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THAG10.2

Das Zehnerbuch

Dasakanipāta

1. Das erste Kapitel

Ekavihāriya

Wenn weder davor noch dahinter ein anderer zu finden ist, ist es ausgesprochen angenehm, allein in einem Waldstück zu leben.

Komm nun, ich werde allein in die Wildnis gehen, die vom Buddha gepriesen wird. Es ist angenehm für einen Mönch, allein und entschlossen zu leben.

Allein und von mir selbst gezügelt werde ich rasch den entzückenden Wald betreten, der Übenden Freude bringt und von brünstigen Elefanten besucht wird.

Im Kühlen Wäldchen, das so voller Blumen ist, in einer kühlen Berghöhle, werde ich meine Glieder baden und allein achtsam auf- und abgehen.

Wann werde ich allein ohne Gefährten im großen Wald, dem entzückenden, leben, meine Aufgabe erfüllt, frei von Befleckungen?

Das ist, was ich tun will: Dass mein Wunsch erfüllt werde! Ich werde dafür sorgen, dass es geschieht, denn niemand kann eines anderen Pflicht tun.

Ich binde mir meine Rüstung um und werde den Wald betreten. Ich werde nicht weggehen, ohne die Auflösung der Befleckungen zu erreichen.

Wo der kühle Sturmwind mit wohlriechendem Duft weht, werde ich die Unwissenheit in Stücke brechen, während ich auf dem Berggipfel sitze.

In einem blumenübersäten Waldstück, in einer so wunderbar kühlen Berghöhle, finde ich am Bergring Vergnügen, glücklich mit der Seligkeit der Befreiung.

So habe ich all meine Wünsche erfüllt wie der Mond am fünfzehnten Tag. Alle Befleckungen sind endgültig aufgelöst, künftige Leben wird es jetzt nicht mehr geben.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).