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ITI38

Das Zweierbuch

Dukanipāta

2. Das zweite Kapitel

Gedanken

Das wurde vom Buddha, dem Vollendeten, gesagt; das habe ich gehört:

„Zwei Gedanken, Mönche und Nonnen, kommen dem Klargewordenen, dem Vollendeten, dem vollkommen erwachten Buddha oft in den Sinn: der Gedanke an ein Refugium und der Gedanke an Abgeschiedenheit. Der Klargewordene liebt Güte und erfreut sich daran, daher kommt ihm oft dieser Gedanke: ‚Durch dieses Verhalten werde ich kein Geschöpf, kräftig oder zart, verletzen.‘

Der Klargewordene liebt Abgeschiedenheit und erfreut sich daran, daher kommt ihm oft dieser Gedanke: ‚Was untauglich ist, wurde aufgegeben.‘

Daher, Mönche und Nonnen, liebt die Güte und erfreut euch an ihr, dann wird euch oft dieser Gedanke kommen: ‚Durch dieses Verhalten werde ich kein Geschöpf, kräftig oder zart, verletzen.‘

Liebt die Abgeschiedenheit und erfreut euch an ihr, dann wird euch oft dieser Gedanke kommen: ‚Was ist untauglich? Was ist noch nicht aufgegeben? Was sollte ich aufgeben?‘“

Der Buddha sprach diese Sache. Dazu wird gesagt:

„Zwei Gedanken kommen ihm in den Sinn, dem Klargewordenen, der das Unerträgliche trägt: Zuerst wurde der Gedanke an ein Refugium erwähnt, und der zweite, der klargemacht wurde, war Abgeschiedenheit.

Die Dunkelheit hat er vertrieben, der große Seher ist hinübergelangt: Er, der angekommen ist, der Meister, der Unbefleckte, inmitten von allem ist er mit der Auflösung des Verlangens befreit; dieser Weise trägt seinen letzten Körper. Māra ist er losgeworden, erkläre ich, und ist über das Alter hinausgegangen.

Wenn du hoch auf dem Felsenberg stehst, kannst du rundum die Menschen sehen. Geradeso, All-Seher, so verständig, da du den Tempel der Wahrheit erklommen hast, frei von Kummer, schau auf die Menschen, die im Kummer versinken, von Wiedergeburt und Alter niedergedrückt.“

Auch das ist eine Sache, die vom Gesegneten gesprochen wurde: Das habe ich gehört.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).