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DHP360-382

Dhammasprüche 360–382

Dhammapada

25. Das Kapitel über Mönche und Nonnen

Zügelung des Auges ist gut;

Zügelung des Körpers ist gut;

Wer mit Hand und Fuß gezügelt ist

Wenn ein Mönch mit gezügeltem Mund,

Sich an der Lehre erfreuen, die Lehre genießen,

Ein gutsituierter Mönch soll nicht auf andere herabschauen,

Wenn ein Mönch wenig Spenden erhält,

Wer im ganzen Bereich von Name und Form

Ein Mönch, der über die Liebe meditiert,

Schöpfe dieses Boot leer, Mönch!

Fünf zu zerschneiden, fünf fallen zu lassen,

Übe Vertiefung, Mönch, sei nicht nachlässig!

Keine Vertiefung für einen ohne Weisheit,

Ein Mönch, der mit friedvollem Geist

Wann immer er achtsam

Das ist der Anfang des Pfades

sich unter geistliche Freunde mischen,

Wie ein Jasmin

Friedvoll im Körper, friedvoll in der Rede,

Sporne dich selbst an

Man selbst ist wirklich der eigene Beschützer,

Ein Mönch, der voll Freude ist

Der junge Mönch, gut ist Zügelung des Ohrs; gut ist Zügelung der Sprache; und mit der Sprache, der höchsten Zügelung, beim Ratgeben bedacht, nicht rastlos, über die Lehre nachdenken – noch soll er neidisch sein. soll der gutsituierte nicht auf ihn herabschauen. kein Eigentumsbewusstsein hat, der Lehre des Buddha geweiht, Wenn es leer geschöpft ist, wird es leicht dahingleiten. fünf mehr noch zu entwickeln: Dass dein Geist nicht die Sinne genieße! keine Weisheit für einen ohne Vertiefung. eine leere Hütte betritt, auf Aufstieg und Untergang der Aggregate ist, für einen weisen Mönch: die unermüdlich sind und reinen Lebenserwerb haben; seine verwelkten Blüten abwirft, friedvoll und gesammelt: erforsche dich selbst: denn wer sonst sollte einen beschützen? der Lehre des Buddha geweiht, der sich der Lehre des Buddha geweiht hat, Zügelung der Nase ist gut; Zügelung des Geistes ist gut; im Innern glücklich, gesammelt, die Lehre und die Bedeutung erklärt, ein Mönch, der die Lehre betrachtet, Ein Mönch, der andere beneidet, Denn die Götter preisen ja die, wer nicht bekümmert ist über das, was nicht ist, kann zum friedvollen Zustand gelangen, Wenn du Gier und Hass abgeschnitten hast, Wenn ein Mönch fünf Ketten entschlüpft, Schlucke nicht nachlässig eine heiße Eisenkugel! Doch einer mit Vertiefung und Weisheit findet übermenschlichen Genuss, dann fühlt er Ekstase und Freude: die Sinne bewachen, Zufriedenheit was man hat, mit andern teilen, so, Mönche und Nonnen, Ein Mönch, der den Köder der Welt ausgespien hat, Ein Mönch, selbst-beherrscht und achtsam, Man selbst ist wirklich das eigene Heim, kann zum friedvollen Zustand gelangen, erleuchtet die Welt gut ist Zügelung der Zunge; überall ist Zügelung gut. einsam, zufrieden: Diesen nenne ich einen Mönch. sind seine Worte süß. verkümmert nicht in der wahren Lehre. erlangt keine Versenkung. die unermüdlich sind und reinen Lebenserwerb haben. der gilt als ein Mönch. dem seligen Stillen der Bedingungen. wirst du das Erlöschen erreichen. heißt es, er hat die Flut überquert. Und wenn sie brennt, schreie nicht: „Ach, dieser Schmerz!“ ist dem Erlöschen wahrhaft nahegekommen. da er richtig den Dhamma klar sieht. Das ist das, das frei vom Tod ist, für einen, der erkennt. und Zügelung in der Ordenssatzung; das Verhalten tauglich; werft Gier und Hass ab. ist ein Friedvoller, so heißt es. wird stets im Glück leben. daher zügele dich selbst dem seligen Stillen der Bedingungen. wie der Mond, der durch die Wolken bricht. Der Mönch, der allseits gezügelt ist, Und wenn du voller Freude bist, wie ein Händler sein Vollblutross. ist von allem Leiden erlöst. wirst du dem Leiden ein Ende machen.

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).