MN104
Beim Dorf Sāma
Sāmagāmasutta
So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei dem Dorf Sāma auf.
Nun war da gerade kürzlich der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika in Pāvā verstorben. Nach seinem Tod gab es eine Spaltung unter den Jaina-Asketen, es bildeten sich zwei Splittergruppen, die uneins waren, zankten, stritten und einander fortwährend mit scharfen Worten verletzten: „Du verstehst diese Lehre und Schulung nicht. Ich verstehe diese Lehre und Schulung. Was, du verstehst diese Lehre und Schulung? Du übst falsch. Ich übe richtig. Ich bleibe beim Thema, du nicht. Was zuerst gesagt werden sollte, hast du zuletzt gesagt. Was zuletzt gesagt werden sollte, hast du zuerst gesagt. Was du dir so gut ausgedacht hast, ist entkräftet. Deine Doktrin ist widerlegt. Auf, rette deine Doktrin! Du steckst in der Falle; befreie dich daraus – wenn du kannst!“ Man konnte glauben, unter den Jaina-Asketen gebe es nur Gemetzel. Und die weiß gekleideten Laienschüler des Jaina Ñātika waren ernüchtert, schockiert und enttäuscht von den Jaina-Asketen. Und ebenso waren sie von einer Lehre und Schulung enttäuscht, die so schlecht erklärt und vorgelegt war, die nicht mündig machte, nicht zum Frieden führte, nicht von einem vollkommen erwachten Buddha verkündet war; ihr Denkmal war zerbrochen, und sie hatten keine Zuflucht.
Und der Novize Cunda ging, nachdem er seinen Regenzeitaufenthalt in der Nähe von Pāvā abgeschlossen hatte, zum Ehrwürdigen Ānanda beim Dorf Sāma. Er verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu Ānanda: „Herr, der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika ist kürzlich in Pāvā verstorben. Nach seinem Tod gab es eine Spaltung unter den Jaina-Asketen …“
Ānanda antwortete ihm: „Geehrter Cunda, wir sollten wegen dieser Sache den Buddha sehen. Komm, lass uns zum Buddha gehen und ihm darüber berichten.“
„Ja, Herr“, antwortete Cunda.
Darauf gingen Ānanda und Cunda zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin, und der Ehrwürdige Ānanda berichtete ihm, was vorgefallen war. Er fuhr fort: „Herr, mir fällt Folgendes ein: ‚Dass doch, wenn der Buddha verstorben ist, im Saṅgha kein Streit ausbreche! Denn ein solcher Streit wäre zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen.‘“
„Was denkst du, Ānanda? Siehst du auch nur zwei Mönche oder Nonnen, die bezüglich der Dinge, die ich aus meiner unmittelbaren Einsicht heraus gelehrt habe, eine Meinungsverschiedenheit haben? Nämlich bezüglich der vier Arten der Achtsamkeitsmeditation, der vier Arten rechten Bemühens, der vier Grundlagen übersinnlicher Kraft, der fünf Fähigkeiten, der fünf Kräfte, der sieben Faktoren des Erwachens und des edlen achtfachen Pfades?“
„Nein, Herr, so etwas sehe ich nicht. Dennoch gibt es einige Personen, die scheinbar gehorsam gegenüber dem Buddha sind, aber wenn der Buddha verstorben ist, könnten sie im Saṅgha einen Streit über den Lebenserwerb oder die Ordenssatzung anfangen. Ein solcher Streit wäre zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen.“
„Ānanda, Streit über den Lebenserwerb oder die Ordenssatzung ist eine geringfügige Sache. Aber sollte im Saṅgha ein Streit über den Pfad und die Übung ausbrechen, wäre das zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen.
Ānanda, es gibt diese sechs Wurzeln des Streits. Welche sechs? Da ist ein Mönch zornig und verbittert. Ein solcher Mönch hat keine Achtung und keine Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, und er erfüllt die Schulung nicht. Er stiftet Streit im Saṅgha; das ist zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen. Wenn ihr eine solche Wurzel des Streits in euch oder anderen seht, dann versucht, dieses schlechte Ding aufzugeben. Wenn ihr sie nicht seht, dann übt so, dass sie in Zukunft nicht entsteht. So gebt ihr diese schlechte Wurzel des Streits auf, sodass sie in Zukunft nicht entsteht.
Dann ist da ein Mönch beleidigend und verächtlich … Er ist eifersüchtig und geizig … Er ist verschlagen und hinterhältig … Er hat unlautere Wünsche und falsche Ansicht … Er hängt an seinen Ansichten, hält sie fest und weigert sich, sie loszulassen. Ein solcher Mönch hat keine Achtung und keine Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, und er erfüllt die Schulung nicht. Er stiftet Streit im Saṅgha; das ist zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen. Wenn ihr eine solche Wurzel des Streits in euch oder anderen seht, dann versucht, dieses schlechte Ding aufzugeben. Wenn ihr sie nicht seht, dann übt so, dass sie in Zukunft nicht entsteht. So gebt ihr diese schlechte Wurzel des Streits auf, sodass sie in Zukunft nicht entsteht. Das sind die sechs Wurzeln des Streits.
Ānanda, es gibt diese vier Arten von disziplinarischen Angelegenheiten. Welche vier? Disziplinarische Angelegenheiten aufgrund von Streit, Anklagen, Verstößen oder Abläufen. Das sind die vier Arten von disziplinarischen Angelegenheiten. Es gibt diese sieben Grundsätze, um jede disziplinarische Angelegenheit beizulegen, die aufkommen könnte: Bereinigung Auge in Auge ist anzuwenden. Bereinigung durch Erinnern ist zu gewähren. Bereinigung wegen zurückliegender Geisteskrankheit ist zu gewähren. Handeln nach dem, was zugegeben wurde. Mehrheitsentscheidung. Weitere Bestrafung. Bedecken wie mit Gras.
