveyyaṁ: ‘dhammadāyādā satthusāvakā viharanti, no āmisadāyādā’ti.
Tasmātiha me, bhikkhave, dhammadāyādā bhavatha, mā āmisadāyādā. Atthi me tumhesu anukampā: ‘kinti me sāvakā dhammadāyādā bhaveyyuṁ, no āmisadāyādā’ti.
Idhāhaṁ, bhikkhave, bhuttāvī assaṁ pavārito paripuṇṇo pariyosito suhito yāvadattho; siyā ca me piṇḍapāto atirekadhammo chaḍḍanīyadhammo. Atha dve bhikkhū āgaccheyyuṁ jighacchādubbalyaparetā. Tyāhaṁ evaṁ vadeyyaṁ: ‘ahaṁ khomhi, bhikkhave, bhuttāvī pavārito paripuṇṇo pariyosito suhito yāvadattho; atthi ca me ayaṁ piṇḍapāto atirekadhammo chaḍḍanīyadhammo. Sace ākaṅkhatha, bhuñjatha, no ce tumhe bhuñjissatha, idānāhaṁ appaharite vā chaḍḍessāmi, appāṇake vā udake opilāpessāmī’ti.
Tatrekassa bhikkhuno evamassa: ‘bhagavā kho bhuttāvī pavārito paripuṇṇo pariyosito suhito yāvadattho; atthi cāyaṁ bhagavato piṇḍapāto atirekadhammo chaḍḍanīyadhammo. Sace mayaṁ na bhuñjissāma, idāni bhagavā appaharite vā chaḍḍessati, appāṇake vā udake opilāpessati. Vuttaṁ kho panetaṁ bhagavatā: “dhammadāyādā me, bhikkhave, bhavatha, mā āmisadāyādā”ti. Āmisaññataraṁ kho panetaṁ, yadidaṁ piṇḍapāto. Yannūnāhaṁ imaṁ piṇḍapātaṁ abhuñjitvā imināva jighacchādubbalyena evaṁ imaṁ rattindivaṁ vītināmeyyan’ti. So taṁ piṇḍapātaṁ abhuñjitvā teneva jighacchādubbalyena evaṁ taṁ rattindivaṁ vītināmeyya.
Atha dutiyassa bhikkhuno evamassa: ‘bhagavā kho bhuttāvī pavārito paripuṇṇo pariyosito suhito yāvadattho; atthi cāyaṁ bhagavato piṇḍapāto atirekadhammo chaḍḍanīyadhammo. Sace mayaṁ na bhuñjissāma, idāni bhagavā appaharite vā chaḍḍessati, appāṇake vā udake opilāpessati. Yannūnāhaṁ imaṁ piṇḍapātaṁ bhuñjitvā jighacchādubbalyaṁ paṭivinodetvā evaṁ imaṁ rattindivaṁ vītināmeyyan’ti. So taṁ piṇḍapātaṁ bhuñjitvā jighacchādubbalyaṁ paṭivinodetvā evaṁ taṁ rattindivaṁ vītināmeyya.
Kiñcāpi so, bhikkhave, bhikkhu taṁ piṇḍapātaṁ bhuñjitvā jighacchādubbalyaṁ paṭivinodetvā evaṁ taṁ rattindivaṁ vītināmeyya, atha kho asuyeva me purimo bhikkhu pujjataro ca pāsaṁsataro ca. Taṁ kissa hetu? Tañhi tassa, bhikkhave, bhikkhuno dīgharattaṁ appicchatāya santuṭṭhiyā sallekhāya subharatāya vīriyārambhāya saṁvattissati.
Tasmātiha me, bhikkhave, dhammadāyādā bhavatha, mā āmisadāyādā. Atthi me tumhesu anukampā: ‘kinti me sāvakā dhammadāyādā bhaveyyuṁ, no āmisadāyādā’”ti.
Idamavoca bhagavā. Idaṁ vatvāna sugato uṭṭhāyāsanā vihāraṁ pāvisi.
Tatra kho āyasmā sāriputto acirapakkantassa bhagavato bhikkhū āmantesi: “āvuso bhikkhave”ti.
“Āvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato sāriputtassa paccassosuṁ. Āyasmā sāriputto etadavoca:
“Kittāvatā nu kho, āvuso, satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekaṁ nānusikkhanti, kittāvatā ca pana satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekamanusikkhantī”ti?
“Dūratopi kho mayaṁ, āvuso, āgacchāma āyasmato sāriputtassa santike etassa bhāsitassa atthamaññātuṁ. Sādhu vatāyasmantaṁyeva sāriputtaṁ paṭibhātu etassa bhāsitassa attho; āyasmato sāriputtassa sutvā bhikkhū dhāressantī”ti.
