THAG21.1
Das große Buch
Mahānipāta
1. Das erste Kapitel
Vaṅgīsa
„Jetzt, da ich das Leben im Haus zurückgelassen habe für das hauslose Leben, werde ich von den unhöflichen Gedanken des Dunklen überrannt.
Selbst wenn tausend mächtige Prinzen und große Bogenschützen, gut geschult, mit kräftigen Bögen, mich von allen Seiten umringten, würde ich niemals fliehen.
Und auch wenn Frauen kommen, viel mehr als diese, werden sie mich nicht stören, denn ich stehe fest in der Lehre.
Mit eigenen Ohren habe ich das gehört vom Buddha, der mit der Sonne verwandt ist, über den Pfad, der zum Erlöschen führt; diesen Ort liebt mein Geist über alles.
Böser, wenn du mir nahe kommst, wenn ich so meditiere, werde ich dafür sorgen, dass du, Tod, nicht einmal den Pfad sehen wirst, den ich einschlage.“
„Er gibt Widerwillen und Begierde auf und alle Gedanken an das Leben im Haus, auf kein Gewirr lässt er sich ein; ohne Gewirr, von Gewirr frei: Das ist ein wahrer Mönch.
Was immer hier zur Form gehört, auf Erden, im Himmel, in der Tiefe des Wandelsterns, es nutzt sich ab, ist alles unbeständig; die sich selbst geprüft haben, haben das verstanden und leben danach.
Menschen hängen fest an ihren Bindungen am Aufprall von Gesehenem und Gehörtem und an dem, was gedacht wird. Sei unbewegt, vertreibe das Sehnen nach diesen Dingen, denn einer, den man ‚einen Abgeklärten‘ nennt, haftet nicht daran.
In den sechzig falschen Ansichten gefangen, voller eigener Meinungen, so sind gewöhnliche Menschen auf falsche Grundsätze fixiert. Aber dieser Mönch würde sich keiner Sekte anschließen, noch weniger würde er obszöne Reden äußern.
Tüchtig, lange im Samādhi versunken, nicht betrügerisch, wach, ohne Neid – der Abgeklärte hat den Zustand des Friedens erreicht; und weil er verloschen ist, wartet er seine Zeit ab.“
„Gib die Einbildung auf, Gotama! Gib die verschiedenen Arten der Einbildung vollständig auf! Von den verschiedenen Arten der Einbildung besessen, warst du lange von Reue geplagt.
Vom Beschmieren beschmiert und von der Einbildung geschlagen, so stürzen Menschen in die Hölle. Wenn die von der Einbildung Geschlagenen in der Hölle wiedergeboren werden, grämen sie sich lange Zeit.
Aber ein Mönch, der richtig übt, ein Pfad-Sieger, grämt sich nie. Er genießt Glück und hat einen guten Ruf, und er wird zu Recht ein ‚Seher der Wahrheit‘ genannt.
Wenn einer daher nicht unfruchtbar, sondern energisch ist, die Hindernisse aufgegeben, rein, und wenn er die Einbildung vollständig aufgegeben hat, er, der durch Wissen ein Ende macht, ist beruhigt.“
„Ich habe eine brennende Begierde nach Sinnenfreuden; mein Geist steht in Flammen! Bitte, Gotama, sag mir aus Anteilnahme, wie ich die Flammen löschen kann.“
„Weil deine Wahrnehmung verzerrt ist, deshalb steht dein Geist in Flammen. Wende dich von dem Merkmal ab, das anziehend ist und Wollust erregt.
Meditiere mit geeintem und gesammeltem Geist über das Abstoßende am Körper. Versenke die Achtsamkeit im Körper und sei äußerst ernüchtert.
Meditiere über das Merkmalslose, gib die zugrunde liegende Neigung zur Einbildung auf; und wenn du die Einbildung erfasst, wirst du in Frieden leben.“
„Sprich nur solche Worte, die weder dich selbst noch andere verletzen; solche Rede ist wahrlich gut gesprochen.
Sprich nur angenehme Worte, Worte, die man gern willkommen heißt. Angenehm sind Worte, die anderen nichts Böses bringen.
Die Wahrheit selbst ist das unsterbliche Wort: Das ist eine Lehre von alters her. Gute Menschen sagen, die Lehre und die Bedeutung seien auf Wahrheit gegründet.
Die Worte, die vom Buddha gesprochen sind, um das Refugium zu finden, das Erlöschen, um dem Leiden ein Ende zu machen: Das ist wirklich die höchste Rede.“
„Tiefgründig in der Weisheit, verständig, bewandert darin, was der Pfad und was nicht der Pfad ist – Sāriputta, der so überaus weise ist, lehrt die Mönche und Nonnen den Dhamma.