Und wie findet eine Bereinigung Auge in Auge statt? Da streiten die Mönche und Nonnen: ‚Das ist die Lehre!‘, ‚Das ist nicht die Lehre!‘, ‚Das ist das Ordensrecht!‘, ‚Das ist nicht das Ordensrecht!‘ Diese Mönche und Nonnen sollen alle in Eintracht zusammensitzen und die Richtlinien der Lehre sorgfältig durchgehen. Sie sollen diese disziplinarische Angelegenheit in Übereinstimmung mit den Richtlinien beilegen. So findet eine Bereinigung Auge in Auge statt. Und so werden einige disziplinarische Angelegenheiten beigelegt: nämlich mittels Bereinigung Auge in Auge.
Und wie findet eine Mehrheitsentscheidung statt? Wenn diese Mönche und Nonnen nicht in der Lage sind, diese Angelegenheit in diesem Kloster beizulegen, sollen sie zu einem anderen Kloster mit mehr Mönchen und Nonnen gehen. Dort sollen sie alle in Eintracht zusammensitzen und die Richtlinien der Lehre sorgfältig durchgehen. Sie sollen diese disziplinarische Angelegenheit in Übereinstimmung mit den Richtlinien beilegen. So findet eine Mehrheitsentscheidung statt. Und so werden einige disziplinarische Angelegenheiten beigelegt: nämlich mittels Mehrheitsentscheidung.
Und wie findet eine Bereinigung durch Erinnern statt? Da klagt ein Mönch einen Mönch wegen eines schweren Verstoßes an; wegen eines mit Ausschluss verbundenen Verstoßes oder eines, der dem nahekommt: ‚Ehrwürdiger, erinnerst du dich, einen schweren, mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt?‘ Er sagt: ‚Nein, Geehrter, ich erinnere mich nicht, einen solchen Verstoß begangen zu haben.‘ Diesem Mönch soll die Bereinigung durch Erinnern gewährt werden. So findet eine Bereinigung durch Erinnern statt. Und so werden einige disziplinarische Angelegenheiten beigelegt: nämlich mittels Bereinigung durch Erinnern.
Und wie findet eine Bereinigung wegen zurückliegender Geisteskrankheit statt? Da klagt ein Mönch einen Mönch wegen eines schweren Verstoßes an; wegen eines mit Ausschluss verbundenen Verstoßes oder eines, der dem nahekommt: ‚Ehrwürdiger, erinnerst du dich, einen schweren, mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt?‘ Er sagt: ‚Nein, Geehrter, ich erinnere mich nicht, einen solchen Verstoß begangen zu haben.‘ Doch obwohl er versucht, sich herauszuwinden, dringt der Ankläger auf ihn ein: ‚Sicher muss der Ehrwürdige sehr wohl wissen, ob er sich erinnert, einen mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt!‘ Er sagt: ‚Geehrter, ich war verrückt geworden, nicht Herr meiner selbst. Und in diesem Zustand tat und sagte ich viele Dinge, die für einen Asketen nicht angebracht sind. Ich erinnere mich an nichts davon; ich war geisteskrank, als ich es tat.‘ Diesem Mönch soll die Bereinigung wegen zurückliegender Geisteskrankheit gewährt werden. So findet eine Bereinigung wegen zurückliegender Geisteskrankheit statt. Und so werden einige disziplinarische Angelegenheiten beigelegt: nämlich mittels Bereinigung wegen zurückliegender Geisteskrankheit.
Und wie findet Handeln nach dem, was zugegeben wurde, statt? Da erinnert sich ein Mönch, ob er angeklagt wird oder nicht, an einen Verstoß; er klärt ihn auf und legt ihn offen. Er begibt sich zu einem älteren Mönch, ordnet seine Robe über einer Schulter, verbeugt sich zu Füßen des Mönchs, hockt sich auf die Fersen, erhebt seine zusammengelegten Hände und sagt: ‚Herr, ich habe soundso einen Verstoß begangen. Ich gestehe ihn ein.‘ Der ältere Mönch sagt: ‚Siehst du ihn ein?‘ ‚Ja, ich sehe ihn ein.‘ ‚Dann zügele dich in der Zukunft.‘ ‚Ich werde mich zügeln.‘ So findet Handeln nach dem, was zugegeben wurde, statt. Und so werden einige disziplinarische Angelegenheiten beigelegt: nämlich Handeln nach dem, was zugegeben wurde.
Und wie findet weitere Bestrafung statt? Da klagt ein Mönch einen Mönch wegen eines schweren Verstoßes an; wegen eines mit Ausschluss verbundenen Verstoßes oder eines, der dem nahekommt: ‚Ehrwürdiger, erinnerst du dich, einen schweren, mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt?‘ Er sagt: ‚Nein, Geehrter, ich erinnere mich nicht, einen solchen Verstoß begangen zu haben.‘ Doch obwohl er versucht, sich herauszuwinden, dringt der Ankläger auf ihn ein: ‚Sicher muss der Ehrwürdige sehr wohl wissen, ob er sich erinnert, einen mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt!‘ Er sagt: ‚Geehrter, ich erinnere mich nicht, einen solchen schweren Verstoß begangen zu haben. Aber ich erinnere mich, einen leichten Verstoß begangen zu haben.‘ Doch obwohl er versucht, sich herauszuwinden, dringt der Ankläger auf ihn ein: ‚Sicher muss der Ehrwürdige sehr wohl wissen, ob er sich erinnert, einen mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt!‘ Er sagt: ‚Geehrter, ich gehe so weit, dass ich diesen leichten Verstoß zugebe, ohne gefragt worden zu sein. Warum sollte ich einen schweren Verstoß nicht zugeben, wenn ich gefragt werde?‘ Der Ankläger sagt: ‚Du hättest diesen leichten Verstoß nicht zugegeben, wenn du nicht gefragt worden wärest, warum solltest du daher einen schweren Verstoß zugeben? Sicher muss der Ehrwürdige sehr wohl wissen, ob er sich erinnert, einen mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt!‘ Er sagt: ‚Geehrter, ich erinnere mich, einen schweren, mit Ausschluss verbundenen Verstoß begangen zu haben oder einen, der dem nahekommt. Ich sprach zu hastig, als ich sagte, ich erinnerte mich nicht.‘ So findet weitere Bestrafung statt. Und so werden einige disziplinarische Angelegenheiten beigelegt: nämlich mittels weiterer Bestrafung.
