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ITI22

Das Einerbuch

Ekakanipāta

3. Das dritte Kapitel

Liebe

Das wurde vom Buddha, dem Vollendeten, gesagt; das habe ich gehört:

„Mönche und Nonnen, habt keine Angst, Gutes zu tun. Denn ‚Gutes tun‘ ist ein Ausdruck für Glück, für das, was erwünscht, willkommen und angenehm ist. Ich erinnere mich, dass ich eine lange Zeit das erwünschte, willkommene, angenehme Ergebnis guter Taten erfuhr, die ich über lange Zeit verübt hatte. Nachdem ich sieben Jahre lang ein liebevolles Herz entwickelt hatte, kehrte ich sieben Äonen lang, in denen sich das Weltall ausdehnte und zusammenzog, nicht in diese Welt zurück. Wenn das Äon sich zusammenzog, ging ich in den Bereich des Strahlenden Glanzes. Wenn es sich ausdehnte, wurde ich in einem leeren Brahmāpalast wiedergeboren.

Dort war ich Brahmā, der Große Brahmā, der Bezwinger, der Unbezwungene, der allumfassende Seher, der, der die Macht hat. Sechsunddreißig Mal war ich Sakka der Götterfürst. Viele hundert Male war ich ein König, ein Rad-drehender Herrscher, ein gerechter und prinzipientreuer König. Meine Oberherrschaft erstreckte sich nach allen vier Seiten, ich hatte für das Land Sicherheit gewonnen und besaß die sieben Juwelen. Ganz zu schweigen von Königsmacht über ein einzelnes Land!

Da dachte ich: ‚Von welcher Tat, die ich begangen habe, ist es die Frucht und das Ergebnis, dass ich jetzt so mächtig und gewaltig bin?‘ Dann dachte ich: ‚Es ist die Frucht und das Ergebnis von drei Taten: Geben, Selbstbeherrschung und Zügelung.‘“

Der Buddha sprach diese Sache. Dazu wird gesagt:

„Nur gute Taten soll man üben, deren glückliche Auswirkung sich vor einem erstreckt. Geben und moralisches Verhalten, ein liebevolles Herz entwickeln:

Wenn er diese Dinge entwickelt hat, die drei, die Glück erbringen, wird dieser kluge Mensch in einer glücklichen, erfreulichen Welt wiedergeboren.“

Auch das ist eine Sache, die vom Gesegneten gesprochen wurde: Das habe ich gehört.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).