Er lehrt ihn kurz, er spricht ausführlich. Sein Ruf, wie ein Maina-Vogel, fließt über vor Ergriffenheit.
Während er lehrt, lauschen die Mönche und Nonnen seiner süßen Stimme, die anziehend klingt, klar und melodisch. Freudig hören sie zu, ihre Herzen freudig bewegt.“
„Heute, am fünfzehnten Tag, dem Besinnungstag, haben sich fünfhundert Mönche versammelt, um ihre Regeln zu läutern. Diese unbeschwerten Eremiten haben ihre Fesseln und Ketten durchtrennt, sie werden nicht wieder geboren werden.
Gerade wie ein Rad-drehender Herrscher mit seinen Ministern im Gefolge dieses von der See umspülte Land ganz umwandert,
so verehren die Schüler den Sieger in der Schlacht, den unübertroffenen Karawanenführer – sie, die das dreifache Wissen besitzen, die den Tod bezwungen haben.
Alle sind Söhne des Gesegneten, es gibt hier keine Spreu. Vor dem, der mit der Sonne verwandt ist, verbeuge ich mich, der den Pfeil des Verlangens zerstört hat.“
„Über tausend Mönche und Nonnen verehren den Heiligen, wie er den unbefleckten Dhamma lehrt, das Erlöschen, allseitige Furchtlosigkeit.
Sie lauschen dem unbefleckten Dhamma, der vom vollkommen erwachten Buddha gelehrt wird; so glänzend ist der Buddha, wie er vor dem Saṅgha der Mönche und Nonnen sitzt.
Gesegneter, dein Name ist ‚Riese‘, der siebte der Seher. Du bist wie eine große Regenwolke, die auf deine Schüler niederregnet.
Ich habe mich von meiner Meditation des Tages erhoben, weil ich den Lehrer sehen wollte. Großer Held, dein Schüler Vaṅgīsa verbeugt sich zu deinen Füßen.“
„Nachdem du Māras falschen Pfad überwunden hast, wanderst du, die Öde aufgebrochen. Seht ihn, den Befreier von den Fesseln, wie er das Ungebundene abschnittsweise zergliedert.
Auf viele Arten hast du den Weg erklärt, um die Flut zu überqueren. Die Seher der Wahrheit stehen, ohne zu wanken, in dem, das frei vom Tod ist, von dir erklärt.
Du Lichtbringer, der die Wahrheit durchdrungen hat, du hast gesehen, was jenseits aller Ebenen liegt. Nachdem du es selbst gesehen und erkannt hast, hast du es zuerst die Gruppe der Fünf gelehrt.
Da der Dhamma so gut gelehrt ist, wie könnte jemand, der ihn kennt, nachlässig sein? Daher sollten wir beflissen sein und uns stets respektvoll in der Lehre des Buddha schulen.“
„Der altehrwürdige Mönch, nach dem Buddha erwacht, Koṇḍañña, ist von eifriger Ausdauer. Regelmäßig erlangt er die selige Meditation der Abgeschiedenheit.
Was auch von einem Schüler erlangt werden kann, der das Geheiß des Lehrers befolgt, das alles hat er erlangt, indem er sich beflissen schulte.
Mit großer Macht und dem dreifachen Wissen, kundig im Erfassen des Geistes anderer – Koṇḍañña, der Erbe des Buddha, verbeugt sich zu Füßen des Lehrers.“
„Da der Abgeklärte, der über das Leiden hinausgegangen ist, am Berghang sitzt, wird er von Schülern mit dreifachem Wissen verehrt, die den Tod bezwungen haben.
Moggallāna, mit großer übersinnlicher Kraft, erfasst und prüft mit seinem Geist ihren Geist, der befreit ist, von Bindungen frei.
So verehren die, die viele erlesene Eigenschaften besitzen, Gotama, den Abgeklärten, der über das Leiden hinausgegangen ist, in jeder Hinsicht vollkommen.“
„Wie der Mond in wolkenloser Nacht, wie die leuchtende, makellose Sonne, so übertrifft, Aṅgīrasa, du großer Abgeklärter, dein Glanz die ganze Welt.“
„Früher sind wir, trunken von Poesie, von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt gewandert. Dann sahen wir den Buddha, der über alle Dinge hinausgegangen ist.
Er lehrte mich den Dhamma: der Abgeklärte, der über das Leiden hinausgegangen ist. Als wir den Dhamma hörten, wurden wir zuversichtlich und Vertrauen kam in uns auf.
Als ich seine Worte gehört hatte von den Aggregaten, den Sinnesfeldern und den Elementen, da verstand ich; und ich zog fort ins hauslose Leben.
