MN11
Die kürzere Lehrrede über das Löwengebrüll
Cūḷasīhanādasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“
„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte:
„‚Nur hier gibt es einen Asketen, nur hier einen zweiten Asketen, nur hier einen dritten Asketen und nur hier einen vierten Asketen. Andere Lehren sind leer von Asketen.‘ So, Mönche und Nonnen, sollt ihr zu Recht euer Löwengebrüll brüllen.
Es ist möglich, dass Wanderer anderer Konfessionen sagen: ‚Aber was ist die Quelle für die Gewissheit und den Nachdruck der Ehrwürdigen, dass sie das sagen?‘ Dann sollt ihr ihnen entgegnen: ‚Es gibt vier Dinge, Geehrte, die vom Gesegneten erklärt wurden, der erkennt und sieht, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha. Da wir diese Dinge in uns selbst sehen, sagen wir:
„Nur hier gibt es einen Asketen, nur hier einen zweiten Asketen, nur hier einen dritten Asketen und nur hier einen vierten Asketen. Andere Lehren sind leer von Asketen.“ Welche vier? Wir haben Zuversicht zum Lehrer, wir haben Zuversicht zur Lehre und wir haben unsere Tugend erfüllt. Und die, die den Pfad mit uns gehen, sind uns lieb und teuer, ob Laien oder Hauslose. Das sind die vier Dinge.‘
Es ist möglich, dass Wanderer anderer Konfessionen sagen: ‚Auch wir haben Zuversicht zum Lehrer – unserem Lehrer; auch wir haben Zuversicht zur Lehre – unserer Lehre; und auch wir haben unsere Tugend erfüllt – unsere Tugend. Und uns sind die, die den Pfad mit uns gehen, lieb und teuer, ob Laien oder Hauslose. Was ist nun der Unterschied zwischen euch und uns?‘
Dann sollt ihr ihnen entgegnen: ‚Nun, Geehrte, gibt es ein Ziel oder viele Ziele?‘ Wenn sie richtig antworten würden, würden die Wanderer anderer Konfessionen sagen: ‚Es gibt ein Ziel, nicht viele Ziele.‘
‚Aber ist dieses Ziel für einen Gierigen oder für einen, der frei von Gier ist?‘ Wenn sie richtig antworten würden, würden die Wanderer anderer Konfessionen sagen: ‚Dieses Ziel ist für einen, der frei von Gier ist, nicht für einen Gierigen.‘
‚Ist es für einen Hasserfüllten oder für einen, der frei von Hass ist?‘ ‚Es ist für einen, der frei von Hass ist.‘
‚Ist es für einen, der sich täuscht, oder für einen, der frei von Täuschung ist?‘ ‚Es ist für einen, der frei von Täuschung ist.‘
‚Ist es für einen voller Verlangen oder für einen, der frei von Verlangen ist?‘ ‚Es ist für einen, der frei von Verlangen ist.‘
‚Ist es für einen, der Nahrung für Ergreifen hat, oder für einen, der keine Nahrung für Ergreifen hat?‘ ‚Es ist für einen, der keine Nahrung für Ergreifen hat.‘
‚Ist es für einen Wissenden oder für einen Unwissenden?‘ ‚Es ist für einen Wissenden.‘
‚Ist es für einen, der bevorzugt und zurückweist, oder für einen, der nicht bevorzugt und zurückweist?‘ ‚Es ist für einen, der nicht bevorzugt und zurückweist.‘
‚Aber ist dieses Ziel für einen, der das Wuchern liebt, oder für einen, der das Nicht-Wuchern liebt?‘ Wenn sie richtig antworten würden, würden die Wanderer anderer Konfessionen sagen: ‚Es ist für einen, der das Nicht-Wuchern liebt, nicht für einen, der das Wuchern liebt.‘
Es gibt, Mönche und Nonnen, diese beiden Ansichten: Ansichten, die die Fortsetzung des Daseins bevorzugen, und Ansichten, die das Beenden des Daseins bevorzugen. Jeder Asket oder Brahmane, der nach einer Ansicht greift, die die Fortsetzung des Daseins bevorzugt, sich ihr nähert und daran hängt, wird eine Ansicht zurückweisen, die das Beenden des Daseins bevorzugt. Jeder Asket oder Brahmane, der nach einer Ansicht greift, die das Beenden des Daseins bevorzugt, sich ihr nähert und daran hängt, wird eine Ansicht zurückweisen, die die Fortsetzung des Daseins bevorzugt.
