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THAG4.8

Das Viererbuch

Catukkanipāta

1. Das erste Kapitel

Rāhula

Ich bin als der „glückliche Rāhula“ bekannt, weil ich auf beide Arten vervollkommnet bin: Ich bin der Sohn des Buddha, dessen Auge in allen Dingen klar sieht.

Da meine Befleckungen aufgelöst sind, da es keine künftigen Leben mehr gibt, bin ich vollendet, der Spenden würdig, Meister des dreifachen Wissens, der sieht, was frei vom Tod ist.

Von Sinnenfreuden geblendet, gewickelt in ein Netz, sind sie unter Verlangen begraben, vom Verwandten der Nachlässigen gebunden, wie ein Fisch, der sich im Kescher verfangen hat.

Ich habe diese Sinnenfreuden abgeschüttelt, habe Māras Fessel durchschnitten und das Verlangen mit Stumpf und Stiel ausgerissen: Ich bin abgekühlt und verloschen.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).