Es ist wahrlich zum Segen vieler, dass die Klargewordenen erscheinen – für die Frauen und Männer, die ihrer Anleitung folgen.
Es war wahrlich zu ihrem Segen, dass der Abgeklärte das Erwachen erreichte – für die Mönche und Nonnen, die sehen, dass sie Gewissheit erlangt haben.
Der Klaräugige, der Buddha, der mit der Sonne verwandt ist, hat die vier edlen Wahrheiten gut gelehrt aus Anteilnahme mit den Lebewesen:
das Leiden, des Leidens Entstehen, des Leidens Überwindung und den edlen achtfachen Pfad, der zum Stillen des Leidens führt.
Da diese Dinge gelehrt wurden, habe ich sie gesehen. Mein eigenes wahres Ziel habe ich erreicht und die Anleitung des Buddha erfüllt.
Es war mir so willkommen, in der Gegenwart des Buddha zu sein. Von allen gut erklärten Lehren bin ich bei der besten angekommen.
Die Vollkommenheit der unmittelbaren Einsicht habe ich verwirklicht; meine Hellhörigkeit ist geläutert; ich bin Meister des dreifachen Wissens, habe übersinnliche Kraft erlangt, kundig im Erfassen des Geistes anderer.“
„Ich frage den Lehrer, dessen Weisheit unerreicht ist, der in eben diesem Leben alle Zweifel abgeschnitten hat: Bei Āḷavīs vorderstem Heiligtum ist ein Mönch gestorben, der namhaft und berühmt war und verloschen.
Sein Name war Nigrodhakappa, der war diesem Brahmanen von dir, Gesegneter, gegeben worden. Er wanderte zu deinen Ehren und sehnte sich nach Freiheit, energisch, ein entschlossener Seher der Wahrheit.
Oh Sakyer, All-Seher, wir alle wünschen, von diesem Schüler zu erfahren. Unsere Ohren sind begierig, zu hören, denn du bist der unübertroffene Lehrer.
Schneide den Zweifel ab, verkünde es uns; deine Weisheit ist ausgedehnt, berichte uns von seinem Verlöschen! All-Seher, sprich in unserer Mitte wie der tausendäugige Sakka inmitten der Götter!
Ganz gleich, welche Knoten, welche Pfade zur Täuschung oder Dinge auf der Seite des Nichtwissens, Dinge, auf die sich Zweifel gründen kann – sie alle verschwinden, wenn man einen Klargewordenen erreicht, denn sein Auge ist das beste unter allen Menschen.
Wenn niemand je die Verunreinigungen auflösen würde so wie der Wind die Wolken, würde Dunkelheit die ganze Welt einhüllen; nicht einmal glänzende Menschen würden leuchten.
Die Bedächtigen sind die Lichtbringer; mein Held, das ist es, was ich von dir denke. Wegen deiner Klarsicht und deines Verstehens sind wir gekommen: Enthülle uns Kappāyana hier in dieser Versammlung.
Rasch sende deine süße, süße Stimme aus wie eine Gans ihren Hals reckt, mit sanftem Schrei, klar fließend, mit klangvollem Ton: Wir alle hören dir aufmerksam zu.
Geburt und Tod hast du vollständig aufgegeben; gezügelt und rein bitte ich dich eindringlich, den Dhamma vorzutragen! Denn gewöhnliche Menschen haben keinen Wunscherfüller, doch Klargewordene haben die Gabe, die Dinge verständlich zu machen.
Deine Antwort ist verbindlich und wir werden sie annehmen, denn du besitzt vollkommene Weisheit. Wir erheben ein letztes Mal unsere zusammengelegten Hände, du unerreicht Weiser, verwirre uns nicht absichtlich.
Du kennst die edle Lehre von oben bis unten, du unerreicht Energischer, verwirre uns nicht absichtlich. Wie es einen Mann, der in der Sommerhitze brütet, nach Wasser verlangt, so verlangt es mich nach deiner Stimme – lass also den Ton herabregnen.
Sicher hat Kappāyana das geistliche Leben nicht vergeblich geführt? Hat er das Erlöschen erlangt oder hatte er noch einen Rest? Lass uns hören, welche Art von Freiheit er hatte!“
„Das Verlangen nach Namen und Form hat er gleich hier abgeschnitten“, sagte der Buddha, „den Fluss der Dunkelheit, der lange in ihm verborgen lag. Geburt und Tod hat er vollständig überquert.“ Das erklärte der Buddha, der Anführer der Fünf.
„Jetzt, da ich deine Worte gehört, du siebter der Seher, bin ich zuversichtlich. Meine Frage, so scheint es, war nicht vergebens, der Brahmane hat mich nicht getäuscht.
