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AN9.63

7. Das Kapitel über Achtsamkeitsmeditation

7. Satipaṭṭhānavagga

Schwächen bei der Schulung und Achtsamkeitsmeditation

„Mönche und Nonnen, wenn man sich schult, kommen fünf Schwächen vor. Welche fünf? Das Töten lebender Geschöpfe, das Stehlen, das Begehen sexueller Verfehlungen, das Lügen und das Trinken von Rauschmitteln wie Bier, Wein und Branntwein. Das sind die fünf Schwächen, die vorkommen, wenn man sich schult.

Um diese fünf Schwächen bei der Schulung aufzugeben, müssen vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt werden. Welche vier? Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet … indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt. Um die fünf Schwächen bei der Schulung aufzugeben, müssen diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt werden.“

Übersetzung: Deutsch (sabbamitta), English (sujato). Quelle: SuttaCentral / Bilara (gemeinfrei, CC0).