MN149
Die große Lehrrede über das, was zu den sechs Sinnesfeldern gehört
Mahāsaḷāyatanikasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“
„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, ich will euch die große Lehrrede über das darlegen, was zu den sechs Sinnesfeldern gehört. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
„Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„Mönche und Nonnen, wenn ihr das Auge, Bilder, Augenbewusstsein, Augenkontakt und das, was als angenehm, schmerzhaft oder neutral gefühlt wird, was durch Augenkontakt bedingt entsteht, nicht wahrhaftig erkennt und seht, seid ihr von diesen Dingen erregt.
Wer so erregt lebt, gebunden, verwirrt, die Befriedigung im Sinn, sammelt in der Zukunft die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate an. Und sein Verlangen, das zu künftigen Leben führt, das mit Genießen und Gier vermischt ist und sich überall vergnügt, wo es ankommt, wächst. Seine körperliche und seelische Bedrängnis, seine körperliche und seelische Qual und sein körperliches und seelisches Fieber wachsen. Und er erfährt körperliches und seelisches Leiden.
Wenn ihr das Ohr … die Nase … die Zunge … den Körper … den Geist, Vorstellungen, Geistbewusstsein, Geistkontakt und das, was als angenehm, schmerzhaft oder neutral gefühlt wird, was durch Geistkontakt bedingt entsteht, nicht wahrhaftig erkennt und seht, seid ihr von diesen Dingen erregt.
Wer so erregt lebt, gebunden, verwirrt, die Befriedigung im Sinn, sammelt in der Zukunft die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate an. Und sein Verlangen, das zu künftigen Leben führt, das mit Genießen und Gier vermischt ist und sich überall vergnügt, wo es ankommt, wächst. Seine körperliche und seelische Bedrängnis, seine körperliche und seelische Qual und sein körperliches und seelisches Fieber wachsen. Und er erfährt körperliches und seelisches Leiden.
Wenn ihr das Auge, Bilder, Augenbewusstsein, Augenkontakt und das, was als angenehm, schmerzhaft oder neutral gefühlt wird, was durch Augenkontakt bedingt entsteht, wahrhaftig erkennt und seht, seid ihr von diesen Dingen nicht erregt.
Wer so nicht erregt lebt, ungebunden, nicht verwirrt, die Nachteile im Sinn, zerstreut in der Zukunft die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate. Und sein Verlangen, das zu künftigen Leben führt, das mit Genießen und Gier vermischt ist und sich überall vergnügt, wo es ankommt, wird aufgegeben. Seine körperliche und seelische Bedrängnis, seine körperliche und seelische Qual und sein körperliches und seelisches Fieber werden aufgegeben. Und er erfährt körperliches und seelisches Glück.
Die Ansicht eines solchen Menschen ist rechte Ansicht. Sein Denken ist rechtes Denken. Sein Einsatz ist rechter Einsatz. Seine Achtsamkeit ist rechte Achtsamkeit. Seine Versenkung ist rechte Versenkung. Und seine Taten mit dem Körper und der Sprache sowie sein Lebenserwerb waren bereits vorher vollständig geläutert. Somit ist dieser edle achtfache Pfad vollständig entwickelt.
Wenn der edle achtfache Pfad entwickelt ist, sind auch die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, die vier Arten rechten Bemühens, die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, die fünf Fähigkeiten, die fünf Kräfte und die sieben Faktoren des Erwachens vollständig entwickelt.