Wie er sprach, so handelte er – er war ein Schüler des Buddha. Das ausgedehnte, feste Netz des trügerischen Todes durchtrennte er.
Gesegneter, Kappāyana sah den Ausgangspunkt des Ergreifens. Über den Machtbereich des Todes, dem so schwer zu entkommen ist, ist er wahrhaftig weit hinausgegangen.
Gott der Götter, bester der Menschen, ich verbeuge mich vor dir und vor deinem Sohn, dem großen Helden, der deinem Beispiel folgte: ein Riese, echter Sohn eines Riesen.“
So wurden diese Strophen vom Ehrwürdigen Vaṅgīsa, dem altehrwürdigen Mönch, aufgesagt.
Das große Buch ist zu Ende.
Die Strophen der altehrwürdigen Mönche sind zu Ende.
Chapter One
Vaṅgīsa
“Now that I’ve gone forth from the lay life to homelessness, I’m overrun by the rude thoughts of the Dark One.
Even if a thousand mighty princes and great archers, well trained, with strong bows, were to completely surround me; I would never flee.
And even if women come, many more than that, they won’t bother me, for I stand firm in the teaching.
I heard this with my own ears from the Buddha, kinsman of the Sun, about the path going to extinguishment; that’s what delights my mind.
Wicked One, if you come near me as I meditate like this, I’ll make sure that you, Death, won’t even see the path I take.”
“Giving up desire and discontent, along with all thought of domestic life, they wouldn’t get snarled in anything; unsnarled, free of snarls: that’s a real mendicant.
Whatever here is included in form— on earth, in the sky, or in planet’s deep— wears out, it is all impermanent: the self-examined live having comprehended this.
People are bound to their attachments, to impingement of the seen and heard, <j>and to what is thought. Unstirred, dispel desire for these things; for one called ‘a sage’ does not cling to them.
Trapped in the sixty wrong views, <j>full of their own opinions, ordinary people are fixed in wrong principles. But that mendicant wouldn’t join a sect, still less would they utter lewd speech.
Clever, long serene, free of deceit, alert, without envy, the sage has reached the state of peace; quenched, he awaits his time.”
“Give up conceit, Gotama! Completely abandon the different kinds of conceit! Besotted with the different kinds of conceit, you’ve had regrets for a long time.
Smeared by smears and slain by conceit, people fall into hell. When people slain by conceit are reborn in hell, they grieve for a long time.
But a mendicant who practices rightly, a path-victor, never grieves. They enjoy happiness and a good reputation, and they rightly call him a ‘Seer of Truth’.
So being not hard-hearted, but energetic, with hindrances given up, pure; and having completely given up conceit, the one who makes an end with knowledge is assuaged.”
“I’ve got a burning desire for pleasure; my mind is on fire! Please, out of compassion, Gotama, tell me how to quench the flames.”
“Your mind is on fire because of a perversion of perception. Turn away from the sign that’s attractive, provoking lust.
With your mind unified and serene, meditate on the ugly aspects of the body. With mindfulness immersed in the body, be full of disillusionment.
Meditate on the signless, give up the tendency to conceit; and when you comprehend conceit, you will live at peace.”
“Speak only such words that do not hurt yourself nor harm others; such speech is truly well spoken.
Speak only pleasing words, words gladly welcomed. Pleasing words are those that bring nothing bad to others.
Truth itself is undying speech: this is an ancient teaching. Good people say that the teaching and meaning are grounded in truth.
The words spoken by the Buddha for finding the sanctuary, extinguishment, for making an end of suffering: this really is the best kind of speech.”
“Deep in wisdom, intelligent, expert in the path and what is not the path; Sāriputta, so greatly wise, teaches Dhamma to the mendicants.
He teaches in brief, or he speaks at length. His call, like a myna bird, overflows with inspiration.
While he teaches the mendicants listen to his sweet voice, sounding attractive, clear and graceful. They listen joyfully, their hearts elated.”
“Today, on the fifteenth day sabbath, five hundred monks have gathered together <j>to purify their precepts. These untroubled sages <j>have cut off their fetters and bonds, they will not be reborn again.
Just as a wheel-rolling monarch surrounded by ministers travels all around this land that’s girt by sea.
So disciples with the three knowledges, conquerors of death, revere the winner of the battle, the unsurpassed caravan leader.
All are sons of the Blessed One— there is no rubbish here. I bow to the Kinsman of the Sun, destroyer of the dart of craving.”
“Over a thousand mendicants revere the Holy One as he teaches the immaculate Dhamma, extinguishment, fearing nothing from any quarter.