Es gibt Asketen und Brahmanen, die bei diesen beiden Ansichten den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen nicht wahrhaftig verstehen. Sie sind gierig, hasserfüllt, täuschen sich, sind voller Verlangen und Ergreifen und unwissend. Sie bevorzugen und weisen zurück und lieben das Wuchern. Sie sind nicht befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Sie sind nicht befreit vom Leiden, sage ich.
Es gibt Asketen und Brahmanen, die bei diesen beiden Ansichten den Ursprung, das Vergehen, die Befriedigung, den Nachteil und das Entrinnen wahrhaftig verstehen. Sie sind frei von Gier, Hass und Täuschung, von Verlangen, Ergreifen und Unwissenheit. Sie bevorzugen nicht und weisen nicht zurück und lieben das Nicht-Wuchern. Sie sind befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Sie sind befreit vom Leiden, sage ich.
Es gibt diese vier Arten des Ergreifens. Welche vier? Ergreifen von Sinnenfreuden, von Ansichten, von Regeln und Gelübden und von Selbsttheorien.
Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die behaupten, das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens zu lehren, aber sie beschreiben das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens nicht richtig. Sie beschreiben das vollständige Verstehen des Ergreifens von Sinnenfreuden, aber nicht von Ansichten, Regeln und Gelübden und Selbsttheorien. Warum ist das so? Weil diese ehrbaren Menschen diese drei Dinge nicht wahrhaftig verstehen. Darum behaupten sie, das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens zu lehren, aber tun es nicht wirklich.
Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die behaupten, das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens zu lehren, aber sie beschreiben das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens nicht richtig. Sie beschreiben das vollständige Verstehen des Ergreifens von Sinnenfreuden und Ansichten, aber nicht von Regeln und Gelübden und Selbsttheorien. Warum ist das so? Weil diese ehrbaren Menschen diese beiden Dinge nicht wahrhaftig verstehen. Darum behaupten sie, das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens zu lehren, aber tun es nicht wirklich.
Es gibt manche Asketen und Brahmanen, die behaupten, das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens zu lehren, aber sie beschreiben das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens nicht richtig. Sie beschreiben das vollständige Verstehen des Ergreifens von Sinnenfreuden, Ansichten und Regeln und Gelübden, aber nicht von Selbsttheorien. Warum ist das so? Weil diese ehrbaren Menschen dieses eine Ding nicht wahrhaftig verstehen. Darum behaupten sie, das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens zu lehren, aber tun es nicht wirklich.
In einer solchen Lehre und Schulung ist Zuversicht zum Lehrer nicht richtig eingesetzt, so heißt es, und ebenso Zuversicht zur Lehre, Erfüllung der Tugend und Liebe und Zuneigung zu denen, die den Pfad mit einem gehen. Warum ist das so? Weil diese Lehre und Schulung schlecht erklärt und vorgelegt ist, weil sie nicht mündig macht, nicht zum Frieden führt, nicht von einem vollkommen erwachten Buddha verkündet ist.
Der Klargewordene, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha behauptet, das vollständige Verstehen aller Arten des Ergreifens zu lehren. Er beschreibt das vollständige Verstehen des Ergreifens von Sinnenfreuden, Ansichten, Regeln und Gelübden und Selbsttheorien.
In einer solchen Lehre und Schulung ist Zuversicht zum Lehrer richtig eingesetzt, so heißt es, und ebenso Zuversicht zur Lehre, Erfüllung der Tugend und Liebe und Zuneigung zu denen, die den Pfad mit einem gehen. Warum ist das so? Weil diese Lehre und Schulung gut erklärt und vorgelegt ist, weil sie mündig macht, zum Frieden führt, von einem vollkommen erwachten Buddha verkündet ist.