Und diese beiden Eigenschaften gehen Hand in Hand voran: Sammlung und Klarsicht. Ein solcher Mensch versteht durch unmittelbare Einsicht vollständig die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht vollständig verstanden werden müssen. Er gibt durch unmittelbare Einsicht die Dinge auf, die durch unmittelbare Einsicht aufgegeben werden müssen. Er entwickelt durch unmittelbare Einsicht die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht entwickelt werden müssen. Er verwirklicht durch unmittelbare Einsicht die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht verwirklicht werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht vollständig verstanden werden müssen? Ihr sollt sagen: ‚Die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate‘, nämlich das mit Ergreifen verbundene Aggregat der Form, das des Gefühls, das der Wahrnehmung, das der Willensbildungsprozesse und das des Bewusstseins. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht vollständig verstanden werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht aufgegeben werden müssen? Unwissenheit und Verlangen nach fortgesetztem Dasein. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht aufgegeben werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht entwickelt werden müssen? Sammlung und Klarsicht. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht entwickelt werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht verwirklicht werden müssen? Wissen und Freiheit. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht verwirklicht werden müssen.
Wenn ihr das Ohr … die Nase … die Zunge … den Körper … den Geist, Vorstellungen, Geistbewusstsein, Geistkontakt und das, was als angenehm, schmerzhaft oder neutral gefühlt wird, was durch Geistkontakt bedingt entsteht, wahrhaftig erkennt und seht, seid ihr von diesen Dingen nicht erregt.
Wer so nicht erregt lebt, ungebunden, nicht verwirrt, die Nachteile im Sinn, zerstreut in der Zukunft die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate. Und sein Verlangen, das zu künftigen Leben führt, das mit Genießen und Gier vermischt ist und sich überall vergnügt, wo es ankommt, wird aufgegeben. Seine körperliche und seelische Bedrängnis, seine körperliche und seelische Qual und sein körperliches und seelisches Fieber werden aufgegeben. Und er erfährt körperliches und seelisches Glück.
Die Ansicht eines solchen Menschen ist rechte Ansicht. Sein Denken ist rechtes Denken. Sein Einsatz ist rechter Einsatz. Seine Achtsamkeit ist rechte Achtsamkeit. Seine Versenkung ist rechte Versenkung. Und seine Taten mit dem Körper und der Sprache sowie sein Lebenserwerb waren bereits vorher vollständig geläutert. Somit ist dieser edle achtfache Pfad vollständig entwickelt.
Wenn der edle achtfache Pfad entwickelt ist, sind auch die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, die vier Arten rechten Bemühens, die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, die fünf Fähigkeiten, die fünf Kräfte und die sieben Faktoren des Erwachens vollständig entwickelt.
Und diese beiden Eigenschaften gehen Hand in Hand voran: Sammlung und Klarsicht. Ein solcher Mensch versteht durch unmittelbare Einsicht vollständig die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht vollständig verstanden werden müssen. Er gibt durch unmittelbare Einsicht die Dinge auf, die durch unmittelbare Einsicht aufgegeben werden müssen. Er entwickelt durch unmittelbare Einsicht die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht entwickelt werden müssen. Er verwirklicht durch unmittelbare Einsicht die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht verwirklicht werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht vollständig verstanden werden müssen? Ihr sollt sagen: ‚Die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate‘, nämlich das mit Ergreifen verbundene Aggregat der Form, das des Gefühls, das der Wahrnehmung, das der Willensbildungsprozesse und das des Bewusstseins. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht vollständig verstanden werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht aufgegeben werden müssen? Unwissenheit und Verlangen nach fortgesetztem Dasein. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht aufgegeben werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht entwickelt werden müssen? Sammlung und Klarsicht. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht entwickelt werden müssen.
Und was sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht verwirklicht werden müssen? Wissen und Freiheit. Das sind die Dinge, die durch unmittelbare Einsicht verwirklicht werden müssen.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Sāvatthī in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s monastery. There the Buddha addressed the mendicants, “Mendicants!”
“Venerable sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, I shall teach you the great discourse on what relates to the six sense fields. Listen and apply your mind well, I will speak.”
“Yes, sir,” they replied. The Buddha said this:
“Mendicants, when you don’t truly know and see the eye, sights, eye consciousness, eye contact, and what is felt as pleasant, painful, or neutral that arises dependent on eye contact, you’re aroused by these things.