They listen to the immaculate Dhamma taught by the fully awakened Buddha; the Buddha is so brilliant, at the fore of the mendicant Saṅgha.
Blessed One, your name is ‘Giant’, seventh of the seers. You are like a great cloud that rains on your disciples.
I’ve left my day’s meditation, out of desire to see the teacher. Great hero, your disciple Vaṅgīsa bows at your feet.”
“Having overcome Māra’s wrong path, you wander with hard-heartedness dissolved. See him, the liberator from bonds, dissecting the unattached section by section.
You have explained in many ways the path to cross the flood. The Seers of Truth stand unfaltering in the freedom from death you’ve explained.
As the bringer of light who has pierced the truth, you’ve seen what lies beyond all planes. When you saw and realized this for yourself, you taught it first to the group of five.
When the Dhamma has been so well taught, how could those who know it be negligent? That’s why, being diligent, we should always train respectfully in the Buddha’s teaching.”
“The senior monk awakened after the Buddha, Koṇḍañña, is keenly energetic. He regularly gains the blissful meditations of seclusion.
Whatever can be attained by a disciple who does the Teacher’s bidding, he has attained it all, through diligently training himself.
With great power and the three knowledges, expert in encompassing the minds of others, Koṇḍañña, the heir to the Buddha, bows at the Teacher’s feet.”
“As the sage, who has gone beyond suffering, sits upon the mountain slope, he is revered by disciples with the three knowledges, conquerors of death.
Moggallāna, of great psychic power, encompasses with his mind, scrutinizing their minds, liberated, free of attachments.
That is how those endowed <j>with many fine qualities revere Gotama, the sage gone beyond suffering, perfect in every respect.”
“Like the moon on a cloudless night, like the shining immaculate sun, so too Aṅgīrasa, O great sage, your glory outshines the entire world.”
“We used to wander, drunk on poetry, from village to village, town to town. Then we saw the Buddha, who has gone beyond all things.
He, the sage gone beyond suffering, taught me the Dhamma. When we heard the Dhamma, <j>we became confident— faith arose in us.
Hearing him speak of the aggregates, the sense-fields, and the elements, I understood; and then I went forth to homelessness.
It is for the benefit of many that the Realized Ones arise— the men and women who follow his instructions.
It is truly for their benefit that the sage realized awakening— for the monks and for the nuns who see that they’ve reached certainty.
The Clear-eyed One, the Buddha, the Kinsman of the Sun, has well taught the four noble truths out of sympathy for living creatures.
Suffering, suffering’s origin, suffering’s transcendence, and the noble eightfold path that leads to the stilling of suffering.
As these things were taught, so I have seen them. I’ve realized my heart’s goal, and fulfilled the Buddha’s instructions.
It was so welcome for me to be in the presence of the Buddha. Of the well-explained teachings, I arrived at the best.
I’ve realized the perfection of direct knowledge; my clairaudience is purified; I am master of three knowledges, <j>attained in psychic power, I’m expert at reading the minds of others.”
“I ask the teacher unrivaled in wisdom, who has cut off all doubts in this very life: a monk has died at Āḷavī’s premier shrine, who was well-known, famous, and quenched.
Nigrodhakappa was his name; it was given to that brahmin by you, Blessed One. He wandered in your honor, yearning for freedom, energetic, a resolute Seer of Truth.
O Sakyan, All-seer, we all wish to know about that disciple. Our ears are eager to hear, for you are the most excellent teacher.
Cut off our doubt, declare this to us; your wisdom is vast, tell us of his quenching! All-seer, speak among us, like the thousand-eyed Sakka <j>in the midst of the gods!
Whatever ties there are, or paths to delusion, or things on the side of unknowing, <j>or that are bases of doubt vanish on reaching a Realized One, for his eye is the best of all people’s.
If no man were ever to disperse corruptions, like the wind dispersing the stormclouds, darkness would veil the whole world; not even brilliant men would shine.
The attentive are bringers of light; my hero, that is what I think of you. We’ve come for your discernment and knowledge: here in this assembly, declare to us about Kappāyana.
Swiftly send forth your sweet, sweet voice, like a goose stretching its neck, gently honking, lucid-flowing, with lovely tone: alert, we all listen to you.
You have entirely abandoned birth and death; restrained and pure, speak the Dhamma! For ordinary people <j>have no wish-granter, but Realized Ones <j>have a comprehensibility-granter.
Your answer is definitive, and we will adopt it, for you have perfect understanding. We raise our joined palms one last time, one of unrivaled wisdom, <j>don’t deliberately confuse us.