“Tena hāvuso, suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti.
“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato sāriputtassa paccassosuṁ. Āyasmā sāriputto etadavoca:
“Kittāvatā nu kho, āvuso, satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekaṁ nānusikkhanti? Idhāvuso, satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekaṁ nānusikkhanti, yesañca dhammānaṁ satthā pahānamāha, te ca dhamme nappajahanti, bāhulikā ca honti, sāthalikā, okkamane pubbaṅgamā, paviveke nikkhittadhurā. Tatrāvuso, therā bhikkhū tīhi ṭhānehi gārayhā bhavanti. ‘Satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekaṁ nānusikkhantī’ti— iminā paṭhamena ṭhānena therā bhikkhū gārayhā bhavanti. ‘Yesañca dhammānaṁ satthā pahānamāha te ca dhamme nappajahantī’ti— iminā dutiyena ṭhānena therā bhikkhū gārayhā bhavanti. ‘Bāhulikā ca, sāthalikā, okkamane pubbaṅgamā, paviveke nikkhittadhurā’ti— iminā tatiyena ṭhānena therā bhikkhū gārayhā bhavanti. Therā, āvuso, bhikkhū imehi tīhi ṭhānehi gārayhā bhavanti. Tatrāvuso, majjhimā bhikkhū …pe… navā bhikkhū tīhi ṭhānehi gārayhā bhavanti. Ettāvatā kho, āvuso, satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekaṁ nānusikkhanti.
Kittāvatā ca panāvuso, satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekamanusikkhanti? Idhāvuso, satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekamanusikkhanti— yesañca dhammānaṁ satthā pahānamāha te ca dhamme pajahanti; na ca bāhulikā honti, na sāthalikā okkamane nikkhittadhurā paviveke pubbaṅgamā. Tatrāvuso, therā bhikkhū tīhi ṭhānehi pāsaṁsā bhavanti. ‘Satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekamanusikkhantī’ti— iminā paṭhamena ṭhānena therā bhikkhū pāsaṁsā bhavanti. ‘Yesañca dhammānaṁ satthā pahānamāha te ca dhamme pajahantī’ti— iminā dutiyena ṭhānena therā bhikkhū pāsaṁsā bhavanti. ‘Na ca bāhulikā, na sāthalikā okkamane nikkhittadhurā paviveke pubbaṅgamā’ti— iminā tatiyena ṭhānena therā bhikkhū pāsaṁsā bhavanti. Therā, āvuso, bhikkhū imehi tīhi ṭhānehi pāsaṁsā bhavanti. Tatrāvuso, majjhimā bhikkhū …pe… navā bhikkhū tīhi ṭhānehi pāsaṁsā bhavanti. Ettāvatā kho, āvuso, satthu pavivittassa viharato sāvakā vivekamanusikkhanti.
Tatrāvuso, lobho ca pāpako doso ca pāpako. Lobhassa ca pahānāya dosassa ca pahānāya atthi majjhimā paṭipadā cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati. Katamā ca sā, āvuso, majjhimā paṭipadā cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati? Ayameva ariyo aṭṭhaṅgiko maggo, seyyathidaṁ— sammādiṭṭhi sammāsaṅkappo sammāvācā sammākammanto sammāājīvo sammāvāyāmo sammāsati sammāsamādhi. Ayaṁ kho sā, āvuso, majjhimā paṭipadā cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati.
Tatrāvuso, kodho ca pāpako upanāho ca pāpako …pe… makkho ca pāpako paḷāso ca pāpako, issā ca pāpikā maccherañca pāpakaṁ, māyā ca pāpikā sāṭheyyañca pāpakaṁ, thambho ca pāpako sārambho ca pāpako, māno ca pāpako atimāno ca pāpako, mado ca pāpako pamādo ca pāpako. Madassa ca pahānāya pamādassa ca pahānāya atthi majjhimā paṭipadā cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati. Katamā ca sā, āvuso, majjhimā paṭipadā cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati? Ayameva ariyo aṭṭhaṅgiko maggo, seyyathidaṁ— sammādiṭṭhi sammāsaṅkappo sammāvācā sammākammanto sammāājīvo sammāvāyāmo sammāsati sammāsamādhi. Ayaṁ kho sā, āvuso, majjhimā paṭipadā cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattatī”ti.
Idamavocāyasmā sāriputto. Attamanā te bhikkhū āyasmato sāriputtassa bhāsitaṁ abhinandunti.