Und wie findet Bedecken wie mit Gras statt? Da sind die Mönche und Nonnen ständig uneins, zanken, streiten und tun und sagen viele Dinge, die für einen Asketen nicht angebracht sind. Diese Mönche und Nonnen sollen alle in Eintracht zusammensitzen. Ein befähigter Mönch von einer Seite soll sich von seinem Sitz erheben, seine Robe über einer Schulter ordnen, die zusammengelegten Hände erheben und den Saṅgha unterrichten:
‚Herr, der Saṅgha höre mir zu. Wir waren ständig uneins, haben gezankt, gestritten und viele Dinge getan und gesagt, die für einen Asketen nicht angebracht sind. Wenn es dem Saṅgha angemessen erscheint, dann decke ich – zum Wohl dieser Ehrwürdigen und meinem eigenen – inmitten des Saṅgha mithilfe des Bedeckens wie mit Gras jeglichen Verstoß auf, der von diesen Ehrwürdigen und mir selbst begangen wurde, lediglich mit Ausnahme von solchen, die sehr tadelnswert sind, und solchen, die Laien betreffen.‘
Dann soll sich ein befähigter Mönch von der anderen Seite von seinem Sitz erheben, seine Robe über einer Schulter ordnen, die zusammengelegten Hände erheben und den Saṅgha unterrichten:
‚Herr, der Saṅgha höre mir zu. Wir waren ständig uneins, haben gezankt, gestritten und viele Dinge getan und gesagt, die für einen Asketen nicht angebracht sind. Wenn es dem Saṅgha angemessen erscheint, dann decke ich – zum Wohl dieser Ehrwürdigen und meinem eigenen – inmitten des Saṅgha mithilfe des Bedeckens wie mit Gras jeglichen Verstoß auf, der von diesen Ehrwürdigen und mir selbst begangen wurde, lediglich mit Ausnahme von solchen, die sehr tadelnswert sind, und solchen, die Laien betreffen.‘
So findet Bedecken wie mit Gras statt. Und so werden einige disziplinarische Angelegenheiten beigelegt: nämlich mittels Bedecken wie mit Gras.
Ānanda, diese sechs warmherzigen Eigenschaften sorgen für Zuneigung und Achtung, führen zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit. Welche sechs? Da behandelt ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Körper, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung, führt zu Gemeinschaftsbildung, Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit.
Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit der Sprache, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung …
Dann behandelt da ein Mönch seine geistlichen Gefährten stets liebevoll mit dem Geist, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung …
Dann teilt da ein Mönch vorbehaltlos, was er an materiellem Besitz auf rechtmäßige Weise erhalten hat, selbst das Essen in seiner Almosenschale, und benutzt es gemeinsam mit seinen tugendhaften geistlichen Gefährten. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung …
Dann lebt da ein Mönch gemäß den Tugendregeln, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Die Regeln sind unversehrt, tadellos, makellos und unbeschädigt; sie sind befreiend, werden von vernünftigen Menschen gepriesen, sind richtig aufgefasst und führen in die Versenkung. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung …
Dann lebt da ein Mönch entsprechend der Ansicht, die er mit seinen geistlichen Gefährten teilt, sowohl öffentlich als insgeheim. Diese Ansicht ist edel, macht unabhängig und führt den, der sie übt, zur völligen Auflösung des Leidens. Diese warmherzige Eigenschaft sorgt für Zuneigung und Achtung …
Das sind die sechs warmherzigen Eigenschaften, die für Zuneigung und Achtung sorgen, zu Gemeinschaftsbildung führen, zu Nicht-Streiten, Eintracht und Einigkeit.
Wenn ihr diese sechs warmherzigen Eigenschaften aufnehmen und befolgen würdet, seht ihr dann irgendeinen Tadel, groß oder klein, den ihr nicht ertragen könntet?“
„Nein, Herr.“
„Daher, Ānanda, sollt ihr diese sechs warmherzigen Eigenschaften aufnehmen und befolgen. Das wird zu eurem langanhaltenden Nutzen und Glück sein.“
Das sagte der Buddha. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Ānanda die Worte des Buddha.
So I have heard. At one time the Buddha was staying in the land of the Sakyans near the village of Sāma.
Now at that time the Jain ascetic of the Ñātika clan had recently passed away at Pāvā. With his passing the Jain ascetics split, dividing into two factions, fighting, quarreling, and disputing, continually wounding each other with barbed words: “You don’t understand this teaching and training. I understand this teaching and training. What, you understand this teaching and training? You’re practicing wrong. I’m practicing right. I stay on topic, you don’t. You said last what you should have said first. You said first what you should have said last. What you’ve thought so much about has been disproved. Your doctrine is refuted. Go on, save your doctrine! You’re trapped; get yourself out of this—if you can!” You’d think there was nothing but slaughter going on among the Jain ascetics. And the Jain Ñātika’s white-clothed lay disciples were disillusioned, dismayed, and disappointed in the Jain ascetics. They were equally disappointed with a teaching and training so poorly explained and poorly propounded, not emancipating, not leading to peace, proclaimed by someone who is not a fully awakened Buddha, with broken monument and without a refuge.