Knowing the teaching of the noble ones <j>from top to bottom, one of unrivaled energy, <j>don’t deliberately confuse us. Like a man in the baking summer sun <j>would long for water, I long for your voice, so let the sound rain forth.
Surely Kappāyana did not <j>lead the spiritual life in vain? Did he realize quenching, or did he still have a residue? Let us hear what kind of liberation he had!”
“He cut off craving for name and form right here,” said the Buddha, “the river of darkness that had long lain within him. He has entirely crossed over birth and death.” So declared the Blessed One, the leader of the five.
“Now that I have heard your words, seventh of seers, I am confident. My question, it seems, was not in vain, the brahmin did not deceive me.
As he spoke, so he acted; he was a disciple of the Buddha. He cut the net of death the deceiver, so extended and strong.
Blessed One, Kappāyana saw the starting point of grasping. He has indeed gone far beyond Death’s dominion so hard to pass.
God of gods, best of men, I bow to you, and to your son, who followed your example, a great hero; a giant, true-born son of a giant.”
That is how these verses were recited by the senior venerable Vaṅgīsa.
The Great Book is Finished
The Verses of the Senior Monks are finished.
Paṭhamavagga
Vaṅgīsattheragāthā
“Nikkhantaṁ vata maṁ santaṁ, agārasmānagāriyaṁ; Vitakkā upadhāvanti, pagabbhā kaṇhato ime.
Uggaputtā mahissāsā, sikkhitā daḷhadhammino; Samantā parikireyyuṁ, sahassaṁ apalāyinaṁ.
Sacepi ettakā bhiyyo, āgamissanti itthiyo; Neva maṁ byādhayissanti, dhamme samhi patiṭṭhito.
Sakkhī hi me sutaṁ etaṁ, buddhassādiccabandhuno; Nibbānagamanaṁ maggaṁ, tattha me nirato mano.
Evañce maṁ viharantaṁ, pāpima upagacchasi; Tathā maccu karissāmi, na me maggampi dakkhasi.
Aratiñca ratiñca pahāya, Sabbaso gehasitañca vitakkaṁ; Vanathaṁ na kareyya kuhiñci, Nibbanatho avanatho sa bhikkhu.
Yamidha pathaviñca vehāsaṁ, Rūpagataṁ jagatogadhaṁ kiñci; Parijīyati sabbamaniccaṁ, Evaṁ samecca caranti mutattā.
Upadhīsu janā gadhitāse, Diṭṭhasute paṭighe ca mute ca; Ettha vinodaya chandamanejo, Yo hettha na limpati muni tamāhu.
Atha saṭṭhisitā savitakkā, Puthujjanatāya adhammā niviṭṭhā; Na ca vaggagatassa kuhiñci, No pana duṭṭhullagāhī sa bhikkhu.
Dabbo cirarattasamāhito, Akuhako nipako apihālu; Santaṁ padaṁ ajjhagamā muni, Paṭicca parinibbuto kaṅkhati kālaṁ.
Mānaṁ pajahassu gotama, Mānapathañca jahassu asesaṁ; Mānapathamhi sa mucchito, Vippaṭisārīhuvā cirarattaṁ.
Makkhena makkhitā pajā, Mānahatā nirayaṁ papatanti; Socanti janā cirarattaṁ, Mānahatā nirayaṁ upapannā.
Na hi socati bhikkhu kadāci, Maggajino sammā paṭipanno; Kittiñca sukhañcānubhoti, Dhammadasoti tamāhu tathattaṁ.
Tasmā akhilo idha padhānavā, Nīvaraṇāni pahāya visuddho; Mānañca pahāya asesaṁ, Vijjāyantakaro samitāvī”.
“Kāmarāgena ḍayhāmi, cittaṁ me pariḍayhati; Sādhu nibbāpanaṁ brūhi, anukampāya gotama”.
“Saññāya vipariyesā, cittaṁ te pariḍayhati; Nimittaṁ parivajjehi, subhaṁ rāgūpasaṁhitaṁ. (…)
Asubhāya cittaṁ bhāvehi, ekaggaṁ susamāhitaṁ; Sati kāyagatā tyatthu, nibbidābahulo bhava.
Animittañca bhāvehi, mānānusayamujjaha; Tato mānābhisamayā, upasanto carissasi”.
“Tameva vācaṁ bhāseyya, yāyattānaṁ na tāpaye; Pare ca na vihiṁseyya, sā ve vācā subhāsitā.
Piyavācameva bhāseyya, yā vācā paṭinanditā; Yaṁ anādāya pāpāni, paresaṁ bhāsate piyaṁ.
Saccaṁ ve amatā vācā, esa dhammo sanantano; Sacce atthe ca dhamme ca, āhu santo patiṭṭhitā.