Was ist die Quelle, der Ursprung, die Wiege und die Herkunft dieser vier Arten des Ergreifens? Verlangen. Und was ist die Quelle, der Ursprung, die Wiege und die Herkunft des Verlangens? Gefühl. Und was ist die Quelle des Gefühls? Kontakt. Und was ist die Quelle des Kontakts? Die sechs Sinnesfelder. Und was ist die Quelle der sechs Sinnesfelder? Name und Form. Und was ist die Quelle von Name und Form? Bewusstsein. Und was ist die Quelle des Bewusstseins? Willensbildungsprozesse. Und was ist die Quelle von Willensbildungsprozessen? Unwissenheit.
Wenn ein Mönch Unwissenheit aufgegeben und Wissen hervorgebracht hat, ergreift er mit dem Schwinden der Unwissenheit und dem Erscheinen von Wissen keine Sinnenfreuden, keine Ansichten, keine Regeln und Gelübde und keine Selbsttheorien. Wenn er nichts ergreift, ist er nicht unruhig, und wenn er nicht unruhig ist, erlischt er aus sich selbst heraus.
Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying near Sāvatthī in Jeta’s Grove, Anāthapiṇḍika’s monastery. There the Buddha addressed the mendicants, “Mendicants!”
“Venerable sir,” they replied. The Buddha said this:
“‘Only here is there a true ascetic, here a second ascetic, here a third ascetic, and here a fourth ascetic. Other sects are empty of ascetics.’ This, mendicants, is how you should rightly roar your lion’s roar.
It’s possible that wanderers of other religions might say: ‘But what is the source of the venerables’ certainty and forcefulness that they say this?’ You should say to them: ‘There are four things explained by the Blessed One, who knows and sees, the perfected one, the fully awakened Buddha. Seeing these things in ourselves we say that:
“Only here is there a true ascetic, here a second ascetic, here a third ascetic, and here a fourth ascetic. Other sects are empty of ascetics.” What four? We have confidence in the Teacher, we have confidence in the teaching, and we have fulfilled the precepts. And we have love and affection for those who share our path, both laypeople and renunciates. These are the four things.’
It’s possible that wanderers of other religions might say: ‘We too have confidence in the Teacher—our Teacher; we have confidence in the teaching—our teaching; and we have fulfilled the precepts—our precepts. And we have love and affection for those who share our path, both laypeople and renunciates. What, then, is the difference between you and us?’
You should say to them: ‘Well, reverends, is the goal one or many?’ Answering rightly, the wanderers would say: ‘The goal is one, reverends, not many.’
‘But is that goal for the greedy or for those free of greed?’ Answering rightly, the wanderers would say: ‘That goal is for those free of greed, not for the greedy.’
‘Is it for the hateful or those free of hate?’ ‘It’s for those free of hate.’
‘Is it for the delusional or those free of delusion?’ ‘It’s for those free of delusion.’
‘Is it for those who crave or those rid of craving?’ ‘It’s for those rid of craving.’
‘Is it for those who have fuel for grasping or those who do not?’ ‘It’s for those who do not have fuel for grasping.’
‘Is it for the knowledgeable or the ignorant?’ ‘It’s for the knowledgeable.’
‘Is it for those who favor and oppose or for those who don’t favor and oppose?’ ‘It’s for those who don’t favor and oppose.’
‘But is that goal for those who enjoy proliferation or for those who enjoy non-proliferation?’ Answering rightly, the wanderers would say: ‘It’s for those who enjoy non-proliferation, not for those who enjoy proliferation.’
Mendicants, there are these two views: views favoring existence and views favoring nonexistence. Any ascetics or brahmins who resort to, draw near to, and cling to a view favoring existence will oppose a view favoring nonexistence. Any ascetics or brahmins who resort to, draw near to, and cling to a view favoring nonexistence will oppose a view favoring existence.