And then, after completing the rainy season residence near Pāvā, the novice Cunda went to see Venerable Ānanda at Sāma village. He bowed, sat down to one side, and told him what had happened.
Ānanda said to him, “Reverend Cunda, we should see the Buddha about this matter. Come, let’s go to the Buddha and inform him about this.”
“Yes, sir,” replied Cunda.
Then Ānanda and Cunda went to the Buddha, bowed, sat down to one side, and Ānanda informed him of what Cunda had said. He went on to say, “Sir, it occurs to me: ‘When the Buddha has passed away, let no dispute arise in the Saṅgha. For such a dispute would be for the detriment and suffering of the people, against the people, for the harm, detriment, and suffering of gods and humans.’”
“What do you think, Ānanda? Do you see even two mendicants whose opinion differs regarding the things I have taught from my direct knowledge, that is, the four kinds of mindfulness meditation, the four right efforts, the four bases of psychic power, the five faculties, the five powers, the seven awakening factors, and the noble eightfold path?”
“No, sir, I do not. Nevertheless, there are some individuals who appear to live obedient to the Buddha, but when the Buddha has passed away they might create a dispute in the Saṅgha regarding livelihood or the monastic code. Such a dispute would be for the detriment and suffering of the people, against the people, for the harm, detriment, and suffering of gods and humans.”
“Ānanda, dispute about livelihood or the monastic code is a minor matter. But should a dispute arise in the Saṅgha concerning the path or the practice, that would be for the detriment and suffering of the people, against the people, for the harm, detriment, and suffering of gods and humans.
Ānanda, there are these six roots of dispute. What six? Firstly, a mendicant is irritable and acrimonious. Such a mendicant lacks respect and reverence for the teacher, the teaching, and the Saṅgha, and they don’t fulfill the training. They create a dispute in the Saṅgha, which is for the detriment and suffering of the people, against the people, for the harm, detriment, and suffering of gods and humans. If you see such a root of dispute in yourselves or others, you should try to give up this bad thing. If you don’t see it, you should practice so that it doesn’t come up in the future. That’s how to give up this bad root of dispute, so it doesn’t come up in the future.
Furthermore, a mendicant is offensive and contemptuous … They’re jealous and stingy … They’re devious and deceitful … They have corrupt wishes and wrong view … They’re attached to their own views, holding them tight, and refusing to let go. Such a mendicant lacks respect and reverence for the teacher, the teaching, and the Saṅgha, and they don’t fulfill the training. They create a dispute in the Saṅgha, which is for the detriment and suffering of the people, against the people, for the harm, detriment, and suffering of gods and humans. If you see such a root of dispute in yourselves or others, you should try to give up this bad thing. If you don’t see it, you should practice so that it doesn’t come up in the future. That’s how to give up this bad root of dispute, so it doesn’t come up in the future. These are the six roots of dispute.
There are four kinds of disciplinary issues. What four? Disciplinary issues due to disputes, accusations, offenses, or business. These are the four kinds of disciplinary issues. There are seven methods for the settlement of any disciplinary issues that might arise. Resolution face-to-face to be applied. Resolution through recollection to be granted. Resolution because of past insanity to be granted. Acting according to what has been admitted. Majority decision. Further penalty. Covering over as if with grass.
And how is there resolution face-to-face? It’s when mendicants are disputing: ‘This is the teaching,’ ‘This is not the teaching,’ ‘This is the monastic law,’ ‘This is not the monastic law.’ Those mendicants should all sit together in harmony and thoroughly go over the guidelines of the teaching. They should settle that disciplinary issue in agreement with the guidelines. That’s how there is resolution face-to-face. And that’s how certain disciplinary issues are settled, that is, by resolution face-to-face.
And how is there majority decision? If those mendicants are not able to settle that issue in that monastery, they should go to another monastery with more mendicants. There they should all sit together in harmony and thoroughly go over the guidelines of the teaching. They should settle that disciplinary issue in agreement with the guidelines. That’s how there is majority decision. And that’s how certain disciplinary issues are settled, that is, by majority decision.
And how is there resolution through recollection? It’s when mendicants accuse a mendicant of a serious offense; one entailing expulsion, or close to it: ‘Venerable, do you recall committing the kind of serious offense that entails expulsion or close to it?’ They say: ‘No, reverends, I don’t recall committing such an offense.’ The resolution through recollection should be granted to them. That’s how there is the resolution through recollection. And that’s how certain disciplinary issues are settled, that is, by resolution through recollection.
And how is there resolution because of past insanity? It’s when a mendicant accuses a mendicant of the kind of serious offense that entails expulsion, or close to it: ‘Venerable, do you recall committing the kind of serious offense that entails expulsion or close to it?’ They say: ‘No, reverend, I don’t recall committing such an offense.’ But though they try to get out of it, the mendicant pursues the issue: ‘Surely the venerable must know perfectly well if you recall committing an offense that entails expulsion or close to it!’ They say: ‘Reverend, I had gone mad, I was out of my mind. And while I was mad I did and said many things that are not proper for an ascetic. I don’t remember any of that, I was mad when I did it.’ The resolution because of past insanity should be granted to them. That’s how there is resolution because of past insanity. And that’s how certain disciplinary issues are settled, that is, by resolution because of past insanity.
And how is there acting according to what has been admitted? It’s when a mendicant, whether accused or not, recalls an offense and clarifies it and reveals it. After approaching a more senior mendicant, that mendicant should arrange his robe over one shoulder, bow to that mendicant’s feet, squat on their heels, raise their joined palms, and say: ‘Sir, I have fallen into such-and-such an offense. I confess it.’ The senior mendicant says: ‘Do you see it?’ ‘Yes, I see it.’ ‘Then restrain yourself in future.’ ‘I shall restrain myself.’ That’s how there is acting according to what has been admitted. And that’s how certain disciplinary issues are settled, that is, by acting according to what has been admitted.