Yaṁ buddho bhāsati vācaṁ, khemaṁ nibbānapattiyā; Dukkhassantakiriyāya, sā ve vācānamuttamā”.
“Gambhīrapañño medhāvī, maggāmaggassa kovido; Sāriputto mahāpañño, dhammaṁ deseti bhikkhunaṁ.
Saṅkhittenapi deseti, vitthārenapi bhāsati; Sālikāyiva nigghoso, paṭibhānaṁ udiyyati.
Tassa taṁ desayantassa, suṇanti madhuraṁ giraṁ; Sarena rajanīyena, savanīyena vaggunā; Udaggacittā muditā, sotaṁ odhenti bhikkhavo”.
“Ajja pannarase visuddhiyā, Bhikkhū pañcasatā samāgatā; Saṁyojanabandhanacchidā, Anīghā khīṇapunabbhavā isī.
Cakkavattī yathā rājā, amaccaparivārito; Samantā anupariyeti, sāgarantaṁ mahiṁ imaṁ.
Evaṁ vijitasaṅgāmaṁ, satthavāhaṁ anuttaraṁ; Sāvakā payirupāsanti, tevijjā maccuhāyino.
Sabbe bhagavato puttā, palāpettha na vijjati; Taṇhāsallassa hantāraṁ, vande ādiccabandhunaṁ.
Parosahassaṁ bhikkhūnaṁ, sugataṁ payirupāsati; Desentaṁ virajaṁ dhammaṁ, nibbānaṁ akutobhayaṁ.
Suṇanti dhammaṁ vimalaṁ, sammāsambuddhadesitaṁ; Sobhati vata sambuddho, bhikkhusaṅghapurakkhato.
‘Nāganāmo’si bhagavā, isīnaṁ isisattamo; Mahāmeghova hutvāna, sāvake abhivassasi.
Divā vihārā nikkhamma, satthudassanakamyatā; Sāvako te mahāvīra, pāde vandati vaṅgiso”.
“Ummaggapathaṁ mārassa, Abhibhuyya carati pabhijja khīlāni; Taṁ passatha bandhapamuñcakaraṁ, Asitaṁva bhāgaso pavibhajja.
Oghassa hi nitaraṇatthaṁ, Anekavihitaṁ maggaṁ akkhāsi; Tasmiñca amate akkhāte, Dhammadasā ṭhitā asaṁhīrā.
Pajjotakaro ativijjha, Sabbaṭhitīnaṁ atikkamamaddasa; Ñatvā ca sacchikatvā ca, Aggaṁ so desayi dasaddhānaṁ.
Evaṁ sudesite dhamme, Ko pamādo vijānataṁ dhammaṁ; Tasmā hi tassa bhagavato sāsane, Appamatto sadā namassamanusikkhe”.
“Buddhānubuddho yo thero, koṇḍañño tibbanikkamo; Lābhī sukhavihārānaṁ, vivekānaṁ abhiṇhaso.
Yaṁ sāvakena pattabbaṁ, satthu sāsanakārinā; Sabbassa taṁ anuppattaṁ, appamattassa sikkhato.
Mahānubhāvo tevijjo, cetopariyakovido; Koṇḍañño buddhadāyādo, pāde vandati satthuno”.
“Nagassa passe āsīnaṁ, muniṁ dukkhassa pāraguṁ; Sāvakā payirupāsanti, tevijjā maccuhāyino.
Cetasā anupariyeti, moggallāno mahiddhiko; Cittaṁ nesaṁ samanvesaṁ, vippamuttaṁ nirūpadhiṁ.
Evaṁ sabbaṅgasampannaṁ, muniṁ dukkhassa pāraguṁ; Anekākārasampannaṁ, payirupāsanti gotamaṁ”.
“Cando yathā vigatavalāhake nabhe, Virocati vītamalova bhāṇumā; Evampi aṅgīrasa tvaṁ mahāmuni, Atirocasi yasasā sabbalokaṁ”.
“Kāveyyamattā vicarimha pubbe, Gāmā gāmaṁ purā puraṁ; Athaddasāma sambuddhaṁ, Sabbadhammāna pāraguṁ.
So me dhammamadesesi, muni dukkhassa pāragū; Dhammaṁ sutvā pasīdimha, saddhā no udapajjatha.
Tassāhaṁ vacanaṁ sutvā, khandhe āyatanāni ca; Dhātuyo ca viditvāna, pabbajiṁ anagāriyaṁ.
Bahūnaṁ vata atthāya, uppajjanti tathāgatā; Itthīnaṁ purisānañca, ye te sāsanakārakā.