There are some ascetics and brahmins who don’t truly understand these two views’ origin, disappearance, gratification, drawback, and escape. They’re greedy, hateful, delusional, craving, grasping, and ignorant. They favor and oppose, and they enjoy proliferation. They’re not freed from rebirth, old age, and death, from sorrow, lamentation, pain, sadness, and distress. They’re not freed from suffering, I say.
There are some ascetics and brahmins who do truly understand these two views’ origin, disappearance, gratification, drawback, and escape. They’re rid of greed, hate, delusion, craving, grasping, and ignorance. They don’t favor and oppose, and they enjoy non-proliferation. They’re freed from rebirth, old age, and death, from sorrow, lamentation, pain, sadness, and distress. They’re freed from suffering, I say.
There are these four kinds of grasping. What four? Grasping at sensual pleasures, views, precepts and observances, and theories of a self.
There are some ascetics and brahmins who claim to propound the complete understanding of all kinds of grasping. But they don’t correctly describe the complete understanding of all kinds of grasping. They describe the complete understanding of grasping at sensual pleasures, but not views, precepts and observances, and theories of a self. Why is that? Because those gentlemen don’t truly understand these three things. That’s why they claim to propound the complete understanding of all kinds of grasping, but they don’t really.
There are some other ascetics and brahmins who claim to propound the complete understanding of all kinds of grasping, but they don’t really. They describe the complete understanding of grasping at sensual pleasures and views, but not precepts and observances, and theories of a self. Why is that? Because those gentlemen don’t truly understand these two things. That’s why they claim to propound the complete understanding of all kinds of grasping, but they don’t really.
There are some other ascetics and brahmins who claim to propound the complete understanding of all kinds of grasping, but they don’t really. They describe the complete understanding of grasping at sensual pleasures, views, and precepts and observances, but not theories of a self. Why is that? Because those gentlemen don’t truly understand this one thing. That’s why they claim to propound the complete understanding of all kinds of grasping, but they don’t really.
In such a teaching and training, confidence in the Teacher is said to be not rightly placed. Likewise, confidence in the teaching, fulfillment of the precepts, and love and affection for those sharing the same path are said to be not rightly placed. Why is that? It’s because that teaching and training is poorly explained and poorly propounded, not emancipating, not leading to peace, proclaimed by someone who is not a fully awakened Buddha.
The Realized One, the perfected one, the fully awakened Buddha claims to propound the complete understanding of all kinds of grasping. He describes the complete understanding of grasping at sensual pleasures, views, precepts and observances, and theories of a self.
In such a teaching and training, confidence in the Teacher is said to be rightly placed. Likewise, confidence in the teaching, fulfillment of the precepts, and love and affection for those sharing the same path are said to be rightly placed. Why is that? It’s because that teaching and training is well explained and well propounded, emancipating, leading to peace, proclaimed by a fully awakened Buddha.
What is the source, origin, birthplace, and inception of these four kinds of grasping? Craving. And what is the source, origin, birthplace, and inception of craving? Feeling. And what is the source of feeling? Contact. And what is the source of contact? The six sense fields. And what is the source of the six sense fields? Name and form. And what is the source of name and form? Consciousness. And what is the source of consciousness? Choices. And what is the source of choices? Ignorance.
When that mendicant has given up ignorance and given rise to knowledge, with the fading away of ignorance and the arising of knowledge they don’t grasp at sensual pleasures, views, precepts and observances, or theories of a self. Not grasping, they’re not anxious. Not being anxious, they personally become extinguished.
They understand: ‘Rebirth is ended, the spiritual journey has been completed, what had to be done has been done, there is nothing further for this place.’”
That is what the Buddha said. Satisfied, the mendicants approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: “bhikkhavo”ti.
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. Bhagavā etadavoca:
“Idheva, bhikkhave, samaṇo, idha dutiyo samaṇo, idha tatiyo samaṇo, idha catuttho samaṇo; suññā parappavādā samaṇebhi aññehīti. Evametaṁ, bhikkhave, sammā sīhanādaṁ nadatha.