And how is there a verdict of further penalty? It’s when a mendicant accuses a mendicant of the kind of serious offense that entails expulsion, or close to it: ‘Venerable, do you recall committing the kind of serious offense that entails expulsion or close to it?’ They say: ‘No, reverends, I don’t recall committing such an offense.’ But though they try to get out of it, the mendicants pursue the issue: ‘Surely the venerable must know perfectly well if you recall committing an offense that entails expulsion or close to it!’ They say: ‘Reverends, I don’t recall committing a serious offense of that nature. But I do recall committing a light offense.’ But though they try to get out of it, the mendicants pursue the issue: ‘Surely the venerable must know perfectly well if you recall committing an offense that entails expulsion or close to it!’ They say: ‘Reverends, I’ll go so far as to admit this light offense even when not asked. Why wouldn’t I admit a serious offense when asked?’ They say: ‘You wouldn’t have admitted that light offense without being asked, so why would you admit a serious offense? Surely the venerable must know perfectly well if you recall committing an offense that entails expulsion or close to it!’ They say: ‘Reverend, I do recall committing the kind of serious offense that entails expulsion or close to it. I spoke too hastily when I said that I didn’t recall it.’ That’s how there is further penalty. And that’s how certain disciplinary issues are settled, that is, by further penalty.
And how is there the covering over as if with grass? It’s when the mendicants continually fight, quarrel, and dispute, doing and saying many things that are not proper for an ascetic. Those mendicants should all sit together in harmony. A competent mendicant of one party, having got up from their seat, arranged their robe over one shoulder, and raised their joined palms, should inform the Saṅgha:
‘Sir, let the Saṅgha listen to me. We have been continually fighting, quarreling, and disputing, doing and saying many things that are not proper for an ascetic. If it seems appropriate to the Saṅgha, then—for the benefit of these venerables and myself—I disclose in the middle of the Saṅgha by means of covering over as if with grass any offenses committed by these venerables and by myself, excepting only those that are gravely blameworthy and those connected with laypeople.’
Then a competent mendicant of the other party, having got up from their seat, arranged their robe over one shoulder, and raising their joined palms, should inform the Saṅgha:
‘Sir, let the Saṅgha listen to me. We have been continually fighting, quarreling, and disputing, doing and saying many things that are not proper for an ascetic. If it seems appropriate to the Saṅgha, then—for the benefit of these venerables and myself—I disclose in the middle of the Saṅgha by means of covering over as if with grass any offenses committed by these venerables and by myself, excepting only those that are gravely blameworthy and those connected with laypeople.’
That’s how there is the covering over as if with grass. And that’s how certain disciplinary issues are settled, that is, by covering over as if with grass.
Ānanda, these six warm-hearted qualities make for fondness and respect, conducing to inclusion, harmony, and unity, without quarreling. What six? Firstly, a mendicant consistently treats their spiritual companions with bodily kindness, both in public and in private. This warm-hearted quality makes for fondness and respect, conducing to inclusion, harmony, and unity, without dispute.
Furthermore, a mendicant consistently treats their spiritual companions with verbal kindness … This too is a warm-hearted quality.
Furthermore, a mendicant consistently treats their spiritual companions with mental kindness … This too is a warm-hearted quality.
Furthermore, a mendicant shares without reservation any material things they have gained by legitimate means, even the food placed in the alms-bowl, using them in common with their ethical spiritual companions. This too is a warm-hearted quality.
Furthermore, a mendicant lives according to the precepts shared with their spiritual companions, both in public and in private. Those precepts are intact, impeccable, spotless, and unmarred, liberating, praised by sensible people, not mistaken, and leading to immersion. This too is a warm-hearted quality.
Furthermore, a mendicant lives according to the view shared with their spiritual companions, both in public and in private. That view is noble and emancipating, and delivers one who practices it to the complete ending of suffering. This too is a warm-hearted quality.
These six warm-hearted qualities make for fondness and respect, conducing to inclusion, harmony, and unity, without dispute.
If you should undertake and follow these six warm-hearted qualities, do you see any criticism, large or small, that you could not endure?”
“No, sir.”
“That’s why, Ānanda, you should undertake and follow these six warm-hearted qualities. That will be for your lasting welfare and happiness.”
That is what the Buddha said. Satisfied, Venerable Ānanda approved what the Buddha said.
Evaṁ me sutaṁ— ekaṁ samayaṁ bhagavā sakkesu viharati sāmagāme.
Tena kho pana samayena nigaṇṭho nāṭaputto pāvāyaṁ adhunākālaṅkato hoti. Tassa kālaṅkiriyāya bhinnā nigaṇṭhā dvedhikajātā bhaṇḍanajātā kalahajātā vivādāpannā aññamaññaṁ mukhasattīhi vitudantā viharanti: “na tvaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānāsi, ahaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānāmi. Kiṁ tvaṁ imaṁ dhammavinayaṁ ājānissasi. Micchāpaṭipanno tvamasi, ahamasmi sammāpaṭipanno. Sahitaṁ me, asahitaṁ te. Purevacanīyaṁ pacchā avaca, pacchāvacanīyaṁ pure avaca. Adhiciṇṇaṁ te viparāvattaṁ. Āropito te vādo. Niggahitosi, cara vādappamokkhāya; nibbeṭhehi vā sace pahosī”ti. Vadhoyeva kho maññe nigaṇṭhesu nāṭaputtiyesu vattati. Yepi nigaṇṭhassa nāṭaputtassa sāvakā gihī odātavasanā tepi nigaṇṭhesu nāṭaputtiyesu nibbinnarūpā virattarūpā paṭivānarūpā yathā taṁ durakkhāte dhammavinaye duppavedite aniyyānike anupasamasaṁvattanike asammāsambuddhappavedite bhinnathūpe appaṭisaraṇe.