Tesaṁ kho vata atthāya, bodhimajjhagamā muni; Bhikkhūnaṁ bhikkhunīnañca, ye nirāmagataddasā.
Sudesitā cakkhumatā, buddhenādiccabandhunā; Cattāri ariyasaccāni, anukampāya pāṇinaṁ.
Dukkhaṁ dukkhasamuppādaṁ, Dukkhassa ca atikkamaṁ; Ariyaṁ caṭṭhaṅgikaṁ maggaṁ, Dukkhūpasamagāminaṁ.
Evamete tathā vuttā, diṭṭhā me te yathā tathā; Sadattho me anuppatto, kataṁ buddhassa sāsanaṁ.
Svāgataṁ vata me āsi, mama buddhassa santike; Suvibhattesu dhammesu, yaṁ seṭṭhaṁ tadupāgamiṁ.
Abhiññāpāramippatto, sotadhātu visodhitā; Tevijjo iddhipattomhi, cetopariyakovido”.
“Pucchāmi satthāramanomapaññaṁ, Diṭṭheva dhamme yo vicikicchānaṁ chettā; Aggāḷave kālamakāsi bhikkhu, Ñāto yasassī abhinibbutatto.
Nigrodhakappo iti tassa nāmaṁ, Tayā kataṁ bhagavā brāhmaṇassa; So taṁ namassaṁ acari mutyapekho, Āraddhavīriyo daḷhadhammadassī.
Taṁ sāvakaṁ sakka mayampi sabbe, Aññātumicchāma samantacakkhu; Samavaṭṭhitā no savanāya sotā, Tuvaṁ no satthā tvamanuttarosi.
Chinda no vicikicchaṁ brūhi metaṁ, Parinibbutaṁ vedaya bhūripañña; Majjheva no bhāsa samantacakkhu, Sakkova devāna sahassanetto.
Ye keci ganthā idha mohamaggā, Aññāṇapakkhā vicikicchaṭhānā; Tathāgataṁ patvā na te bhavanti, Cakkhuñhi etaṁ paramaṁ narānaṁ.
No ce hi jātu puriso kilese, Vāto yathā abbhaghanaṁ vihāne; Tamovassa nivuto sabbaloko, Jotimantopi na pabhāseyyuṁ.
Dhīrā ca pajjotakarā bhavanti, Taṁ taṁ ahaṁ vīra tatheva maññe; Vipassinaṁ jānamupāgamimha, Parisāsu no āvikarohi kappaṁ.
Khippaṁ giraṁ eraya vaggu vagguṁ, Haṁsova paggayha saṇikaṁ nikūja; Bindussarena suvikappitena, Sabbeva te ujjugatā suṇoma.
Pahīnajātimaraṇaṁ asesaṁ, Niggayha dhonaṁ vadessāmi dhammaṁ; Na kāmakāro hi puthujjanānaṁ, Saṅkheyyakāro ca tathāgatānaṁ.
Sampannaveyyākaraṇaṁ tavedaṁ, Samujjupaññassa samuggahītaṁ; Ayamañjali pacchimo suppaṇāmito, Mā mohayī jānamanomapañña.
Paroparaṁ ariyadhammaṁ viditvā, Mā mohayī jānamanomavīriya; Vāriṁ yathā ghammani ghammatatto, Vācābhikaṅkhāmi sutaṁ pavassa.
Yadatthikaṁ brahmacariyaṁ acarī, Kappāyano kaccissataṁ amoghaṁ; Nibbāyi so ādu saupādiseso, Yathā vimutto ahu taṁ suṇoma”.
“Acchecchi taṇhaṁ idha nāmarūpe, (iti bhagavā) Kaṇhassa sotaṁ dīgharattānusayitaṁ; Atāri jātiṁ maraṇaṁ asesaṁ, Iccabravi bhagavā pañcaseṭṭho”.
“Esa sutvā pasīdāmi, vaco te isisattama; Amoghaṁ kira me puṭṭhaṁ, na maṁ vañcesi brāhmaṇo.
Yathā vādī tathā kārī, ahu buddhassa sāvako; Acchecchi maccuno jālaṁ, tataṁ māyāvino daḷhaṁ.
Addasa bhagavā ādiṁ, upādānassa kappiyo; Accagā vata kappāno, maccudheyyaṁ suduttaraṁ.
Taṁ devadevaṁ vandāmi, puttaṁ te dvipaduttama; Anujātaṁ mahāvīraṁ, nāgaṁ nāgassa orasan”ti.
Itthaṁ sudaṁ āyasmā vaṅgīso thero gāthāyo abhāsitthāti.
Mahānipāto niṭṭhito.
Theragāthāpāḷi niṭṭhitā.