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ aññatitthiyā paribbājakā evaṁ vadeyyuṁ: ‘ko panāyasmantānaṁ assāso, kiṁ balaṁ, yena tumhe āyasmanto evaṁ vadetha— Evaṁvādino, bhikkhave, aññatitthiyā paribbājakā evamassu vacanīyā: ‘atthi kho no, āvuso, tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena cattāro dhammā akkhātā ye mayaṁ attani sampassamānā evaṁ vadema—
idheva samaṇo, idha dutiyo samaṇo, idha tatiyo samaṇo, idha catuttho samaṇo; suññā parappavādā samaṇebhi aññehīti. Katame cattāro? Atthi kho no, āvuso, satthari pasādo, atthi dhamme pasādo, atthi sīlesu paripūrakāritā; sahadhammikā kho pana piyā manāpā— gahaṭṭhā ceva pabbajitā ca. Ime kho no, āvuso, tena bhagavatā jānatā passatā arahatā sammāsambuddhena cattāro dhammā akkhātā ye mayaṁ attani sampassamānā evaṁ vadema—
Ṭhānaṁ kho panetaṁ, bhikkhave, vijjati yaṁ aññatitthiyā paribbājakā evaṁ vadeyyuṁ: ‘amhākampi kho, āvuso, atthi satthari pasādo yo amhākaṁ satthā, amhākampi atthi dhamme pasādo yo amhākaṁ dhammo, mayampi sīlesu paripūrakārino yāni amhākaṁ sīlāni, amhākampi sahadhammikā piyā manāpā— gahaṭṭhā ceva pabbajitā ca. Idha no, āvuso, ko viseso ko adhippayāso kiṁ nānākaraṇaṁ yadidaṁ tumhākañceva amhākañcā’ti?
Evaṁvādino, bhikkhave, aññatitthiyā paribbājakā evamassu vacanīyā: ‘kiṁ panāvuso, ekā niṭṭhā, udāhu puthu niṭṭhā’ti? Sammā byākaramānā, bhikkhave, aññatitthiyā paribbājakā evaṁ byākareyyuṁ: ‘ekāvuso, niṭṭhā, na puthu niṭṭhā’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā sarāgassa udāhu vītarāgassā’ti? Sammā byākaramānā, bhikkhave, aññatitthiyā paribbājakā evaṁ byākareyyuṁ: ‘vītarāgassāvuso, sā niṭṭhā, na sā niṭṭhā sarāgassā’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā sadosassa udāhu vītadosassā’ti? ‘vītadosassāvuso, sā niṭṭhā, na sā niṭṭhā sadosassā’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā samohassa udāhu vītamohassā’ti? ‘vītamohassāvuso, sā niṭṭhā, na sā niṭṭhā samohassā’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā sataṇhassa udāhu vītataṇhassā’ti? ‘vītataṇhassāvuso, sā niṭṭhā, na sā niṭṭhā sataṇhassā’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā saupādānassa udāhu anupādānassā’ti? ‘anupādānassāvuso, sā niṭṭhā, na sā niṭṭhā saupādānassā’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā viddasuno udāhu aviddasuno’ti? ‘viddasuno, āvuso, sā niṭṭhā, na sā niṭṭhā aviddasuno’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā anuruddhappaṭiviruddhassa udāhu ananuruddhaappaṭiviruddhassā’ti? ‘ananuruddhaappaṭiviruddhassāvuso, sā niṭṭhā, na sā niṭṭhā anuruddhappaṭiviruddhassā’ti.
‘Sā panāvuso, niṭṭhā papañcārāmassa papañcaratino udāhu nippapañcārāmassa nippapañcaratino’ti? Sammā byākaramānā, bhikkhave, aññatitthiyā paribbājakā evaṁ byākareyyuṁ: ‘nippapañcārāmassāvuso, sā niṭṭhā nippapañcaratino, na sā niṭṭhā papañcārāmassa papañcaratino’ti.
Dvemā, bhikkhave, diṭṭhiyo— bhavadiṭṭhi ca vibhavadiṭṭhi ca. Ye hi keci, bhikkhave, samaṇā vā brāhmaṇā vā bhavadiṭṭhiṁ allīnā bhavadiṭṭhiṁ upagatā bhavadiṭṭhiṁ ajjhositā, vibhavadiṭṭhiyā te paṭiviruddhā. Ye hi keci, bhikkhave, samaṇā vā brāhmaṇā vā vibhavadiṭṭhiṁ allīnā vibhavadiṭṭhiṁ upagatā vibhavadiṭṭhiṁ ajjhositā, bhavadiṭṭhiyā te paṭiviruddhā.
Ye hi keci, bhikkhave, samaṇā vā brāhmaṇā vā imāsaṁ dvinnaṁ diṭṭhīnaṁ samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ nappajānanti, te sarāgā te sadosā te samohā te sataṇhā te saupādānā te aviddasuno te anuruddhappaṭiviruddhā te papañcārāmā papañcaratino; te na parimuccanti jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi; ‘na parimuccanti dukkhasmā’ti vadāmi.
Ye ca kho keci, bhikkhave, samaṇā vā brāhmaṇā vā imāsaṁ dvinnaṁ diṭṭhīnaṁ samudayañca atthaṅgamañca assādañca ādīnavañca nissaraṇañca yathābhūtaṁ pajānanti, te vītarāgā te vītadosā te vītamohā te vītataṇhā te anupādānā te viddasuno te ananuruddhaappaṭiviruddhā te nippapañcārāmā nippapañcaratino; te parimuccanti jātiyā jarāya maraṇena sokehi paridevehi dukkhehi domanassehi upāyāsehi; ‘parimuccanti dukkhasmā’ti vadāmi.
Cattārimāni, bhikkhave, upādānāni. Katamāni cattāri? Kāmupādānaṁ, diṭṭhupādānaṁ, sīlabbatupādānaṁ, attavādupādānaṁ.
Santi, bhikkhave, eke samaṇabrāhmaṇā sabbupādānapariññāvādā paṭijānamānā. Te na sammā sabbupādānapariññaṁ paññapenti— kāmupādānassa pariññaṁ paññapenti, na diṭṭhupādānassa pariññaṁ paññapenti, na sīlabbatupādānassa pariññaṁ paññapenti, na attavādupādānassa pariññaṁ paññapenti. Taṁ kissa hetu? Imāni hi te bhonto samaṇabrāhmaṇā tīṇi ṭhānāni yathābhūtaṁ nappajānanti. Tasmā te bhonto samaṇabrāhmaṇā sabbupādānapariññāvādā paṭijānamānā; te na sammā sabbupādānapariññaṁ paññapenti—
Santi, bhikkhave, eke samaṇabrāhmaṇā sabbupādānapariññāvādā paṭijānamānā. Te na sammā sabbupādānapariññaṁ paññapenti— kāmupādānassa pariññaṁ paññapenti, diṭṭhupādānassa pariññaṁ paññapenti, na sīlabbatupādānassa pariññaṁ paññapenti, na attavādupādānassa pariññaṁ paññapenti. Taṁ kissa hetu? Imāni hi te bhonto samaṇabrāhmaṇā dve ṭhānāni yathābhūtaṁ nappajānanti. Tasmā te bhonto samaṇabrāhmaṇā sabbupādānapariññāvādā paṭijānamānā; te na sammā sabbupādānapariññaṁ paññapenti—
Santi, bhikkhave, eke samaṇabrāhmaṇā sabbupādānapariññāvādā paṭijānamānā. Te na sammā sabbupādānapariññaṁ paññapenti— kāmupādānassa pariññaṁ paññapenti, diṭṭhupādānassa pariññaṁ paññapenti, sīlabbatupādānassa pariññaṁ paññapenti, na attavādupādānassa pariññaṁ paññapenti. Taṁ kissa hetu? Imañhi te bhonto samaṇabrāhmaṇā ekaṁ ṭhānaṁ yathābhūtaṁ nappajānanti. Tasmā te bhonto samaṇabrāhmaṇā sabbupādānapariññāvādā paṭijānamānā; te na sammā sabbupādānapariññaṁ paññapenti—
Evarūpe kho, bhikkhave, dhammavinaye yo satthari pasādo so na sammaggato akkhāyati; yo dhamme pasādo so na sammaggato akkhāyati; yā sīlesu paripūrakāritā sā na sammaggatā akkhāyati; yā sahadhammikesu piyamanāpatā sā na sammaggatā akkhāyati. Taṁ kissa hetu? Evañhetaṁ, bhikkhave, hoti yathā taṁ durakkhāte dhammavinaye duppavedite aniyyānike anupasamasaṁvattanike asammāsambuddhappavedite.
Tathāgato ca kho, bhikkhave, arahaṁ sammāsambuddho sabbupādānapariññāvādo paṭijānamāno sammā sabbupādānapariññaṁ paññapeti— kāmupādānassa pariññaṁ paññapeti, diṭṭhupādānassa pariññaṁ paññapeti, sīlabbatupādānassa pariññaṁ paññapeti, attavādupādānassa pariññaṁ paññapeti.
Evarūpe kho, bhikkhave, dhammavinaye yo satthari pasādo so sammaggato akkhāyati; yo dhamme pasādo so sammaggato akkhāyati; yā sīlesu paripūrakāritā sā sammaggatā akkhāyati; yā sahadhammikesu piyamanāpatā sā sammaggatā akkhāyati. Taṁ kissa hetu? Evañhetaṁ, bhikkhave, hoti yathā taṁ svākkhāte dhammavinaye suppavedite niyyānike upasamasaṁvattanike sammāsambuddhappavedite.
Ime ca, bhikkhave, cattāro upādānā. Kiṁnidānā kiṁsamudayā kiṁjātikā kiṁpabhavā? Ime cattāro upādānā taṇhānidānā taṇhāsamudayā taṇhājātikā taṇhāpabhavā. Taṇhā cāyaṁ, bhikkhave, kiṁnidānā kiṁsamudayā kiṁjātikā kiṁpabhavā? Taṇhā vedanānidānā vedanāsamudayā vedanājātikā vedanāpabhavā. Vedanā cāyaṁ, bhikkhave, kiṁnidānā kiṁsamudayā kiṁjātikā kiṁpabhavā? Vedanā phassanidānā phassasamudayā phassajātikā phassapabhavā. Phasso cāyaṁ, bhikkhave, kiṁnidāno kiṁsamudayo kiṁjātiko kiṁpabhavo? Phasso saḷāyatananidāno saḷāyatanasamudayo saḷāyatanajātiko saḷāyatanapabhavo. Saḷāyatanañcidaṁ, bhikkhave, kiṁnidānaṁ kiṁsamudayaṁ kiṁjātikaṁ kiṁpabhavaṁ? Saḷāyatanaṁ nāmarūpanidānaṁ nāmarūpasamudayaṁ nāmarūpajātikaṁ nāmarūpapabhavaṁ. Nāmarūpañcidaṁ, bhikkhave, kiṁnidānaṁ kiṁsamudayaṁ kiṁjātikaṁ kiṁpabhavaṁ? Nāmarūpaṁ viññāṇanidānaṁ viññāṇasamudayaṁ viññāṇajātikaṁ viññāṇapabhavaṁ. Viññāṇañcidaṁ, bhikkhave, kiṁnidānaṁ kiṁsamudayaṁ kiṁjātikaṁ kiṁpabhavaṁ? Viññāṇaṁ saṅkhāranidānaṁ saṅkhārasamudayaṁ saṅkhārajātikaṁ saṅkhārapabhavaṁ. Saṅkhārā cime, bhikkhave, kiṁnidānā kiṁsamudayā kiṁjātikā kiṁpabhavā? Saṅkhārā avijjānidānā avijjāsamudayā avijjājātikā avijjāpabhavā.
Yato ca kho, bhikkhave, bhikkhuno avijjā pahīnā hoti vijjā uppannā, so avijjāvirāgā vijjuppādā neva kāmupādānaṁ upādiyati, na diṭṭhupādānaṁ upādiyati, na sīlabbatupādānaṁ upādiyati, na attavādupādānaṁ upādiyati. Anupādiyaṁ na paritassati, aparitassaṁ paccattaññeva parinibbāyati.
‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānātī”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti.