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AN9.73

8. Das Kapitel über rechtes Bemühen

8. Sammappadhānavagga

Schwächen bei der Schulung und rechtes Bemühen

„Mönche und Nonnen, wenn man sich schult, kommen fünf Schwächen vor. Welche fünf? Das Töten lebender Geschöpfe, das Stehlen, das Begehen sexueller Verfehlungen, das Lügen und das Trinken von Rauschmitteln wie Bier, Wein und Branntwein. Das sind die fünf Schwächen, die vorkommen, wenn man sich schult.

Um diese fünf Schwächen bei der Schulung aufzugeben, müssen vier Arten des rechten Bemühens entwickelt werden. Welche vier? Da entwickelt ein Mönch Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften nicht aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, aufgegeben werden. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften aufkommen. Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rüttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemüht sich, damit taugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, bleiben, nicht verloren gehen, sondern anwachsen, reifen und sich vollständig entwickeln. Um die fünf Schwächen bei der Schulung aufzugeben, müssen diese vier Arten des rechten Bemühens entwickelt werden.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).