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MN139

Die Aufgliederung der Freiheit von Unfrieden

Araṇavibhaṅgasutta

So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, ich will euch die Aufgliederung der Freiheit von Unfrieden lehren. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“

„Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:

„Schwelgt nicht in Sinnenfreuden – sie sind nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und schwelgt nicht in Selbstquälerei – sie ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen. Erkennt, was Schmeicheln und was Zurechtweisen ist. Wenn ihr das erkennt, vermeidet beides und lehrt nur den Dhamma. Erkennt, wie man verschiedene Arten von Glück bewertet. Wenn ihr das erkennt, weiht euch innerem Glück. Redet nicht hinter dem Rücken anderer und redet unter ihren Augen nicht mit scharfen Worten. Redet nicht hastig. Besteht nicht auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen. Das ist der Merksatz für die Aufgliederung der Freiheit von Unfrieden.

‚Schwelgt nicht in Sinnenfreuden – sie sind nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und schwelgt nicht in Selbstquälerei – sie ist schmerzvoll, unedel und nutzlos.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Das Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. Das Schwelgen in Selbstquälerei ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. ‚Schwelgt nicht in Sinnenfreuden – sie sind nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und schwelgt nicht in Selbstquälerei – sie ist schmerzvoll, unedel und nutzlos.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung. ‚Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Erkennt, was Schmeicheln und was Zurechtweisen ist. Wenn ihr das erkennt, vermeidet beides und lehrt nur den Dhamma.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?

Und wie schmeichelt man und weist zurecht, ohne den Dhamma zu lehren? ‚Alle, die im Glück der Freuden schwelgen, die an Sinnlichkeit gebunden sind, das nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘ Indem man so spricht, weist man manche zurecht.

‚Alle, die sich vom Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘ Indem man so spricht, schmeichelt man manchen.

‚Alle, die in Selbstquälerei schwelgen, die schmerzvoll, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘ Indem man so spricht, weist man manche zurecht.

‚Alle, die sich vom Schwelgen in Selbstquälerei abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘ Indem man so spricht, schmeichelt man manchen.

‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins nicht aufgegeben haben, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘ Indem man so spricht, weist man manche zurecht.

‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins aufgegeben haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘ Indem man so spricht, schmeichelt man manchen. So schmeichelt man und weist zurecht, ohne den Dhamma zu lehren.

Und wie schmeichelt man weder, noch weist man zurecht, sondern lehrt nur den Dhamma? ‚Alle, die im Glück der Freuden schwelgen, die an Sinnlichkeit gebunden sind, das nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘ So spricht man nicht. ‚Das Schwelgen ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg.‘ Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.

‚Alle, die sich vom Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘ So spricht man nicht. ‚Sich vom Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg.‘ Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.

‚Alle, die in Selbstquälerei schwelgen, die schmerzvoll, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘ So spricht man nicht. ‚Das Schwelgen ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg.‘ Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.

‚Alle, die sich vom Schwelgen in Selbstquälerei abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘ So spricht man nicht. ‚Sich vom Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg.‘ Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.

‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins nicht aufgegeben haben, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘ So spricht man nicht. ‚Wenn die Fessel des fortgesetzten Daseins nicht aufgegeben ist, ist auch fortgesetztes Dasein nicht aufgegeben.‘ Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.

‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins aufgegeben haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘ So spricht man nicht. ‚Wenn die Fessel des fortgesetzten Daseins aufgegeben ist, ist auch fortgesetztes Dasein aufgegeben.‘ Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma. So schmeichelt man weder, noch weist man zurecht, sondern lehrt nur den Dhamma. ‚Erkennt, was Schmeicheln und was Zurechtweisen ist. Wenn das erkennt, vermeidet beides und lehrt nur den Dhamma.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Erkennt, wie man verschiedene Arten von Glück bewertet. Wenn ihr das erkennt, weiht euch innerem Glück.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Es gibt diese fünf Sinnesreize. Welche fünf? Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Töne, die das Ohr erkennt … Gerüche, die die Nase erkennt … Geschmäcke, die die Zunge erkennt … Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend. Das sind die fünf Sinnesreize. Das Glück und die Freude, die von diesen fünf Sinnesreizen kommen, nennt man Sinnenfreuden – ein schmutziges, gewöhnliches, unedles Glück. Solches Glück soll man nicht pflegen, entwickeln oder mehren, sondern man soll es fürchten, sage ich. Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält. Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und Zuversicht und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten. Und mit dem Schwinden der Ekstase tritt er in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin … Er tritt in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin … Das nennt man das Glück der Entsagung, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens. Solches Glück soll man pflegen, entwickeln und mehren, und man soll es nicht fürchten, sage ich. ‚Erkennt, wie man verschiedene Arten von Glück bewertet. Wenn ihr das erkennt, weiht euch innerem Glück.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Redet nicht hinter dem Rücken anderer und redet unter ihren Augen nicht mit scharfen Worten.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn man weiß, dass das, was man hinter jemandes Rücken sagt, unwahr, falsch und nutzlos ist, dann soll man, soweit es einem möglich ist, nicht sprechen. Wenn man weiß, dass das, was man hinter jemandes Rücken sagt, wahr und richtig, aber nutzlos ist, dann soll man sich schulen, nicht zu sprechen. Wenn man weiß, dass das, was man hinter jemandes Rücken sagt, wahr, richtig und nützlich ist, dann soll man die richtige Zeit kennen, um zu sprechen. Wenn man weiß, dass die scharfen Worte, die man unter jemandes Augen spricht, unwahr, falsch und nutzlos sind, dann soll man, soweit es einem möglich ist, nicht sprechen. Wenn man weiß, dass die scharfen Worte, die man unter jemandes Augen spricht, wahr und richtig, aber nutzlos sind, dann soll man sich schulen, nicht zu sprechen. Wenn man weiß, dass die scharfen Worte, die man unter jemandes Augen spricht, wahr, richtig und nützlich sind, dann soll man die richtige Zeit kennen, um zu sprechen. ‚Redet nicht hinter dem Rücken anderer und redet nicht unter ihren Augen mit scharfen Worten.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Redet nicht hastig.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn man hastig redet, ermüdet der Körper, der Geist wird erschöpft, die Stimme wird erschöpft, die Kehle wird wund und die Worte sind undeutlich und schlecht zu verstehen. Wenn man nicht hastig redet, ermüdet der Körper nicht, der Geist wird nicht erschöpft, die Stimme wird nicht erschöpft, die Kehle wird nicht wund und die Worte sind deutlich und gut zu verstehen. ‚Redet nicht hastig.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

‚Besteht nicht auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Und wie besteht man auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet die üblichen Bezeichnungen? Da bezeichnet man in verschiedenen Bevölkerungsgruppen das gleiche Ding als ‚Kelch‘, als ‚Schale‘, als ‚Krug‘, als ‚Kelle‘, als ‚Gefäß‘, als ‚Schüssel‘ oder als ‚Teller‘. Und so, wie es in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen bekannt ist, redet man entsprechend, klebt eigensinnig daran und besteht darauf: ‚Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘ So besteht man auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet die üblichen Bezeichnungen.

Und wie besteht man nicht auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen? Da bezeichnet man in verschiedenen Bevölkerungsgruppen das gleiche Ding als ‚Kelch‘, als ‚Schale‘, als ‚Krug‘, als ‚Kelle‘, als ‚Gefäß‘, als ‚Schüssel‘ oder als ‚Teller‘. Und so, wie es in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen bekannt ist, redet man entsprechend und denkt: ‚Es scheint, die Ehrwürdigen meinen dieses.‘ So besteht man nicht auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen. ‚Besteht nicht auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.

Nun, Mönche und Nonnen, das Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Das Schwelgen in Selbstquälerei ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Der mittlere Übungsweg, der vom Klargewordenen verstanden wurde, bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen. Er ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Schmeicheln und Zurechtweisen, ohne den Dhamma zu lehren, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Weder zu schmeicheln noch zurechtzuweisen, sondern nur den Dhamma zu lehren, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Sinnenfreuden – ein schmutziges, gewöhnliches, unedles Glück – sind ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und sie sind der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Das Glück der Entsagung, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Hinter jemandes Rücken unwahre, falsche und nutzlos Dinge zu sagen, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Hinter jemandes Rücken wahre, richtige, aber nutzlos Dinge zu sagen, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Hinter jemandes Rücken wahre, richtige und nützlich Dinge zu sagen, ist ein Grundsatz, der frei ist von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Unter jemandes Augen scharfe Worte zu sprechen, die unwahr, falsch und nutzlos sind, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Unter jemandes Augen scharfe Worte zu sprechen, die wahr und richtig, aber nutzlos sind, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Unter jemandes Augen scharfe Worte zu sprechen, die wahr, richtig und nützlich sind, ist ein Grundsatz, der frei ist von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Hastig zu reden, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Nicht hastig zu reden, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Auf landläufigen Begriffsbestimmungen zu bestehen und die üblichen Bezeichnungen zu überschreiten, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg. Insofern ist das ein mit Unfrieden behafteter Grundsatz. Nicht auf landläufigen Begriffsbestimmungen zu bestehen und nicht die üblichen Bezeichnungen zu überschreiten, ist ein Grundsatz, der frei ist von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und es ist der richtige Weg. Insofern ist das ein von Unfrieden freier Grundsatz.

Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir werden die mit Unfrieden behafteten Grundsätze und die von Unfrieden freien Grundsätze kennen. Wenn wir sie kennen, werden wir den von Unfrieden freien Weg üben.‘

Und, Mönche und Nonnen, der ehrbare Mensch Subhūti übt den von Unfrieden freien Weg.“

Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).