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THIG6.3

Das Sechserbuch

Chakkanipāta

Khemā

„Du bist so jung und schön, auch ich bin jung, ein junger Mann. Komm, Khemā, lass uns die Musik des fünfköpfigen Orchesters genießen.“

„Dieser Körper ist faul, siech und gebrechlich. Ich bin von ihm entsetzt und abgestoßen und habe sinnliches Verlangen ausgerottet.

Sinnenfreuden sind wie Schwerter und Lanzen, die Aggregate sind der Hackklotz dazu. Was du erotische Wonne nennst, ist für mich nun Quelle des Widerwillens.

Genießen ist in jeder Hinsicht zerstört, und die Masse der Dunkelheit ist zerschmettert. Das sollst du wissen, Böser: Geschlagen bist du, Zerstörer!“

„Die Sterne verehrte ich und huldigte im Wald der heiligen Flamme. Die wahre Natur der Dinge verstand ich nicht – töricht, wie ich war, dachte ich, das sei Reinheit.

Doch jetzt verehre ich den Erwachten, den Höchsten unter den Menschen. Ich befolge das Geheiß des Lehrers und bin von allem Leiden befreit.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).