Atha kho cundo samaṇuddeso pāvāyaṁ vassaṁvuṭṭho yena sāmagāmo yenāyasmā ānando tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmantaṁ ānandaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho cundo samaṇuddeso āyasmantaṁ ānandaṁ etadavoca: “nigaṇṭho, bhante, nāṭaputto pāvāyaṁ adhunākālaṅkato. Tassa kālaṅkiriyāya bhinnā nigaṇṭhā dvedhikajātā …pe… bhinnathūpe appaṭisaraṇe”ti.
Evaṁ vutte, āyasmā ānando cundaṁ samaṇuddesaṁ etadavoca: “atthi kho idaṁ, āvuso cunda, kathāpābhataṁ bhagavantaṁ dassanāya. Āyāma, āvuso cunda, yena bhagavā tenupasaṅkamissāma; upasaṅkamitvā etamatthaṁ bhagavato ārocessāmā”ti.
“Evaṁ, bhante”ti kho cundo samaṇuddeso āyasmato ānandassa paccassosi.
Atha kho āyasmā ca ānando cundo ca samaṇuddeso yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinno kho āyasmā ānando bhagavantaṁ etadavoca: Tassa mayhaṁ, bhante, evaṁ hoti: ‘mā heva bhagavato accayena saṅghe vivādo uppajji; svāssa vivādo bahujanāhitāya bahujanāsukhāya bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānan’”ti.
“Taṁ kiṁ maññasi, ānanda, ye vo mayā dhammā abhiññā desitā, seyyathidaṁ— cattāro satipaṭṭhānā cattāro sammappadhānā cattāro iddhipādā pañcindriyāni pañca balāni satta bojjhaṅgā ariyo aṭṭhaṅgiko maggo, passasi no tvaṁ, ānanda, imesu dhammesu dvepi bhikkhū nānāvāde”ti?
“Ye me, bhante, dhammā bhagavatā abhiññā desitā, seyyathidaṁ— Ye ca kho, bhante, puggalā bhagavantaṁ patissayamānarūpā viharanti tepi bhagavato accayena saṅghe vivādaṁ janeyyuṁ ajjhājīve vā adhipātimokkhe vā. Svāssa vivādo bahujanāhitāya bahujanāsukhāya bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānan”ti.
“Appamattako so, ānanda, vivādo yadidaṁ—ajjhājīve vā adhipātimokkhe vā. Magge vā hi, ānanda, paṭipadāya vā saṅghe vivādo uppajjamāno uppajjeyya; svāssa vivādo bahujanāhitāya bahujanāsukhāya bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānaṁ.
Chayimāni, ānanda, vivādamūlāni. Katamāni cha? Idhānanda, bhikkhu kodhano hoti upanāhī. Yo so, ānanda, bhikkhu kodhano hoti upanāhī so sattharipi agāravo viharati appatisso, dhammepi agāravo viharati appatisso, saṅghepi agāravo viharati appatisso, sikkhāyapi na paripūrakārī hoti. Yo so, ānanda, bhikkhu satthari agāravo viharati appatisso, dhamme … saṅghe agāravo viharati appatisso, sikkhāya na paripūrakārī hoti, so saṅghe vivādaṁ janeti; yo hoti vivādo bahujanāhitāya bahujanāsukhāya, bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānaṁ. Evarūpañce tumhe, ānanda, vivādamūlaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā samanupasseyyātha, tatra tumhe, ānanda, tasseva pāpakassa vivādamūlassa pahānāya vāyameyyātha. Evarūpañce tumhe, ānanda, vivādamūlaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā na samanupasseyyātha. Tatra tumhe, ānanda, tasseva pāpakassa vivādamūlassa āyatiṁ anavassavāya paṭipajjeyyātha. Evametassa pāpakassa vivādamūlassa pahānaṁ hoti, evametassa pāpakassa vivādamūlassa āyatiṁ anavassavo hoti.
Puna caparaṁ, ānanda, bhikkhu makkhī hoti paḷāsī …pe… issukī hoti maccharī …pe… saṭho hoti māyāvī …pe… pāpiccho hoti micchādiṭṭhi …pe… sandiṭṭhiparāmāsī hoti ādhānaggāhī duppaṭinissaggī. Yo so, ānanda, bhikkhu sandiṭṭhiparāmāsī hoti ādhānaggāhī duppaṭinissaggī so sattharipi agāravo viharati appatisso, dhammepi agāravo viharati appatisso, saṅghepi agāravo viharati appatisso, sikkhāyapi na paripūrakārī hoti. Yo so, ānanda, bhikkhu satthari agāravo viharati appatisso, dhamme … saṅghe … sikkhāya na paripūrakārī hoti so saṅghe vivādaṁ janeti; yo hoti vivādo bahujanāhitāya bahujanāsukhāya, bahuno janassa anatthāya ahitāya dukkhāya devamanussānaṁ. Evarūpañce tumhe, ānanda, vivādamūlaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā samanupasseyyātha. Tatra tumhe, ānanda, tasseva pāpakassa vivādamūlassa pahānāya vāyameyyātha. Evarūpañce tumhe, ānanda, vivādamūlaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā na samanupasseyyātha, tatra tumhe, ānanda, tasseva pāpakassa vivādamūlassa āyatiṁ anavassavāya paṭipajjeyyātha. Evametassa pāpakassa vivādamūlassa pahānaṁ hoti, evametassa pāpakassa vivādamūlassa āyatiṁ anavassavo hoti. Imāni kho, ānanda, cha vivādamūlāni.
Cattārimāni, ānanda, adhikaraṇāni. Katamāni cattāri? Vivādādhikaraṇaṁ, anuvādādhikaraṇaṁ, āpattādhikaraṇaṁ, kiccādhikaraṇaṁ— imāni kho, ānanda, cattāri adhikaraṇāni. Satta kho panime, ānanda, adhikaraṇasamathā uppannuppannānaṁ adhikaraṇānaṁ samathāya vūpasamāya— sammukhāvinayo dātabbo, sativinayo dātabbo, amūḷhavinayo dātabbo, paṭiññāya kāretabbaṁ, yebhuyyasikā, tassapāpiyasikā, tiṇavatthārako.
Kathañcānanda, sammukhāvinayo hoti? Idhānanda, bhikkhū vivadanti dhammoti vā adhammoti vā vinayoti vā avinayoti vā. Tehānanda, bhikkhūhi sabbeheva samaggehi sannipatitabbaṁ. Sannipatitvā dhammanetti samanumajjitabbā. Dhammanettiṁ samanumajjitvā yathā tattha sameti tathā taṁ adhikaraṇaṁ vūpasametabbaṁ. Evaṁ kho, ānanda, sammukhāvinayo hoti; evañca panidhekaccānaṁ adhikaraṇānaṁ vūpasamo hoti yadidaṁ— sammukhāvinayena.
Kathañcānanda, yebhuyyasikā hoti? Te ce, ānanda, bhikkhū na sakkonti taṁ adhikaraṇaṁ tasmiṁ āvāse vūpasametuṁ. Tehānanda, bhikkhūhi yasmiṁ āvāse bahutarā bhikkhū so āvāso gantabbo. Tattha sabbeheva samaggehi sannipatitabbaṁ. Sannipatitvā dhammanetti samanumajjitabbā. Dhammanettiṁ samanumajjitvā yathā tattha sameti tathā taṁ adhikaraṇaṁ vūpasametabbaṁ. Evaṁ kho, ānanda, yebhuyyasikā hoti, evañca panidhekaccānaṁ adhikaraṇānaṁ vūpasamo hoti yadidaṁ— yebhuyyasikāya.
Kathañcānanda, sativinayo hoti? Idhānanda, bhikkhū bhikkhuṁ evarūpāya garukāya āpattiyā codenti pārājikena vā pārājikasāmantena vā: ‘saratāyasmā evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti? So evamāha: ‘na kho ahaṁ, āvuso, sarāmi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti. Tassa kho, ānanda, bhikkhuno sativinayo dātabbo. Evaṁ kho, ānanda, sativinayo hoti, evañca panidhekaccānaṁ adhikaraṇānaṁ vūpasamo hoti yadidaṁ— sativinayena.
Kathañcānanda, amūḷhavinayo hoti? Idhānanda, bhikkhū bhikkhuṁ evarūpāya garukāya āpattiyā codenti pārājikena vā pārājikasāmantena vā: ‘saratāyasmā evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti? So evamāha: ‘na kho ahaṁ, āvuso, sarāmi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti. Tamenaṁ so nibbeṭhentaṁ ativeṭheti: ‘iṅghāyasmā sādhukameva jānāhi yadi sarasi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti. So evamāha: ‘ahaṁ kho, āvuso, ummādaṁ pāpuṇiṁ cetaso vipariyāsaṁ. Tena me ummattakena bahuṁ assāmaṇakaṁ ajjhāciṇṇaṁ bhāsitaparikkantaṁ. Nāhaṁ taṁ sarāmi. Mūḷhena me etaṁ katan’ti. Tassa kho, ānanda, bhikkhuno amūḷhavinayo dātabbo. Evaṁ kho, ānanda, amūḷhavinayo hoti, evañca panidhekaccānaṁ adhikaraṇānaṁ vūpasamo hoti yadidaṁ— amūḷhavinayena.
Kathañcānanda, paṭiññātakaraṇaṁ hoti? Idhānanda, bhikkhu codito vā acodito vā āpattiṁ sarati, vivarati uttānīkaroti. Tena, ānanda, bhikkhunā vuḍḍhataraṁ bhikkhuṁ upasaṅkamitvā ekaṁsaṁ cīvaraṁ katvā pāde vanditvā ukkuṭikaṁ nisīditvā añjaliṁ paggahetvā evamassa vacanīyo: ‘ahaṁ, bhante, itthannāmaṁ āpattiṁ āpanno, taṁ paṭidesemī’ti. So evamāha: ‘passasī’ti? ‘Āma passāmī’ti. ‘Āyatiṁ saṁvareyyāsī’ti. ‘Saṁvarissāmī’ti. Evaṁ kho, ānanda, paṭiññātakaraṇaṁ hoti, evañca panidhekaccānaṁ adhikaraṇānaṁ vūpasamo hoti yadidaṁ— paṭiññātakaraṇena.
Kathañcānanda, tassapāpiyasikā hoti? Idhānanda, bhikkhu bhikkhuṁ evarūpāya garukāya āpattiyā codeti pārājikena vā pārājikasāmantena vā: ‘saratāyasmā evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti? So evamāha: ‘na kho ahaṁ, āvuso, sarāmi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti. Tamenaṁ so nibbeṭhentaṁ ativeṭheti: ‘iṅghāyasmā sādhukameva jānāhi yadi sarasi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti. So evamāha: ‘na kho ahaṁ, āvuso, sarāmi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā; sarāmi ca kho ahaṁ, āvuso, evarūpiṁ appamattikaṁ āpattiṁ āpajjitā’ti. Tamenaṁ so nibbeṭhentaṁ ativeṭheti: ‘iṅghāyasmā sādhukameva jānāhi yadi sarasi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti? So evamāha: ‘imañhi nāmāhaṁ, āvuso, appamattikaṁ āpattiṁ āpajjitvā apuṭṭho paṭijānissāmi. Kiṁ panāhaṁ evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitvā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā puṭṭho na paṭijānissāmī’ti? So evamāha: ‘imañhi nāma tvaṁ, āvuso, appamattikaṁ āpattiṁ āpajjitvā apuṭṭho na paṭijānissasi, kiṁ pana tvaṁ evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitvā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā puṭṭho paṭijānissasi? Iṅghāyasmā sādhukameva jānāhi yadi sarasi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti. So evamāha: ‘sarāmi kho ahaṁ, āvuso, evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā. Davā me etaṁ vuttaṁ, ravā me etaṁ vuttaṁ— nāhaṁ taṁ sarāmi evarūpiṁ garukaṁ āpattiṁ āpajjitā pārājikaṁ vā pārājikasāmantaṁ vā’ti. Evaṁ kho, ānanda, tassapāpiyasikā hoti, evañca panidhekaccānaṁ adhikaraṇānaṁ vūpasamo hoti yadidaṁ— tassapāpiyasikāya.
Kathañcānanda, tiṇavatthārako hoti? Idhānanda, bhikkhūnaṁ bhaṇḍanajātānaṁ kalahajātānaṁ vivādāpannānaṁ viharataṁ bahuṁ assāmaṇakaṁ ajjhāciṇṇaṁ hoti bhāsitaparikkantaṁ. Tehānanda, bhikkhūhi sabbeheva samaggehi sannipatitabbaṁ. Sannipatitvā ekatopakkhikānaṁ bhikkhūnaṁ byattena bhikkhunā uṭṭhāyāsanā ekaṁsaṁ cīvaraṁ katvā añjaliṁ paṇāmetvā saṅgho ñāpetabbo—
Suṇātu me, bhante, saṅgho. Idaṁ amhākaṁ bhaṇḍanajātānaṁ kalahajātānaṁ vivādāpannānaṁ viharataṁ bahuṁ assāmaṇakaṁ ajjhāciṇṇaṁ bhāsitaparikkantaṁ. Yadi saṅghassa pattakallaṁ, ahaṁ yā ceva imesaṁ āyasmantānaṁ āpatti yā ca attano āpatti, imesañceva āyasmantānaṁ atthāya attano ca atthāya, saṅghamajjhe tiṇavatthārakena deseyyaṁ, ṭhapetvā thullavajjaṁ ṭhapetvā gihipaṭisaṁyuttan’ti.
Athāparesaṁ ekatopakkhikānaṁ bhikkhūnaṁ byattena bhikkhunā uṭṭhāyāsanā ekaṁsaṁ cīvaraṁ katvā añjaliṁ paṇāmetvā saṅgho ñāpetabbo:
‘Suṇātu me, bhante, saṅgho. Idaṁ amhākaṁ bhaṇḍanajātānaṁ kalahajātānaṁ vivādāpannānaṁ viharataṁ bahuṁ assāmaṇakaṁ ajjhāciṇṇaṁ bhāsitaparikkantaṁ. Yadi saṅghassa pattakallaṁ, ahaṁ yā ceva imesaṁ āyasmantānaṁ āpatti yā ca attano āpatti, imesañceva āyasmantānaṁ atthāya attano ca atthāya, saṅghamajjhe tiṇavatthārakena deseyyaṁ, ṭhapetvā thullavajjaṁ ṭhapetvā gihipaṭisaṁyuttan’ti.
Evaṁ kho, ānanda, tiṇavatthārako hoti, evañca panidhekaccānaṁ adhikaraṇānaṁ vūpasamo hoti yadidaṁ— tiṇavatthārakena.
Chayime, ānanda, dhammā sāraṇīyā piyakaraṇā garukaraṇā saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattanti. Katame cha? Idhānanda, bhikkhuno mettaṁ kāyakammaṁ paccupaṭṭhitaṁ hoti sabrahmacārīsu āvi ceva raho ca. Ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati.
Puna caparaṁ, ānanda, bhikkhuno mettaṁ vacīkammaṁ paccupaṭṭhitaṁ hoti sabrahmacārīsu āvi ceva raho ca. Ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati.
Puna caparaṁ, ānanda, bhikkhuno mettaṁ manokammaṁ paccupaṭṭhitaṁ hoti sabrahmacārīsu āvi ceva raho ca. Ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati.
Puna caparaṁ, ānanda, bhikkhu—ye te lābhā dhammikā dhammaladdhā antamaso pattapariyāpannamattampi tathārūpehi lābhehi—apaṭivibhattabhogī hoti, sīlavantehi sabrahmacārīhi sādhāraṇabhogī. Ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati.
Puna caparaṁ, ānanda, bhikkhu—yāni tāni sīlāni akhaṇḍāni acchiddāni asabalāni akammāsāni bhujissāni viññuppasatthāni aparāmaṭṭhāni samādhisaṁvattanikāni tathārūpesu sīlesu—sīlasāmaññagato viharati sabrahmacārīhi āvi ceva raho ca. Ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati.
Puna caparaṁ, ānanda, bhikkhu—yāyaṁ diṭṭhi ariyā niyyānikā niyyāti takkarassa sammā dukkhakkhayāya tathārūpāya diṭṭhiyā—diṭṭhisāmaññagato viharati sabrahmacārīhi āvi ceva raho ca. Ayampi dhammo sāraṇīyo piyakaraṇo garukaraṇo saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattati.
Ime kho, ānanda, cha sāraṇīyā dhammā piyakaraṇā garukaraṇā saṅgahāya avivādāya sāmaggiyā ekībhāvāya saṁvattanti.
Ime ce tumhe, ānanda, cha sāraṇīye dhamme samādāya vatteyyātha, passatha no tumhe, ānanda, taṁ vacanapathaṁ aṇuṁ vā thūlaṁ vā yaṁ tumhe nādhivāseyyāthā”ti?
“No hetaṁ, bhante”.
“Tasmātihānanda, ime cha sāraṇīye dhamme samādāya vattatha. Taṁ vo bhavissati dīgharattaṁ hitāya sukhāyā”ti.
Idamavoca bhagavā. Attamano āyasmā ānando bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti.