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THAG7.2

Das Siebenerbuch

Sattakanipāta

1. Das erste Kapitel

Bhaddiya der Zwerg

Bhaddiya hat das Verlangen mit Stumpf und Stiel ausgerissen, und in einem Dschungeldickicht auf der anderen Seite des Wildmangowäldchens übt er Vertiefung; er ist wahrhaft vom Glück begünstigt.

Manche erfreuen sich an Tontrommeln, an Bogenharfen und Becken. Aber hier, am Fuß eines Baumes, erfreue ich mich an der Lehre des Buddha.

Wenn der Buddha mir einen Wunsch gewähren würde und er würde mir erfüllt werden, würde ich wählen, dass die ganze Welt beständige Achtsamkeit auf den Körper hätte.

Die, die mich nach meinem Äußeren beurteilt haben, und die, die in den Bann meiner Stimme gerieten, diese sind voller Sehnen und Begehren; sie kennen mich nicht.

Wenn man nicht erkennt, was innen ist, noch sieht, was außen ist, ist man ein Tor, auf allen Seiten eingeschlossen, und wird von einer Stimme mitgerissen.

Wenn man nicht erkennt, was innen ist, doch klar sieht, was außen ist, sieht man die äußere Frucht und wird auch von einer Stimme mitgerissen.

Wenn man erkennt, was innen ist, und klar sieht, was außen ist, sieht man ungehindert und wird nicht von einer Stimme mitgerissen.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).