Someone who lives aroused like this—fettered, confused, concentrating on gratification—accumulates the five grasping aggregates for themselves in the future. And their craving—which leads to future lives, mixed up with relishing and greed, taking pleasure wherever it lands—grows. Their physical and mental stress, torment, and fever grow. And they experience physical and mental suffering.
When you don’t truly know and see the ear … nose … tongue … body … mind, ideas, mind consciousness, mind contact, and what is felt as pleasant, painful, or neutral that arises dependent on mind contact, you’re aroused by these things.
Someone who lives aroused like this—fettered, confused, concentrating on gratification—accumulates the five grasping aggregates for themselves in the future. And their craving—which leads to future lives, mixed up with relishing and greed, taking pleasure wherever it lands—grows. Their physical and mental stress, torment, and fever grow. And they experience physical and mental suffering.
When you do truly know and see the eye, sights, eye consciousness, eye contact, and what is felt as pleasant, painful, or neutral that arises dependent on eye contact, you’re not aroused by these things.
Someone who lives unaroused like this—unfettered, unconfused, concentrating on drawbacks—disperses the five grasping aggregates for themselves in the future. And their craving—which leads to future lives, mixed up with relishing and greed, taking pleasure wherever it lands—is given up. Their physical and mental stress, torment, and fever are given up. And they experience physical and mental pleasure.
The view of such a person is right view. Their intention is right intention, their effort is right effort, their mindfulness is right mindfulness, and their immersion is right immersion. And their actions of body and speech, and their livelihood, have already been fully purified before. So this noble eightfold path is fully developed.
When the noble eightfold path is developed, the following are fully developed: the four kinds of mindfulness meditation, the four right efforts, the four bases of psychic power, the five faculties, the five powers, and the seven awakening factors.
And these two qualities proceed in conjunction: serenity and discernment. They completely understand by direct knowledge those things that should be completely understood by direct knowledge. They give up by direct knowledge those things that should be given up by direct knowledge. They develop by direct knowledge those things that should be developed by direct knowledge. They realize by direct knowledge those things that should be realized by direct knowledge.
And what are the things that should be completely understood by direct knowledge? You should say: ‘The five grasping aggregates.’ That is: form, feeling, perception, choices, and consciousness. These are the things that should be completely understood by direct knowledge.
And what are the things that should be given up by direct knowledge? Ignorance and craving for continued existence. These are the things that should be given up by direct knowledge.
And what are the things that should be developed by direct knowledge? Serenity and discernment. These are the things that should be developed by direct knowledge.
And what are the things that should be realized by direct knowledge? Knowledge and freedom. These are the things that should be realized by direct knowledge.
When you truly know and see the ear … nose … tongue … body … mind, ideas, mind consciousness, mind contact, and what is felt as pleasant, painful, or neutral that arises dependent on mind contact, you are not aroused by these things. … These are the things that should be realized by direct knowledge.”
That is what the Buddha said. Satisfied, the mendicants approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: “bhikkhavo”ti.
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“mahāsaḷāyatanikaṁ vo, bhikkhave, desessāmi. Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“Cakkhuṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, rūpe ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, cakkhuviññāṇaṁ ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, cakkhusamphassaṁ ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, yamidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, cakkhusmiṁ sārajjati, rūpesu sārajjati, cakkhuviññāṇe sārajjati, cakkhusamphasse sārajjati, yamidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tasmimpi sārajjati.
Tassa sārattassa saṁyuttassa sammūḷhassa assādānupassino viharato āyatiṁ pañcupādānakkhandhā upacayaṁ gacchanti. Taṇhā cassa ponobbhavikā nandīrāgasahagatā tatratatrābhinandinī, sā cassa pavaḍḍhati. Tassa kāyikāpi darathā pavaḍḍhanti, cetasikāpi darathā pavaḍḍhanti; kāyikāpi santāpā pavaḍḍhanti, cetasikāpi santāpā pavaḍḍhanti; kāyikāpi pariḷāhā pavaḍḍhanti, cetasikāpi pariḷāhā pavaḍḍhanti. So kāyadukkhampi cetodukkhampi paṭisaṁvedeti.
Sotaṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ …pe… ghānaṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ …pe… jivhaṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ …pe… kāyaṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ …pe… manaṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, dhamme, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, manoviññāṇaṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, manosamphassaṁ, bhikkhave, ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, yamidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi ajānaṁ apassaṁ yathābhūtaṁ, manasmiṁ sārajjati, dhammesu sārajjati, manoviññāṇe sārajjati, manosamphasse sārajjati, yamidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tasmimpi sārajjati.
Tassa sārattassa saṁyuttassa sammūḷhassa assādānupassino viharato āyatiṁ pañcupādānakkhandhā upacayaṁ gacchanti. Taṇhā cassa ponobbhavikā nandīrāgasahagatā tatratatrābhinandinī, sā cassa pavaḍḍhati. Tassa kāyikāpi darathā pavaḍḍhanti, cetasikāpi darathā pavaḍḍhanti; kāyikāpi santāpā pavaḍḍhanti, cetasikāpi santāpā pavaḍḍhanti; kāyikāpi pariḷāhā pavaḍḍhanti, cetasikāpi pariḷāhā pavaḍḍhanti. So kāyadukkhampi cetodukkhampi paṭisaṁvedeti.
Cakkhuñca kho, bhikkhave, jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, rūpe jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, cakkhuviññāṇaṁ jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, cakkhusamphassaṁ jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, yamidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, cakkhusmiṁ na sārajjati, rūpesu na sārajjati, cakkhuviññāṇe na sārajjati, cakkhusamphasse na sārajjati, yamidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tasmimpi na sārajjati.
Tassa asārattassa asaṁyuttassa asammūḷhassa ādīnavānupassino viharato āyatiṁ pañcupādānakkhandhā apacayaṁ gacchanti. Taṇhā cassa ponobbhavikā nandīrāgasahagatā tatratatrābhinandinī, sā cassa pahīyati. Tassa kāyikāpi darathā pahīyanti, cetasikāpi darathā pahīyanti; kāyikāpi santāpā pahīyanti, cetasikāpi santāpā pahīyanti; kāyikāpi pariḷāhā pahīyanti, cetasikāpi pariḷāhā pahīyanti. So kāyasukhampi cetosukhampi paṭisaṁvedeti.
Yā tathābhūtassa diṭṭhi sāssa hoti sammādiṭṭhi; yo tathābhūtassa saṅkappo svāssa hoti sammāsaṅkappo; yo tathābhūtassa vāyāmo svāssa hoti sammāvāyāmo; yā tathābhūtassa sati sāssa hoti sammāsati; yo tathābhūtassa samādhi svāssa hoti sammāsamādhi. Pubbeva kho panassa kāyakammaṁ vacīkammaṁ ājīvo suparisuddho hoti. Evamassāyaṁ ariyo aṭṭhaṅgiko maggo bhāvanāpāripūriṁ gacchati.
Tassa evaṁ imaṁ ariyaṁ aṭṭhaṅgikaṁ maggaṁ bhāvayato cattāropi satipaṭṭhānā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, cattāropi sammappadhānā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, cattāropi iddhipādā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, pañcapi indriyāni bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, pañcapi balāni bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, sattapi bojjhaṅgā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti.
Tassime dve dhammā yuganandhā vattanti— samatho ca vipassanā ca. So ye dhammā abhiññā pariññeyyā te dhamme abhiññā parijānāti. Ye dhammā abhiññā pahātabbā te dhamme abhiññā pajahati. Ye dhammā abhiññā bhāvetabbā te dhamme abhiññā bhāveti. Ye dhammā abhiññā sacchikātabbā te dhamme abhiññā sacchikaroti.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā pariññeyyā? ‘Pañcupādānakkhandhā’ tissa vacanīyaṁ, seyyathidaṁ—rūpupādānakkhandho, vedanupādānakkhandho, saññupādānakkhandho, saṅkhārupādānakkhandho, viññāṇupādānakkhandho. Ime dhammā abhiññā pariññeyyā.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā pahātabbā? Avijjā ca bhavataṇhā ca— ime dhammā abhiññā pahātabbā.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā bhāvetabbā? Samatho ca vipassanā ca— ime dhammā abhiññā bhāvetabbā.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā sacchikātabbā? Vijjā ca vimutti ca— ime dhammā abhiññā sacchikātabbā.
Sotaṁ, bhikkhave, jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ …pe… ghānaṁ bhikkhave, jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ …pe… jivhaṁ, bhikkhave, jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ …pe… kāyaṁ, bhikkhave, jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ …pe… manaṁ, bhikkhave, jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, dhamme jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, manoviññāṇaṁ jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, manosamphassaṁ jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, yamidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi jānaṁ passaṁ yathābhūtaṁ, manasmiṁ na sārajjati, dhammesu na sārajjati, manoviññāṇe na sārajjati, manosamphasse na sārajjati, yamidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tasmimpi na sārajjati.
Tassa asārattassa asaṁyuttassa asammūḷhassa ādīnavānupassino viharato āyatiṁ pañcupādānakkhandhā apacayaṁ gacchanti. Taṇhā cassa ponobbhavikā nandīrāgasahagatā tatratatrābhinandinī, sā cassa pahīyati. Tassa kāyikāpi darathā pahīyanti, cetasikāpi darathā pahīyanti; kāyikāpi santāpā pahīyanti, cetasikāpi santāpā pahīyanti; kāyikāpi pariḷāhā pahīyanti, cetasikāpi pariḷāhā pahīyanti. So kāyasukhampi cetosukhampi paṭisaṁvedeti.
Yā tathābhūtassa diṭṭhi sāssa hoti sammādiṭṭhi; yo tathābhūtassa saṅkappo svāssa hoti sammāsaṅkappo; yo tathābhūtassa vāyāmo svāssa hoti sammāvāyāmo; yā tathābhūtassa sati sāssa hoti sammāsati; yo tathābhūtassa samādhi svāssa hoti sammāsamādhi. Pubbeva kho panassa kāyakammaṁ vacīkammaṁ ājīvo suparisuddho hoti. Evamassāyaṁ ariyo aṭṭhaṅgiko maggo bhāvanāpāripūriṁ gacchati.
Tassa evaṁ imaṁ ariyaṁ aṭṭhaṅgikaṁ maggaṁ bhāvayato cattāropi satipaṭṭhānā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, cattāropi sammappadhānā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, cattāropi iddhipādā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, pañcapi indriyāni bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, pañcapi balāni bhāvanāpāripūriṁ gacchanti, sattapi bojjhaṅgā bhāvanāpāripūriṁ gacchanti.
Tassime dve dhammā yuganandhā vattanti— samatho ca vipassanā ca. So ye dhammā abhiññā pariññeyyā te dhamme abhiññā parijānāti. Ye dhammā abhiññā pahātabbā te dhamme abhiññā pajahati. Ye dhammā abhiññā bhāvetabbā te dhamme abhiññā bhāveti. Ye dhammā abhiññā sacchikātabbā te dhamme abhiññā sacchikaroti.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā pariññeyyā? ‘Pañcupādānakkhandhā’ tissa vacanīyaṁ, seyyathidaṁ— rūpupādānakkhandho, vedanupādānakkhandho, saññupādānakkhandho, saṅkhārupādānakkhandho, viññāṇupādānakkhandho. Ime dhammā abhiññā pariññeyyā.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā pahātabbā? Avijjā ca bhavataṇhā ca— ime dhammā abhiññā pahātabbā.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā bhāvetabbā? Samatho ca vipassanā ca— ime dhammā abhiññā bhāvetabbā.
Katame ca, bhikkhave, dhammā abhiññā sacchikātabbā? Vijjā ca vimutti ca— ime dhammā abhiññā sacchikātabbā”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti.